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Heute
17 Mai
Dienstag
Di 17 Mai

Gier unter Ulmen

von Eugene O'Neill
Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr
Abo 23
Preise G

Auf einer Farm in Neuengland lebt der alte Patriach Ephraim Cabot mit seinen drei Söhnen, die er mit puritanischer Strenge zur Arbeit anhält. Als er ihnen die wesentlich jüngere Abbie als seine neue Frau und somit als nächsten Erben seines Guts vorstellt entfacht eine Familientragödie von antiker Wucht. Während die älteren Brüder dem Ruf des Goldes nach Kalifornien folgen, entsteht zwischen dem jüngsten Sohn Eben, seinem Vater und seiner Stiefmutter eine verhängnisvolle Dreieckskonstellation.

Zum Stück «Gier unter Ulmen»
Di 17 Mai

Der Drang

Volksstück von Franz Xaver Kroetz
Marstall, 20.00–22.00 Uhr
Preise V

In das triste Idyll des Friedhofsgärtnerpaars Hilde und Otto bricht Hildes Bruder Fritz, der wegen Exhibitionismus im Gefängnis saß – und entfesselt ungeahnte sexuelle Energien in seiner Umgebung. Ist es die Lust am Verbotenen, die Neugier aufs Anderssein, oder sind es schlicht Vorurteile, die einerseits faszinieren und andererseits Abwehr hervorrufen? Hassen und lieben, Opfer wie Täter*in sein, ist dieser allgemeine Drang die (un-)heilige Ambivalenz der Gerechten?

Zum Stück «Der Drang»
18 Mai
Mittwoch
Mi 18 Mai

Die Biene im Kopf

von Roland Schimmelpfennig
10.00–10.50 Uhr | Resi für alle mobil. Zu Gast in der Oskar-Maria-Graf Grundschule.

Wendig, kurzweilig und voller Leichtigkeit erzählt Autor Roland Schimmelpfennig von einem Kind, das im familiären und im schulischen Umfeld schutzlos durchs Leben geht. Die leeren Bierflaschen der Eltern mehren sich, in der Schule ist es der Außenseiter und auf dem Nachhauseweg wird es von den anderen Kindern schikaniert. Doch das Kind verwandelt sich in eine Biene und rettet sich mit seiner ganzen Vorstellungskraft in eine andere, freie Welt.

Zum Stück «Die Biene im Kopf»
Mi 18 Mai
Premiere

Die Nacht kurz vor den Wäldern

von Bernard-Marie Koltès
19.00 Uhr | Treffpunkt: Marstall
Preise 20€

Der erste Theatertext von Bernard-Marie Koltès ist ein abgründiger Monolog, der den französischen Dramatiker 1977 mit einem Schlag berühmt machte: Er zeigt einen getriebenen Menschen auf der Suche nach menschlicher Nähe. In der Inszenierung folgt das Publikum dem Schauspieler Michael Wächter auf seinem Weg in die Nacht durch den Stadtraum und per Kopfhörer seinem inneren Monolog.

Zum Stück «Die Nacht kurz vor den Wäldern»
Mi 18 Mai

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Residenztheater, 20.00–21.45 Uhr
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen.

Zum Stück «Lulu»
Mi 18 Mai

Der Schiffbruch der Fregatte Medusa

von Alexander Eisenach nach dem historischen Bericht von Jean-Baptiste Henri Savigny und Alexandre Corréard
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 20.00 Uhr
Preise U

1816 läuft die «Medusa» auf dem Weg in die französische Kolonie im Senegal auf eine Sandbank. Ein Floß soll hundertsiebzehn Männer an Land bringen, nur fünfzehn von ihnen werden überleben. Ausgehend von den Schilderungen zweier Überlebender des Unglücks schuf Géricault mit «Das Floß der Medusa» eines der berühmtesten Gemälde des Louvre. Alexander Eisenach zeigt nun eine Bühnenadaption des Verteilungskampfs der Schiffbrüchigen, in dem sich Fragen nach Solidarität und Gerechtigkeit von größter Aktualität auftun.

