antigone lebt*

von Susanna Fournier

Deutsch von Maria Milisavljević

Der Krieg in Theben ist vorüber, die Zivilgesellschaft muss in den Alltag zurückfinden. Die privilegierten Städter sind allerdings nicht die einzigen Leidtragenden, denn auch vor den Toren der Stadt herrschen postapokalyptische Zustände. In diese Situation hinein wird antigone katapultiert, um sich von den sophokleischen Fesseln zu befreien. Spielerisch überbrückt Susanna Fourniers Variante der Figur die Jahrtausende und trifft in der politischen Gegenwart des 21. Jahrhunderts – zwischen Kult und Rave, zwischen Dionysien und Hades – auf ihre toten Brüder.

Der diesjährige Marstallplan wird zur "Welt / Bühne". Susanna Fournier, Zainabu Jallo, Maria Milisavljević, Santiago Sanguinetti, Pat To Yan: fünf junge Autoren und Autorinnen aus fünf verschiedenen Kontinenten, die für das Residenztheater, über eine gesamte Spielzeit hinweg, im gemeinsamen Austausch fünf Stücke entwickelt haben, die von fünf jungen Regisseuren und Regisseurinnen im Marstall uraufgeführt werden. Sie erzählen vom SichÖffnen und Sich-Verschließen, von den Unterschieden und den Zwischenräumen, die eine Begegnung erst ermöglichen. Im Anschluss an die jeweils letzte Vorstellung finden Publikumsgespräche statt.

In Kooperation mit dem Goethe-Institut, den Freunden des Residenztheaters sowie der LMU und der Theaterakademie August Everding.

Marstall
  • So 24. Jun 18, 20:30 Uhr
  • Fr 29. Jun 18, 20:30 Uhr
  • premiere 24 Jun 18
  • Vorstellungsdauer ca. 1 std.
  • Keine Pause
  • Regie Rikki Henry
  • Bühne Maximilian Lindner
  • Kostüme Lara Hohmann
mit

Welt / Bühne 2018

Marstallplan

Der diesjährige Marstallplan wird zur "Welt / Bühne". Susanna Fournier, Zainabu Jallo, Maria Milisavljević, Santiago Sanguinetti, Pat To Yan: fünf junge Autoren und Autorinnen aus fünf verschiedenen Kontinenten, die für das Residenztheater, über eine gesamte Spielzeit hinweg, im gemeinsamen Austausch fünf Stücke entwickelt haben, die von fünf jungen Regisseuren und Regisseurinnen im Marstall uraufgeführt werden. Sie erzählen vom Sich-Öffnen und Sich-Verschließen, von den Unterschieden und den Zwischenräumen, die eine Begegnung erst ermöglichen.

Welt / Bühne 2018

Welt/Bühne 2017/18 Schreibwerkstatt

Schreibwerkstatt mit internationalen Autoren

Die Globalisierung macht es täglich deutlich – es gibt nur eine Welt. Gleichzeitig ist die weltweite Vernetzung auf dem Gebiet der dramatischen Literatur nicht annähernd so fortgeschritten wie in anderen Bereichen der darstellenden Künste. Dramatische Texte, sofern sie nicht aus dem angloamerikanischen Bereich stammen, "reisen" oft nicht so problemlos, wie andere Theaterformen, die, mitunter weniger textbasiert, über die Kanäle der internationalen Festival-Netzwerke eine größere Verbreitung finden.

Welt/Bühne 2017/18 Schreibwerkstatt