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SPIELZEIT 2020/2021

Alle Premieren der Spielzeit 2020/2021 in der Übersicht finden Sie hier. Ein Spielzeitheft in gedruckter Form erscheint zur Spielzeiteröffnung im Herbst.

03 Jul
Freitag
Fr 03 Jul

Traum eines lächerlichen Menschen

nach einer Erzählung von Fjodor M. Dostojewski
Marstall Café, 20.00–21.00 Uhr
Preise 20€/8€

In einer fantastischen Erzählung befragt Dostojewski das utopische Denken in Zeiten seiner Bedrohung: Ein namenloser Endzwanziger leidet an seiner absoluten Gleichgültigkeit gegenüber der Welt, empfindet sich selbst und die Menschheit als lächerlich und beschließt, sich umzubringen. Doch vorher schläft er ein und findet sich in einer paradiesischen Parallelwelt wieder.

Zum Stück «Traum eines lächerlichen Menschen»
04 Jul
Samstag
Sa 04 Jul

Die drei Musketiere

nach Alexandre Dumas in einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini
Residenztheater, 19.30–21.30 Uhr
Preise G

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»?

Zum Stück «Die drei Musketiere»
Sa 04 Jul

Abfall, Bergland, Cäsar

Eine Menschensammlung von Werner Schwab
Marstall Café, 20.00–21.00 Uhr
Preise 20€/8€

Barbara Horvath performt in einem furiosen Monolog ein Prosawerk des sprachmächtigen österreichischen Dramatikers Werner Schwab. Anhand des Alphabets wird eine stattliche Galerie von Figuren mit distinkten Verhaltensweisen und Ansichten vorgeführt: vom Opportunisten zum Künstler, vom Schönling zum Dummbauern, vom Denkakrobaten zum Nächstenliebespießer.

Zum Stück «Abfall, Bergland, Cäsar»
05 Jul
Sonntag
So 05 Jul

Theaterparcours

16.00–19.00 Uhr | Der Parcours startet im 10-Minuten-Takt und dauert ca. eine Stunde. Der letzte Slot startet um 17.50 Uhr. Der Parcours ist nicht barrierefrei.
Preise R

Während wir voll Freude die ersten Vorstellungen, die Sie bald wieder auf der Bühne erwarten werden, vorbereiten, möchten wir Sie zu einem ersten Schnupperblick ins Residenztheater einladen: Und zwar – ganz wie im Museum – in Form eines Rundgangs, auf dem bestens vertraute Orte in ein theatrales Licht getaucht werden und sich manche Tür öffnet, die für das Publikum sonst verschlossen bleibt. In Miniaturszenen testen wir, wie sich Momente aus unserem Repertoire in der neuen Lebenssituation anhören,  womöglich ganze neue Resonanzen erleben und wie Schauspieler*innen und Zuschauer*innen sich wieder begegnen können – mit dem gebotenen Sicherheitsabstand, aber auch mit aller Direktheit, die dem Theater eigen ist und die uns in der derzeitigen Vereinzelung so fehlt.

Zum Stück «Theaterparcours»
So 05 Jul

Körpergewicht 17%

von Ewald Palmetshofer
20.00–20.50 Uhr | Treffpunkt vor dem Marstall, die Vorstellung findet im Marstall Magazin statt.
Preise 20€/8€

Eine Frau, die sich im Rückzug verbarrikadiert hat, ein junger Finanzmensch, der die Welt bereist: Beide wurden sie ausgespien. Er vom Zusammenbruch der Märkte, sie vom Leben überhaupt. Zwei Menschen, die fast alles zu trennen scheint, die aber eines verbindet: ihre Einsamkeit, ihre Isolation, ihr Verschwinden. Aber vielleicht gibt es Momente, in denen die Gegensätze in eins fallen – wenn auch nur ganz kurz.

