Pinocchio

nach Carlo Collodi von Thomas Birkmeir

Für alle ab 6 Jahren

Pinocchio ist einer der großen Anarchisten der Kinderweltliteratur. Mit Pippi Langstrumpf oder Huckleberry Finn hat er gemeinsam, dass er sich nicht anpassen und von der Gesellschaft nicht zurechtgestutzt werden will. Er geht seinen eigenen Weg, auch wenn er dabei manchmal gehörig auf seine lange Nase fällt. Er steht immer wieder auf und "macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt", sagt der Autor und Regisseur Thomas Birkmeir über seinen "Pinocchio".

Die Geschichte von Pinocchio beginnt mit einem Stück Holz. Aus einem geschenkten Scheit schnitzt Tischler Geppetto eine Marionette. Er nennt sie Pinocchio. Doch sein kleiner hölzerner Sohn hält sich nicht an Puppenregeln: Er beginnt zu leben, kann sprechen und laufen. Und er benimmt sich wie ein ungezogener Junge, schwänzt die Schule, wird vom Fuchs Stronzo und Kater Stupido verfolgt. Er stürzt von einer Gefahr in die nächste. Um sich zu retten, lügt Pinocchio – und mit jeder Lüge wird die Nase länger und länger. Zum Glück gibt es die fantastische Fee Fantasma! Thomas Birkmeir wird die weltberühmte Geschichte der lebenden Marionette mit viel Musik und Tanz für Kinder aller Altersklassen im Residenztheater inszenieren.

Der Einheitspreis für Kinder beträgt 8 Euro und kann online, telefonisch unter 089/2185 1940 bzw. an der Tageskasse am Marstallplatz 5 erworben werden. Online-Buchung der Kinderkarten: Wenn Sie im Saalplan einen Platz anklicken, haben Sie unten unter "Verkaufsart" die Möglichkeit, den Preis von "Internet" in "Kinder/Schülerkarte" zu ändern. Ermäßigung für Schulklassen gibt es bei den Vormittagsvorstellungen, Karten für die Schulvorstellungen buchen Sie bitte unter schulbestellung@residenztheater.de bzw. 089 2185 1900.

  • premiere 14 Nov 15
  • Vorstellungsdauer ca. 2 std. 15
  • eine pause
  • Regie Thomas Birkmeir
  • Bühne Christoph Schubiger
  • Kostüme Irmgard Kersting
  • Musik Rudolf Gregor Knabl
  • Licht Benjamin Schmidt
  • Choreographie Michael Kitzeder
  • Video Marie-Lena Eissing
  • Dramaturgie Laura Olivi
mit
  • Philip Dechamps Pinocchio
  • Gunther Eckes Flibbertigibbitt
  • Michael Tregor Geppetto
  • Genija Rykova Die fantastische Fantasma
  • Jeff Wilbusch Stronzo
  • Katharina Pichler Stupido
  • Götz Argus Malgusto
  • Hannah Magnea Hauksdóttir
  • Marina Granchette
  • Helena Schneider
  • Kirsten Schneider
  • Josephine Volk
  • Julian Bender
  • Andreas Nützl
  • Patrick Miller
  • Francesco Ohmayer

KlassenKasse

Jedes Kind sollte ins Theater gehen können: Die Freunde des Residenztheaters unterstützen die KlassenKasse. Damit wird für Kinder aus finanzschwachen Familien, die sich einen Theaterbesuch nicht leisten können, der Eintritt komplett übernommen. Spenden auch Sie!

KlassenKasse
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Aufbau für "Pinocchio" heute im Resi.

Aufbau für "Pinocchio" heute im Resi.
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Frisch gestrichen

SZ zu Besuch im Malersaal

Vor der großen Familien-Premiere von "Pinocchio" war die Süddeutsche Zeitung zu Besuch bei den Theatermalern im Malersaal und hat die aufwendigen Handarbeiten für das "Pinocchio"-Bühnenbild dokumentiert: "Vier Theatermaler rutschen, krabbeln und steigen in Socken zweieinhalb Wochen lang über das am Boden ausgelegte Prospekt, jeder zeichnet etwas anderes. Meist stehend, mit einem langen Pinsel, weil das rückenschonender ist."

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Immer zwei Nasenlängen voraus

Münchner Merkur blickt hinter die Kulissen

Wie bekommt Pinocchio seine lange Nase? Der Münchner Merkur hat hinter die Kulissen geschaut und "Pinocchio"-Schauspieler Philip Dechamps in der Maske besucht. Doch wie die Tricknase aus der Rüstkammer funktioniert, die Pinocchios Nase live auf der Bühne wachsen lässt, bleibt weiter ein Geheimnis: "Wie aus Dechamps’ kleinem Edelzinken auf der Bühne mit Hilfe von großer Raffinesse ein Gigant wird, will im Residenztheater keiner verraten. Das wäre glatt so, als ob ein Magier seine Tricks preisgäbe."

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Der Feind im Inneren

Martin Kušej präsentiert seine Pläne für die Spielzeit 2015 16 am Residenztheater

Am 29. April 2015 stellte Intendant Martin Kušej im Rahmen einer Pressekonferenz sein Programm für die kommende Spielzeit 2015 16 am Residenztheater vor. In vielen Stücken der neuen Spielzeit am Residenztheater richtet sich der Verdacht nach innen, sitzt der (vermeintliche) Feind im eigenen Lager, stellt sich heraus, dass Richter und Täter identisch sind: Das gilt sowohl für die ganz großen klassischen Stoffe wie "Prinz Friedrich von Homburg" und den Mythos von "Ödipus" als auch für modernere Dramen wie Arthur Millers "Hexenjagd". Und insbesondere in den zeitgenössischen Stücken "Die Netzwelt" von Jennifer Haley, Ayad Akhtars Pulitzer-Preis-gekröntem Stück "Geächtet", Peter Handkes "Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rande der Landstraße" sowie in Stefano Massinis "Lehman Brothers" wird der Feind im Inneren besonders deutlich spürbar.

Der Feind im Inneren
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