Finsternis

von Davide Enia
Heute: Residenztheater, 20.00 Uhr

Mars

von Fritz Zorn
Heute: 21.30 Uhr

ACHTUNG! Ausnahmsweise startet der Vorverkauf für November 2022 am Samstag, den 08. Oktober 2022.

Tag der offenen Tür

Herzlichen Dank an alle, die mit uns gefeiert haben!

Resi-Schnupperabo

Kommen Sie ins Residenztheater und erleben Sie drei Vorstellungen aus dem neuen Repertoire im Zeitraum November 2022 bis Januar 2023.

Die neue Spielzeit 2022/2023

Die Premieren der neuen Spielzeit 22/23 sind online! Laden Sie sich hier das neue Spielzeitheft kostenlos herunter und stöbern Sie durch die kommende Saison.

EIN AUSBLICK AUF DIE SPIELZEIT 2022/2023

«Die Freiheit einer Person ist unverletzlich» – kaum ein Grundrecht ist in den vergangenen Jahren so viel zitiert worden und so schwierig zu interpretieren.
Der Konflikt zwischen der persönlichen Freiheit und dem Recht auf Freiheit und Unversehrtheit anderer taucht in so gut wie allen lokalen und globalen Debatten und Konflikten auf – in persönlichen Beziehungen, zwischen Generationen, Staaten und Erdteilen, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. In diesem Sinne fragen wir in der kommenden Spielzeit in unterschiedlichsten persönlichen wie gesellschaftlichen Konstellationen, historischen Kontexten und Handschriften, nach Bedingungen und Möglichkeiten der Freiheit.

«DIE DUNKLE SEITE DER ZIVILISATION»

Im Juni 1816 sticht die französische Fregatte «Medusa» mit dem senegalesischen Ziel Saint-Louis in See. Zwei Tagesreisen von ihrem Ziel entfernt läuft das voll besetzte Schiff auf eine Sandbank und zerbirst. Schnell wird aus dem anfänglich gemeinsamen Willen sich zu retten, ein gnadenloser Kampf von jedem gegen jedem. Für Autor und Regisseur Alexander Eisenach stehen die darauffolgenden Ereignisse sinnbildlich für eine Gesellschaft, in der die Werte gemeinschaftlichen Zusammenlebens ihre Gültigkeit verloren haben.

Dramaturg Michael Billenkamp im Gespräch mit Alexander Eisenach über die menschlichen Abgründe und den Spaß am Spiel mit den Genres.

DER FALL HAMSUN–EIN GESPENST AUS DER ZUKUNFT

Hamsuns «Kareno-Trilogie» hält unserer Gegenwart einen Spiegel vor. Der Autor Hamsun selbst jedoch bleibt in seinem eigenen Irrtum bis zum Tod gefangen. Vielleicht wusste er mehr über seine Figur als über sich selbst. Umso dringender bleibt die Frage, die seine Trilogie stellt: jene nach Veränderung, Umkehr und der Möglichkeit, sich von extremistischem Denken loszusagen.

«DER ENTGRENZUNGSORGIAST»

«Tartuffe», das fünfzehnte von dreiunddreißig überlieferten Dramen Molières, war jene Komödie, die unmittelbar nach ihrer Uraufführung 1664 mit dem Bann des Aufführungsverbots belegt wurde, die klerikale Kräfte veranlasste, den Dichter auf den Scheiterhaufen zu wünschen, und einen fünfjährigen erbitterten Kampf Molières um die Aufhebung des Verdikts durch den französischen Sonnenkönig Ludwig XIV. zur Folge hatte.

«ZEITALTER DER TOTALEN PERFORMANCE.»

Dramaturgin Constanze Kargl im Gespräch mit PeterLicht.

Franz Xaver Kroetz im Residenztheater

«ALSO WENNS JETZT NOCH SCHLIMMER WIRD, DANN IS GANZ SCHLECHT.»

Das dramatische Werk des legendären bayerischen Autors, Regisseurs und Schauspielers Franz Xaver Kroetz, geboren 1946 in München, umfasst in etwa 60 erhaltene Stücke und kann durchaus als umfangreich bezeichnet werden. Zwei davon stehen aktuell auf dem Spielplan des Residenztheaters, nämlich «Der Drang» in einer Inszenierung von Lydia Steier und «Agnes Bernauer» in einer Inszenierung von Nora Schlocker.

IN DER ZUKUNFT WEITERGEHEN

EINE MÜNCHNER PERSPEKTIVE AUF DIE AIDSEPIDEMIE DER 1980ER-JAHRE UND QUEERE ERINNERUNG HEUTE

«Die Tiefe kommt gratis»

Über die niederländische Autorin Judith Herzberg und ihre Stücktrilogie «Die Träume der Abwesenden».

UNSERE ZEIT

Simon Stones Theaterstück, «Unsere Zeit», entstand frei nach Motiven Ödön von Horváths. Was darf man sich darunter vorstellen?

BESSERE TAGE FÜR DAS UGANDISCHE THEATER

Asiimwe Deborah Kawe ist eine der profiliertesten Dramatiker*innen Ugandas. Sie ist Kodirektorin des Festivals «in the recent past», das im Rahmen des Kampala International Theatre Festival stattfindet. Begeistert spricht sie darüber, welche Richtung das Theater in ihrem Heimatland einschlägt.

DAS GEFÜHL DES KRIEGES

Unter dem Titel «Das Gefühl des Krieges» haben sich deutsche und österreichische Theater zusammengeschlossen, um aktuelle ukrainische Texte zugänglich zu machen und Dramatiker*innen finanziell zu unterstützen – neben dem Residenztheater sind das Staatstheater Augsburg, das Staatstheater Darmstadt, das Staatstheater Nürnberg, und viele weitere dabei. Auf der Seite www.theatreofplaywrights.de sind alle Beiträge gesammelt zu finden.

Resi-Mediathek

Hier findet ihr Videos, Audios, Streams und weitere Inhalte rund um unsere Stücke und vieles mehr - viel Spaß beim Stöbern und Neuem entdecken! #wasistlosimresi

Plakatkampagne 2022/2023

Wir freuen uns sehr, dass die erfolgreiche Kooperation mit der Pinakothek der Moderne in dieser Spielzeit fortgesetzt wird. Andreas Beck, Staatsintendant Residenztheater, und Prof. Dr. Bernhart Schwenk, Sammlungsleiter Gegenwartskunst Bayerische Staatsgemäldesammlungen/Pinakothek der Moderne, sind an in München lebende und/oder arbeitende Künstler*innen herangetreten, die Stückplakate und Programmhefttitel der neuen Inszenierungen für das Münchner Residenztheater zu visualisieren.