Nicola Kirsch

Geboren 1975 in Ludwigshafen, studierte Nicola Kirsch an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Schauspiel. Anschließend war sie am Staatstheater Hannover, am Burgtheater Wien und am Schauspielhaus Wien engagiert. Nicola Kirsch arbeitete mit Regisseur*innen wie Andreas Kriegenburg, Armin Petras, Julia Hölscher, Simon Stone, Nora Schlocker, Christiane Pohle, Felicitas Brucker, Sebastian Schug, Jette Steckel und Miloš Lolić. Von 2015 bis 2019 war sie Ensemblemitglied am Theater Basel, wo sie u. a. in Inszenierungen von Simon Stone, Nora Schlocker und Julia Hölscher auf der Bühne zu erleben war. 2019 folgte sie Andreas Beck ans Residenztheater.

Zu sehen in

«Dantons Tod» basiert auf historischen Quellen der Französischen Revolution, deren Maxime der «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» unser Verständnis moderner europäischer Demokratien geformt hat. Büchner erzählt aber nicht vom triumphalen Anfang, als der Kampf dem Volk galt, sondern fokussiert auf das Ende der sogenannten Schreckensherrschaft der Jakobiner 1794, als die Revolution nur noch Terror der Guillotine bedeutet.

Dantons Tod
ZUM LETZTEN MAL
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 22 Jun

«Und oft erscheinen die äußeren Zeichen des Aufstiegs erst, wenn es in Wahrheit schon wieder abwärtsgeht.» Thomas Mann beschreibt in seinem 1901 mit dem Untertitel «Verfall einer Familie» veröffentlichten Roman durch präzise Figurenzeichnungen und einen von Ironie geprägten Stil den Beginn eines Umbruchs großbürgerlicher Strukturen. Mann ließ sich für die «Buddenbrooks» von seiner eigenen Lübecker Familiengeschichte und von Menschen aus seinem damaligen Wohnort München inspirieren. Dass solche Nord-Süd-Verbindungen aber durchaus kompliziert sein können, zeigt Mann mit viel Humor in der Beziehung zwischen Tony Buddenbrook und dem Münchner Hopfenhändler Alois Permaneder.

Buddenbrooks
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Sa 06 Jul

Goethes Frühwerk ist ein maßloses szenisches Epos. Mit seinen über fünfzig Schauplätzen, mehreren Parallelhandlungen und der riesigen Personage sprengte der 22-jährige Dichter alle gängigen Theaterkonventionen seiner Zeit. Für die einen ist Götz ein Freiheitskämpfer, der sich den von feudaler und klerikaler Willkür geprägten Verhältnissen mit ≪eiserner Faust≫ entgegenstellt. Für die anderen aber ist er ein rückwärtsgewandter Reaktionär, der sich an eine überkommene Gesellschaftsform klammert und jede Veränderung kategorisch ablehnt.

Götz von Berlichingen

Nach Ibsens Peer Gynt ergreift in der zweiten Spielzeithälfte ein anderer Meister der Fabulierkunst das Wort. Ein Erzähler, der seine Zuhörer*innen auffordert, ihn Ismael zu nennen, entert mit seinem Seemannsgarn die Bühne des Residenztheaters. Was folgt, ist ein wahres Ungetüm an Erzählung: Ismael heuert auf der «Pequod», einem alten Walfänger an und sticht auf dieser schwimmenden Fabrik der Trangewinnung in See.

Moby Dick
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 26 Jun
WITH ENGLISH SURTITLES
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Residenztheater, 20.00 Uhr
Mo 15 Jul
WITH ENGLISH SURTITLES
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Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 20 Jul
WITH ENGLISH SURTITLES
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Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 23 Jul

Die Regisseurin Elsa-Sophie Jach erweckt die unerhörte Liebeslyrik von Sappho - ≪Europas erster Dichterin≫- zu neuem Leben. Sie spürt die vergessenen Reste der sapphischen Dichtung auf, verdichtet sie chorisch und deckt auf dem Weg durch den literarischen Kanon – gemeinsam mit der Münchner Techno-Liveband SLATEC – die systematische Auslöschung der weiblichen Stimme, ihr Verstummen und die Notwendigkeit ihrer Selbstermächtigung auf.

Die Unerhörten
Zum vorerst letzten Mal
Marstall, 20.00 Uhr
Di 02 Jul

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