Spielplan

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Heute
18 Feb
Dienstag
Di 18 Feb

Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt

von Kevin Rittberger
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 19.00–21.30 Uhr | 18.30 Uhr Einführung
Preise V

Die antiken Figuren Kassandra und Prometheus sind in Rittbergers Doppelstück die Sehenden in der aktuellen Flüchtlingstragödie. «Kassandra» erzählt von der humanitären Katastrophe in Form eines dokumentarischen Lehrstücks und aus menschlicher Perspektive, in «Prometheus» geht die menschliche Ordnung in eine göttliche über – und in Poesie, als dramatisches Gedicht in der literarischen Tradition von Peter Handke und Heiner Müller.

Zum Stück «Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt»
19 Feb
Mittwoch
Mi 19 Feb

Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt

von Kevin Rittberger
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 19.00–21.30 Uhr | 18.30 Uhr Einführung
Preise V

Die antiken Figuren Kassandra und Prometheus sind in Rittbergers Doppelstück die Sehenden in der aktuellen Flüchtlingstragödie. «Kassandra» erzählt von der humanitären Katastrophe in Form eines dokumentarischen Lehrstücks und aus menschlicher Perspektive, in «Prometheus» geht die menschliche Ordnung in eine göttliche über – und in Poesie, als dramatisches Gedicht in der literarischen Tradition von Peter Handke und Heiner Müller.

Zum Stück «Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt»
20 Feb
Donnerstag
Do 20 Feb

Leonce und Lena

nach Georg Büchner
Residenztheater, 20.00–21.30 Uhr | 19.30 Uhr Einführung
Abo 44
Preise F

Georg Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als seltsames Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz macht «Leonce und Lena» zum Ausgangspunkt eines musiktheatralischen Streifzugs durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Zum Stück «Leonce und Lena»
Do 20 Feb

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Cuvilliéstheater, 20.00–21.45 Uhr
Abo 42 B
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen. So zeigt er Lulus Blick auf die Männerbilder, die Wedekind in seiner «Monstretragödie» zeichnet.

Zum Stück «Lulu»
21 Feb
Freitag
Fr 21 Feb
Premiere

Medea

nach Euripides
Residenztheater, 19.30 Uhr
Premium 01 A
Preise H

Medea zieht eine beispiellose Blutspur nach sich: Verrat am Vater, Mord am Bruder, Mord am König von Iolkos – und damit nicht genug. Medea geht bis zum Äußersten, um an ihren Gegnern Rache zu nehmen. Sie tötet ihre eigenen Kinder und vernichtet das Herrscherhaus von Korinth. Ausgehend von Euripides untersucht Karin Henkel das Ungeheuerliche vorsätzlicher Fremd- und Selbstzerstörung.

Zum Stück «Medea»
22 Feb
Samstag
Sa 22 Feb

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft

von PeterLicht nach Molière
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 19.30–21.45 Uhr
Geschenk-Abo 2
Preise G

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es tatsächlich: er leidet an Hypochondrie. So kann und will er sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert gewohnt sprachverspielt sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer – das der Sterblichkeit.

Zum Stück «Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft»
Sa 22 Feb

Der Riss durch die Welt

170 Fragmente einer gescheiterten Unterhaltung von Roland Schimmelpfennig
Uraufführung/Auftragswerk
Cuvilliéstheater, 19.30–21.15 Uhr
Abo 63 A
Preise G

Ein Unternehmerpaar und zwei Kunstschaffende verbringen ein Wochenende in einer Villa fernab der Stadt und des Mobilfunknetzes. Die Aussicht ist umwerfend, die Getränke sind reichlich, die Gespräche zäh. Ausgangspunkt des Stücks sind die zehn alttestamentarischen Plagen – Visionen von Blutströmen, Heuschrecken und Totgeburten –, die durch die Gespräche und die Fantasien der Figuren geistern.

Zum Stück «Der Riss durch die Welt»
23 Feb
Sonntag
So 23 Feb

Medea

nach Euripides
Residenztheater, 18.30 Uhr | 18 Uhr Einführung
Geschenk-Abo 3
Preise H

Medea zieht eine beispiellose Blutspur nach sich: Verrat am Vater, Mord am Bruder, Mord am König von Iolkos – und damit nicht genug. Medea geht bis zum Äußersten, um an ihren Gegnern Rache zu nehmen. Sie tötet ihre eigenen Kinder und vernichtet das Herrscherhaus von Korinth. Ausgehend von Euripides untersucht Karin Henkel das Ungeheuerliche vorsätzlicher Fremd- und Selbstzerstörung.

