White Elephants

von Zainabu Jallo

Deutsch von Anne Simmering

Auf der Grenze zwischen Fürsorge und Missbrauch, Verachtung und Verlangen bewegen sich Mutter und Sohn, Sabbath und Celestial, zwei in die Jahre gekommene und von der Welt vergessene. In zu Stillleben verdichteten Sprachbildern beschreibt die nigerianische Autorin Zainabu Jallo die Enge eines Zuhauses, das die Spuren der Zerstörung einer bereits ein halbes Jahrhundert andauernden Zweisamkeit aufweist. Die Autorin wurde international mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und ist mit ihrem intimen Kammerspiel "White Elephants" zum ersten Mal auf einer deutschen Bühne vertreten.

Der diesjährige Marstallplan wird zur "Welt / Bühne". Susanna Fournier, Zainabu Jallo, Maria Milisavljević, Santiago Sanguinetti, Pat To Yan: fünf junge Autoren und Autorinnen aus fünf verschiedenen Kontinenten, die für das Residenztheater, über eine gesamte Spielzeit hinweg, im gemeinsamen Austausch fünf Stücke entwickelt haben, die von fünf jungen Regisseuren und Regisseurinnen im Marstall uraufgeführt werden. Sie erzählen vom SichÖffnen und Sich-Verschließen, von den Unterschieden und den Zwischenräumen, die eine Begegnung erst ermöglichen. Im Anschluss an die jeweils letzte Vorstellung finden Publikumsgespräche statt.

In Kooperation mit dem Goethe-Institut, den Freunden des Residenztheaters sowie der LMU und der Theaterakademie August Everding.

Marstall
  • Sa 23. Jun 18, 19:30 Uhr
  • premiere 23 Jun 18
  • Vorstellungsdauer ca. 1 std.
  • Keine Pause
  • Regie Britta Ender
  • Bühne Maximilian Lindner
  • Kostüme Marina Minst
mit

Welt / Bühne 2018

Marstallplan

Der diesjährige Marstallplan wird zur "Welt / Bühne". Susanna Fournier, Zainabu Jallo, Maria Milisavljević, Santiago Sanguinetti, Pat To Yan: fünf junge Autoren und Autorinnen aus fünf verschiedenen Kontinenten, die für das Residenztheater, über eine gesamte Spielzeit hinweg, im gemeinsamen Austausch fünf Stücke entwickelt haben, die von fünf jungen Regisseuren und Regisseurinnen im Marstall uraufgeführt werden. Sie erzählen vom Sich-Öffnen und Sich-Verschließen, von den Unterschieden und den Zwischenräumen, die eine Begegnung erst ermöglichen.

Welt / Bühne 2018

Welt/Bühne 2017/18 Schreibwerkstatt

Schreibwerkstatt mit internationalen Autoren

Die Globalisierung macht es täglich deutlich – es gibt nur eine Welt. Gleichzeitig ist die weltweite Vernetzung auf dem Gebiet der dramatischen Literatur nicht annähernd so fortgeschritten wie in anderen Bereichen der darstellenden Künste. Dramatische Texte, sofern sie nicht aus dem angloamerikanischen Bereich stammen, "reisen" oft nicht so problemlos, wie andere Theaterformen, die, mitunter weniger textbasiert, über die Kanäle der internationalen Festival-Netzwerke eine größere Verbreitung finden.

Welt/Bühne 2017/18 Schreibwerkstatt