Zum Stück «Der Schiffbruch der Fregatte Medusa»
19 Mai
Donnerstag
Do 19 Mai

Das Vermächtnis (The Inheritance) – Teil 1

von Matthew Lopez
Deutschsprachige Erstaufführung
Residenztheater, 19.00–22.10 Uhr | Teil 1&2 Paketpreis: 23 bis 68 Euro
Preise G

Eric und sein Partner Toby gelten in ihrem Freundeskreis als das stabile Zentrum. Die Verlobung ist ausgesprochen, ihre Zukunft scheint verheißungsvoll. Als sich Eric mit dem 55-jährigen Walter befreundet, erfährt er von einer Vergangenheit, die er nur vom Hörensagen kennt: die verheerende erste Welle der Aids-Epidemie der 1980er-Jahre. Als Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt wird, wird für Eric und seine Freunde klar, dass nichts mehr selbstverständlich ist. Und die Zukunft kommt ganz anders als gedacht – auch für Toby.

Zum Stück «Das Vermächtnis (The Inheritance) – Teil 1»
Do 19 Mai

Die Biene im Kopf

von Roland Schimmelpfennig
10.00–10.50 Uhr | Resi für alle mobil. Zu Gast in der Grundschule Bernerstraße.

Wendig, kurzweilig und voller Leichtigkeit erzählt Autor Roland Schimmelpfennig von einem Kind, das im familiären und im schulischen Umfeld schutzlos durchs Leben geht. Die leeren Bierflaschen der Eltern mehren sich, in der Schule ist es der Außenseiter und auf dem Nachhauseweg wird es von den anderen Kindern schikaniert. Doch das Kind verwandelt sich in eine Biene und rettet sich mit seiner ganzen Vorstellungskraft in eine andere, freie Welt.

Zum Stück «Die Biene im Kopf»
20 Mai
Freitag
Fr 20 Mai

Das Vermächtnis (The Inheritance) – Teil 2

von Matthew Lopez
Deutschsprachige Erstaufführung
Residenztheater, 20.00–23.15 Uhr | Teil 1&2 Paketpreis: 23 bis 68 Euro
Preise G

Eric und sein Partner Toby gelten in ihrem Freundeskreis als das stabile Zentrum. Die Verlobung ist ausgesprochen, ihre Zukunft scheint verheißungsvoll. Als sich Eric mit dem 55-jährigen Walter befreundet, erfährt er von einer Vergangenheit, die er nur vom Hörensagen kennt: die verheerende erste Welle der Aids-Epidemie der 1980er-Jahre. Als Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt wird, wird für Eric und seine Freunde klar, dass nichts mehr selbstverständlich ist. Und die Zukunft kommt ganz anders als gedacht – auch für Toby.

Zum Stück «Das Vermächtnis (The Inheritance) – Teil 2»
Fr 20 Mai

Die Biene im Kopf

von Roland Schimmelpfennig
09.30–10.20 Uhr | Resi für alle mobil. Zu Gast in der Grundschule an der Klenzestraße 48.

Wendig, kurzweilig und voller Leichtigkeit erzählt Autor Roland Schimmelpfennig von einem Kind, das im familiären und im schulischen Umfeld schutzlos durchs Leben geht. Die leeren Bierflaschen der Eltern mehren sich, in der Schule ist es der Außenseiter und auf dem Nachhauseweg wird es von den anderen Kindern schikaniert. Doch das Kind verwandelt sich in eine Biene und rettet sich mit seiner ganzen Vorstellungskraft in eine andere, freie Welt.

Zum Stück «Die Biene im Kopf»
Fr 20 Mai

Die Biene im Kopf

von Roland Schimmelpfennig
11.15–12.05 Uhr | Zu Gast in der Grundschule an der Klenzestraße 48

Wendig, kurzweilig und voller Leichtigkeit erzählt Autor Roland Schimmelpfennig von einem Kind, das im familiären und im schulischen Umfeld schutzlos durchs Leben geht. Die leeren Bierflaschen der Eltern mehren sich, in der Schule ist es der Außenseiter und auf dem Nachhauseweg wird es von den anderen Kindern schikaniert. Doch das Kind verwandelt sich in eine Biene und rettet sich mit seiner ganzen Vorstellungskraft in eine andere, freie Welt.

