Hanna Scheibe

Geboren 1973 in Marbach am Neckar, studierte Hanna Scheibe am Mozarteum in Salzburg Schauspiel. Ihr erstes Engagement hatte sie von 2000 bis 2005 am Staatstheater Stuttgart, wo sie u. a. mit René Pollesch, Dimiter Gotscheff und Hasko Weber zusammenarbeitete. Von 2005 bis 2008 war sie am Schauspielhaus Bochum engagiert, wo Arbeiten mit den Regisseurinnen Tina Lanik und Jorinde Dröse entstanden. 2008 kehrte sie an das Staatstheater Stuttgart zurück, wo sie u. a. erneut mit René Pollesch zusammenarbeitete. Von 2009 bis 2011 war sie Ensemblemitglied am Schauspiel Hannover und arbeitete dort u. a. mit Jürgen Kuttner, Tom Kühnel und Kornél Mundruczó. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist Hanna Scheibe im Ensemble des Residenztheaters.

Zu sehen in

«Agnes Bernauer», uraufgeführt 1977 in der DDR, beginnt als Märchen im Zeitraffer. Die Folie des Märchens dient Franz Xaver Kroetz als Mittel, gesellschaftliche Verhältnisse unter die Lupe zu nehmen. Die empathische und engagierte Agnes Bernauer muss ihr Gewissen befragen, ob es ein richtiges Leben im falschen geben kann.

Agnes Bernauer
Premiere
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Do 18 Nov
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Fr 19 Nov
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
So 21 Nov
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Di 30 Nov
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Di 14 Dez

«Dantons Tod» basiert auf historischen Quellen der Französischen Revolution, deren Maxime der «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» unser Verständnis moderner europäischer Demokratien geformt hat. Büchner erzählt aber nicht vom triumphalen Anfang, als der Kampf dem Volk galt, sondern fokussiert auf das Ende der sogenannten Schreckensherrschaft der Jakobiner 1794, als die Revolution nur noch Terror der Guillotine bedeutet.

Dantons Tod

Judith Herzberg zeichnet in ihrer Trilogie mit feinem Humor das Porträt einer jüdischen Großfamilie aus Amsterdam. Hinter der alltäglichen und fröhlichen Fassade aber verbirgt sich ein verwundetes Seelenleben. Es sind die Geschichten von Überlebenden des Holocaust und ihrer Nachkommen, in deren Körper sich die Traumata der Verfolgung und Shoah tief eingeschrieben haben. Sich von der Vergangenheit zu lösen, scheint unmöglich, trotzdem tanzen, lieben und heiraten sie aufs Neue und bleiben auf der Suche nach einem Neuanfang.

Die Träume der Abwesenden
Residenztheater, 17.00 Uhr
So 31 Okt
Residenztheater, 18.00 Uhr
Sa 13 Nov
Residenztheater, 17.00 Uhr
So 28 Nov
Residenztheater, 18.00 Uhr
Sa 11 Dez
Residenztheater, 17.00 Uhr
So 26 Dez

Beniamin Bukowskis «Marienplatz» kreist um einen realen Vorfall aus dem Jahr 2017: Am 19. Mai gegen drei Uhr früh fuhr ein Mann mit seinem Auto auf den Münchner Marienplatz, übergoss sich mit mehreren Litern Benzin und zündete sich an. Er verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus und bis heute haben sich weder seine Identität noch die Umstände seiner Selbstverbrennung aufgeklärt, wohl aber Anlass zu Spekulationen verschiedenster Couleur gegeben.

Marienplatz
Premiere
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 27 Nov
Marstall, 20.00 Uhr
Mi 01 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Fr 10 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Do 23 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Do 30 Dez