Vincent Glander

Geboren 1980 in München, absolvierte Vincent Glander sein Schauspielstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz und ging für sein erstes Engagement an das Theater Biel-Solothurn. Von 2007 bis 2012 war er am Schauspielhaus Wien engagiert und arbeitete dort mit Regisseur*innen wie Felicitas Brucker, Nora Schlocker, Antonio Latella, Jette Steckel und Sebastian Schug. Anschließend war er Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt, wo er u. a. mit René Pollesch, Johanna Wehner, Sebastian Hartmann und Christopher Rüping arbeitete, bevor er 2016 an das Theater Basel wechselte. Dort arbeitete er wiederum mit Antonio Latella zusammen sowie u. a. mit Stephan Kimmig, Claudia Bauer und Guillermo Calderón.

Zu sehen in

In das triste Idyll des Friedhofsgärtnerpaars Hilde und Otto bricht Hildes Bruder Fritz, der wegen Exhibitionismus im Gefängnis saß – und entfesselt ungeahnte sexuelle Energien in seiner Umgebung. Ist es die Lust am Verbotenen, die Neugier aufs Anderssein, oder sind es schlicht Vorurteile, die einerseits faszinieren und andererseits Abwehr hervorrufen? Hassen und lieben, Opfer wie Täter*in sein, ist dieser allgemeine Drang die (un-)heilige Ambivalenz der Gerechten?

Der Drang
Marstall, 18.00 Uhr
Do 30 Apr
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 25 Apr

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»?

Die drei Musketiere

«Es waren ihrer sechs» erzählt minutiös und packend vom Schicksal der sechs Mitglieder einer Widerstandszelle – vier Studierende und ein Professorenpaar – an der Münchner Universität vom Moment der Verhaftung bis zu ihrer Hinrichtung durch das NS-Regime. Der polnische Regisseur Michał Borczuch macht den Roman zum Ausgangspunkt einer Recherche über Heldenbilder und Formen des Widerstands in unserer Gegenwart.

Es waren ihrer sechs
Premiere
Marstall
Mi 10 Jun

Die antiken Figuren Kassandra und Prometheus sind in Rittbergers Doppelstück die Sehenden in der aktuellen Flüchtlingstragödie. «Kassandra» erzählt von der humanitären Katastrophe in Form eines Lehrstücks und aus menschlicher Perspektive, in «Prometheus» wird die menschliche Ordnung aus göttlicher Perspektive befragt.

Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt
Marstall, 19.30 Uhr
Mi 29 Apr
Marstall, 18.30 Uhr
So 26 Apr

Im Sommerhaus des Rechtsanwalts Bassow trifft sich die russische intellektuelle Mittelschicht. Eine gesellschaftliche Veränderung liegt in der Luft, doch mit jedem Gespräch, jedem Streit, jeder Selbstenthüllung wird fraglicher, ob diese Sommergäste für ein anderes, wahrhaftigeres Leben ausgestattet sind.

Sommergäste