Hanna Scheibe

Geboren 1973 in Marbach am Neckar, studierte Hanna Scheibe am Mozarteum in Salzburg Schauspiel. Ihr erstes Engagement hatte sie von 2000 bis 2005 am Staatstheater Stuttgart, wo sie u. a. mit René Pollesch, Dimiter Gotscheff und Hasko Weber zusammenarbeitete. Von 2005 bis 2008 war sie am Schauspielhaus Bochum engagiert, wo Arbeiten mit den Regisseurinnen Tina Lanik und Jorinde Dröse entstanden. 2008 kehrte sie an das Staatstheater Stuttgart zurück, wo sie u. a. erneut mit René Pollesch zusammenarbeitete. Von 2009 bis 2011 war sie Ensemblemitglied am Schauspiel Hannover und arbeitete dort u. a. mit Jürgen Kuttner, Tom Kühnel und Kornél Mundruczó. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist Hanna Scheibe im Ensemble des Residenztheaters.

Zu sehen in

«Dantons Tod» basiert auf historischen Quellen der Französischen Revolution, die unser aller Verständnis moderner europäischer Demokratien geformt hat. Büchner fokussiert auf wenige Tage gegen Ende der Schreckensherrschaft der Jakobiner. Die ehemaligen Weggefährten Danton, Epikureer und Melancholiker, und Robespierre, Tugendterrorist und Dogmatiker, stehen einander als ideologische Gegner gegenüber und die Revolution bedeutet nur noch den Terror der Guillotine, dem die Revolutionäre selbst zum Opfer fallen.

Dantons Tod
Premiere
Residenztheater
Fr 15 Mai

Die antiken Figuren Kassandra und Prometheus sind in Rittbergers Doppelstück die Sehenden in der aktuellen Flüchtlingstragödie. «Kassandra» erzählt von der humanitären Katastrophe in Form eines Lehrstücks und aus menschlicher Perspektive, in «Prometheus» wird die menschliche Ordnung aus göttlicher Perspektive befragt.

Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt
Marstall, 19.30 Uhr
Mi 29 Apr
Marstall, 18.30 Uhr
So 26 Apr

Im Sommerhaus des Rechtsanwalts Bassow trifft sich die russische intellektuelle Mittelschicht. Eine gesellschaftliche Veränderung liegt in der Luft, doch mit jedem Gespräch, jedem Streit, jeder Selbstenthüllung wird fraglicher, ob diese Sommergäste für ein anderes, wahrhaftigeres Leben ausgestattet sind.

Sommergäste

Hamsuns Trilogie zeigt die Geschichte eines Menschen, der sich von den tonangebenden Eliten übersehen und um gesellschaftliche Anerkennung betrogen fühlt. Ivar Kareno muss sich entscheiden, ob er am radikalen Denken seiner Jugend festhält oder eine politisch gemäßigte Karriere einschlägt.

Spiel des Lebens