Heute

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von Johann Wolfgang Goethe
19:00 Residenztheater

Heute

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Zum letzten Mal
von Richard Wagner, Alvis Hermanis, Götz Leineweber, Wolfram Rupperti, Charlotte Schwab, Ulrike Willenbacher, Paul Wolff-Plottegg und Manfred Zapatka
20:00 Cuvilliéstheater

Aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung im Ensemble zeigen wir am Samstag, den 21. Juli 2018 im Cuvilliéstheater "Insgeheim Lohengrin" statt "Das Schlangenei". Bereits erworbene Karten und das Abo 43 B behalten ihre Gültigkeit für die Ersatzvorstellung. Weitere Informationen unter 089 2185 1940.

SOLIDARITÄTSERKLÄRUNG DES RESIDENZTHEATERS

"Dass ich mich einmal gezwungen sehen würde, für meine Münchner Kollegen Matthias Lilienthal und Christian Stückl eine Solidaritätserklärung abzugeben, hätte ich noch vor ein paar Jahren nicht gedacht; es kann nicht sein, dass den Kollegen 'dienstaufsichtsrechtliche Maßnahmen' drohen, weil sie eine Demonstration unterstützen, die u. a. die Werte unserer demokratischen Grundordnung stärken möchte. In den letzten Monaten habe ich insbesondere auf den politischen Druck aufmerksam gemacht, dem Theaterschaffende in Polen oder Ungarn ausgesetzt sind. Doch auch die politischen Debatten in Deutschland haben sich spürbar verändert. Die Demonstration '#ausgehetzt' am 22. Juli finde ich wichtig, sie richtet sich meiner Ansicht nach nicht pauschal gegen die CSU, sondern gegen eine verantwortungslose Politik der Spaltung – gegen diesen dummen Wahlkampf-Populismus und die ideologische Verzerrung des Christlichen, das die CSU in ihrem Namen führt. Damit wird der humanistische, tolerante, barmherzige und mitmenschliche Aspekt durch eine deutliche Ausgrenzung ersetzt – mit 'Kultur' hat das meines Erachtens wenig zu tun und Kulturschaffende sollten sich ungestraft dazu verhalten dürfen."

Martin Kušej, 18. Juli 2018

SOLIDARITÄTSERKLÄRUNG DES RESIDENZTHEATERS

Gefeierte Inszenierungen zum letzten Mal auf unseren Bühnen!

Verpassen Sie nicht die letzten Vorstellungen u. a. von "Eines langen Tages Reise in die Nacht"

Im Juni und Juli verabschieden wir uns von Inszenierungen aus unserem Repertoire: Zum letzten Mal auf dem Spielplan steht im Marstall "In einem Jahr mit 13 Monden" am 23. Juli. Dernière feiern auch "Insgeheim Lohengrin" am 20. Juli und "Eines langen Tages Reise in die Nacht" am 27. Juli im Cuvilliéstheater.

Gefeierte Inszenierungen zum letzten Mal auf unseren Bühnen!
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"Don Juan" Soundtrack von William Minke

Die Musik aus Frank Castorfs neuer Inszenierung

Rabbit Snare – Throbbing Gristle
The Boys Are Back In Town – Thin Lizzy
Good Morning Spider – Sparklehorse
Gracias Por La Noche – Blake Leyh
Bisbigli Della Gente – Ennio Morricone
Blue Spanish Sky – Chris Isaak
The Grindhouse Blues – Robert Rodriguez
Blue Moon – The Mavericks
A Waste Land – Jan Jelinek
Jesus In The Courtyard – King Dude
Up In Flames – Koko Taylor
Blue Dark Waltz – Luis Bacalov
Mountains Falling – David Lynch & John Neff
So Tell the Girl That I'm Back In Town – Jay-Jay Johanson

"Don Juan" Soundtrack von William Minke

Kurt-Meisel-Preis-Verleihung 2018

09 Jul 18

Der Wahnsinn beginnt! Im Moment trifft sich das Ensemble + Team zur ersten Leseprobe von #dernacktewahnsinn – ab 19.10. inszeniert von Martin Kušej im Resi!