Zum Stück «Körpergewicht 17%»
06 Jul
Montag
Mo 06 Jul

50 Mal Lenz - Ein Versuch

nach «Lenz» von Georg Büchner. Eine Aufführung auf Zoom.
19.30–20.15 Uhr | Die Vorstellung findet auf Zoom statt.
Preise R

Fünf Menschen sind live per Zoom-Konferenz zur Vorstellung in der Theatergarderobe eingeladen. Auch Sie sind dabei gebeten, ihre Kamera und ihr Mikrofon einzuschalten und so als wesentlicher Teil der Vorstellung präsent zu sein: als Publikum. Im anschließenden Gespräch haben Sie Gelegenheit, sich mit der Schauspielerin über das Erlebte auszutauschen.

Zum Stück «50 Mal Lenz - Ein Versuch»
11 Jul
Samstag
Sa 11 Jul

50 Mal Lenz - Ein Versuch

nach «Lenz» von Georg Büchner. Eine Aufführung auf Zoom.
19.30–20.15 Uhr | Die Vorstellung findet auf Zoom statt.
Preise R

Fünf Menschen sind live per Zoom-Konferenz zur Vorstellung in der Theatergarderobe eingeladen. Auch Sie sind dabei gebeten, ihre Kamera und ihr Mikrofon einzuschalten und so als wesentlicher Teil der Vorstellung präsent zu sein: als Publikum. Im anschließenden Gespräch haben Sie Gelegenheit, sich mit der Schauspielerin über das Erlebte auszutauschen.

Zum Stück «50 Mal Lenz - Ein Versuch»
Sa 11 Jul

Traum eines lächerlichen Menschen

nach einer Erzählung von Fjodor M. Dostojewski
Marstall Café, 20.00–21.00 Uhr
Preise 20€/8€

In einer fantastischen Erzählung befragt Dostojewski das utopische Denken in Zeiten seiner Bedrohung: Ein namenloser Endzwanziger leidet an seiner absoluten Gleichgültigkeit gegenüber der Welt, empfindet sich selbst und die Menschheit als lächerlich und beschließt, sich umzubringen. Doch vorher schläft er ein und findet sich in einer paradiesischen Parallelwelt wieder.

Zum Stück «Traum eines lächerlichen Menschen»
12 Jul
Sonntag
So 12 Jul

Theaterparcours

16.00–19.00 Uhr | Der Parcours startet im 10-Minuten-Takt und dauert ca. eine Stunde. Der letzte Slot startet um 17.50 Uhr. Der Parcours ist nicht barrierefrei.
Preise R

Während wir voll Freude die ersten Vorstellungen, die Sie bald wieder auf der Bühne erwarten werden, vorbereiten, möchten wir Sie zu einem ersten Schnupperblick ins Residenztheater einladen: Und zwar – ganz wie im Museum – in Form eines Rundgangs, auf dem bestens vertraute Orte in ein theatrales Licht getaucht werden und sich manche Tür öffnet, die für das Publikum sonst verschlossen bleibt. In Miniaturszenen testen wir, wie sich Momente aus unserem Repertoire in der neuen Lebenssituation anhören,  womöglich ganze neue Resonanzen erleben und wie Schauspieler*innen und Zuschauer*innen sich wieder begegnen können – mit dem gebotenen Sicherheitsabstand, aber auch mit aller Direktheit, die dem Theater eigen ist und die uns in der derzeitigen Vereinzelung so fehlt.

Zum Stück «Theaterparcours»
So 12 Jul

Fräulein Else

nach der gleichnamigen Novelle von Arthur Schnitzler
Zur schönen Aussicht, 19.30–20.00 Uhr
Preise 20€/8€

Fräulein Else befindet sich im Urlaub, als sie die Bitte ihrer Mutter erreicht, den reichen Kunsthändler Dorsday um ein Darlehen zu bitten, welches Elses Vater von seinen Schulden befreien und ihn so vor einer drohenden Verhaftung schützen soll. Dorsday willigt ein, allerdings unter einer Bedingung: Er möchte Else für eine Viertelstunde nackt betrachten. Das ist der Preis, den Else zahlen soll, um ihre Familie aus einer finanziellen Not zu retten.

