Felicia Chin-Malenski

Felicia Chin-Malenski wurde in Freiburg im Breisgau geboren und sammelte erste Bühnenerfahrungen am dortigen Jungen Theater. Sie studierte von 2016 bis 2020 Schauspiel an der Universität Mozarteum Salzburg, ein Auslandssemester führte sie außerdem an die Norwegian Theatre Academy in Fredrikstad. Ihr letztes Studienjahr absolvierte Felicia Chin-Malenski im Schauspielstudio des Düsseldorfer Schauspielhauses und wechselte zur Spielzeit 2020/21 fest ins Ensemble des Jungen Schauspiels. In ihrer Düsseldorfer Zeit arbeitete sie u.a. mit Regisseur*innen wie Farnaz Arbabi, Emel Aydoğdu, Gregory Caers, Liesbeth Coltof, Jan Gehler, Sara Ostertag, Bonn Park und Robert Wilson. Felicia Chin-Malenski spielt nicht nur auf der Bühne, sondern auch vor der Kamera. 2020 überquerte sie zu Fuß die Alpen.

Ab der Spielzeit 2023/2024 ist sie festes Ensemblemitglied am Residenztheater.

Zu sehen in

«Nach Mitternacht» erzählt von zwei Tagen im Jahr 1936. Die neunzehnjährige Sanna flieht zu ihrem Bruder Algin, einem mit Schreibverbot belegten Autor. Zwischen Feiern, Cafés und Kneipen erkennt sie die wachsende ideologische Vereinnahmung ihres direkten Umfelds. Keuns Exilroman schildert den faschistischen Alltag eindringlich – ihr zweiter internationaler Erfolg nach «Das kunstseidene Mädchen».

Nach Mitternacht
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 30 Mai
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 13 Juni
Marstall, 20.00 Uhr
Fr 3 Juli
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 4 Juli

Noch nicht genug vom Theaterabend? Bleiben Sie doch! Der «Nachtsalon» mit Felicia Chin-Malenski und Jan Remmers lädt zum Austausch, Ausklang und Überraschungen ein.

Nachtsalon
zu «Die Kopenhagen-Trilogie»
Marstall Salon, 21.15 Uhr
Fr 29 Mai

Robert Icke hat Arthur Schnitzlers Stück «Professor Bernhardi» kongenial in die Gegenwart übersetzt. Die Ärztin Ruth Wolff gerät bei ihm nicht nur in Konflikt mit ihrem Kollegium und den Maximen der katholischen Kirche, sondern auch in einen medialen Shitstorm. Die Londoner «Times»feierte«Die Ärztin» als eine «Operation am offenen Herzen unserer Gegenwart, die immer komplizierter wird, je tiefer man schneidet».

Die Ärztin
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 1 Juni
WITH ENGLISH SURTITLES
Karten Termin speichern
Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 28 Juli
WITH ENGLISH SURTITLES
Karten Termin speichern

Für ihre erste Inszenierung am Residenztheater hat die Regisseurin Rieke Süßkow, die mit ihren ästhetisch durchkomponierten Arbeiten bekannt wurde, das letzte Drama des großen spanischen Dichters Federico García Lorca gewählt. Seine Protagonistin Bernarda Alba ist eine Witwe, die nach dem Tod ihres Mannes acht Jahre Trauer ausruft, aus ihrem Haus eine Art Gefängnis für ihre fünf erwachsenen Töchter macht und damit das patriarchale System der spanischen Provinz unhinterfragt übernimmt.

 

 

Bernarda Albas Haus
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Do 18 Juni
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Sa 20 Juni
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Sa 27 Juni
19.30 Uhr Einführung
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Mi 1 Juli

Vladimir Nabokovs Roman »Lolita« aus dem Jahr 1955 wurde ein Bestseller, wenn auch ein umstrittener. Kontroversielle Diskussionen um Pornografieverdacht und Publikationsverbot auf der einen und Faszination für die literarische Finesse auf der anderen Seite begleiten ihn seit dem Erscheinen. Auf seine zum zweifelhaften Mythos gewordene Titelfigur blickte der Autor durch die Augen ihres Stiefvaters. Lea Ruckpaul lässt in ihrem erfolgreichen Debütroman Dolores Haze überleben und erzählt die Geschichte des jahrelangen Missbrauchs rückblickend mit der Analysefähigkeit der erwachsenen Frau, die nicht einseitig als Opfer verstanden werden möchte.

Bye Bye Lolita
Premiere
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Do 1 Okt

Hollywood, Glamour, Verführung: Im Spiel «Daddy» wird Mara zum Star. Doch je tiefer sie in die schillernde Traumwelt eintaucht, desto mehr
verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion. Marion Siéfert und Matthieu Bareyre verwandeln die Bühne in ein virtuelles Spielfeld und entlarven die Verheißungen und Abgründe der digitalen Welt.

Daddy
Marstall, 20.00 Uhr
Mi 10 Juni

Die Geschichte des raffinierten Fuchs Reineke bringt Regisseur und Punkmusiker Schorsch Kamerun mit einem bunten, spiel- und sangeswütigen Ensemble für alle Menschen ab zehn Jahren auf die Bühne. Goethe selbst war seit seiner Kindheit fasziniert von dem Tierepos und verfasste 1794 unter dem Eindruck der sich stark verändernden gesellschaftlichen Ordnung eine eigene Version in Versen.

Reineke Fuchs

Ensemble entdecken