19.30 Uhr Einführung
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 23 Mai
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19.30 Uhr Einführung
Marstall, 20.00 Uhr
Mo 15 Juni
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Marstall, 20.00 Uhr
So 28 Juni
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MERCURY
Eine Spurensuche von Michał Borczuch und Ensemble
in deutscher und englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Uraufführung
Premiere 30. April 2026
Marstall
1 Stunde 45 Minuten
Keine Pause
Altersempfehlung: ab 16 Jahren

In dieser Inszenierung wird verstärkt Bühnennebel eingesetzt.

Inhalt

Freddie Mercury, der Frontmann der legendären britischen Rockband Queen, verbrachte von 1979 bis 1985 viel Zeit in München. Er bewohnte hier mehrere Wohnungen, schloss enge Freundschaften und nahm sein erstes Soloalbum auf. Was zog ihn an die Isar? Die Liebe, das wilde Nachtleben und die vielen Treffpunkte der Gay-Community? Die Musicland Studios von Giorgio Moroder und ihre bahnbrechenden Innovationen in elektronischer Musik? Oder wollte er sich einfach nur den rigiden britischen Steuergesetzen entziehen?

 

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Freddie Mercury, der Frontmann der legendären britischen Rockband Queen, verbrachte von 1979 bis 1985 viel Zeit in München. Er bewohnte hier mehrere Wohnungen, schloss enge Freundschaften und nahm sein erstes Soloalbum auf. Was zog ihn an die Isar? Die Liebe, das wilde Nachtleben und die vielen Treffpunkte der Gay-Community? Die Musicland Studios von Giorgio Moroder und ihre bahnbrechenden Innovationen in elektronischer Musik? Oder wollte er sich einfach nur den rigiden britischen Steuergesetzen entziehen?

Der polnische Regisseur Michaƚ Borczuch begibt sich mit dem Ensemble auf Spurensuche nach dem Vermächtnis des Stars und den Freiheiten, die er zwischen Glockenbachviertel und Arabellahochhaus fand. Was ist heute übrig von der Welt, durch die der Geist des Planeten Merkur – übrigens der kleinste und schnellste im Sonnensystem – damals zog?

Freddie Mercury, selbst sorgsam bemüht, seine ikonografische Präsenz für die Ewigkeit zu bewahren, bleibt eine Figur voller Widersprüche: Bekannt als Partytier und exaltierter Bühnenkönig, wird er privat oft als introvertiert beschrieben. Während er sich nie öffentlich outete, stellte er Insignien seiner Homosexualität bei Auftritten zur Schau. Viele, die seinen Weg kreuzten, fielen wie er der Aidsepidemie zum Opfer; viele subkulturelle Orte der Gentrifizierung. Ein Porträt seines Münchner Lebens ist unweigerlich auch das Porträt einer verlorenen Zeit.

Michaƚ Borczuch, der sich bereits 2021 in «Es waren ihrer sechs» mit den Geschwistern Scholl und ihrer Strahlkraft in die Gegenwart beschäftigt hat, kehrt ans Residenztheater zurück, um erneut Linien zwischen damals und heute, zwischen Dokument und Fiktion zu ziehen.

Trailer

Vorspiel

VORSPIEL - DIE RESI-AUDIOKURZEINFÜHRUNG

MERCURY

Perfekt für den Weg ins Theater: Mit dem VORSPIEL des Residenztheaters in wenigen Minuten bestens auf die Inszenierung vorbereitet. In unseren Audiokurzeinführungen erfährt man alles Wichtige, kurz und knapp – einfach reinhören und entspannt in den Theaterabend starten!

Being Freddie Mercury

Eine Spurensuche um ein Mysterium: Dramaturgin Katrin Michaels über «Mercury».

DIGITALER BÜCHERTISCH

IN ZUSAMMENARBEIT MIT BÜCHER LENTNER

«Mercury in München»
von Nicola Bardola


«Bildnis eines Unsichtbaren»
von Hans Pleschinski


«Die Kapsel. Aids in der Bundesrepublik»
von Martin Reichert


Podcast-Tipp: «I Will Survive - Der Kampf gegen die AIDS-Krise» vom Bayerischen Rundfunk

Künstlerische Leitung

Inszenierung Michał Borczuch
Bühne und Kostüme Dorota Nawrot
Lichtkonzept und Videodesign Robert Mleczko
Licht Sascha Tillard
Dramaturgie Katrin Michaels
Recherche und künstlerische Mitarbeit Sara Dec
Intimitäts- und Gewaltkoordination Franzy Deutscher

Besetzung

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