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Spielplan

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Der Vorverkauf für September/Oktober läuft! Der Vorverkauf für November beginnt am DO 1. Oktober 2026.


Die Tageskasse sowie der telefonische Kartenvorverkauf sind vom 1.-31. August nicht besetzt.
Ab dem 1. September sind die Kolleg*innen des Zentralen Kartenverkaufs wieder für Sie da.

1 Okt

Donnerstag

Do. 1 Okt

Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Premiere

Bye Bye Lolita - 1 Okt

nach dem gleichnamigen Roman von Lea Ruckpaul für die Bühne bearbeitet von Lea Ruckpaul und Nora Schlocker
Uraufführung
Preise H
21 bis 64 €

Vladimir Nabokovs Roman »Lolita« aus dem Jahr 1955 wurde ein Bestseller, wenn auch ein umstrittener. Kontroversielle Diskussionen um Pornografieverdacht und Publikationsverbot auf der einen und Faszination für die literarische Finesse auf der anderen Seite begleiten ihn seit dem Erscheinen. Auf seine zum zweifelhaften Mythos gewordene Titelfigur blickte der Autor durch die Augen ihres Stiefvaters. Lea Ruckpaul lässt in ihrem erfolgreichen Debütroman Dolores Haze überleben und erzählt die Geschichte des jahrelangen Missbrauchs rückblickend mit der Analysefähigkeit der erwachsenen Frau, die nicht einseitig als Opfer verstanden werden möchte.

Zum Stück «Bye Bye Lolita»

Do. 1 Okt

Marstall Salon, 20.00 Uhr | Ensembleabend

kurz & gut - 1 Okt

Musikalischer Literatursalon von und mit Cathrin Störmer
Preise P
11/10 €

Zusammen mit wechselnden Gästen widmet sich Cathrin Störmer der literarischen Kurzform: Kurzgeschichten. Und weil ein Lied ja auch eine Kurzgeschichte ist, gibt's ein passendes oder unpassendes Lied dazu. Eine neue Reihe ist für alle, denen Oper zu lang, Pop zu poppig und das Leben zu linear ist.

Zum Stück «kurz & gut»

2 Okt

Freitag

Fr. 2 Okt

Residenztheater, 19.30 Uhr

Die Dreigroschenoper - 2 Okt

von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik)
Abo 53
Preise J
29 bis 74 €

Unter dem gleichgültigen Mond von Soho versucht Londons Unterwelt Mackie Messer dingfest zu machen; mit Songs und Texten, so geschliffen scharf wie Macs Messer. Brecht, Hauptmann und Weill erschufen mit »Die Dreigroschenoper« (uraufgeführt 1928) eine völlig neue Form des Musiktheaters. Ein Stück über eine Gesellschaft, in der alles auf seinen Geldwert reduziert wird und Räuber*innen Bürger*innen sind – und umgekehrt.

Zum Stück «Die Dreigroschenoper»

Fr. 2 Okt

Marstall, 20.00 Uhr

Reigen. Variationen - 2 Okt

von Anja Hilling frei nach »Reigen« von Arthur Schnitzler
Uraufführung/Auftragswerk
Preise V
33 €

Vierundzwanzig Stunden im Englischen Garten. Irgendwo zwischen Monopteros und Haus der Kunst begegnen sich – in zehn Szenen und jeweils zu zweit – die DJane Ada, der Unternehmer Franzi, der Dichter Graf, die Reinigungskraft Maround die Sexarbeiterin Eleonore. Die vielfach ausgezeichnete Dramatikerin Anja Hilling denkt Arthur Schnitzlers »Reigen« neu für unsere Gegenwart.

