Cathrin Störmer

Cathrin Störmer absolvierte ihr Schauspielstudium in Berlin. Es folgten Engagements am Landestheater Tübingen und am Theater an der Sihl in Zürich, am Schauspielhaus Zürich und am Theater Kanton Zürich. Cathrin Störmer arbeitete regelmäßig mit verschiedenen Formationen und Regisseur*innen in der freien Theaterszene, u. a. am Theaterhaus Gessnerallee Zürich, in der Kaserne Basel, am Schlachthaus Theater Bern, am Theater an der Winkelwiese Zürich und am Hebbel am Ufer Berlin. Von 2012 bis 2019 war Cathrin Störmer am Theater Basel engagiert, wo sie u. a. mit Thom Luz, Robert Borgmann, Nora Schlocker, Mateja Koležnik und Simon Stone arbeitete.

Zu sehen in

«Dantons Tod» basiert auf historischen Quellen der Französischen Revolution, deren Maxime der «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» unser Verständnis moderner europäischer Demokratien geformt hat. Büchner erzählt aber nicht vom triumphalen Anfang, als der Kampf dem Volk galt, sondern fokussiert auf das Ende der sogenannten Schreckensherrschaft der Jakobiner 1794, als die Revolution nur noch Terror der Guillotine bedeutet.

Dantons Tod

Im Phrontisterion, der Denkfabrik des Sokrates, wird an der Herstellung des Wahren und Guten gearbeitet – und heimlich am Sockel des Weltbilds gesägt. Für die Technik, das schwache Argument zum starken zu machen und umgekehrt, sind die Philosoph*innen berühmt und berüchtigt. Und genau deshalb steht auch eines Tages ein neuer Schüler auf der Flucht vor der Schuldenlast vor der Tür ... Thom Luz entwickelt aus drei Komödien des Aristophanes einen neuen musikalischen Theaterabend. Schwerpunkte: Gier, Geiz und Gesang.

Die Wolken, die Vögel, der Reichtum
Premiere
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Do 25 Nov
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Mo 29 Nov
Cuvilliéstheater, 19.00 Uhr
So 05 Dez
Cuvilliéstheater, 19.00 Uhr
So 19 Dez

Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst und subtilen Charakterstudien thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Social Media Kindheitserinnerungen wie Zukunftsvisionen nachhängen.

Drei Schwestern

Elisabeth Gärtner hat nur noch den Wunsch zu sterben. Sie verlangt nach einem Medikament, das sie tötet. Vor dem Ethikrat soll nun grundsätzlich ihr Fall und damit das kontroverse Thema Sterbehilfe diskutiert werden. Die Expert*innen streiten leidenschaftlich über die Fragen: Hat der Mensch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Dürfen Ärzt*innen beim Suizid helfen? Wem gehört unser Leben?

Gott
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 17 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 02 Nov
Residenztheater, 18.30 Uhr
So 14 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 16 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 20 Nov
Residenztheater, 20.00 Uhr
Mi 01 Dez
Residenztheater, 20.00 Uhr
Fr 17 Dez
Residenztheater, 20.00 Uhr
Mo 20 Dez
Residenztheater, 19.30 Uhr
Do 23 Dez

Vor sechzig Jahren, am 11. April 1961, begann in Jerusalem der Prozess gegen Adolf Eichmann, Leiter des nationalsozialistischen Referats für «Judenangelegenheiten» und einer der Hauptverantwortlichen des organisierten Genozids. Heinar Kipphardt verarbeitete die Verhörprotokolle des israelischen Geheimdienstes mit Eichmann zu seinem Dokumentartheaterstück «Bruder Eichmann», das 1983 am Residenztheater uraufgeführt wurde. Regisseur Sebastian Baumgarten wird sich dem bei der Uraufführung kontrovers diskutierten Text mit den Möglichkeiten und Mitteln des digitalen Theaters annähern.

Resi sendet: Bruder Eichmann
Premiere
20.00 Uhr
Di 14 Dez

Gerhart Hauptmann erzählt in «Vor Sonnenaufgang» von einer Bauernfamilie, deren sozialer Aufstieg mit innerer Verhärtung einhergeht. Ewald Palmetshofer übernimmt Struktur und Figurenkonstellation des Hauptmann'schen Frühwerks und bettet seine Mittelstandsfamilie in einen urbanen Ballungsraum. Sein kluges Familienporträt macht an individuellen Krisen größere gesellschaftliche Zusammenhänge sichtbar: die Unversöhnlichkeit unterschiedlicher ideologischer Positionen.

Vor Sonnenaufgang

In der Nervenklinik des Psychiaters Dr. Prentice geht es zu wie im Irrenhaus. Alles beginnt mit einem Bewerbungsgespräch, während dessen Dr. Prentice der Sekretärin Geraldine mehr als #MeToo-verdächtige Annäherungsversuche macht. In flagranti ertappt werden sie von seiner Frau, die allerdings eine eigene Affäre zu vertuschen sucht. Es entspinnt sich eine atemberaubende Jagd von sechs Figuren nach passenden Kleidungsstücken, passenden Ausreden und dem passenden Geschlecht, bei der beinahe ein Polizist ermordet wird und alles mit Winston Churchills Penis endet.

Was der Butler sah
Marstall, 19.00 Uhr
So 31 Okt
Marstall, 19.00 Uhr
Mo 01 Nov
Residenztheater, 20.00 Uhr
Sa 27 Nov
Residenztheater, 20.00 Uhr
Fr 10 Dez
Residenztheater, 20.00 Uhr
Do 16 Dez
Residenztheater, 19.00 Uhr
Sa 25 Dez
Residenztheater, 20.30 Uhr
Fr 31 Dez