Max Rothbart

Geboren 1990 in Berlin, studierte Max Rothbart dort zunächst Medizin, bevor er sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater «Felix Mendelssohn Bartholdy» Leipzig absolvierte. Von 2013 bis 2015 war er noch während des Studiums am Staatsschauspiel Dresden zu erleben. Sein Erstengagement führte ihn 2015 an das Theater Basel und durch Koproduktionen an das Schauspiel Köln und das Burgtheater Wien, wo er u. a. mit den Regisseur*innen Simon Stone, Claudia Bauer, Martin Laberenz, Schorsch Kamerun, Ulrich Rasche und Stefan Bachmann arbeitete.

Zu sehen in

Marivaux' Komödie «Der Streit» und Calderón de la Barcas Versdrama «Das Leben ein Traum» erzählen von in sozialer Isolation aufgezogenen Kindern, die als Erwachsene wieder in die Gesellschaft eingeführt werden. Sie sind die Objekte eines Experiments, in dem die Macht von Identität, gesellschaftlicher Prägung, Schicksal, Charakter und freiem Willen exemplarisch durchgespielt wird. Simon Stone greift Motive dieser beiden Dramen auf und untersucht die Identität des Menschen im Zeitalter sozialer Netzwerke.

Wir sind hier aufgewacht
Premiere
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Fr 18 Okt
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Sa 19 Okt
Cuvilliéstheater, 18.30 Uhr
So 20 Okt
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Sa 26 Okt
Cuvilliéstheater, 18.30 Uhr
So 27 Okt
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Mo 28 Okt

Der Autor und Regisseur Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst, subtilen Charakterstudien und der daraus sich zuverlässig ergebenden Ambivalenz der Figuren thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Twitter, Facebook und Instagram Kindheitserinnerungen und Zukunftsvisionen nachhängen.

Drei Schwestern
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 30 Okt