Zum Stück «Reigen. Variationen»

3 Okt

Samstag

Sa. 3 Okt

17.30 Uhr

Finding Freddie - 3 Okt

Ein Spaziergang auf den Spuren von Mercurys München
Preise 15/10€
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Vor der Vorstellung von Mercury begibt sich Kulturwissenschaftler und Gay Guide Anian Halder mit dem Publikum auf Spurensuche durch das München Freddie Mercurys. Die Stadtführung verbindet historische Orte, queere Geschichte und die Themen der Inszenierung zu einer gemeinsamen Annäherung an eine vielschichtige Figur und ihre Zeit.

Zum Stück «Finding Freddie»

Sa. 3 Okt

Marstall, 19.00–20.45 Uhr | Publikumsgespräch im Anschluss

Mercury - 3 Okt

Eine Spurensuche von Michał Borczuch und Ensemble
Uraufführung
Preise V
33 €

Freddie Mercury, der Frontmann der legendären britischen Rockband Queen, verbrachte von 1979 bis 1985 viel Zeit in München. Er bewohnte hier mehrere Wohnungen, schloss enge Freundschaften und nahm sein erstes Soloalbum auf. Was zog ihn an die Isar? Die Liebe, das wilde Nachtleben und die vielen Treffpunkte der Gay-Community? Die Musicland Studios von Giorgio Moroder und ihre bahnbrechenden Innovationen in elektronischer Musik? Oder wollte er sich einfach nur den rigiden britischen Steuergesetzen entziehen?

Zum Stück «Mercury»

Sa. 3 Okt

Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr

Gschichtn vom Brandner Kaspar - 3 Okt

Volksstück in 4 Akten von Franz Xaver Kroetz frei nach Motiven von Franz von Kobell
Uraufführung/Auftragswerk
Abo 63
Preise I
25 bis 69 €

Nach einem Vierteljahrhundert kehrt der Brandner Kaspar wieder ans Residenztheater zurück – und wie! In Anlehnung an Franz von Kobells Mundarterzählung erzählt Franz Xaver Kroetz die Geschichte von dem bayerischen Sturschädel, der sich nicht einmal dem leibhaftigen Tod, dem Boanlkramer, beugen will, sehr ehrlich und berührend, dabei ganz unsentimental und mit viel Humor. Der Münchner Film-, Schauspiel- und Opernregisseur Philipp Stölzl bringt die «Gschichtn vom Brandner Kaspar» als ein «großes Bilderbuch, denn das Stück ist natürlich ein Märchen» auf die Bühne.

Zum Stück «Gschichtn vom Brandner Kaspar»

Sa. 3 Okt

Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr | Publikumsgespräch im Anschluss

Bye Bye Lolita - 3 Okt

nach dem gleichnamigen Roman von Lea Ruckpaul für die Bühne bearbeitet von Lea Ruckpaul und Nora Schlocker
Uraufführung
Cuvilliéstheater-Abo
Preise G
17 bis 57 €

Vladimir Nabokovs Roman »Lolita« aus dem Jahr 1955 wurde ein Bestseller, wenn auch ein umstrittener. Kontroversielle Diskussionen um Pornografieverdacht und Publikationsverbot auf der einen und Faszination für die literarische Finesse auf der anderen Seite begleiten ihn seit dem Erscheinen. Auf seine zum zweifelhaften Mythos gewordene Titelfigur blickte der Autor durch die Augen ihres Stiefvaters. Lea Ruckpaul lässt in ihrem erfolgreichen Debütroman Dolores Haze überleben und erzählt die Geschichte des jahrelangen Missbrauchs rückblickend mit der Analysefähigkeit der erwachsenen Frau, die nicht einseitig als Opfer verstanden werden möchte.

Zum Stück «Bye Bye Lolita»

4 Okt

Sonntag

So. 4 Okt

Residenztheater, 18.30 Uhr

Die Dreigroschenoper - 4 Okt

von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik)
Abo 73
Preise J
29 bis 74 €

Unter dem gleichgültigen Mond von Soho versucht Londons Unterwelt Mackie Messer dingfest zu machen; mit Songs und Texten, so geschliffen scharf wie Macs Messer. Brecht, Hauptmann und Weill erschufen mit »Die Dreigroschenoper« (uraufgeführt 1928) eine völlig neue Form des Musiktheaters. Ein Stück über eine Gesellschaft, in der alles auf seinen Geldwert reduziert wird und Räuber*innen Bürger*innen sind – und umgekehrt.