Zum Stück «Die Biene im Kopf»
Fr 20 Mai

Erinnerung eines Mädchens

von Annie Ernaux
Uraufführung
Marstall, 20.00–21.20 Uhr
Preise V

In ihrer 2016 erschienenen autobiografischen Erzählung «Erinnerung eines Mädchens» unternimmt die französische Autorin Annie Ernaux den Versuch, einem zutiefst prägenden Ereignis in ihrem Leben auf die Spur zu kommen. Was ist ihr, der damals achtzehnjährigen jungen Frau, im Sommer 1958 widerfahren? Zwischen Erinnerungsbruchstücken, Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und jahrzehntealten Fotografien unternimmt die Autorin eine nahezu forensische Analyse des Geschehenen, seiner Auswirkungen und der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und sexuellen Doppelmoral, die Männern und Frauen gänzlich unterschiedliche Formen der «Freiheit» zuzusprechen respektive zu verwehren pflegt. «Erinnerung eines Mädchens» zeigt die schmerzhafte Auseinandersetzung der fast Achtzigjährigen mit sexueller Scham, Ohnmacht und Selbstermächtigung und ist – kurz vor dem Beginn der #MeToo-Bewegung erschienen – ein berührendes und zutiefst politisches Dokument vom Ende des Schweigens.

Zum Stück «Erinnerung eines Mädchens»
21 Mai
Samstag
Sa 21 Mai

Das Vermächtnis (The Inheritance) – Teil 1

von Matthew Lopez
Deutschsprachige Erstaufführung
Residenztheater, 15.00–18.10 Uhr | Teil 1&2 Paketpreis: 23 bis 68 Euro
Preise G

Eric und sein Partner Toby gelten in ihrem Freundeskreis als das stabile Zentrum. Die Verlobung ist ausgesprochen, ihre Zukunft scheint verheißungsvoll. Als sich Eric mit dem 55-jährigen Walter befreundet, erfährt er von einer Vergangenheit, die er nur vom Hörensagen kennt: die verheerende erste Welle der Aids-Epidemie der 1980er-Jahre. Als Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt wird, wird für Eric und seine Freunde klar, dass nichts mehr selbstverständlich ist. Und die Zukunft kommt ganz anders als gedacht – auch für Toby.

Zum Stück «Das Vermächtnis (The Inheritance) – Teil 1»
Sa 21 Mai

Das Vermächtnis (The Inheritance) – Teil 2

von Matthew Lopez
Deutschsprachige Erstaufführung
Residenztheater, 19.00–22.15 Uhr | Teil 1&2 Paketpreis: 23 bis 68 Euro
Preise G

Eric und sein Partner Toby gelten in ihrem Freundeskreis als das stabile Zentrum. Die Verlobung ist ausgesprochen, ihre Zukunft scheint verheißungsvoll. Als sich Eric mit dem 55-jährigen Walter befreundet, erfährt er von einer Vergangenheit, die er nur vom Hörensagen kennt: die verheerende erste Welle der Aids-Epidemie der 1980er-Jahre. Als Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt wird, wird für Eric und seine Freunde klar, dass nichts mehr selbstverständlich ist. Und die Zukunft kommt ganz anders als gedacht – auch für Toby.

