Linda Blümchen

Geboren 1994 in Berlin, sammelte Linda Blümchen erste Theatererfahrungen im Jugendclub des Maxim Gorki Theaters unter der Leitung von Suna Gürler. Ihr Schauspielstudium absolvierte sie 2016 bis 2020 an der Universität der Künste Berlin und erhielt ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. In der Spielzeit 2018/2019 war sie in Arthur Millers «Hexenjagd» erstmals in einer Inszenierung des Theater Basel zu sehen und gehörte in der Spielzeit 2019/2020 zum Ensemble des Theater Basel. Dort arbeitete sie unter anderem mit Philipp Stölzl, Miloš Lolić und Stefan Bachmann. Ab der Spielzeit 2020/2021 ist sie festes Ensemblemitglied am Residenztheater.

 

Zu sehen in

Heinrich von Kleists Novelle nimmt Bezug auf das Erdbeben von Santiago de Chile im August 1647 und versetzt die Leser*innen ins Epizentrum der Katastrophe. Verstörte Überlebende sind mit der Deutung des Erdbebens beschäftigt, doch die perspektivischen, interessensabhängigen Schilderungen von Ohnmacht, Schutzlosigkeit und Tod münden in keiner sinnstiftenden Narration. Der Erzähler weiß von Plünderungen im rechtslosen Raum zu berichten, aber auch von Opferbereitschaft, Mut und Selbstlosigkeit.

Das Erdbeben in Chili
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 25 Sep
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 26 Sep
Residenztheater, 18.00 Uhr
So 27 Sep
Residenztheater, 20.00 Uhr
So 04 Okt
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 17 Okt
Residenztheater, 18.00 Uhr
So 18 Okt

Der Kassierer einer Bank greift zur Axt und mordet. Die Tat ohne klar ersichtlichen Beweggrund erschüttert Staatsanwalt Martin: Unter dem Namen des mythischen Alter Egos Graf Öderland beginnt Martin mit der Axt in der Hand einen blutigen Feldzug gegen den gesellschaftspolitischen Status quo. Angesichts gegenwärtiger politischer Veränderungen ist Max Frischs Moritat von 1951 ein spannungsgeladenes Vexierbild.

Graf Öderland