Linda Blümchen

Geboren 1994 in Berlin, sammelte Linda Blümchen erste Theatererfahrungen im Jugendclub des Maxim Gorki Theaters unter der Leitung von Suna Gürler. Ihr Schauspielstudium absolvierte sie 2016 bis 2020 an der Universität der Künste Berlin und erhielt ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. In der Spielzeit 2018/2019 war sie in Arthur Millers «Hexenjagd» erstmals in einer Inszenierung des Theater Basel zu sehen und gehörte in der Spielzeit 2019/2020 zum Ensemble des Theater Basel. Dort arbeitete sie unter anderem mit Philipp Stölzl, Miloš Lolić und Stefan Bachmann. Ab der Spielzeit 2020/2021 ist sie festes Ensemblemitglied am Residenztheater.

 

Zu sehen in

Kleists Novelle, die auf das Erdbeben von Santiago de Chile im August 1647 Bezug nimmt, ist von kristallener Schönheit und irritiert als poetisch verdichtete, verstörende Vision aktueller Debatten in Zeiten der Pandemie. Erzählt wird von Plünderungen im rechtlosen Raum, aber auch von Opferbereitschaft und Selbstlosigkeit. Und dem trügerischen Idyll des verloren geglaubten Paradieses, das keine gesellschaftlichen Schranken kennt, folgt Diffamierung und Lynchjustiz.

Das Erdbeben in Chili
Residenztheater, 18.00 Uhr
Sa 05 Dez
Residenztheater, 18.00 Uhr
So 13 Dez
Residenztheater, 19.00 Uhr
Mo 14 Dez

Der Kassierer einer Bank greift zur Axt und mordet. Die Tat ohne klar ersichtlichen Beweggrund erschüttert Staatsanwalt Martin: Unter dem Namen des mythischen Alter Egos Graf Öderland beginnt Martin mit der Axt in der Hand einen blutigen Feldzug gegen den gesellschaftspolitischen Status quo. Angesichts gegenwärtiger politischer Veränderungen ist Max Frischs Moritat von 1951 ein spannungsgeladenes Vexierbild.

Graf Öderland