Nicola Kirsch

Geboren 1975 in Ludwigshafen, studierte Nicola Kirsch an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Schauspiel. Anschließend war sie am Staatstheater Hannover, am Burgtheater Wien und am Schauspielhaus Wien engagiert. Nicola Kirsch arbeitete mit Regisseur*innen wie Andreas Kriegenburg, Armin Petras, Julia Hölscher, Simon Stone, Nora Schlocker, Christiane Pohle, Felicitas Brucker, Sebastian Schug, Jette Steckel und Miloš Lolić. Von 2015 bis 2019 war sie Ensemblemitglied am Theater Basel, wo sie u. a. in Inszenierungen von Simon Stone, Nora Schlocker und Julia Hölscher auf der Bühne zu erleben war.

Zu sehen in

«Dantons Tod» basiert auf historischen Quellen der Französischen Revolution, deren Maxime der «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» unser Verständnis moderner europäischer Demokratien geformt hat. Büchner erzählt aber nicht vom triumphalen Anfang, als der Kampf dem Volk galt, sondern fokussiert auf das Ende der sogenannten Schreckensherrschaft der Jakobiner 1794, als die Revolution nur noch Terror der Guillotine bedeutet.

Dantons Tod
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 30 Okt
Residenztheater, 18.00 Uhr
Sa 31 Okt
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 07 Nov
Residenztheater, 18.00 Uhr
So 08 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 21 Dez
Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 22 Dez

In das triste Idyll des Friedhofsgärtnerpaars Hilde und Otto bricht Hildes Bruder Fritz, der wegen Exhibitionismus im Gefängnis saß – und entfesselt ungeahnte sexuelle Energien in seiner Umgebung. Ist es die Lust am Verbotenen, die Neugier aufs Anderssein, oder sind es schlicht Vorurteile, die einerseits faszinieren und andererseits Abwehr hervorrufen? Hassen und lieben, Opfer wie Täter*in sein, ist dieser allgemeine Drang die (un-)heilige Ambivalenz der Gerechten?

Der Drang

Mit den Worten «hallo? / hört uns jemand?» eröffnet Ewald Palmetshofer sein Theaterstück, eine hochmusikalische Sprachpartitur. Im Zentrum steht Clara, die nach dem Scheitern ihrer Ehe an einem Wendepunkt angelangt ist und sich ins verlassene Haus ihrer Großmutter zurückzieht. Doch auch dort wird sie von ihrem Leben und der Beziehung zu ihrem 13-jährigen Sohn eingeholt.

Die Verlorenen

Als erstes der in der Spielzeit 2019/2020 im Rahmen der Plattform für internationale zeitgenössische Dramatik «Welt/Bühne» entstandenen Werke wird das Stück des polnischen Autors Beniamin M. Bukowski präsentiert. «Marienplatz» kreist um einen realen Vorfall aus dem Jahr 2017: Ein 54-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf den Münchner Marienplatz, übergoss sich mit mehreren Litern Benzin und zündete sich an. Er verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus und bis heute haben sich weder seine Identität noch die Umstände seiner Selbstverbrennung aufgeklärt, wohl aber Anlass zu Spekulationen verschiedenster Couleur gegeben.

Marienplatz
Premiere
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 19 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Mo 28 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Do 31 Dez

Ronja überwindet mutig Grenzen, sei es mit einem waghalsigen Sprung über den Höllenschlund, der die Mattisburg in zwei Teile teilt, oder durch ihre Freundschaft mit Birk, Sohn des Erzfeindes Borka. Daniela Kranz kreiert mit Schauspieler*innen des Ensembles und Münchner*innen partizipativ die zauberhafte Welt des Mattiswaldes und seiner kleinen Heldin.

Ronja Räubertochter