Steffen Höld

Geboren 1969 in Ulm, absolvierte Steffen Höld ein Regie- und Schauspielstudium am Mozarteum Salzburg. Engagements als Schauspieler führten ihn u. a. an das Schauspiel Köln, an das Staatstheater Nürnberg und an das Theater Rampe Stuttgart, wo er u. a. mit Thirza Bruncken und Christoph Schlingensief arbeitete. Anschließend war er zuerst Ensemblemitglied am Schauspielhaus Graz, anschließend am Phönix Theater in Linz sowie von 2007 bis 2015 am Schauspielhaus in Wien und arbeitete dort u. a. mit Felicitas Brucker und Barbara Weber. Eigene Regiearbeiten inszenierte er u. a. am Phönix Theater Linz, am Schauspielhaus Salzburg sowie an der Garage X in Wien und am Schauspielhaus Wien. 2015 wechselte er an das Theater Basel, wo er als Ensemblemitglied u. a. mit Nora Schlocker, Julia Hölscher, Tilmann Köhler, Felicitas Brucker, Thom Luz und Antonio Latella arbeitete sowie eigene Inszenierungen realisierte.

Zu sehen in

Ewald Palmetshofer, einer der prononciertesten Gegenwartsdramatiker, dessen Stücke hochkomplexe, musikalische Sprachpartituren sind, erzählt in seinem neuen Theaterstück von Menschen, denen die Selbstverständlichkeit Mensch zu sein abhandengekommen ist – dabei vernehmen sie noch die Frage, was das Wort «Mensch» denn bedeuten möge. Ohne Antwort halten sie der eigenen Fraglichkeit stand – so lange die Kraft reicht, so lange es geht.

Die Verlorenen
Premiere
Residenztheater, 19.00 Uhr
Sa 19 Okt
Residenztheater, 18.00 Uhr
So 20 Okt
Residenztheater, 19.00 Uhr
Sa 26 Okt
Residenztheater, 18.00 Uhr
Fr 01 Nov
Residenztheater, 18.30 Uhr
Sa 02 Nov
Residenztheater, 19.00 Uhr
Mi 06 Nov
Residenztheater, 18.00 Uhr
So 10 Nov
Residenztheater, 19.00 Uhr
Mi 13 Nov
Residenztheater, 19.00 Uhr
Fr 15 Nov
Residenztheater, 19.00 Uhr
Sa 23 Nov

Gerhart Hauptmann erzählt von einer schnell zu Wohlstand gekommenen Bauernfamilie, deren sozialer Aufstieg mit innerer Verhärtung einhergeht und ebnet dem Naturalismus den Weg auf die deutschsprachigen Bühnen. Ewald Palmetshofer übernimmt Struktur und Figurenkonstellation des Hauptmann'schen Frühwerks, löst dieses aber aus der gesellschaftspolitischen Realität des späten 19. Jahrhunderts und bettet seine Mittelstandsfamilie in die triste Gegenwart eines urbanen Ballungsraums.

Vor Sonnenaufgang
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 29 Nov