07 Jul 18

Übrigens, der Cola-Automat in "Don Juan" wird von der Requisite mit echten Flaschen befüllt + spuckt auch welche aus. #donjuan

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Kurt-Meisel-Preis 2018 an Franz Pätzold

Förderpreise gehen an Mathilde Bundschuh + Philip Dechamps. Alfred Kleinheinz erhält einen besonderen Freundschaftspreis

Resi-Schauspieler Franz Pätzold erhält den diesjährigen Kurt-Meisel-Preis des Vereins der Freunde des Residenztheaters. Die Förderpreise für junge Theatertalente gehen in diesem Jahr an die Schauspielerin Mathilde Bundschuh und den Schauspieler Philip Dechamps. Ein besonderer Freundschaftspreis geht 2018 an Alfred Kleinheinz für seine Verdienste um den Verein der Freunde des Residenztheaters. Die feierliche Verleihung findet im Rahmen einer öffentlichen Theatermatinee am Sonntag, den 8. Juli um 11.00 Uhr im Residenztheater statt.

Kurt-Meisel-Preis 2018 an Franz Pätzold

Franz Pätzold im Capriccio-Portrait des BR

"Gerade feierte er als 'Don Juan' Premiere: Franz Pätzold. Er ist der Mann der Stunde am Münchner Residenztheater. Auch beim Film startet er gerade durch. Nun erhält Pätzold den Kurt-Meisel-Preis."

Franz Pätzold im Capriccio-Portrait des BR

Fliegendes Blatt 16/16

von Monika Rinck

MEIN LOHN! MEIN LOHN! MEIN LOHN!

Das Angebot beendet die Nachfrage.
Besitz ist gleichbedeutend mit Vernichtung.
Ein jedes geteiltes Interesse verendet.
Brandneue Ware geht in den Zerstückler.
Andre brandneue Ware steht schon bereit.

Fliegendes Blatt 16/16

Die "Welt/Bühne" im Radio

Reportage des BR über das Autorenprojekt

"Fünf Autorinnen und Autoren aus fünf Erdteilen haben im Laufe der Spielzeit Stücke entwickelt. Ihr Schreiben kreist dabei um ähnliche Fragen. Eine Reportage über die Entstehungsphase bis hin zu den Aufführungen."

Die "Welt/Bühne" im Radio

"Woran ich glaube? Ich glaube, dass zwei und zwei vier sind." Molière, "Don Juan"

27 Jun 18

“Junge Regisseurinnen und Regisseure inszenieren junge Texte, das war der Plan, und er geht auf.” Sagt die Süddeutsche Zeitung über die "Welt/Bühne".

Lichtlupe

Bühnenbildnerin Annette Murschetz im Interview über den von ihr für Martin Kušejs Inszenierung "Don Karlos" entwickelten Lüster. MEHR ...
Lichtlupe

Welt/Bühne Premierenwochenende (Fotogalerie)

Hinter, neben + vor allem auf die Bühne der Castorf-Inszenierung #donjuan im Resi kommt ihr exklusiv nur am 7.7. bei der Social Media Bühnentour! Anmeldung per Direktnachricht oder an presse@residenztheater.de. Mehr Infos: residenztheater.de/buehnentou

Hinter, neben + vor allem auf die Bühne der Castorf-Inszenierung #donjuan im Resi kommt ihr exklusiv nur am 7.7. bei der Social Media Bühnentour! Anmeldung per Direktnachricht oder an presse@residenztheater.de. Mehr Infos: residenztheater.de/buehnentou
25 Jun 18

Theater + Fußball verbinden! Das Ensemble von #ur guckt so viele Spiele wie möglich zusammen, nicht nur zwischen 2 Proben. 

Social Media Bühnentour "Don Juan"

#DONJUAN #EINNEUERCASTORFFÜRMÜNCHEN

Hinter, neben und vor allem auf die Bühne der Castorf-Inszenierung "Don Juan" im Resi: am 7. Juli bei der Social Media Bühnentour exklusiv für nur 10 Resi-Fans mit Twitter- oder Instagram-Account. Aus nächster Nähe die detailreich ausgestatteten Bühnenbildwelten von Aleksandar Denić erkunden, die Spielfläche der Castorf-Inszenierung erobern und Einblicke in die mehrstöckigen Bühnenbau, die den Zuschauern sonst verborgen bleiben, erhalten.

