(Nicht)Mütter!

Ein kollektives Rechercheprojekt
Heute: Marstall, 20.00 Uhr

Das perfekte Geschenk für Theaterfans!

3 x Resi schon ab 36 Euro!
Erhältlich bis 24. Dezember hier im Onlineshop, an der Tageskasse am Marstallplatz 5 oder telefonisch unter +49 (0)89 2185 1930.
Katja Haß gewinnt Theaterpreis DER FAUST

Katja Haß ist für ihre Arbeit in «Die Träume der Abwesenden» in der Kategorie RAUM mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2022 ausgezeichnet worden.

Wir gratulieren sehr herzlich!

Inspiration gefällig?

Unsere Ensemblemitglieder Max Rothbart und Pia Händler laden Sie musikalisch ins Residenztheater ein. 

Ein Ausflug mit Folgen

Ein Mord ist geschehen und nach durchzechter Nacht findet Oscar Lenglumé nicht nur mysteriöse Gegenstände in der Wohnung, sondern auch einen Mann in seinem Bett ... 

Mit «Die Affäre Rue de Lourcine» kommt eine der ersten Boulevardkomödien überhaupt auf die Resi-Bühne.

Dramaturgin Katrin Michaels über den Autor Eugène Labiche, der als Begründer und echter Meisters dieses Theatergenres gilt, und ein Stück, das sein Publikum auf einen Pariser Boulevard im 19. Jahrhundert entführt.  

 

«Der Stiefel und sein Socken»

Nach «Herz aus Glas» steht mit «Der Stiefel und sein Socken» ein weiteres Stück des kürzlich verstorbenen «Universalkünstlers» Herbert Achternbusch auf dem Spielplan des Residenztheaters. Dramaturg Michael Billenkamp beschreibt das Stück «Der Stiefel und sein Socken» aus dem Jahr 1993 als eines der persönlichsten Stücke des Künstlers sowie als ein Paradebeispiel für Achternbuschs Schreiben.

Auf welcher Seite wir stehen

Am 17. November zeigt das Residenztheater zum letzten Mal im Marstall das dokumentarische Stück «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess» über die Opfer des NSU in München, am 20. November ist es ein allerletztes Mal als Gastspiel in Stuttgart beim Festival Made in Germany zu sehen.

Am 19. November hat mit «Die Ereignisse» ein Stück des schottischen Dramatikers David Greig im Marstall Premiere, das den inhaltlichen Faden von «Urteile» aufnimmt und wie dieses die verheerenden psychischen und gesellschaftlichen Verwerfungen, die rechtsradikale Anschläge bei Opfern und Zeug*innen auslösen, thematisiert.

ENDLICH WIEDER IM RESI!

Erleben Sie «Drei Schwestern» von Simon Stone nach Anton Tschechow sowie «Leonce und Lena» nach Georg Büchner in der Inszenierung von Thom Luz endlich wieder auf der Resi-Bühne!

«Dantons Tod» von Georg Büchner in der Inszenierung von Sebastian Baumgarten erwartet Sie wieder im neuen Jahr!

DARF GEWALT AUF GEWALT FOLGEN?

«Es ist ein Werk von außerordentlicher Ausdruckskraft, chaotisch in seiner Schönheit und von einer Unwillkürlichkeit, die ich als dichterisch empfinde.» (Thomas Mann)

«Der Turm» sprengte konventionelle Dramenkriterien und gilt als zentrales Werk Hugo von Hofmannsthals. Der österreichische Schriftsteller ließ sich für «Der Turm» von Pedro Calderón de la Barcas barockem Versepos «Das Leben ein Traum» inspirieren. Vor dem Hintergrund der weltpolitischen Erschütterungen des Ersten Weltkriegs stellt Hofmannsthal die prinzipielle Legitimität von Machtausübung infrage und zeigt «den Einbruch chaotischer Kräfte in eine vom Geist nicht mehr getragene Ordnung».

Hausregisseurin Nora Schlocker im Gespräch mit Dramaturgin Constanze Kargl

VON GESELLSCHAFT DURCHDRUNGEN

© Francesca Mantovani/Editions Gallimard/Suhrkamp Verlag

 

Annie Ernaux erhält den Literaturnobelpreis 2022. Dramaturg Ewald Palmetshofer über das Werk der französischen Schriftstellerin, deren 2016 erschienene autobiografische Erzählung «Erinnerung eines Mädchens» seit 2021 im Marstall läuft. 

DAS LINKE INTELLEKTUELLE GEWISSEN DER USA

Mit der Uraufführung von «Engel in Amerika» im Jahr 1991 in San Francisco wurde der New Yorker Dramatiker Tony Kushner schlagartig berühmt. Chefdramaturgin Almut Wagner über seine immerwährende Arbeit an diesem Stück, das ihm keine Ruhe ließ. 

Who the f**k is Platonow?

Platonow ist die Hauptfigur eines Stücks, das Tschechow vermutlich als Schüler schrieb. Wie in seinen ganz großen Bühnenhits («Drei Schwestern», «Der Kirschgarten») erzählt er von Gästen auf einem hochverschuldeten Landsitz, die sich darüber im Klaren sind, dass der Luxus eines goldenen Zeitalters zu Ende geht. Bei Thom Luz ist das Fragment Ausgangsmaterial eines musikalischen Sittenbilds, das Tschechows Poesie des Stillstands im Geiste von Samuel Becketts absurder Komik weiterdenkt.

Dramaturgin Katrin Michaels über «Warten auf Platonow»