Cornelia
Froboess

1943 in Wriezen (Brandenburg) geboren, in Berlin aufgewachsen, wurde sie schon als Kinderstar, Teenageridol und Schlagersängerin überregional bekannt. In den Musikfilmen mit den Größen der damaligen Zeit (Peter Alexander, Peter Kraus) machte sie als Darstellerin auf sich aufmerksam, sie trennte sich vom Showbusiness und nahm Schauspielunterricht bei Marlies Ludwig. Ihre Engagements fand sie in Salzburg und Braunschweig bei dem Intendanten Hellmuth Matiasek (mit dem sie seit 1967 verheiratet ist). München wurde ihrer beider künstlerische Heimat. Cornelia Froboess war von 1972 bis 2001 festes Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen, wechselte dann gemeinsam mit Dieter Dorn an das Bayerische Staatsschauspiel (Residenztheater), wo sie bis 2011 tätig war. Sie war besonders mit den Regisseuren Thomas Langhoff, Dieter Dorn und George Tabori in kontinuierlicher Zusammenarbeit verbunden. Auswärts spielte sie u.a. am Schauspielhaus Hamburg, am Wiener Burgtheater und im Berliner Ensemble. In Filmrollen war sie zu sehen u.a. bei Jean Renoir "Le caporal épinglé", "Rheinsberg" und in Fassbinders "Die Sehnsucht der Veronika Voss". Cornelia Froboess wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ernst-Lubitsch-Preis, dem Gertrud-Eysoldt-Ring, dem Bundesverdienstkreuz und dem Bayrischen Maximiliansorden.

 

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