Lukas Rüppel

Geboren 1985, absolvierte Lukas Rüppel sein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» Berlin. Bereits währenddessen war er in der Regie von Claus Peymann am Berliner Ensemble auf der Bühne zu erleben. Sein erstes Engagement führte ihn 2010 an das Schauspiel Stuttgart, wo er u. a. mit Regisseur*innen wie Claudia Bauer, Jan Neumann, Peter Kastenmüller, Johanna Wehner und Christian Weise zusammenarbeitete. Von 2013 bis 2017 war er Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt und in Inszenierungen u. a. von René Pollesch, Stephan Kimmig, Bastian Kraft, Alexander Eisenach und Christopher Rüping zu sehen, bevor er als an das Staatsschauspiel Dresden wechselte und dort u. a. mit Sebastian Baumgarten, Jan-Christoph Gockel und Sebastian Hartmann arbeitete.

Zu sehen in

«Dantons Tod» basiert auf historischen Quellen der Französischen Revolution, deren Maxime der «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» unser Verständnis moderner europäischer Demokratien geformt hat. Büchner erzählt aber nicht vom triumphalen Anfang, als der Kampf dem Volk galt, sondern fokussiert auf das Ende der sogenannten Schreckensherrschaft der Jakobiner 1794, als die Revolution nur noch Terror der Guillotine bedeutet.

Dantons Tod
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 21 Dez
Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 22 Dez

Georg Löffler, Bauernsohn aus dem Inntal, desertiert nicht nur aus dem Ersten Weltkrieg, sondern verabschiedet sich gänzlich von seiner früheren Identität. Seine Flucht wird zur ziellosen Odyssee durch die junge Weimarer Republik. Alexander Eisenach nimmt Grafs Roman als Ausgangspunkt einer Recherche über Kriegstraumata, einer Expedition durch Grafs Werk und betrachtet aus heutiger Perspektive eine Zeit, in der sich im Ringen um eine neue Normalität politische Extremismen Bahn brechen.

Einer gegen alle
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 04 Dez
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 23 Dez
Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 29 Dez

Hamsuns Trilogie zeigt die Geschichte eines Menschen, der sich von den tonangebenden Eliten übersehen und um gesellschaftliche Anerkennung betrogen fühlt. Ivar Kareno muss sich entscheiden, ob er am radikalen Denken seiner Jugend festhält oder eine politisch gemäßigte Karriere einschlägt.

Spiel des Lebens