Zum Stück «Die Dreigroschenoper»

So. 4 Okt

Marstall, 19.00 Uhr

Reigen. Variationen - 4 Okt

von Anja Hilling frei nach »Reigen« von Arthur Schnitzler
Uraufführung/Auftragswerk
Preise V
33 €

Vierundzwanzig Stunden im Englischen Garten. Irgendwo zwischen Monopteros und Haus der Kunst begegnen sich – in zehn Szenen und jeweils zu zweit – die DJane Ada, der Unternehmer Franzi, der Dichter Graf, die Reinigungskraft Maround die Sexarbeiterin Eleonore. Die vielfach ausgezeichnete Dramatikerin Anja Hilling denkt Arthur Schnitzlers »Reigen« neu für unsere Gegenwart.

Zum Stück «Reigen. Variationen»

5 Okt

Montag

Mo. 5 Okt

Marstall, 20.00–21.50 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES | 19.30 Uhr Einführung

Das Gelobte Land - 5 Okt

von Asiimwe Deborah Kawe
Uraufführung
Preise U
28 €

Asiimwe Deborah Kawe erzählt in ihrem Schauspiel von der Lebensleistung einer nicht-dokumentierten Einwanderin. Wie so viele andere trägt die Krankenpflegerin Achen, Hauptfigur der Autorin, mit ihrer Arbeitskraft und als Steuerzahlerin zur Prosperität eines Landes bei, das sich über Nacht entschloßen hat, sie daraus zu vertreiben.

Zum Stück «Das Gelobte Land»

6 Okt

Dienstag

Di. 6 Okt

Residenztheater, 19.30 Uhr

Die Dreigroschenoper - 6 Okt

von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik)
Abo 21
Preise J
29 bis 74 €

Unter dem gleichgültigen Mond von Soho versucht Londons Unterwelt Mackie Messer dingfest zu machen; mit Songs und Texten, so geschliffen scharf wie Macs Messer. Brecht, Hauptmann und Weill erschufen mit »Die Dreigroschenoper« (uraufgeführt 1928) eine völlig neue Form des Musiktheaters. Ein Stück über eine Gesellschaft, in der alles auf seinen Geldwert reduziert wird und Räuber*innen Bürger*innen sind – und umgekehrt.

Zum Stück «Die Dreigroschenoper»

7 Okt

Mittwoch

Mi. 7 Okt

Gastspiel, 19.30–21.00 Uhr | Resi auf Reisen: Waltherhaus Bozen, Italien

Prima Facie - 7 Okt

von Suzie Miller
Preise E
13 bis 48 €

Tessa Ensler ist eine erfolgreiche Anwältin, deren Königsdisziplin die Verteidigung von Angeklagten in Fällen sexueller Übergriffe ist. Dann wird sie selbst vergewaltigt – und das von einem Kollegen. Sie zeigt ihn an und steht im Kreuzverhör nun auf der anderen Seite – als Opfer. Suzie Miller gibt mit «Prima Facie» Millionen von Frauen, die weltweit Gewalt erleiden, eine Stimme.

Zum Stück «Prima Facie»

Mi. 7 Okt

Residenztheater, 20.00 Uhr | Publikumsgespräch im Anschluss

Die Nacht von Sevilla - 7 Okt

Fußballdrama in fünf Akten. Ein dokumentarisches Theaterstück
Preise E
13 bis 48 €

Das Halbfinale zwischen Deutschland und Frankreich am 8. Juli 1982 in Sevilla ist eines der denkwürdigsten Spiele in der Geschichte der Fußballweltmeisterschaft. Die nervenaufreibenden Ereignisse auf dem Platz drohten die deutsch-französische Freundschaft außer Kraft zu setzen. Der schreckliche Zusammenprall von Torwart Toni Schumacher und Patrick Battiston, die an Spannung nicht zu überbietende Verlängerung und das erste Elfmeterschießen einer Fußballweltmeisterschaft beschäftigen die Menschen auch mehr als vier Jahrzehnte nach dem spektakulären Aufeinandertreffen der beiden großen Fußballnationen im Halbfinale der 22. Fußballweltmeisterschaft in Spanien. 

