Thomas Hauser
Geboren 1992, wurde Thomas im direkten Anschluss an die Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule 2015 an den Münchner Kammerspielen engagiert. Der in klassischem Gesang ausgebildete Schauspielstudent lernte Dimiter Gotscheff während seines Studiums für eine Arbeit an »Zement« kennen, die zum Berliner Theatertreffen 2014 eingeladen wurde.
An den Münchner Kammerspielen entwickelte er bis 2023 eigene künstlerische Handschriften mit Toshiki Okada, Stefan Pucher, Alexander Giesche, Trajal Harall, Susanne Kennedy, Felix Rothenhäusler, Yana Thönnes und weiteren. In der Titelrolle der Oper ALAN T (UA / Libretto von Frankfurter Buchpreisträger Frank Witzel) von Pierre Jodlowski ist er seit 2015 europaweit unterwegs mit Stationen in Polen, Belgien, Frankreich, Litauen und Lettland.
2019 erhielt er den Förderpreis der Freund*innen der Münchner Kammerspiele. 2026 erhielt er zudem den Förderpreis der Resifreunde*.
Im Sommer 2026 verleiht er als Jury Mitglied des Münchner Filmfests den int. CineRebels Award.
Thomas lebt in München.
Zu sehen in
Das legendäre Musical »Cabaret« führt uns in die schillernde Welt des Kit-Kat-Clubs der 1930er- Jahre. Jeden Abend begeistert die enigmatische Künstlerin Sally Bowles mit ihrem berühmten Song »Life is a Cabaret« das Publikum, das Dekadenz und Diversität feiert. Der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Doch gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich immer stärker in den Alltag der lebenslustigen Lebenskünstler*innen einschleicht.
CabaretFreddie Mercury, der Frontmann der legendären britischen Rockband Queen, verbrachte von 1979 bis 1985 viel Zeit in München. Er bewohnte hier mehrere Wohnungen, schloss enge Freundschaften und nahm sein erstes Soloalbum auf. Was zog ihn an die Isar? Die Liebe, das wilde Nachtleben und die vielen Treffpunkte der Gay-Community? Die Musicland Studios von Giorgio Moroder und ihre bahnbrechenden Innovationen in elektronischer Musik? Oder wollte er sich einfach nur den rigiden britischen Steuergesetzen entziehen?
Mercury
Ein Ufo in Weißwurstform landet vor der Bayerischen Staatskanzlei: Film oder Realität? Der Filmemacher und Asphaltcowboy Klaus Lemke begibt sich gemeinsam mit einem Außerirdischen auf eine rasante Zeitreise durch die Geschichte Münchens und damit auf die Suche nach dem, was die Stadt einmal war und vielleicht künftig sein könnte.
Albert Ostermaiers neues Stück ist eine liebevolle Hommage an den 2022 verstorbenen Filmpoeten Klaus Lemke und zugleich Hymne auf und Abrechnung mit seiner Heimatstadt München.
Munich MachineGustl Gillich, Tabakwarenhändler und lokaler Schwimmstar, verliebt sich in Frieda Geier, Vertreterin für Mehl. Als er jedoch in der Liebe ein Geschäftsmodell und in Frieda eine Billigarbeitskraft entdeckt, wird er von ihr verlassen und findet Trost in Frauenhass und Männerbündelei. Elfriede Jelinek bezeichnete Fleißer, deren einzigen Roman Elsa-Sophie Jach für die Bühne bearbeitet, als die »größte Dramatikerin des 20. Jahrhunderts«.
Eine Zierde für den Verein