Zum Stück «Das Vermächtnis (The Inheritance) – Teil 2»
Sa 21 Mai
Premiere

Bluthaus

Komponisten Georg Friedrich Haas, Claudio Monteverdi. Text für «Bluthaus» von Händl Klaus. Libretti von Ottavio Rinuccini.
Im Rahmen von «Ja, Mai – Das neue Festival»
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Preise CF

Ein idyllisch im Grünen gelegenes, frisch renoviertes Haus steht zum Verkauf. Eigentümerin Nadia führt gemeinsam mit dem Makler Kaufinteressent*innen herum. Georg Friedrich Haas' und Händl Klaus' Oper «Bluthaus» erzählt Nadias Geschichte, die vom Unentrinnbaren, von einem Trauma, aus dem sie sich befreien will, handelt. Händl Klaus hat für das Libretto Sprechrollen geschrieben, die in dieser ersten gemeinsamen Produktion von Staatsoper und Residenztheater von Ensemblemitgliedern des Residenztheaters gespielt werden.

Zum Stück «Bluthaus»
22 Mai
Sonntag
So 22 Mai

Finsternis

von Davide Enia
Deutschsprachige Erstaufführung
Residenztheater, 19.00–20.00 Uhr
Abo 73
Preise D

Der italienische Schriftsteller Davide Enia wird von seinem deutschen Kollegen Albert Ostermaier zu einem Literaturfestival nach München eingeladen. Dieser schlägt ihm vor, einen Text über die Lage der Flüchtlinge in Süditalien mitzubringen – für den Sizilianer Enia Anlass, auf die Insel Lampedusa zu reisen, die er nur als Urlauber kennt. Spätestens im Oktober 2013 wurde diese durch ein Schiffsunglück mit Hunderten Toten zum erschreckenden Sinnbild des Unvermögens der Europäischen Union, das Sterben der Flüchtenden im Mittelmeer zu verhindern.

Enia verwebt die einschneidenden Erfahrungen auf Lampedusa und den drohenden Verlust des Onkels zu einer menschlichen und dichten Reflexion über die elementare Themen des Menschseins.

Zum Stück «Finsternis»
23 Mai
Montag
Mo 23 Mai

Gott

von Ferdinand von Schirach
Residenztheater, 20.00–21.45 Uhr
Abo 14
Preise G

Elisabeth Gärtner hat nur noch den Wunsch zu sterben. Sie verlangt nach einem Medikament, das sie tötet. Vor dem Ethikrat soll nun grundsätzlich ihr Fall und damit das kontroverse Thema Sterbehilfe diskutiert werden. Die Expert*innen streiten leidenschaftlich über die Fragen: Hat der Mensch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Dürfen Ärzt*innen beim Suizid helfen? Wem gehört unser Leben?

Zum Stück «Gott»
Mo 23 Mai

Der Drang

Volksstück von Franz Xaver Kroetz
Marstall, 20.00–22.00 Uhr
Preise V

In das triste Idyll des Friedhofsgärtnerpaars Hilde und Otto bricht Hildes Bruder Fritz, der wegen Exhibitionismus im Gefängnis saß – und entfesselt ungeahnte sexuelle Energien in seiner Umgebung. Ist es die Lust am Verbotenen, die Neugier aufs Anderssein, oder sind es schlicht Vorurteile, die einerseits faszinieren und andererseits Abwehr hervorrufen? Hassen und lieben, Opfer wie Täter*in sein, ist dieser allgemeine Drang die (un-)heilige Ambivalenz der Gerechten?

Zum Stück «Der Drang»
24 Mai
Dienstag
Di 24 Mai

Die Nacht kurz vor den Wäldern

von Bernard-Marie Koltès
19.00 Uhr | Treffpunkt: Marstall
Preise 20€

Der erste Theatertext von Bernard-Marie Koltès ist ein abgründiger Monolog, der den französischen Dramatiker 1977 mit einem Schlag berühmt machte: Er zeigt einen getriebenen Menschen auf der Suche nach menschlicher Nähe. In der Inszenierung folgt das Publikum dem Schauspieler Michael Wächter auf seinem Weg in die Nacht durch den Stadtraum und per Kopfhörer seinem inneren Monolog.