Zum Stück «Die Nacht von Sevilla»

Mi. 7 Okt

Marstall, 20.00–21.15 Uhr

MOSI – The Bavarian Dream - 7 Okt

von Alexander Eisenach
Uraufführung / Auftragswerk
Preise W
37€

Jeder kannte ihn als Exzentriker mit Hundedame Daisy auf dem Arm, als Talkshowgast und Gesellschaftsmenschen. Wie sein Vorbild, Bayerns Märchenkönig Ludwig II., liebte er den Glanz, die Opulenz, das Überbordende. Alexander Eisenachs Revue ist eine Hommage an ein Münchner Original: den Modezaren, Wohl täter und Paradiesvogel Rudolph Moshammer.

Zum Stück «MOSI – The Bavarian Dream»

8 Okt

Donnerstag

Do. 8 Okt

Gastspiel, 19.30–21.00 Uhr | Resi auf Reisen: Waltherhaus Bozen, Italien

Prima Facie - 8 Okt

von Suzie Miller
Preise E
13 bis 48 €

Tessa Ensler ist eine erfolgreiche Anwältin, deren Königsdisziplin die Verteidigung von Angeklagten in Fällen sexueller Übergriffe ist. Dann wird sie selbst vergewaltigt – und das von einem Kollegen. Sie zeigt ihn an und steht im Kreuzverhör nun auf der anderen Seite – als Opfer. Suzie Miller gibt mit «Prima Facie» Millionen von Frauen, die weltweit Gewalt erleiden, eine Stimme.

Zum Stück «Prima Facie»

Do. 8 Okt

Marstall, 20.00–21.45 Uhr

Mercury - 8 Okt

Eine Spurensuche von Michał Borczuch und Ensemble
Uraufführung
Preise V
33 €

Freddie Mercury, der Frontmann der legendären britischen Rockband Queen, verbrachte von 1979 bis 1985 viel Zeit in München. Er bewohnte hier mehrere Wohnungen, schloss enge Freundschaften und nahm sein erstes Soloalbum auf. Was zog ihn an die Isar? Die Liebe, das wilde Nachtleben und die vielen Treffpunkte der Gay-Community? Die Musicland Studios von Giorgio Moroder und ihre bahnbrechenden Innovationen in elektronischer Musik? Oder wollte er sich einfach nur den rigiden britischen Steuergesetzen entziehen?

Zum Stück «Mercury»

9 Okt

Freitag

Fr. 9 Okt

10.00 Uhr | Geschlossene Schulvorstellung | Informationen unter resi.alle@residenztheater.de

Wolf - 9 Okt

nach dem gleichnamigen Roman von Saša Stanišić, in einer Fassung des Residenztheaters
Resi Mobil

In seinem Roman «Wolf» erzählt Saša Stanišić eine Geschichte über Freundschaft, Zugehörigkeit und Courage und stellt die Frage, was es bedeutet, anders zu sein. Kemi wird von seiner Mutter in ein Ferienlager im Wald verbannt. Seinen Schlafplatz muss er sich mit Jörg teilen, einem Außenseiter, der noch weniger dazuzugehören scheint und noch dazu von seinen Mitschüler*innen «andersiger» gemacht wird. Geplagt von Mücken, übermotivierten Betreuer*innen und fiesen Spielereien der anderen Jugendlichen versuchen die beiden, die Zeit zu überstehen. Doch dann taucht nachts auch noch der Wolf auf und Kemi wird auf die Probe gestellt: Zieht er sich weiter zurück oder findet er den Mut, sich zu wehren?

