Johannes Nussbaum

Geboren 1995 in Wien und in Niederösterreich aufgewachsen, studierte Johannes Nussbaum von 2015 bis 2018 an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» in Berlin. Bereits währenddessen war er auf der Bühne des Deutschen Theater Berlin zu erleben und gastierte in der Regie von Ulrich Rasche am Staatsschauspiel Dresden sowie bei den Salzburger Festspielen. 2016 erhielt er die bedeutendste österreichische Film- und Fernsehauszeichnung Romy als «Bester Nachwuchsschauspieler» für seine Rolle in der ORF-Serie «Vorstadtweiber». Johannes Nussbaum wurde im Rahmen des Berliner Theatertreffens 2019 mit dem Alfred-Kerr-Darstellerpreis ausgezeichnet. Mit der Spielzeit 2019/2020 tritt Johannes Nussbaum sein Erstengagement an und wird Ensemblemitglied am Residenztheater.

Zu sehen in

Beim Leichenschmaus im Hause des frisch verwitweten Sattlermeisters Bitterwolf in der niederbayerischen Provinz versammelt sich der ganze Stamm: eine Sippe von Menschen, die im Kampf um und im Streben nach Aufstieg und Glück selbst zum Kapital werden. Doch jeder Versuch, in der Ferne ihr Glück zu machen, ist zum Scheitern verurteilt.

Der starke Stamm
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Do 23 Jan
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 25 Jan
Residenztheater, 18.30 Uhr
So 26 Jan
Residenztheater, 19.00 Uhr
So 02 Feb
Residenztheater, 19.30 Uhr
Do 06 Feb
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 08 Feb
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 24 Feb

Georg Büchner erzählt von einer geschundenen Kreatur, finanziell an den untersten Rand der Gesellschaft gedrängt, von seinen Vorgesetzten gedemütigt, von der Wissenschaft zum Studienobjekt gemacht und dem radikalen Mangel an Empathie seiner Umwelt ausgeliefert. Ulrich Rasche untersucht am «Subjekt Woyzeck» die Frage unserer Abhängigkeit von gesellschaftlichen Bedingungen, die «außer uns liegen», nach individueller Freiheit und schicksalhafter Determination.

Woyzeck
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 31 Jan
Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 25 Feb
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 26 Feb

Mit den Worten «hallo? / hört uns jemand?» eröffnet der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer sein neuestes Theaterstück, eine hochmusikalische, rhythmisch stark geformte Sprachpartitur. Im Zentrum steht Clara, die nach dem Scheitern ihrer Ehe an einem Wendepunkt angelangt ist und sich ins verlassene Haus ihrer Großmutter zurückzieht. Doch auch dort wird sie von ihrem alten Leben und der schwierigen Beziehung zu ihrem 13-jährigen Sohn eingeholt.

Die Verlorenen
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 29 Feb