Zum Stück «Die Nacht kurz vor den Wäldern»
Di 24 Mai

Was der Butler sah

von Joe Orton
Residenztheater, 20.00–21.40 Uhr
Abo 21
Preise G

In der Nervenklinik des Psychiaters Dr. Prentice geht es zu wie im Irrenhaus. Alles beginnt mit einem Bewerbungsgespräch, während dessen Dr. Prentice der Sekretärin Geraldine mehr als #MeToo-verdächtige Annäherungsversuche macht. In flagranti ertappt werden sie von seiner Frau, die allerdings eine eigene Affäre zu vertuschen sucht. Es entspinnt sich eine atemberaubende Jagd von sechs Figuren nach passenden Kleidungsstücken, passenden Ausreden und dem passenden Geschlecht, bei der beinahe ein Polizist ermordet wird und alles mit Winston Churchills Penis endet.

Zum Stück «Was der Butler sah»
Di 24 Mai

Die Unerhörten

Technoide Liebesbriefe für antike Heldinnen
Marstall, 20.00–22.10 Uhr
Preise U

Die Regisseurin Elsa-Sophie Jach erweckt die unerhörte Liebeslyrik von Sappho - ≪Europas erster Dichterin≫- zu neuem Leben. Sie spürt die vergessenen Reste der sapphischen Dichtung auf, verdichtet sie chorisch und deckt auf dem Weg durch den literarischen Kanon – gemeinsam mit der Münchner Techno-Liveband SLATEC – die systematische Auslöschung der weiblichen Stimme, ihr Verstummen und die Notwendigkeit ihrer Selbstermächtigung auf.

Zum Stück «Die Unerhörten»
25 Mai
Mittwoch
Mi 25 Mai

Unsere Zeit

von Simon Stone frei nach Motiven von Ödön von Horváth
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 17.00–22.45 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES I GUCK-RESI - lieber gemeinsam ins Theater | Karten 15 Euro (Kontingent) | nur mit Anmeldung unter resi.alle@residenztheater.de
Abo 33
Preise H

Der australische Autor und Regisseur Simon Stone, dessen aufsehenerregende zeitgenössische Interpretationen klassischer Dramen international für Furore sorgen, greift Erzählstränge und Motive aus Horváths Œuvre auf und katapultiert diese in unsere Gegenwart. Dabei gelingt ihm in einer Poesie der Alltagssprache eine hochaktuelle Hommage an den Horváth'schen Kosmos der Glücksuchenden und Gestrandeten, der Auf- und Aussteiger*innen, der Tag- und Albträumer*innen – und eine theatrale Analyse unserer Gegenwart.

Zum Stück «Unsere Zeit»
Mi 25 Mai

Ist mein Mikro an?

von Jordan Tannahill
Marstall, 18.00–19.00 Uhr | RESI FÜR ALLE
Preise S

Der Dramatiker Jordan Tannahill hat mit dem Stück «Ist mein Mikro an?» eine Kampfansage und Liebeserklärung zugleich geschrieben. Der Titel ist eine Anspielung auf Greta Thunbergs Rede vor Abgeordneten des britischen Unterhauses am 23. April 2019. Jetzt erinnern 18 junge Frauen zwischen 13 und 22 Jahren, begleitet von einer DJane, an das drängendste Problem der Menschheit.

Zum Stück «Ist mein Mikro an?»
Mi 25 Mai

Bluthaus

Komponisten Georg Friedrich Haas, Claudio Monteverdi. Text für «Bluthaus» von Händl Klaus. Libretti von Ottavio Rinuccini.
Im Rahmen von «Ja, Mai – Das neue Festival»
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr | 19.30 Uhr Einführung I Nachgespräch im Anschluss an die Vorstellung
Preise CEE

Ein idyllisch im Grünen gelegenes, frisch renoviertes Haus steht zum Verkauf. Eigentümerin Nadia führt gemeinsam mit dem Makler Kaufinteressent*innen herum. Georg Friedrich Haas' und Händl Klaus' Oper «Bluthaus» erzählt Nadias Geschichte, die vom Unentrinnbaren, von einem Trauma, aus dem sie sich befreien will, handelt. Händl Klaus hat für das Libretto Sprechrollen geschrieben, die in dieser ersten gemeinsamen Produktion von Staatsoper und Residenztheater von Ensemblemitgliedern des Residenztheaters gespielt werden.