Zum Stück «Wolf»

Fr. 9 Okt

Cuvilliéstheater, 19.30–21.30 Uhr

Der Untertan - 9 Okt

nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann für die Bühne bearbeitet von Alexander Eisenach
Preise H
21 bis 64 €

Heinrich Manns 1914 erschienener hellsichtiger Bildungsroman «Der Untertan» porträtiert mit bitterbösem Humor das Wilhelminische Kaiserreich und sein sich selbst feierndes und von nationalistischen Großmachtfantasien träumendes Bürgertum. Manns Protagonist Diederich Heßling ist ein Opportunist ohne Rückgrat und Zivilcourage. Nur am Stammtisch vergisst er seine Unsicherheit und schwingt sich zu nationalen Reden auf. Doch Mann zeichnet Heßling nicht als Witzfigur, sondern als eine komplexe, von blindem Autoritätsglauben geprägte und am Ende deformierte Persönlichkeit.

Zum Stück «Der Untertan»

Fr. 9 Okt

Marstall, 20.00–21.40 Uhr

Eine Zierde für den Verein - 9 Okt

vom Rauchen, Sporteln, Lieben und Verkaufen; nach dem gleichnamigen Roman von Marieluise Fleißer für die Bühne bearbeitet von Elsa-Sophie Jach und Constanze Kargl
Preise V
33 €

Gustl Gillich, Tabakwarenhändler und lokaler Schwimmstar, verliebt sich in Frieda Geier, Vertreterin für Mehl. Als er jedoch in der Liebe ein Geschäftsmodell und in Frieda eine Billigarbeitskraft entdeckt, wird er von ihr verlassen und findet Trost in Frauenhass und Männerbündelei. Elfriede Jelinek bezeichnete Fleißer, deren einzigen Roman Elsa-Sophie Jach für die Bühne bearbeitet, als die «größte Dramatikerin des 20. Jahrhunderts».

Zum Stück «Eine Zierde für den Verein»

10 Okt

Samstag

Sa. 10 Okt

Marstall, 20.00 Uhr

Reigen. Variationen - 10 Okt

von Anja Hilling frei nach »Reigen« von Arthur Schnitzler
Uraufführung/Auftragswerk
Preise V
33 €

Vierundzwanzig Stunden im Englischen Garten. Irgendwo zwischen Monopteros und Haus der Kunst begegnen sich – in zehn Szenen und jeweils zu zweit – die DJane Ada, der Unternehmer Franzi, der Dichter Graf, die Reinigungskraft Maround die Sexarbeiterin Eleonore. Die vielfach ausgezeichnete Dramatikerin Anja Hilling denkt Arthur Schnitzlers »Reigen« neu für unsere Gegenwart.

Zum Stück «Reigen. Variationen»

11 Okt

Sonntag

So. 11 Okt

Cuvilliéstheater, 19.30–21.30 Uhr

Der Untertan - 11 Okt

nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann für die Bühne bearbeitet von Alexander Eisenach
Preise H
21 bis 64 €

Heinrich Manns 1914 erschienener hellsichtiger Bildungsroman «Der Untertan» porträtiert mit bitterbösem Humor das Wilhelminische Kaiserreich und sein sich selbst feierndes und von nationalistischen Großmachtfantasien träumendes Bürgertum. Manns Protagonist Diederich Heßling ist ein Opportunist ohne Rückgrat und Zivilcourage. Nur am Stammtisch vergisst er seine Unsicherheit und schwingt sich zu nationalen Reden auf. Doch Mann zeichnet Heßling nicht als Witzfigur, sondern als eine komplexe, von blindem Autoritätsglauben geprägte und am Ende deformierte Persönlichkeit.

