ThomasReisinger

Geboren 1966 in Wien, studierte Thomas Reisinger Schauspiel an der Schauspielschule Krauss in Wien und am Lee Strasberg Theatre Institute in New York. Engagiert war er in Wien am Volkstheater, am Schauspielhaus und am Burgtheater. Mehrere Spielzeiten war er Ensemblemitglied am Theater Basel, wo er u. a. mit Regisseur*innen wie Barbara Frey, Nora Schlocker, Stefan Bachmann, Michael Thalheimer, Robert Icke, Thorleifur Orn Arnesson, Lars Ole Walburg, Stefan Pucher, Sebastian Hartmann, Sebastian Nübling, Antonio Latella, Dani Levy und Nuran David Calis arbeitete. Zudem steht er regelmäßig für Film- und Fernsehproduktionen wie «Tatort», «Soko Donau» oder «Copstories» vor der Kamera.

Zu sehen in

Ein idyllisch im Grünen gelegenes, frisch renoviertes Haus steht zum Verkauf. Eigentümerin Nadia führt gemeinsam mit dem Makler Kaufinteressent*innen herum. Georg Friedrich Haas' und Händl Klaus' Oper «Bluthaus» erzählt Nadias Geschichte, die vom Unentrinnbaren, von einem Trauma, aus dem sie sich befreien will, handelt. Händl Klaus hat für das Libretto Sprechrollen geschrieben, die in dieser ersten gemeinsamen Produktion von Staatsoper und Residenztheater von Ensemblemitgliedern des Residenztheaters gespielt werden.

Bluthaus
Premiere
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Sa 21 Mai
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Mi 25 Mai
Cuvilliéstheater, 20.30 Uhr
Do 26 Mai
Cuvilliéstheater, 20.30 Uhr
Sa 28 Mai
Cuvilliéstheater, 20.30 Uhr
So 29 Mai

Roland Schimmelpfennig, einer der renommiertesten deutschsprachigen Gegenwartsdramatiker*innen, entwirft in raffinierten Zeitsprüngen, markanten Brüchen bzw. klug konstruierten Übergängen das kaleidoskopartige Bild einer Gesellschaft zu Beginn einer Pandemie. Er zeigt seine Figuren bei losen Begegnungen und beiläufigen Gesten und erstellt so in präzisen, poetisch verdichteten Konversationssplittern, Miniaturen und Momentaufnahmen eine Kartografie der Krise.

Der Kreis um die Sonne
Residenztheater, 20.00 Uhr
Mi 08 Jun
Residenztheater, 20.00 Uhr
Mo 13 Jun

Das Steigen der Meere, das Sterben der Wälder und sogar die beiden Weltkriege soll der Waldprophet Mühlhiasl, der als bayerischer Nostradamus in die Sagenwelt des Bayerischen Waldes eingegangen ist, vorhergesagt haben. Herbert Achternbusch bedient sich dieser Legende, um von einer Gesellschaft zu erzählen, der zur Wahrung ihres Wohlstands jedes Mittel recht ist: Denn vom Ruhm des teuren Rubinglases der ortsansässigen Manufaktur lebt das ganze Dorf – nur, dass der soeben verstorbene Glasmeister Mühlbeck die geheime Rezeptur mit ins Grab genommen hat. Der eilends zur Abhilfe einbestellte Kuhhirte Hias bestätigt die ihm zugeschriebenen hellseherischen Fähigkeiten, indem er zur Stelle ist, bevor überhaupt nach ihm gerufen wurde. Angetrieben von seinen düsteren Prophezeiungen einerseits und vom tyrannischen Glashüttenherrn Goldfinger andererseits, gerät das ganze Dorf in Aufruhr und ist bald bereit, dem Reichtum den Seelenfrieden zu opfern.

Herz aus Glas
Marstall, 19.00 Uhr
Mo 06 Jun
Marstall, 20.00 Uhr
Do 30 Jun

Astrid Lindgrens Klassiker über Freundschaft, Familienbande und Selbstständigkeit auf der Resi-Bühne mit viel Bühnenzauber und Musik.

Ronja Räubertochter

Auch zehn Jahre nach dessen Selbstenttarnung sind die Hintergründe des NSU-Komplexes nach wie vor ungeklärt. «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess» basiert auf dem 2014 uraufgeführten Stück «Urteile». Es thematisiert, was die Hinterbliebenen in München bis zur Selbstenttarnung der Täter*innen im November 2011 erleben mussten. «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess» wird darüber hinaus um eine Betrachtung aus dem Jahr 2021 erweitert: Wie denken und fühlen die Betroffenen über die Ereignisse und den Prozess heute?

Urteile (revisited) – Nach dem Prozess