Zum Stück «Bluthaus»
26 Mai
Donnerstag
Do 26 Mai

Unsere Zeit

von Simon Stone frei nach Motiven von Ödön von Horváth
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 17.00–22.45 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES
Abo 41
Preise H

Der australische Autor und Regisseur Simon Stone, dessen aufsehenerregende zeitgenössische Interpretationen klassischer Dramen international für Furore sorgen, greift Erzählstränge und Motive aus Horváths Œuvre auf und katapultiert diese in unsere Gegenwart. Dabei gelingt ihm in einer Poesie der Alltagssprache eine hochaktuelle Hommage an den Horváth'schen Kosmos der Glücksuchenden und Gestrandeten, der Auf- und Aussteiger*innen, der Tag- und Albträumer*innen – und eine theatrale Analyse unserer Gegenwart.

Zum Stück «Unsere Zeit»
Do 26 Mai

Bluthaus

Komponisten Georg Friedrich Haas, Claudio Monteverdi. Text für «Bluthaus» von Händl Klaus. Libretti von Ottavio Rinuccini.
Im Rahmen von «Ja, Mai – Das neue Festival»
Cuvilliéstheater, 20.30 Uhr | 20.00 Uhr Einführung
Preise CEE

Ein idyllisch im Grünen gelegenes, frisch renoviertes Haus steht zum Verkauf. Eigentümerin Nadia führt gemeinsam mit dem Makler Kaufinteressent*innen herum. Georg Friedrich Haas' und Händl Klaus' Oper «Bluthaus» erzählt Nadias Geschichte, die vom Unentrinnbaren, von einem Trauma, aus dem sie sich befreien will, handelt. Händl Klaus hat für das Libretto Sprechrollen geschrieben, die in dieser ersten gemeinsamen Produktion von Staatsoper und Residenztheater von Ensemblemitgliedern des Residenztheaters gespielt werden.

Zum Stück «Bluthaus»
27 Mai
Freitag
Fr 27 Mai

Was der Butler sah

von Joe Orton
Residenztheater, 20.00–21.40 Uhr
Preise G

In der Nervenklinik des Psychiaters Dr. Prentice geht es zu wie im Irrenhaus. Alles beginnt mit einem Bewerbungsgespräch, während dessen Dr. Prentice der Sekretärin Geraldine mehr als #MeToo-verdächtige Annäherungsversuche macht. In flagranti ertappt werden sie von seiner Frau, die allerdings eine eigene Affäre zu vertuschen sucht. Es entspinnt sich eine atemberaubende Jagd von sechs Figuren nach passenden Kleidungsstücken, passenden Ausreden und dem passenden Geschlecht, bei der beinahe ein Polizist ermordet wird und alles mit Winston Churchills Penis endet.

Zum Stück «Was der Butler sah»
Fr 27 Mai

Urteile (revisited) – Nach dem Prozess

Ein dokumentarisches Theaterprojekt über die Opfer des NSU in München von Christine Umpfenbach und Azar Mortazavi
Marstall, 20.00–21.20 Uhr
Preise T

Auch zehn Jahre nach dessen Selbstenttarnung sind die Hintergründe des NSU-Komplexes nach wie vor ungeklärt. «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess» basiert auf dem 2014 uraufgeführten Stück «Urteile». Es thematisiert, was die Hinterbliebenen in München bis zur Selbstenttarnung der Täter*innen im November 2011 erleben mussten. «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess» wird darüber hinaus um eine Betrachtung aus dem Jahr 2021 erweitert: Wie denken und fühlen die Betroffenen über die Ereignisse und den Prozess heute?