Zum Stück «Fräulein Else»
So 12 Jul

Das Ende von Eddy

von Édouard Louis
Marstall Café, 20.00–21.00 Uhr
Preise 20€/8€

Édouard Louis erzählt die Geschichte einer Sozialisation unter denkbar schlechten Bedingungen und berichtet von seiner Kindheit und Jugend in einem nordfranzösischen Dorf, in dem Brutalität, Aggression, Verwahrlosung, Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und Demütigung den Alltag bestimmen.

Zum Stück «Das Ende von Eddy»
16 Jul
Donnerstag
Do 16 Jul

Resi-Werkstatt

19.00–20.30 Uhr | Ort wird bekanntgegeben | keine Abendkasse | RESI FÜR ALLE | Workshop zu «Androiden aus Mitteldeutschland»
Preise 5/3€

Jeden ersten Dienstag im Monat haben Sie in der Resi-Werkstatt die Möglichkeit zu einer spielerischen Vorbereitung auf Ihren Theaterbesuch. Die jeweilige Inszenierung wird aktiv und assoziativ erlebbar. 

Zum Stück «Resi-Werkstatt»
18 Jul
Samstag
Sa 18 Jul

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Residenztheater, 20.00–21.45 Uhr
Preise G

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen.

Zum Stück «Lulu»
Sa 18 Jul

Abfall, Bergland, Cäsar

Eine Menschensammlung von Werner Schwab
Marstall Café, 20.00–21.00 Uhr
Preise 20€/8€

Barbara Horvath performt in einem furiosen Monolog ein Prosawerk des sprachmächtigen österreichischen Dramatikers Werner Schwab. Anhand des Alphabets wird eine stattliche Galerie von Figuren mit distinkten Verhaltensweisen und Ansichten vorgeführt: vom Opportunisten zum Künstler, vom Schönling zum Dummbauern, vom Denkakrobaten zum Nächstenliebespießer.

Zum Stück «Abfall, Bergland, Cäsar»
19 Jul
Sonntag
So 19 Jul

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Residenztheater, 19.00–20.45 Uhr
Preise G

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen.

Zum Stück «Lulu»
So 19 Jul

Die «Guck-Resi»

Marstall | «Androiden aus Mitteldeutschland» | Treffpunkt: vor dem Marstall | Anmeldung «Guck-Resi»: resi.alle@residenztheater.de | RESI FÜR ALLE
Preise 20€/8€

Mehr sehen mit der «Guck-Resi»! Sie haben Lust, ins Theater zu gehen, aber niemand geht mit? Dann werden Sie Teil der «Guck-Resi». Einmal im Monat besuchen Sie mit anderen Theaterbegeisterten eine Aufführung am Residenztheater. Vor der Vorstellung treffen wir uns zu einer kleinen Einführung. Hinterher können wir beim gemeinsamen Getränk in der Kantine noch über das Gesehene sprechen. Einfach unter resi.alle@residenztheater.de kostenfrei registrieren und die monatliche Einladung erhalten!

Zum Stück «Die «Guck-Resi»»
So 19 Jul

Androiden aus Mitteldeutschland

Ein Soloabend von und mit Mareike Beykirch
Marstall Café, 20.00–21.00 Uhr
Preise 20€/8€

Mareike Beykirch begibt sich auf eine ganz persönliche Welt-Raum-Mission in die eigene Vergangenheit. Inspiriert von den Texten des französischen Schriftstellers Édouard Louis probiert sie sich an einer Familienaufstellung und beschreitet ihren eigenen Weg aus dem Vorharz über Theaterstationen quer durch Deutschland bis nach München noch einmal neu – mit soziologischem Detektivgespür, verschiedensten theatralen Ansätzen und schonungsloser Offenheit.

Zum Stück «Androiden aus Mitteldeutschland»