Patrick I‪sermeyer

In Frankfurt am Main geboren, schloss er zunächst eine Ausbildung zum Hotelfachmann ab, bevor er von 2014 bis 2017 seine Schauspielausbildung in Mainz absolvierte. In dieser Zeit spielte er am Staatstheater Wiesbaden und wirkte bei diversen Film- und Fernsehprojekten mit, u. a. beim Fernsehfilm «Kaltfront» und im Frankfurter «Tatort». Sein Erstengagement führte ihn 2017 bis 2020 an das Theater Heilbronn, wo er u. a. in der Regie von Adewale Teodros Adebisi und Annette Kuß arbeitete und die Musik für diverse Stücke schrieb und produzierte. Von 2020 bis 2024 war Patrick Isermeyer am Schauspiel Leipzig engagiert. Dort entstanden Arbeiten mit Claudia Bauer, Elsa-Sophie Jach, Anna-Sophie Mahler, Marco Damghani und Pia Richter. Darüber hinaus ist er weiterhin in verschiedenen Fernsehproduktionen zu sehen.

Ab der Spielzeit 2024/2025 ist er festes Ensemblemitglied am Residenztheater.

Zu sehen in

«Nach Mitternacht» erzählt von zwei Tagen im Jahr 1936. Die neunzehnjährige Sanna flieht zu ihrem Bruder Algin, einem mit Schreibverbot belegten Autor. Zwischen Feiern, Cafés und Kneipen erkennt sie die wachsende ideologische Vereinnahmung ihres direkten Umfelds. Keuns Exilroman schildert den faschistischen Alltag eindringlich – ihr zweiter internationaler Erfolg nach «Das kunstseidene Mädchen».

Nach Mitternacht
Marstall, 20.00 Uhr
Mi 28 Okt

Robert Icke hat Arthur Schnitzlers Stück «Professor Bernhardi» kongenial in die Gegenwart übersetzt. Die Ärztin Ruth Wolff gerät bei ihm nicht nur in Konflikt mit ihrem Kollegium und den Maximen der katholischen Kirche, sondern auch in einen medialen Shitstorm. Die Londoner «Times»feierte«Die Ärztin» als eine «Operation am offenen Herzen unserer Gegenwart, die immer komplizierter wird, je tiefer man schneidet».

Die Ärztin

Die erst vor wenigen Jahren wiederentdeckte jüdische Autorin Anna Gmeyner – 1933 zwang sie der Nationalsozialismus ins Exil – erzählt in «Automatenbüfett» die große Welt im Kleinen. Während Frau Adam versucht, ihr Automatenrestaurant am Laufen zu halten, jagt Herr Adam der Umsetzung seiner vermeintlich revolutionären ökonomischen Vision hinterher, die dem Wohle aller dienen soll. Mit dem Auftauchen der unbekannten Eva gerät die immerwährende Ordnung der Kleinstadt jedoch ins Wanken. 

Automatenbüfett
Marstall, 19.00 Uhr
Fr 16 Okt

Der Münchner Publikumsliebling und Ausnahmeschauspieler Manfred Zapatka in einer der ganz großen Titelfiguren William Shakespeares: König Lear. Es ist die Charakterstudie eines alternden, unberechenbaren Patriarchen und Tyrannen.

König Lear
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 10 Okt
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 12 Okt
Residenztheater, 18.30 Uhr
So 18 Okt

Zwei Hausfrauen aus der Provinz verabreden sich an einer Autobahnraststätte mit zwei Männern in Tierkostümen zu anonymem Sex auf der Damentoilette, um endlich das Animalische in sich freizulegen. Ihre Ehemänner bekommen davon Wind, stülpen sich die Kostüme über, und den Frauen bleibt statt »tierisch gutem Sex« nur die Erkenntnis, anstelle eines Seitensprungs wieder nur monogamen Sex erlebt zu haben. Elfriede Jelinek verfasste mit ihrer Komödie eine feministische Travestie auf Mozarts »Così van tutte« und variiert die klassischen Topoi Natur und Kultur. 

Raststätte oder Sie machens alle
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 22 Jan

Romeo und Julia setzen die Sprache der Liebe gegen den Krieg ihrer Verwandten, die Sprache des Dolchs. Schaffen sie es, ein Beispiel zu setzen gegen die unversöhnliche Feindschaft, die in Verona herrscht? Die Hausregisseurin Elsa-Sophie Jach inszeniert die berühmteste Liebesgeschichte der Welt und den Tanz auf dem Vulkan, der ihre Hauptfiguren mitreißt, mit viel Musik und heißen Herzen neu.

Romeo und Julia

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