Zum Stück «Der Untertan»

12 Okt

Montag

13 Okt

Dienstag

Di. 13 Okt

Residenztheater, 19.30 Uhr

Die Dreigroschenoper - 13 Okt

von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik)
Abo 24
Preise J
29 bis 74 €

Unter dem gleichgültigen Mond von Soho versucht Londons Unterwelt Mackie Messer dingfest zu machen; mit Songs und Texten, so geschliffen scharf wie Macs Messer. Brecht, Hauptmann und Weill erschufen mit »Die Dreigroschenoper« (uraufgeführt 1928) eine völlig neue Form des Musiktheaters. Ein Stück über eine Gesellschaft, in der alles auf seinen Geldwert reduziert wird und Räuber*innen Bürger*innen sind – und umgekehrt.

Zum Stück «Die Dreigroschenoper»

Di. 13 Okt

Marstall, 20.52 Uhr | Lesung & Gespräch

Alice Hasters: Anti Opfer - 13 Okt

Warum wir Verletzlichkeit verachten
Preise 20€

Autorin und Kulturkritikerin Alice Hasters präsentiert in einer Lesung mit anschließendem Gespräch ihr neues Buch »Anti-Opfer. Warum wir Verletzlichkeit verachten«. Darin beschreibt sie den kulturellen Wandel einer Gesellschaft, in der Sensibilität als elitär gilt, und der nicht zufällig mit einem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Der Abend wird moderiert von Esther Diestelmann.

Zum Stück «Alice Hasters: Anti Opfer»

14 Okt

Mittwoch

Mi. 14 Okt

Marstall, 20.00–21.25 Uhr | Publikumsgespräch im Anschluss

Ein sanfter Tod - 14 Okt

von Simone de Beauvoir
Uraufführung
Preise V
33 €

Plötzlich klingelt das Telefon und das Leben ändert sich von einem Tag auf den anderen. So auch für Simone de Beauvoir und ihre Schwester, als sie erfahren, dass ihre Mutter im Krankenhaus liegt. Eindringlich und ehrlich schildert Simone de Beauvoir, was es heißt, Abschied zu nehmen von dem Menschen, der einem das Leben geschenkt hat. Nach dem Erfolg von «(Nicht)Mütter!» bringen die Schauspielerinnen Sibylle Canonica, Barbara Horvath und Lisa Stiegler dieses persönliche Stück Weltliteratur erstmals auf eine Theaterbühne.

Zum Stück «Ein sanfter Tod»

15 Okt

Donnerstag

Do. 15 Okt

Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Cabaret - 15 Okt

Musical von Joe Masteroff (Buch), John Kander (Musik) und Fred Ebb (Gesangstexte) nach dem Stück «Ich bin eine Kamera» von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Preise J
29 bis 74 €

Das legendäre Musical «Cabaret» führt uns in die schillernde Welt des Kit-Kat-Clubs der 1930er- Jahre. Jeden Abend begeistert die enigmatische Künstlerin Sally Bowles mit ihrem berühmten Song «Life is a Cabaret» das Publikum, das Dekadenz und Diversität feiert. Der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Doch gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich immer stärker in den Alltag der lebenslustigen Lebenskünstler*innen einschleicht.

Zum Stück «Cabaret»

Do. 15 Okt

Cuvilliéstheater, 19.30–20.50 Uhr

Bernarda Albas Haus - 15 Okt

von Federico García Lorca
Preise G
17 bis 57 €

Für ihre erste Inszenierung am Residenztheater hat die Regisseurin Rieke Süßkow, die mit ihren ästhetisch durchkomponierten Arbeiten bekannt wurde, das letzte Drama des großen spanischen Dichters Federico García Lorca gewählt. Seine Protagonistin Bernarda Alba ist eine Witwe, die nach dem Tod ihres Mannes acht Jahre Trauer ausruft, aus ihrem Haus eine Art Gefängnis für ihre fünf erwachsenen Töchter macht und damit das patriarchale System der spanischen Provinz unhinterfragt übernimmt.