Zum Stück «Medea»
24 Feb
Montag
Mo 24 Feb

Der starke Stamm

Volksstück von Marieluise Fleißer
Residenztheater, 19.30–21.10 Uhr
Abo 14
Preise F

Beim Leichenschmaus im Hause des frisch verwitweten Sattlermeisters Bitterwolf in der niederbayerischen Provinz versammelt sich der ganze Stamm: eine Sippe von Menschen, die im Kampf um und im Streben nach Aufstieg und Glück selbst zum Kapital werden. Doch jeder Versuch, in der Ferne ihr Glück zu machen, ist zum Scheitern verurteilt.

Zum Stück «Der starke Stamm»
Mo 24 Feb

Die drei Musketiere

nach Alexandre Dumas in einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini
Cuvilliéstheater, 19.30–21.30 Uhr
Preise G

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «Einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»?

Zum Stück «Die drei Musketiere»
25 Feb
Dienstag
Di 25 Feb

Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt

von Kevin Rittberger
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 19.00–21.30 Uhr
Preise V

Die antiken Figuren Kassandra und Prometheus sind in Rittbergers Doppelstück die Sehenden in der aktuellen Flüchtlingstragödie. «Kassandra» erzählt von der humanitären Katastrophe in Form eines dokumentarischen Lehrstücks und aus menschlicher Perspektive, in «Prometheus» geht die menschliche Ordnung in eine göttliche über – und in Poesie, als dramatisches Gedicht in der literarischen Tradition von Peter Handke und Heiner Müller.

Zum Stück «Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt»
Di 25 Feb

Woyzeck

von Georg Büchner
Residenztheater, 19.30–22.45 Uhr
Abo 23
Preise H

Georg Büchner erzählt von einer geschundenen Kreatur, finanziell an den untersten Rand der Gesellschaft gedrängt, von seinen Vorgesetzten gedemütigt, von der Wissenschaft zum Studienobjekt gemacht und dem radikalen Mangel an Empathie seiner Umwelt ausgeliefert. Ulrich Rasche untersucht am «Subjekt Woyzeck» die Frage unserer Abhängigkeit von gesellschaftlichen Bedingungen, die «außer uns liegen», nach individueller Freiheit und schicksalhafter Determination.

Zum Stück «Woyzeck»
26 Feb
Mittwoch
Mi 26 Feb

Die «Guck-Resi»

Cuvilliéstheater | «Der Riss durch die Welt» | Treffpunkt: vor dem Cuvilliéstheater | Anmeldung «Guck-Resi»: resi.alle@residenztheater.de | RESI FÜR ALLE
Preise Theatertag

Mehr sehen mit der «Guck-Resi»! Sie haben Lust, ins Theater zu gehen, aber niemand geht mit? Dann werden Sie Teil der «Guck-Resi». Einmal im Monat besuchen Sie mit anderen Theaterbegeisterten eine Aufführung am Residenztheater. Vor der Vorstellung treffen wir uns zu einer kleinen Einführung. Hinterher können wir beim gemeinsamen Getränk in der Kantine noch über das Gesehene sprechen. Einfach unter resi.alle@residenztheater.de kostenfrei registrieren und die monatliche Einladung erhalten!

Zum Stück «Die «Guck-Resi»»
Mi 26 Feb

Woyzeck

von Georg Büchner
Residenztheater, 19.30–22.45 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 32
Preise H

Georg Büchner erzählt von einer geschundenen Kreatur, finanziell an den untersten Rand der Gesellschaft gedrängt, von seinen Vorgesetzten gedemütigt, von der Wissenschaft zum Studienobjekt gemacht und dem radikalen Mangel an Empathie seiner Umwelt ausgeliefert. Ulrich Rasche untersucht am «Subjekt Woyzeck» die Frage unserer Abhängigkeit von gesellschaftlichen Bedingungen, die «außer uns liegen», nach individueller Freiheit und schicksalhafter Determination.

Zum Stück «Woyzeck»
Mi 26 Feb

Der Riss durch die Welt

170 Fragmente einer gescheiterten Unterhaltung von Roland Schimmelpfennig
Uraufführung/Auftragswerk
Cuvilliéstheater, 19.30–21.15 Uhr | Theatertag | «Guck-Resi» | Anmeldung «Guck-Resi»: resi.alle@residenztheater.de
Preise Theatertag

Ein Unternehmerpaar und zwei Kunstschaffende verbringen ein Wochenende in einer Villa fernab der Stadt und des Mobilfunknetzes. Die Aussicht ist umwerfend, die Getränke sind reichlich, die Gespräche zäh. Ausgangspunkt des Stücks sind die zehn alttestamentarischen Plagen – Visionen von Blutströmen, Heuschrecken und Totgeburten –, die durch die Gespräche und die Fantasien der Figuren geistern.