Zum Stück «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess»
28 Mai
Samstag
Sa 28 Mai

Gier unter Ulmen

von Eugene O'Neill
Residenztheater, 19.00–20.45 Uhr
Preise G

Auf einer Farm in Neuengland lebt der alte Patriach Ephraim Cabot mit seinen drei Söhnen, die er mit puritanischer Strenge zur Arbeit anhält. Als er ihnen die wesentlich jüngere Abbie als seine neue Frau und somit als nächsten Erben seines Guts vorstellt entfacht eine Familientragödie von antiker Wucht. Während die älteren Brüder dem Ruf des Goldes nach Kalifornien folgen, entsteht zwischen dem jüngsten Sohn Eben, seinem Vater und seiner Stiefmutter eine verhängnisvolle Dreieckskonstellation.

Zum Stück «Gier unter Ulmen»
Sa 28 Mai

Erinnerung eines Mädchens

von Annie Ernaux
Uraufführung
Marstall, 20.00–21.20 Uhr
Preise V

In ihrer 2016 erschienenen autobiografischen Erzählung «Erinnerung eines Mädchens» unternimmt die französische Autorin Annie Ernaux den Versuch, einem zutiefst prägenden Ereignis in ihrem Leben auf die Spur zu kommen. Was ist ihr, der damals achtzehnjährigen jungen Frau, im Sommer 1958 widerfahren? Zwischen Erinnerungsbruchstücken, Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und jahrzehntealten Fotografien unternimmt die Autorin eine nahezu forensische Analyse des Geschehenen, seiner Auswirkungen und der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und sexuellen Doppelmoral, die Männern und Frauen gänzlich unterschiedliche Formen der «Freiheit» zuzusprechen respektive zu verwehren pflegt. «Erinnerung eines Mädchens» zeigt die schmerzhafte Auseinandersetzung der fast Achtzigjährigen mit sexueller Scham, Ohnmacht und Selbstermächtigung und ist – kurz vor dem Beginn der #MeToo-Bewegung erschienen – ein berührendes und zutiefst politisches Dokument vom Ende des Schweigens.

Zum Stück «Erinnerung eines Mädchens»
Sa 28 Mai

Bluthaus

Komponisten Georg Friedrich Haas, Claudio Monteverdi. Text für «Bluthaus» von Händl Klaus. Libretti von Ottavio Rinuccini.
Im Rahmen von «Ja, Mai – Das neue Festival»
Cuvilliéstheater, 20.30 Uhr | 20.00 Uhr Einführung
Preise CEE

Ein idyllisch im Grünen gelegenes, frisch renoviertes Haus steht zum Verkauf. Eigentümerin Nadia führt gemeinsam mit dem Makler Kaufinteressent*innen herum. Georg Friedrich Haas' und Händl Klaus' Oper «Bluthaus» erzählt Nadias Geschichte, die vom Unentrinnbaren, von einem Trauma, aus dem sie sich befreien will, handelt. Händl Klaus hat für das Libretto Sprechrollen geschrieben, die in dieser ersten gemeinsamen Produktion von Staatsoper und Residenztheater von Ensemblemitgliedern des Residenztheaters gespielt werden.

Zum Stück «Bluthaus»
29 Mai
Sonntag
So 29 Mai

Die drei Musketiere

nach Alexandre Dumas in einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini
Residenztheater, 16.00–18.00 Uhr | MIT KINDERBETREUUNG: Anmeldung unter tickets@residenztheater.de (bitte mit einer Altersangabe der Kinder).
Abo 82
Preise E

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»?

Zum Stück «Die drei Musketiere»
So 29 Mai

Bluthaus

Komponisten Georg Friedrich Haas, Claudio Monteverdi. Text für «Bluthaus» von Händl Klaus. Libretti von Ottavio Rinuccini.
Im Rahmen von «Ja, Mai – Das neue Festival»
Cuvilliéstheater, 20.30 Uhr | 20.00 Uhr Einführung
Preise CEE

Ein idyllisch im Grünen gelegenes, frisch renoviertes Haus steht zum Verkauf. Eigentümerin Nadia führt gemeinsam mit dem Makler Kaufinteressent*innen herum. Georg Friedrich Haas' und Händl Klaus' Oper «Bluthaus» erzählt Nadias Geschichte, die vom Unentrinnbaren, von einem Trauma, aus dem sie sich befreien will, handelt. Händl Klaus hat für das Libretto Sprechrollen geschrieben, die in dieser ersten gemeinsamen Produktion von Staatsoper und Residenztheater von Ensemblemitgliedern des Residenztheaters gespielt werden.

