Automatenbüfett

Ein Spiel in drei Akten mit Vorspiel und Nachspiel von Anna Gmeyner
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 21 Feb
ggf. Restkarten an der Abendkasse
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Marstall, 20.00 Uhr
Fr 13 März
ggf. Restkarten an der Abendkasse
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Marstall, 20.00 Uhr
Di 24 März
ggf. Restkarten an der Abendkasse
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Marstall, 19.00 Uhr
So 12 Apr
Karten ab 28.02.2026
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 18 Apr
Karten ab 28.02.2026
Weitere Termine folgen
AUTOMATENBÜFETT
Ein Spiel in drei Akten mit Vorspiel und Nachspiel von Anna Gmeyner
Premiere 13. Februar 2026
Marstall
2 Stunden 15 Minuten
1 Pause

Inhalt

Die erst vor wenigen Jahren wiederentdeckte jüdische Autorin Anna Gmeyner – 1933 zwang sie der Nationalsozialismus ins Exil – erzählt in «Automatenbüfett» die große Welt im Kleinen. Während Frau Adam versucht, ihr Automatenrestaurant am Laufen zu halten, jagt Herr Adam der Umsetzung seiner vermeintlich revolutionären ökonomischen Vision hinterher, die dem Wohle aller dienen soll. Mit dem Auftauchen der unbekannten Eva gerät die immerwährende Ordnung der Kleinstadt jedoch ins Wanken. 

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In einer unbedeutenden deutschen Kleinstadt versucht Frau Adam ihr Automatenbüfett am Laufen zu halten – ein «Restaurant», das, obwohl es Speisen und Getränke auf Knopfdruck gibt, keinesfalls ohne menschliche Arbeitskraft auskommt. Deshalb kommt es dem Betrieb auch zugute, als Herr Adam eines Tages vom Angeln statt Fisch eine tropfnasse Frau mit in das Lokal bringt. Jene Eva, die eigentlich schon mit dem Leben abgeschlossen hatte, wurde von dem Hobbyangler gegen ihren Willen aus dem Wasser gezogen und erweist sich nun für das Automatenbüfett insofern als Segen, als sich die Männerrunde des «Deutschen Amateur-Fischer-Verbands», die sich dort regelmäßig versammelt, nur zu gern von ihr das Bier bringen lässt. Spätestens jedoch, als sich Eva Herrn Adams vermeintlich bahnbrechender Idee von einer industriellen Fischzucht verschreibt, gerät der Mikrokosmos des Automatenbüfetts aus dem Lot und die immerwährende Ordnung der Kleinstadt ins Wanken. 

Das Stück der erst vor einigen Jahren wiederentdeckten österreichischen Autorin Anna Gmeyner entstand vor dem Hintergrund einer Welt am Abgrund: «Europa ist ein Pulverfass, in das jeden Moment der zündende Funke fallen kann», heißt es darin prophetisch. 1933 zwang der Nationalsozialismus die jüdische Schriftstellerin ins Exil, aus dem sie zeit ihres Lebens nicht mehr zurückkehrte. Ihr Werk wird erstmals auf einer Münchner Bühne zu sehen sein. 

Vorspiel

VORSPIEL - DIE RESI-AUDIOKURZEINFÜHRUNG

AUTOMATENBÜFETT

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Theaterpädagogisches Begleitprogramm

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DIE KUNST, NICHT DABEI ZU SEIN

«Automatenbüfett» war das letzte Theaterstück Anna Gmeyners, das auf einer deutschen Bühne uraufgeführt wurde, bevor die Nationalsozialisten an die Macht kamen und die Schriftstellerin ins Exil zwangen. Verlegerin Lisette Buchholz zeichnet Leben und Werk Anna Gmeyners nach, Dramaturgin Constanze Kargl widmet sich dem Stück.

DIGITALER BÜCHERTISCH

IN ZUSAMMENARBEIT MIT BÜCHER LENTNER

Literaturempfehlungen aus der Dramaturgie

«Automatenbüfett / Welt überfüllt»
von Anna Gmeyner


«Manja»
von Anna Gmeyner


«Was für ein Schauspiel! Deutschsprachige Dramatikerinnen des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart»
von Ingeborg Gleichauf


«Schreiben in finsteren Zeiten. Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1933-1945»
von Helmuth Kiesel

Künstlerische Leitung

Inszenierung Elsa-Sophie Jach
Bühne Bettina Pommer
Kostüme Belle Santos
Komposition Samuel Wootton
Licht Barbara Westernach
Dramaturgie Constanze Kargl

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