Vincent Glander

Geboren 1980 in München, absolvierte Vincent Glander sein Schauspielstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz und ging für sein erstes Engagement an das Theater Biel-Solothurn. Von 2007 bis 2012 war er am Schauspielhaus Wien engagiert und arbeitete dort mit Regisseur*innen wie Felicitas Brucker, Nora Schlocker, Antonio Latella, Jette Steckel und Sebastian Schug. Anschließend war er Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt, wo er u. a. mit René Pollesch, Johanna Wehner, Sebastian Hartmann und Christopher Rüping arbeitete, bevor er 2016 an das Theater Basel wechselte. Dort arbeitete er wiederum mit Antonio Latella zusammen sowie u. a. mit Stephan Kimmig, Claudia Bauer und Guillermo Calderón.

Zu sehen in

Im Sommerhaus des Rechtsanwalts Bassow trifft sich die russische intellektuelle Mittelschicht. Eine gesellschaftliche Veränderung liegt in der Luft, doch mit jedem Gespräch, jedem Streit, jeder Selbstenthüllung wird fraglicher, ob diese Sommergäste für ein anderes, wahrhaftigeres Leben und die Verwirklichung gerechterer Verhältnisse ausgestattet sind. In Gorkis beharrlicher Frage nach unserer Fähigkeit zu Solidarität liegt das radikal Gegenwärtige dieses modernen Klassikers.

Sommergäste
Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 04 Feb
Residenztheater, 20.00 Uhr
Fr 07 Feb
Residenztheater, 20.00 Uhr
Fr 14 Feb
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 14 Mär

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «Einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»?

Die drei Musketiere
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Mi 05 Feb
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Do 06 Feb
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Mo 24 Feb
Cuvilliéstheater, 18.30 Uhr
So 01 Mär

Die antiken Figuren Kassandra und Prometheus sind in Rittbergers Doppelstück die Sehenden in der aktuellen Flüchtlingstragödie. «Kassandra» erzählt von der humanitären Katastrophe in Form eines dokumentarischen Lehrstücks und aus menschlicher Perspektive, in «Prometheus» geht die menschliche Ordnung in eine göttliche über – und in Poesie, als dramatisches Gedicht in der literarischen Tradition von Peter Handke und Heiner Müller.

Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt
Marstall, 19.00 Uhr
Di 18 Feb
Marstall, 19.00 Uhr
Mi 19 Feb
Marstall, 19.00 Uhr
Di 25 Feb
Marstall, 19.00 Uhr
Fr 28 Feb
Marstall, 19.30 Uhr
Mi 04 Mär
Marstall, 19.30 Uhr
Fr 13 Mär
Marstall, 19.30 Uhr
Mo 30 Mär

In das triste Idyll des Friedhofsgärtnerpaars Hilde und Otto bricht Hildes Bruder Fritz, der wegen Exhibitionismus im Gefängnis saß – und entfesselt ungeahnte sexuelle Energien in seiner Umgebung. Ist es die Lust am Verbotenen, die Neugier aufs Anderssein, oder sind es schlicht Vorurteile, die einerseits faszinieren und andererseits Abwehr hervorrufen? Hassen und lieben, Opfer wie Täter*in sein, ist dieser allgemeine Drang die (un-)heilige Ambivalenz der Gerechten?

Der Drang
Premiere
Marstall, 20.00 Uhr
Do 12 Mär
Marstall, 20.00 Uhr
Mo 16 Mär
Marstall, 20.00 Uhr
Do 19 Mär
Marstall, 20.00 Uhr
Di 24 Mär
Marstall, 20.00 Uhr
Do 26 Mär