Zum Stück «Der Riss durch die Welt»
27 Feb
Donnerstag
Do 27 Feb

Vor Sonnenaufgang

von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann
Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 43
Preise F

Gerhart Hauptmann erzählt von einer schnell zu Wohlstand gekommenen Bauernfamilie, deren sozialer Aufstieg mit innerer Verhärtung einhergeht und ebnet dem Naturalismus den Weg auf die deutschsprachigen Bühnen. Ewald Palmetshofer übernimmt Struktur und Figurenkonstellation des Hauptmann'schen Frühwerks, löst dieses aber aus der gesellschaftspolitischen Realität des späten 19. Jahrhunderts und bettet seine Mittelstandsfamilie in die triste Gegenwart eines urbanen Ballungsraums.

Zum Stück «Vor Sonnenaufgang»
28 Feb
Freitag
Fr 28 Feb

Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt

von Kevin Rittberger
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 19.00–21.30 Uhr | 18.30 Uhr Einführung
Preise V

Die antiken Figuren Kassandra und Prometheus sind in Rittbergers Doppelstück die Sehenden in der aktuellen Flüchtlingstragödie. «Kassandra» erzählt von der humanitären Katastrophe in Form eines dokumentarischen Lehrstücks und aus menschlicher Perspektive, in «Prometheus» geht die menschliche Ordnung in eine göttliche über – und in Poesie, als dramatisches Gedicht in der literarischen Tradition von Peter Handke und Heiner Müller.

Zum Stück «Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt»
Fr 28 Feb

Drei Schwestern

von Simon Stone nach Anton Tschechow
Residenztheater, 19.30–22.10 Uhr | With English surtitles
Abo 53
Preise H

Der Autor und Regisseur Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst, subtilen Charakterstudien und der daraus sich zuverlässig ergebenden Ambivalenz der Figuren thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Twitter, Facebook und Instagram Kindheitserinnerungen und Zukunftsvisionen nachhängen.

Zum Stück «Drei Schwestern»
29 Feb
Samstag
Sa 29 Feb

Die Verlorenen

von Ewald Palmetshofer
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 19.30–22.10 Uhr | 19 Uhr Einführung
Geschenk-Abo 1
Preise F

Mit den Worten «hallo? / hört uns jemand?» eröffnet der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer sein neuestes Theaterstück, eine hochmusikalische, rhythmisch stark geformte Sprachpartitur. Im Zentrum steht Clara, die nach dem Scheitern ihrer Ehe an einem Wendepunkt angelangt ist und sich ins verlassene Haus ihrer Großmutter zurückzieht. Doch auch dort wird sie von ihrem alten Leben und der schwierigen Beziehung zu ihrem 13-jährigen Sohn eingeholt.

Zum Stück «Die Verlorenen»
Sa 29 Feb

Der Riss durch die Welt

170 Fragmente einer gescheiterten Unterhaltung von Roland Schimmelpfennig
Uraufführung/Auftragswerk
Cuvilliéstheater, 19.30–21.15 Uhr
Abo 63 B
Preise G

Ein Unternehmerpaar und zwei Kunstschaffende verbringen ein Wochenende in einer Villa fernab der Stadt und des Mobilfunknetzes. Die Aussicht ist umwerfend, die Getränke sind reichlich, die Gespräche zäh. Ausgangspunkt des Stücks sind die zehn alttestamentarischen Plagen – Visionen von Blutströmen, Heuschrecken und Totgeburten –, die durch die Gespräche und die Fantasien der Figuren geistern.

Zum Stück «Der Riss durch die Welt»
Sa 29 Feb

Abfall, Bergland, Cäsar

Eine Menschensammlung von Werner Schwab
Marstall Café, 20.00–21.00 Uhr | Ensembleabend
Preise P

Barbara Horvath performt in einem furiosen Monolog ein Prosawerk des sprachmächtigen österreichischen Dramatikers Werner Schwabs. Anhand des Alphabets wird eine stattliche Galerie von Figuren mit distinkten Verhaltensweisen und Ansichten vorgeführt: vom Opportunisten zum Künstler, vom Schönling zum Dummbauern, vom Denkakrobaten zum Nächstenliebespießer.

Zum Stück «Abfall, Bergland, Cäsar»