Heute: 19.00 Uhr

Resi zoomt: Superspreader

von Albert Ostermaier
#resisuperspreader

Resi sendet

«50 MAL LENZ - EIN VERSUCH»
nach «Lenz» von Georg Büchner
mit Lisa Stiegler
Inszenierung Gernot Grünewald

«FINSTERNIS»
von Davide Enia
mit Robert Dölle
Inszenierung Nora Schlocker

«NIEMAND WARTET AUF DICH»
von Lot Vekemans
mit Juliane Köhler
Inszenierung Daniela Kranz

«SUPERSPREADER»
von Albert Ostermaier
mit Florian Jahr
Inszenierung Nora Schlocker

«BORDERLINE»
Dokufiktion von Jürgen Berger
Inszenierung Kyungsung Lee

«DANTONS TOD»
von Georg Büchner
Inszenierung Sebastian Baumgarten

«ES WAREN IHRER SECHS. Ein filmischer Inszenierungseinblick.»
frei nach dem gleichnamigen Roman von Alfred Neumann in einer Bearbeitung von Tomasz Śpiewak
Inszenierung Michał Borczuch

«LEONCE UND LENA»
nach Georg Büchner
Inszenierung und Bühne Thom Luz

«MARIENPLATZ»
von Beniamin M. Bukowski
Inszenierung András Dömötör

Karten «Resi streamt»

«NIEMAND WARTET AUF DICH»
von Lot Vekemans
Inszenierung Daniela Kranz

Karten «Resi streamt live»

«Die weiße Rose – Die Briefe von Alexander Schmorell und Christoph Probst» 

«Die Reise nach Ordesa» von Manuel Vilas

«Die Sommer» von Ronya Othmann

«Gullivers Reisen» von Jonathan Swift

«Briefe» von Georg Büchner

«Der hessische Landbote» von Georg Büchner

Der Roman «Annette, ein Heldinnenepos» von Anne Weber ist online leider nicht mehr verfügbar.

Resi liest

Das TAGEBUCH EINES GESCHLOSSENEN THEATERS ist ein Beitrag des Resi-Ensembles zur gegenwärtigen Situation. Das tägliche Must-see auf allen Kanälen des Residenztheaters!

Alle Folgen auf YouTube

Für einzelne Episoden haben wir zahlreiche uns begleitende und am Residenztheater gespielte deutschsprachige und internationale Autor*innen gebeten, über ihre persönliche Sicht auf diese so ganz neue Gegenwart zu schreiben. Freuen Sie sich auf diese «Tagebuch-Specials», Einblicke in die Probenarbeit hinter den Kulissen und vieles mehr.

Autor*innen-Spezial

AB SA 20 FEB, 21 Uhr, täglich eine Folge

«Bestie», Serie in neun Teilen
von Guillermo Calderón
Aus dem Englischen von Almut Wagner

Der Mitarbeiter Jonas steht unter dem dringenden Verdacht, einen Mann umgebracht zu haben. Seine Kolleg*innen möchten ihm eine gemeinsame Abschiedskarte schreiben, aber was wünscht man einem vermeintlichen Mörder? In den neun Folgen seiner Miniserie «Bestie», die er für das Ensemble des Residenztheaters geschrieben hat, spielt der renommierte chilenische Drehbuchautor, Dramatiker und Regisseur Guillermo Calderón Variationen über menschliches Verhalten in außergewöhnlichen Zeiten durch. 

Mit Mareike Beykirch, Carolin Conrad, Christoph Franken, Vincent Glander, Michael Goldberg, Evelyne Gugolz, Katja Jung, Nicola Kirsch, Thomas Lettow, Florian von Manteuffel, Thomas Reisinger, Lukas Rüppel, Hanna Scheibe, Myriam Schröder, Charlotte Schwab, Cathrin Störmer, Ulrike Willenbacher

Regie, Schnitt: Richard Wagner
Kamera und Schnitt: Wolfgang Illmayr
Setdesign: Lisa Käppler
Kostüme: Silke Messemer
Licht: Maximilian Lapper
Übersetzung: Almut Wagner

Alle Folgen auf YouTube

Liebes Publikum,

vor 70 Jahren wurde das Residenztheater wiedereröffnet. Ich laufe alleine durch das Foyer und lese noch einmal die Inschrift, die im Eingang hängt:

 

«… erbaut in einer Zeit großer innerer und äußerer Not soll das Theater dem ganzen Volke Freude und Besinnung schenken».

