Liliane Amuat

Geboren 1989 in Zürich, studierte Liliane Amuat am Max Reinhardt Seminar Wien Schauspiel. Schon während ihres Studiums trat sie am Schauspielhaus Zürich und bei den Wiener Festwochen auf. Von 2011 bis 2015 gehörte sie dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an. 2014 wurde sie mit dem Junge Talente Preis ausgezeichnet. Von 2015 bis 2019 war sie Ensemblemitglied am Theater Basel. Für ihre Hauptrolle in «Skizzen von Lou» wurde sie für den Schweizer Filmpreis 2017 als «Beste Darstellerin» und als «Beste Nachwuchsschauspielerin» beim Max Ophüls Filmfestival nominiert, außerdem erhielt sie 2017 den Schweizer Fernsehfilmpreis. Liliane Amuat arbeitete u. a. mit Regisseur*innen wie Luc Bondy, Katie Mitchell, David Bösch, Nuran David Calis und Simon Stone, mit dessen Inszenierungen sie 2016 und 2017 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde.

Zu sehen in

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine Schlange, geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Bastian Kraft löst den linearen Handlungsverlauf auf und lässt drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stücks spielen. Er zeigt Lulus Blick auf die Männerbilder, die Wedekind in seiner «Monstretragödie» zeichnet.

Lulu
Premiere
Marstall, 20.00 Uhr
Fr 22 Nov
Marstall, 20.00 Uhr
Mo 25 Nov
Marstall, 20.00 Uhr
Do 28 Nov
Marstall, 19.00 Uhr
So 01 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Mi 04 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Do 05 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 07 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Mi 11 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Fr 13 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 21 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Fr 27 Dez
Marstall, 19.00 Uhr
Di 31 Dez

Der Autor und Regisseur Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst, subtilen Charakterstudien und der daraus sich zuverlässig ergebenden Ambivalenz der Figuren thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Twitter, Facebook und Instagram Kindheitserinnerungen und Zukunftsvisionen nachhängen.

Drei Schwestern
Residenztheater, 18.30 Uhr
Mi 25 Dez
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 28 Dez