Vassilissa Reznikoff

Geboren und aufgewachsen in einem Pariser Vorort, der Teil der sogenannten «Banlieue» ist, absolvierte Vassilissa Reznikoff eine Bühnentanz-Ausbildung in Hamburg und an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» und anschließend ein Schauspielstudium am Mozarteum in Salzburg. Bereits während des Studiums war sie im Rahmen der Salzburger Festspiele zu sehen und arbeitete mit Herbert Fritsch und Volker Lösch. Ihr erstes Festengagement hatte sie direkt im Anschluss am Schauspielhaus Wien, wo sie u. a. in Inszenierungen von Marco Štorman, Lucia Bihler, Tomas Schweigen, Nele Stuhler und Falk Richter zu sehen war. Von 2019 bis 2022 war sie festes Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, wo sie unter anderem mit Claudia Bauer, Sapir Heller, Daniel Cremer und Ewelina Marciniak zusammenarbeitete. Seit der Spielzeit 2022/2023 ist sie festes Ensemblemitglied am Residenztheater.

Wie spielst du das, Vassilissa Reznikoff?

Im Gespräch mit Intendant Andreas Beck über aktuelle Premieren und Rollen, aber auch über Werdegang, Eigenarten und persönliche Erfahrungen.

Zu sehen in

Das legendäre Musical «Cabaret» führt uns in die schillernde Welt des Kit-Kat-Clubs der 1930er- Jahre. Jeden Abend begeistert die enigmatische Künstlerin Sally Bowles mit ihrem berühmten Song «Life is a Cabaret» das Publikum, das Dekadenz und Diversität feiert. Der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Doch gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich immer stärker in den Alltag der lebenslustigen Lebenskünstler*innen einschleicht.

Cabaret
Residenztheater, 19.30 Uhr
Do 15 Okt
WITH ENGLISH SURTITLES
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Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 16 Okt
WITH ENGLISH SURTITLES
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Unter dem gleichgültigen Mond von Soho versucht Londons Unterwelt Mackie Messer dingfest zu machen; mit Songs und Texten, so geschliffen scharf wie Macs Messer. Brecht, Hauptmann und Weill erschufen mit »Die Dreigroschenoper« (uraufgeführt 1928) eine völlig neue Form des Musiktheaters. Ein Stück über eine Gesellschaft, in der alles auf seinen Geldwert reduziert wird und Räuber*innen Bürger*innen sind – und umgekehrt.

Die Dreigroschenoper
Premiere
Residenztheater, 18.30 Uhr
So 27 Sept
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 30 Sept
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 2 Okt
Residenztheater, 18.30 Uhr
So 4 Okt
Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 6 Okt
Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 13 Okt
Residenztheater, 18.30 Uhr
So 25 Okt

Zwei Hausfrauen aus der Provinz verabreden sich an einer Autobahnraststätte mit zwei Männern in Tierkostümen zu anonymem Sex auf der Damentoilette, um endlich das Animalische in sich freizulegen. Ihre Ehemänner bekommen davon Wind, stülpen sich die Kostüme über, und den Frauen bleibt statt »tierisch gutem Sex« nur die Erkenntnis, anstelle eines Seitensprungs wieder nur monogamen Sex erlebt zu haben. Elfriede Jelinek verfasste mit ihrer Komödie eine feministische Travestie auf Mozarts »Così van tutte« und variiert die klassischen Topoi Natur und Kultur. 

Raststätte oder Sie machens alle
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 22 Jan

Gustl Gillich, Tabakwarenhändler und lokaler Schwimmstar, verliebt sich in Frieda Geier, Vertreterin für Mehl. Als er jedoch in der Liebe ein Geschäftsmodell und in Frieda eine Billigarbeitskraft entdeckt, wird er von ihr verlassen und findet Trost in Frauenhass und Männerbündelei. Elfriede Jelinek bezeichnete Fleißer, deren einzigen Roman Elsa-Sophie Jach für die Bühne bearbeitet, als die «größte Dramatikerin des 20. Jahrhunderts».

Eine Zierde für den Verein
Marstall, 20.00 Uhr
Fr 9 Okt
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 17 Okt

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