 

Das war am 28. Januar 1951, begonnen hatte man mit den Bauarbeiten im Jahr 1948. Es ist fast schon eine Ironie des Schicksals, dass dieser Geburtstag mit einem anderen Jahrestag zusammenfällt: Vor einem Jahr gab es im Schwabinger Krankenhaus den ersten Patienten in Deutschland, der an COVID19 erkrankt war. Nun ist schon die zweite Schließung innerhalb eines Jahres unsere Realität.

 

Im Gegensatz zum Lockdown im vergangenen Frühjahr können wir – unter klaren Richtlinien – proben und, wenn auch nicht spielen, so doch andere handverlesene Projekte für Sie, unser Publikum, bereitstellen. Immerhin, denn so können wir zumindest etwas Kontakt mit Ihnen halten: Mit dem «Tagebuch eines geschlossenen Theaters», den Lesungen von bisher schon vier, uns für diese jetzige Zeit passend oder auch bereichernd erscheinenden Büchern ‒ Podcasts zu Themen, die uns gerade auf den Proben und in der Dramaturgie beschäftigen ‒ und auch mit gestreamten Vorstellungen wie Büchners dramatischem Gesamtwerk, das wir stolz sind im Repertoire zu haben, und einem klugen und bemerkenswerten Stück aus dem Autor*innenprojekt «Welt/Bühne» von Beniamin M. Bukowski, «Marienplatz», das wir Ihnen aufgrund der internationalen Ausrichtung des Projekts auch mit englischen Übertiteln anbieten.

 

Daneben gibt es Live-Streamings, die nicht nur Texte und Gedanken, sondern vor allem Schauspieler*innen, die Sie – das schreiben Sie mir immer wieder – sehr vermissen, in den Mittelpunkt stellen. So vielfältig unser Online-Programm bereits ist, so bewegen wir uns aber auch neu auf einem Terrain, auf dem ich persönlich niemals heimisch werden wollte. Ich bin nicht zufällig, sondern absichtlich am Theater, ich wollte nie Film- oder Videokunst machen oder produzieren. Mich hat immer der Live-Moment, das Aufeinandertreffen von Text, Spieler*in und Publikum interessiert. Theater ist die Kunst der Versammlung und daher trifft uns diese Pandemie bis ins Mark.

 

Wenn wir uns also auf fremdem Terrain tummeln, so tun wir das vor allem für Sie, unser Publikum. Wir möchten Ihnen Angebote machen in dieser bleiernen Zeit. Wir, Ihr kultureller Nahversorger, liefern nach Hause. Und ja, Sie müssen uns daheim im Wohnzimmer vor ihrem eigenen PC oder Laptop zuschauen. Es ist ein Ersatz, den wir wagen –
 

«… soll das Theater Freude und Besinnung schenken!»

 

Genau das wollen wir.

 

Aber wie das nach Hause gelieferte Essen keinen Restaurantbesuch ersetzt, so warten wir auf bessere, glücklichere Tage. Oder wie wir in großen Lettern an unser Theater geschrieben haben: Wir vermissen Sie – denn was wären wir ohne Sie «Freund Publikum. All mein Empfinden Selbstgespräch, all meine Freude stumm». Goethe bringt es auf den Punkt.

 

Wir haben für Februar viele neue Online-Projekte für Sie erdacht und bieten noch mehr Publikumsgespräche. Klicken Sie durch, empfehlen Sie uns weiter und vor allem bleiben Sie uns gewogen. Wir freuen uns schon heute auf Sie in Ihrem Residenztheater.

 

«Ich seh' Sie im Resi»!

 

Bleiben Sie gesund, alles Gute.
 

