Lisa Stiegler

Geboren 1987 in München, studierte Lisa Stiegler an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Schauspiel, wo sie eine enge Zusammenarbeit mit Gernot Grünewald verband. 2010 begann sie ihr Erstengagement im Studio des Schauspiel Frankfurt und wechselte dann ins Ensemble. Dort arbeitete sie regelmäßig mit Andreas Kriegenburg und Philipp Preuß. 2015 wechselte sie von Frankfurt an das Theater Basel, wo sie bis 2019 Ensemblemitglied blieb. Lisa Stiegler arbeitete außerdem mit Kevin Rittberger, Thom Luz, Falk Richter und Dave St. Pierre sowie Schorsch Kamerun, Stephan Kimmig, Ivna Žic und Annalena Fröhlich.

Zu sehen in

Ein Unternehmerpaar und zwei Kunstschaffende verbringen ein Wochenende in einer Villa fernab der Stadt und des Mobilfunknetzes. Die Aussicht ist umwerfend, die Getränke sind reichlich. Doch immer wieder geistern Visionen der biblischen Plagen durch die Gespräche und die Fantasie der Figuren.

Der Riss durch die Welt

Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz nimmt es zum Anlass für einen musiktheatralischen Streifzug durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Leonce und Lena
Residenztheater, 20.00 Uhr
Di 21 Apr
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 29 Apr

Der berühmte Film von Fritz Lang (1931) zeigt die atemlose Jagd auf einen Serienmörder und zeichnet ein gesellschaftliches Panorama der Metropole. In der Adaption durch Schorsch Kamerun und Cathy van Eck wird der Film zur Konzertinstallation, der Stoff zur Folie der Gegenwart. Im und um den Marstall entsteht eine Großstadt, die von Darsteller*innen und Publikum gemeinsam bevölkert wird und unser aktuelles Sicherheitsempfinden auf den Prüfstand stellt.

M – Eine Stadt sucht einen Mörder
Premiere
Marstall, 20.00 Uhr
Do 21 Mai

Hamsuns Trilogie zeigt die Geschichte eines Menschen, der sich von den tonangebenden Eliten übersehen und um gesellschaftliche Anerkennung betrogen fühlt. Ivar Kareno muss sich entscheiden, ob er am radikalen Denken seiner Jugend festhält oder eine politisch gemäßigte Karriere einschlägt.

Spiel des Lebens