Max Rothbart

Geboren 1990 in Berlin, studierte Max Rothbart dort zunächst Medizin, bevor er sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater «Felix Mendelssohn Bartholdy» Leipzig absolvierte. Von 2013 bis 2015 war er noch während des Studiums am Staatsschauspiel Dresden zu erleben. Sein Erstengagement führte ihn 2015 an das Theater Basel und durch Koproduktionen an das Schauspiel Köln und das Burgtheater Wien, wo er u. a. mit den Regisseur*innen Simon Stone, Claudia Bauer, Martin Laberenz, Schorsch Kamerun, Ulrich Rasche und Stefan Bachmann arbeitete.

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Die für 18. Oktober 2019 geplante Premiere von Simon Stones «Wir sind hier aufgewacht» muss leider verschoben werden.
Ein seit über drei Jahre geplantes Filmprojekt von Simon Stone hat diesen Sommer wider allen Erwartens die erforderliche finanzielle Zusicherung erfahren. Wir bedauern zutiefst, dass die für das Cuvilliéstheater zum Auftakt der Spielzeit geplante Uraufführung daher leider verschoben werden muss, aber wir konnten Simon Stone, der dem neuen Ensemble und Andreas Beck seit fünf Jahren und durch viele ausgezeichnete Inszenierungen sehr verbunden ist, sein ihm so wichtiges Projekt nicht verwehren. Auch Simon Stone bedauert es von Herzen, aber der Startschuss zu diesem lange von ihm entwickelten Filmprojekt musste nun erfolgen. Da Simon Stone seine Theatertexte während der Proben gemeinsam mit dem Ensemble entwickelt, kann niemand anderer zum aktuellen Stand der Produktion an seiner statt die Regie übernehmen. Simon Stone bittet alle Beteiligten des Residenztheaters wie auch die Zuschauer*innen um Entschuldigung und Verständnis.

Wir sind hier aufgewacht

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «Einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»? In seinem 1844 veröffentlichten Abenteuerroman konfrontiert uns Alexandre Dumas mit einigen literarischen Unstimmigkeiten, die der italienische Regisseur Antonio Latella zum Anlass nimmt, ein Duell mit dem Stoff auszutragen.

Die drei Musketiere
Premiere
Cuvilliéstheater, 18.30 Uhr
So 20 Okt
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Sa 26 Okt
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Mo 28 Okt
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Di 12 Nov
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Mi 13 Nov
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Di 26 Nov

Der Autor und Regisseur Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst, subtilen Charakterstudien und der daraus sich zuverlässig ergebenden Ambivalenz der Figuren thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Twitter, Facebook und Instagram Kindheitserinnerungen und Zukunftsvisionen nachhängen.

Drei Schwestern
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 30 Okt
Residenztheater, 15.00 Uhr
So 03 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 11 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Do 14 Nov

Der Autor und Aktivist Kevin Rittberger entwirft in seinem Stück von 2016 ein Pflegeheim in einer vielleicht gar nicht allzu fernen Zukunft. Ein paar alte, weiße Männer schlurfen noch über den Gang. Wer oder was kümmert sich um sie, wenn die letzte Pflegerin den Dienst quittiert? Mit Galgenhumor beleuchtet Rittberger Ängste und Feindbilder einer aussterbenden Spezies.

Es liest das Ensemble des Residenztheaters. Im Anschluss Gespräch mit Kevin Rittberger.

 

PEAK WHITE – WIRR SINKT DAS VOLK
Marstall Café, 20.00 Uhr
Fr 15 Nov