Zum Stück «Bluthaus»
30 Mai
Montag
Mo 30 Mai

Die Nacht kurz vor den Wäldern

von Bernard-Marie Koltès
19.00 Uhr | Treffpunkt: Marstall
Preise 20€

Der erste Theatertext von Bernard-Marie Koltès ist ein abgründiger Monolog, der den französischen Dramatiker 1977 mit einem Schlag berühmt machte: Er zeigt einen getriebenen Menschen auf der Suche nach menschlicher Nähe. In der Inszenierung folgt das Publikum dem Schauspieler Michael Wächter auf seinem Weg in die Nacht durch den Stadtraum und per Kopfhörer seinem inneren Monolog.

Zum Stück «Die Nacht kurz vor den Wäldern»
Mo 30 Mai

München redet

Diskussionsreihe in Kooperation mit der «Süddeutschen Zeitung»
Residenztheater, 19.30 Uhr
Preise 15/10 €

Ihr Überleben grenzt an ein Wunder. Die einzigartigen Geschichten und andauernden Traumata von Zeitzeugen des Holocaust sind Mahnung und Chance zugleich in einer Welt des erstarkenden Antisemitismus. Die stellv. SZ-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid im Gespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Umlauf und Dr. Hanno Loewy (Jüdisches Museum Hohenems), Doron Rabinovici (Autor und Historiker) sowie Deborah Hartmann (Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz) über die Erinnerungskultur.

Zum Stück «München redet»
Mo 30 Mai

Der Schiffbruch der Fregatte Medusa

von Alexander Eisenach nach dem historischen Bericht von Jean-Baptiste Henri Savigny und Alexandre Corréard
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 20.00 Uhr
Preise U

1816 läuft die «Medusa» auf dem Weg in die französische Kolonie im Senegal auf eine Sandbank. Ein Floß soll hundertsiebzehn Männer an Land bringen, nur fünfzehn von ihnen werden überleben. Ausgehend von den Schilderungen zweier Überlebender des Unglücks schuf Géricault mit «Das Floß der Medusa» eines der berühmtesten Gemälde des Louvre. Alexander Eisenach zeigt nun eine Bühnenadaption des Verteilungskampfs der Schiffbrüchigen, in dem sich Fragen nach Solidarität und Gerechtigkeit von größter Aktualität auftun.

Zum Stück «Der Schiffbruch der Fregatte Medusa»
31 Mai
Dienstag
Di 31 Mai

Es waren ihrer sechs

«Eine Hommage an den Münchner Widerstand: Die Weiße Rose» frei nach dem gleichnamigen Roman von Alfred Neumann
Uraufführung
Marstall, 20.00–21.30 Uhr | 19.30 Uhr Einführung
Preise U

Im Zentrum des 1945 erschienenen Romans «Es waren ihrer sechs» von Alfred Neumann steht die Idee vom jugendlichen Widerstand gegen totalitäre Herrschaftssysteme. Basierend auf einem Zeitungsartikel über die Flugblattaktionen und die Hinrichtung der Mitglieder der Weißen Rose entwickelte Neumann aus dem Leben der Widerstandskämpfer*innen ein «freies Spiel der Fantasie». Der polnische Regisseur Michał Borczuch unternimmt mit seiner Bearbeitung des Stoffs den Versuch, die Gedankenwelt von Neumanns Figuren wie auch das reale Wirken der Weißen Rose aus heutiger Sicht zu rekonstruieren.

Zum Stück «Es waren ihrer sechs»