Zum Stück «Bernarda Albas Haus»

16 Okt

Freitag

Fr. 16 Okt

Marstall, 19.00–21.15 Uhr

Automatenbüfett - 16 Okt

Ein Spiel in drei Akten mit Vorspiel und Nachspiel von Anna Gmeyner
Preise V
33 €

Die erst vor wenigen Jahren wiederentdeckte jüdische Autorin Anna Gmeyner – 1933 zwang sie der Nationalsozialismus ins Exil – erzählt in «Automatenbüfett» die große Welt im Kleinen. Während Frau Adam versucht, ihr Automatenrestaurant am Laufen zu halten, jagt Herr Adam der Umsetzung seiner vermeintlich revolutionären ökonomischen Vision hinterher, die dem Wohle aller dienen soll. Mit dem Auftauchen der unbekannten Eva gerät die immerwährende Ordnung der Kleinstadt jedoch ins Wanken. 

Zum Stück «Automatenbüfett»

Fr. 16 Okt

Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Cabaret - 16 Okt

Musical von Joe Masteroff (Buch), John Kander (Musik) und Fred Ebb (Gesangstexte) nach dem Stück «Ich bin eine Kamera» von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Abo 54
Preise J
29 bis 74 €

Das legendäre Musical «Cabaret» führt uns in die schillernde Welt des Kit-Kat-Clubs der 1930er- Jahre. Jeden Abend begeistert die enigmatische Künstlerin Sally Bowles mit ihrem berühmten Song «Life is a Cabaret» das Publikum, das Dekadenz und Diversität feiert. Der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Doch gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich immer stärker in den Alltag der lebenslustigen Lebenskünstler*innen einschleicht.

Zum Stück «Cabaret»

Fr. 16 Okt

Cuvilliéstheater, 19.30–20.50 Uhr

Bernarda Albas Haus - 16 Okt

von Federico García Lorca
Preise G
17 bis 57 €

Für ihre erste Inszenierung am Residenztheater hat die Regisseurin Rieke Süßkow, die mit ihren ästhetisch durchkomponierten Arbeiten bekannt wurde, das letzte Drama des großen spanischen Dichters Federico García Lorca gewählt. Seine Protagonistin Bernarda Alba ist eine Witwe, die nach dem Tod ihres Mannes acht Jahre Trauer ausruft, aus ihrem Haus eine Art Gefängnis für ihre fünf erwachsenen Töchter macht und damit das patriarchale System der spanischen Provinz unhinterfragt übernimmt.

Zum Stück «Bernarda Albas Haus»

17 Okt

Samstag

Sa. 17 Okt

Residenztheater, 19.30–21.50 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Maria Stuart - 17 Okt

von Friedrich Schiller
Preise H
21 bis 64 €

Intrigen, Verschwörungen, politische Ränkespiele – Schillers Trauerspiel zeigt den Machtkampf zwischen der englischen Königin Elisabeth I. und der schottischen Königin Maria Stuart. Was aber, wenn nur der Zufall über Macht und Ohnmacht entscheidet? Dann könnten die Rollen auch «getauscht» werden. So wird bei jeder Vorstellung gelost, welche der beiden Schauspielerinnen die Siegerin oder die Besiegte verkörpert.

Zum Stück «Maria Stuart»

Sa. 17 Okt

Marstall, 20.00–21.40 Uhr

Eine Zierde für den Verein - 17 Okt

vom Rauchen, Sporteln, Lieben und Verkaufen; nach dem gleichnamigen Roman von Marieluise Fleißer für die Bühne bearbeitet von Elsa-Sophie Jach und Constanze Kargl
Preise V
33 €

Gustl Gillich, Tabakwarenhändler und lokaler Schwimmstar, verliebt sich in Frieda Geier, Vertreterin für Mehl. Als er jedoch in der Liebe ein Geschäftsmodell und in Frieda eine Billigarbeitskraft entdeckt, wird er von ihr verlassen und findet Trost in Frauenhass und Männerbündelei. Elfriede Jelinek bezeichnete Fleißer, deren einzigen Roman Elsa-Sophie Jach für die Bühne bearbeitet, als die «größte Dramatikerin des 20. Jahrhunderts».

