Lambert
Hamel

Lambert Hamel, geboren 1940 in Ludwigshafen, studierte Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaft in Heidelberg und Köln. Anschließend besuchte er die Westfälische Schauspielschule Bochum. Nach einem Engagement am Deutschen Schauspielhaus Hamburg folgten Engagements in Bochum und Köln. Von 1973 bis 2001 war er festes Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. 2001/02 wechselte er ans Bayerische Staatsschauspiel. In München begegnete Lambert Hamel bedeutenden Theatermachern wie August Everding, Ernst Wendt, Adolf Dresen, Hans Lietzau, Herbert Achternbusch, Thomas Langhoff, Barbara Frey und immer wieder Dieter Dorn. Darüber hinaus nahm Lambert Hamel Gastengagements bei den Salzburger Festspielen, am Wiener Burgtheater und zuletzt am Schauspielhaus Zürich wahr.

Zu seinen wichtigsten Titelrollen zählen Lessings "Nathan der Weise", Bernhards "Theatermacher", Strindbergs "Der Vater", Shakespeares "Titus Andronicus", Ibsens "Baumeister Solness" und Kleists Richter Adam im "Zerbrochenen Krug". Einem breiten Publikum ist Lambert Hamel als Film- und Fernsehschauspieler bekannt.

Hamel ist Mitglied der Bayerischen Akademie der schönen Künste.

"Es geht darum, was Sehnsucht bedeutet"

Interview mit Lambert Hamel

Vor der Uraufführung von Thomas Jonigks "Hotel Capri" hat Kulturvollzug mit Hauptdarsteller Lambert Hamel gesprochen, der mit dieser Inszenierung nach zwei Jahren wieder ans Resideztheater zurückkehrt. Es geht dabei um Rituale vor der Vorstellung, seine Zusammenarbeit mit Regisseurin Tina Lanik und natürlich um "Hotel Capri": "Es geht nicht nur um Homosexualität, sondern um eine große, damals unerfüllte Liebe. Und darum, was Sehnsucht bedeutet.“

"Es geht darum, was Sehnsucht bedeutet"

HOTEL CAPRI (FOTOGALERIE)

Hotel Capri Programmheft (PDF)

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Hotel Capri

Hotel Capri

von Thomas Jonigk

Hotel Capri