Thomas Reisinger

Geboren 1966 in Wien, studierte Thomas Reisinger Schauspiel an der Schauspielschule Krauss in Wien und am Lee Strasberg Theatre Institute in New York. Engagiert war er in Wien am Volkstheater, am Schauspielhaus und am Burgtheater. Mehrere Spielzeiten war er Ensemblemitglied am Theater Basel, wo er u. a. mit Regisseur*innen wie Barbara Frey, Nora Schlocker, Stefan Bachmann, Michael Thalheimer, Robert Icke, Thorleifur Orn Arnesson, Lars Ole Walburg, Stefan Pucher, Sebastian Hartmann, Sebastian Nübling, Antonio Latella, Dani Levy und Nuran David Calis arbeitete. Zudem steht er regelmäßig für Film- und Fernsehproduktionen wie «Tatort», «Soko Donau» oder «Copstories» vor der Kamera.

Zu sehen in

Das Steigen der Meere, das Sterben der Wälder und sogar die beiden Weltkriege soll der Waldprophet Mühlhiasl, der als bayerischer Nostradamus in die Sagenwelt des Bayerischen Waldes eingegangen ist, vorhergesagt haben. Herbert Achternbusch bedient sich dieser Legende, um von einer Gesellschaft zu erzählen, der zur Wahrung ihres Wohlstands jedes Mittel recht ist: Denn vom Ruhm des teuren Rubinglases der ortsansässigen Manufaktur lebt das ganze Dorf – nur, dass der soeben verstorbene Glasmeister Mühlbeck die geheime Rezeptur mit ins Grab genommen hat. Der eilends zur Abhilfe einbestellte Kuhhirte Hias bestätigt die ihm zugeschriebenen hellseherischen Fähigkeiten, indem er zur Stelle ist, bevor überhaupt nach ihm gerufen wurde. Angetrieben von seinen düsteren Prophezeiungen einerseits und vom tyrannischen Glashüttenherrn Goldfinger andererseits, gerät das ganze Dorf in Aufruhr und ist bald bereit, dem Reichtum den Seelenfrieden zu opfern.

Herz aus Glas
Marstall, 19.00 Uhr
So 19 Feb

Astrid Lindgrens Klassiker über Freundschaft, Familienbande und Selbstständigkeit auf der Resi-Bühne mit viel Bühnenzauber und Musik.

Ronja Räubertochter

Auch zehn Jahre nach dessen Selbstenttarnung sind die Hintergründe des NSU-Komplexes nach wie vor ungeklärt. «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess» basiert auf dem 2014 uraufgeführten Stück «Urteile». Es thematisiert, was die Hinterbliebenen in München bis zur Selbstenttarnung der Täter*innen im November 2011 erleben mussten. «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess» wird darüber hinaus um eine Betrachtung aus dem Jahr 2021 erweitert: Wie denken und fühlen die Betroffenen über die Ereignisse und den Prozess heute?

Urteile (revisited) – Nach dem Prozess

Die österreichische Autorin Magdalena Schrefel erfindet in ihrem Stück «Archiv der Tränen» einen Raum der Erinnerung, in dem das flüchtigste Zeichen menschlicher Empfindung aufbewahrt wird – die Träne. Wie aus der Zeit gefallen wirkt dieser rätselhafte Ort, der mit Tränenzentrifugen und anderen sonderbaren Apparaturen ausgestattet ist und von einer Archivarin und ihrem Gehilfen betrieben wird. Es ist ein Raum der Hoffnung, dass das Vergangene nicht gänzlich verloren ist. Und so verschlägt es immer wieder Besuchende ins Archiv, die den Tränen ihre Stimme und Körper leihen.

Archiv der Tränen
Premiere
Marstall, 20.00 Uhr
Fr 03 Feb
Marstall, 19.00 Uhr
So 05 Feb
Marstall, 20.00 Uhr
Do 16 Feb
Marstall, 19.00 Uhr
So 05 Mär
GUCK RESI
Marstall, 20.00 Uhr
Mi 29 Mär
Marstall, 20.00 Uhr
Fr 31 Mär

«Natürlichkeit, Spontaneität, Heiterkeit, Modernität»: Mit den Olympischen Spielen macht München 1972 einen riesigen Schritt in die Zukunft. Die Trümmerberge auf dem Oberwiesenfeld werden zur grünen Idylle, die Stadt erhält die erste U-Bahn, es entsteht ein Stadion ohne Wände mit einem  Sicherheitskonzept ohne Uniformen und Waffen. Warum trotzdem die Gewalt im olympischen Dorf Einzug hielt und welche Zusammenhänge zu extremistischen Haltungen bestehen, die aus der Vergangenheit und bis in unsere Gegenwart reichen, untersucht das für ihr dokumentarischen Ansatz bekannte Regieteam Regine Dura und Hans-Werner Kroesinger.

Die Spiele müssen weitergehen – München 1972
Marstall, 20.00 Uhr
Di 14 Feb
Marstall, 20.00 Uhr
Mo 20 Feb

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