Social Media Bühnentour "Don Juan"

Die Marquis Posas müssen gelüftet werden. Kommentar zur Folge 6

Simon Schkade kommentierte Katja Bürkles Lesung von Kafkas "Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse" mit dem Portrait eines politischen und gesellschaftlich engagierten Kafkas, einem im Sinne der Arbeiterbewegung denkenden wie schreibenden. MEHR ...
Die Marquis Posas müssen gelüftet werden. Kommentar zur Folge 6
25 Jun 18

"Heuchelei ist ein Laster, das in Mode gekommen ist, und alle Laster, die in Mode kommen, gelten als Tugenden." Am Freitag zieht "Don Juan" endlich ins Resi! #premiere

Solidarität statt Heimat

Das Residenztheater unterstützt den Aufruf für eine solidarische Gesellschaft ohne Hetze, Rassismus und gegen einen rechten Diskurs

Inmitten einer immer noch lebendigen Willkommens- und Unterstützungsbewegung, inmitten der großen und wachsenden Proteste gegen die AfD, inmitten der beeindruckenden Kämpfe von Geflüchteten für ihr Recht auf ein gutes Leben und inmitten wachsender Bewegungen für eine nachhaltige, globale Gerechtigkeit wird vielerorts so getan, als sei der Rechtspopulismus der einzig maßgebliche Ausdruck der aktuellen gesellschaftlichen Stimmungslage. Diese Behauptung ist falsch. Und sie ist politisch fatal. Es ist daher für uns an der Zeit, gemeinsam und eindeutig Stellung zu beziehen. Wir verweigern uns ausdrücklich der politischen Logik einer sich verfestigenden rechten Hegemonie. Wir wenden uns gegen eine Politik des Ressentiments – und gegen Strategien, die hieraus Kapital schlagen wollen für eine nur dem Anschein nach progressive oder soziale Politik. Wir sind uns sicher, dass es keine fortschrittlichen Antworten auf reaktionäre Fragen gibt. Der rechte Diskurs formuliert keine Probleme. Er ist das Problem.

Solidarität statt Heimat

BIS ANS ENDE IHRER TAGE (FOTOGALERIE)

AUF EWIG UNSER GESTERN (FOTOGALERIE)

WHITE ELEPHANTS (FOTOGALERIE)

ANTIGONE LEBT* (FOTOGALERIE)

Neue Dramatik von Autoren aus fünf Kontinenten

Der diesjährige Marstallplan wird zur "Welt / Bühne". Susanna Fournier, Zainabu Jallo, Maria Milisavljević, Santiago Sanguinetti, Pat To Yan: fünf junge Autoren und Autorinnen aus fünf verschiedenen Kontinenten, die für das Residenztheater, über eine gesamte Spielzeit hinweg, im gemeinsamen Austausch fünf Stücke entwickelt haben, die von fünf jungen Regisseuren und Regisseurinnen im Marstall uraufgeführt werden. Sie erzählen vom Sich-Öffnen und Sich-Verschließen, von den Unterschieden und den Zwischenräumen, die eine Begegnung erst ermöglichen. Im Vorfeld wurde die dramatische Produktion auf ihre Möglichkeiten eines Austauschs hin untersucht, die Autoren kamen bereits früh mit den Produktionsteams zusammen. Die Uraufführungen am 23. + 24. Juni im Marstall werden inszeniert von Franziska Angerer, Britta Ender, Rikki Henry, Stefan Schweigert und Mira Stadler. Alle Vorstellungen werden Englisch übertitelt.

Neue Dramatik von Autoren aus fünf Kontinenten
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International contemporary plays shown with English Surtitles

Our annual summer festival "Marstallplan" is turning the Marstall into a "World/Stage" (Welt/Bühne). Susanna Fournier, Zainabu Jallo, Maria Milisavljević, Santiago Sanguinetti, Pat To Yan – five playwrights from five different continents  wrote five new plays for the Residenztheater. They developed the plays in exchange with each other and the five young directors who will be staging them. The world premières will take place on the  23rd + 24th of June at the Marstall-Theatre.

International contemporary plays shown with English Surtitles

Die Marquis Posas müssen gelüftet werden. Kommentar zur Folge 5

Resi-Schauspieler lesen im Jahr 2018 jeden Monat ausgewählte Texte, die von 1848, 1918, 1968 und 2018. Die fünfte Ausgabe der Lesung brachte Texte von Rosa Luxemburg in die Schöne Aussicht. Ihren Ton, die historische Tragweite und die Tragik der Texte Rosa Luxemburgs verarbeitet und beschreibt Georg Huber von der LMU in seinem Begleitkommentar zur Lesung. MEHR ...
Die Marquis Posas müssen gelüftet werden. Kommentar zur Folge 5