Ihr

Andreas Beck  

TAGEBUCH EINES GESCHLOSSENEN THEATERS #115

«Bestie», Serie in neun Teilen (6/9) von Guillermo Calderón | Aus dem Englischen von Almut Wagner | Mit Mareike Beykirch, Katja Jung und Thomas Lettow

TAGEBUCH EINES GESCHLOSSENEN THEATERS #114

«Bestie», Serie in neun Teilen (5/9) von Guillermo Calderón | Aus dem Englischen von Almut Wagner | Mit Hanna Scheibe und Cathrin Störmer

TAGEBUCH EINES GESCHLOSSENEN THEATERS #113

«Bestie», Serie in neun Teilen (4/9) von Guillermo Calderón | Aus dem Englischen von Almut Wagner | Mit Christoph Franken und Nicola Kirsch

TAGEBUCH EINES GESCHLOSSENEN THEATERS #112

«Bestie», Serie in neun Teilen (3/9) von Guillermo Calderón | Aus dem Englischen von Almut Wagner | Mit Michael Goldberg, Myriam Schröder und Ulrike Willenbacher

TAGEBUCH EINES GESCHLOSSENEN THEATERS #111

«Bestie», Serie in neun Teilen (2/9) von Guillermo Calderón | Aus dem Englischen von Almut Wagner | Mit Carolin Conrad und Thomas Lettow

TAGEBUCH EINES GESCHLOSSENEN THEATERS #110

«Bestie», Serie in neun Teilen (1/9) von Guillermo Calderón | Aus dem Englischen von Almut Wagner | Mit Florian von Manteuffel und Myriam Schröder

TEASER «Bestie», Serie in neun Teilen von Guillermo Calderón

Ab SA 20 FEB, TÄGLICH UM 21 UHR | Mit Mareike Beykirch, Carolin Conrad, Christoph Franken, Vincent Glander, Michael Goldberg, Evelyne Gugolz, Katja Jung, Nicola Kirsch, Thomas Lettow, Florian von Manteuffel, Thomas Reisinger, Lukas Rüppel, Hanna Scheibe, Myriam Schröder, Charlotte Schwab, Cathrin Störmer, Ulrike Willenbacher | Regie, Schnitt: Richard Wagner Kamera: Wolfgang Illmayr Setdesign: Lisa Käppler Kostüme: Silke Messemer Licht: Maximilian Lapper Übersetzung: Almut Wagner

#wasistlosimresi

Spenden Sie Ihr Ticket!

Sie können auch den Wert Ihrer Tickets anstelle einer Rückzahlung spenden: Bitte schreiben Sie in diesem Fall eine E-Mail an tickets@residenztheater.de.
 

Sollten wir Ihnen den Kartenwert bereits zurücküberwiesen haben, ist es auch möglich, im Nachhinein zu spenden. 


Bei Spenden bis zu 200 Euro an das Bayerische Staatsschauspiel genügt der Zahlungsbeleg zur Vorlage beim Finanzamt. Bei höheren Spendenbeträgen erhalten Sie selbstverständlich einen Spendenbeleg.

 

Bitte überweisen Sie den Spendenbetrag an folgendes Konto:
 

Kontoinhaber: Staatsoberkasse Bayern in Landshut
IBAN: DE75 7005 0000 0001 1903 15
BIC: BYLADEMMXXX
Bayerische Landesbank München
Verwendungszweck: BKZ 5304.5402.7356, Kap. 1582, Spende statt Ticketerstattung

Unterstützen Sie freischaffende Künstler*innen!

Spendenaufruf des Resi-Ensembles

Die Ensemble-Sprecher*innen Liliane Amuat, Thomas Lettow und Michael Wächter bitte im Namen des ganzen Resi-Ensembles um Ihre Unterstützung für freischaffende Kolleg*innen am Residenztheater während der Corona-Krise. Bedroht von Gagenausfällen sind z.B. Muikser*innen oder Schauspieler*innen, die nicht fest im Ensemble engagiert sind. 

 

Bitte überweisen Sie den Spendenbetrag an das folgende Konto:

Verein der Freunde des Bayerischen Staatsschauspiels e.V.
HypoVereinsbank München
IBAN: DE09 7002 0270 5804 0733 55
Stichwort: Spende Nothilfe für freie Kunstschaffende