Nicola Mastroberardino

Geboren 1978 in Zürich, absolvierte Nicola Mastroberardino sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Zürich. Seine Engagements führten ihn von 2005 bis 2010 an das Schauspiel Essen, von 2010 bis 2015 an das Schauspielhaus Bochum und von 2015 bis 2019 an das Theater Basel. 2008 erhielt er den Aalto Bühnenpreis für junge Künstler, 2009 den Förderpreis der Akademie der Künste in der Sektion Darstellende Kunst sowie 2013 den Bochumer Theaterpreis in der Sparte «Arrivierter Künstler». Zuletzt wurde die Schweizer TV-Serie «Seitentriebe» mit ihm in der Hauptrolle mit dem European Script Award 2018 ausgezeichnet. Er arbeitete unter anderem mit den Regisseur*innen David Bösch, Anselm Weber, Sebastian Nübling, Lisa Nielebock, Hermann Schmidt-Rahmer, Julia Hölscher und Thorleifur Örn Arnarsson. Mit den Inszenierungen von Simon Stone, Ulrich Rasche und Claudia Bauer wurde er 2017, 2018 und 2019 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Zu sehen in

Die für 18. Oktober 2019 geplante Premiere von Simon Stones «Wir sind hier aufgewacht» muss leider verschoben werden.
Ein seit über drei Jahre geplantes Filmprojekt von Simon Stone hat diesen Sommer wider allen Erwartens die erforderliche finanzielle Zusicherung erfahren. Wir bedauern zutiefst, dass die für das Cuvilliéstheater zum Auftakt der Spielzeit geplante Uraufführung daher leider verschoben werden muss, aber wir konnten Simon Stone, der dem neuen Ensemble und Andreas Beck seit fünf Jahren und durch viele ausgezeichnete Inszenierungen sehr verbunden ist, sein ihm so wichtiges Projekt nicht verwehren. Auch Simon Stone bedauert es von Herzen, aber der Startschuss zu diesem lange von ihm entwickelten Filmprojekt musste nun erfolgen. Da Simon Stone seine Theatertexte während der Proben gemeinsam mit dem Ensemble entwickelt, kann niemand anderer zum aktuellen Stand der Produktion an seiner statt die Regie übernehmen. Simon Stone bittet alle Beteiligten des Residenztheaters wie auch die Zuschauer*innen um Entschuldigung und Verständnis.

Wir sind hier aufgewacht

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «Einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»? In seinem 1844 veröffentlichten Abenteuerroman konfrontiert uns Alexandre Dumas mit einigen literarischen Unstimmigkeiten, die der italienische Regisseur Antonio Latella zum Anlass nimmt, ein Duell mit dem Stoff auszutragen.

Die drei Musketiere
Premiere
Cuvilliéstheater, 18.30 Uhr
So 20 Okt
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Sa 26 Okt
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Mo 28 Okt
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Di 12 Nov
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Mi 13 Nov
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Di 26 Nov

Der Autor und Regisseur Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst, subtilen Charakterstudien und der daraus sich zuverlässig ergebenden Ambivalenz der Figuren thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Twitter, Facebook und Instagram Kindheitserinnerungen und Zukunftsvisionen nachhängen.

Drei Schwestern
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 30 Okt
Residenztheater, 15.00 Uhr
So 03 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 11 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Do 14 Nov

Zurückgekehrt vom Krieg gegen die Athener wird Amphitryon von seiner Frau Alkmene nicht mehr wiedererkannt. In der Nacht zuvor hat sich der Gott Jupiter einen bösen Spaß erlaubt und sie in Gestalt ihres vermeintlich heimgekehrten Ehemanns verführt. Ein bitteres Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf und stürzt die unschuldig Betroffenen in eine tiefe Bewusstseinskrise, in der sie zwischen Realität und Täuschung taumeln.

Amphitryon
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Do 21 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 22 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 27 Nov