Barbara Melzl

Geboren 1957 in der Schweiz, erhielt Barbara Melzl ihre Schauspielausbildung an der Schauspielakademie in Zürich. Sie war engagiert am Theater am Neumarkt in Zürich, am Theater in Bremen, in Freiburg und Basel sowie am Schauspielhaus Zürich und am Staatstheater Hannover. 1993 wechselte sie an das Residenztheater, 2000 wurde ihr vom Verein der Freunde des Residenztheaters der Kurt-Meisel-Preis verliehen. Sie arbeitete u. a. mit Andrea Breth, Dimiter Gotscheff, Matthias Hartmann, Dieter Dorn, Martin Kušej, Tina Lanik, Antoine Uitdehaag, Herbert Fritsch und Andreas Kriegenburg.

Zu sehen in

«Was, im Innersten, ist richtig und was ist falsch?», fragten sich der Filmregisseur Krzysztof Kieślowski und der Anwalt Krzysztof Piesiewicz, als sie 1983 den international gefeierten Filmzyklus «Dekalog» entwickelten, der in zehn Episoden jeweils ein biblisches Gebot in der säkularen Gegenwart beleuchtet. Der spanische Opern- und Schauspielregisseur Calixto Bieito kehrt mit seiner Version des «Dekalog» ans Residenztheater zurück. Er entwickelt aus dem Filmstoff eine neue Erzählweise, die das Verhältnis zwischen tradierten Werten und aktueller Realität, zwischen Kunst und Wirklichkeit neu untersucht und im Geiste Kieślowskis die moralische Unruhe der Jetztzeit befragt.

Dekalog
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 26 Jun
ggf. Restkarten an der Abendkasse
Ausverkauft

Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz nimmt es zum Anlass für einen musiktheatralischen Streifzug durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Leonce und Lena

Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang zum Olympiapark. Mit dabei: Musik aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft – und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Olympiapark in the Dark