Zum Stück «Eine Zierde für den Verein»

18 Okt

Sonntag

So. 18 Okt

Marstall Salon, 16.00 Uhr | Ensembleabend

Buch trifft Bühne: Leseclub zu »Bye Bye Lolita« - 18 Okt

von und mit Isabell Antonia Höckel und Lea Maria Unterseer
Preise Eintritt frei

Der neue Leseclub «Buch trifft Bühne» lädt alle ein, die Lust haben, tiefer in die Geschichten hinter den Stücken einzutauchen. Gemeinsam mit Ensemblemitglied Isabell Antonia Höckel und Dramaturgin und Dramaturgieassistentin Lea Unterseer entdecken wir die Literatur, die hinter dem Spielplan der Spielzeit 25/26 steckt  – inspirierend, spannend, vielseitig.

Zum Stück «Buch trifft Bühne»

So. 18 Okt

Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr | Publikumsgespräch im Anschluss

Bye Bye Lolita - 18 Okt

nach dem gleichnamigen Roman von Lea Ruckpaul für die Bühne bearbeitet von Lea Ruckpaul und Nora Schlocker
Uraufführung
Preise G
17 bis 57 €

Vladimir Nabokovs Roman »Lolita« aus dem Jahr 1955 wurde ein Bestseller, wenn auch ein umstrittener. Kontroversielle Diskussionen um Pornografieverdacht und Publikationsverbot auf der einen und Faszination für die literarische Finesse auf der anderen Seite begleiten ihn seit dem Erscheinen. Auf seine zum zweifelhaften Mythos gewordene Titelfigur blickte der Autor durch die Augen ihres Stiefvaters. Lea Ruckpaul lässt in ihrem erfolgreichen Debütroman Dolores Haze überleben und erzählt die Geschichte des jahrelangen Missbrauchs rückblickend mit der Analysefähigkeit der erwachsenen Frau, die nicht einseitig als Opfer verstanden werden möchte.

Zum Stück «Bye Bye Lolita»

19 Okt

Montag

Mo. 19 Okt

Residenztheater, 19.30–21.50 Uhr

Ödipus - 19 Okt

von Robert Icke nach Sophokles
Deutschsprachige Erstaufführung
Abo 13
Preise H
21 bis 64 €

Ödipus, dem Spitzenkandidaten der neuen politischen Bewegung, ist der Wahlsieg so gut wie sicher. Doch warum werden die Umstände des tödlichen Verkehrsunfalls seines Vorgängers unter Verschluss gehalten? Und was hat es mit den Fake News um seine Herkunft auf sich? Ödipus beginnt zu ermitteln – allen Warnungen zum Trotz. Der britische Regisseur und Dramatiker Robert Icke übersetzt wie schon in seiner Schnitzler-Aktualisierung «Die Ärztin» einen Klassiker des Theaters radikal in die Gegenwart. Ickes «Ödipus» blickt hinter den Mythos und ist Familientragödie und Politthriller zugleich.

Zum Stück «Ödipus»

Mo. 19 Okt

Marstall, 20.00–21.50 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Das Gelobte Land - 19 Okt

von Asiimwe Deborah Kawe
Uraufführung
Preise U
28 €

Asiimwe Deborah Kawe erzählt in ihrem Schauspiel von der Lebensleistung einer nicht-dokumentierten Einwanderin. Wie so viele andere trägt die Krankenpflegerin Achen, Hauptfigur der Autorin, mit ihrer Arbeitskraft und als Steuerzahlerin zur Prosperität eines Landes bei, das sich über Nacht entschloßen hat, sie daraus zu vertreiben.

Zum Stück «Das Gelobte Land»

20 Okt

Dienstag

Di. 20 Okt

Residenztheater, 19.30–21.10 Uhr | 19 Uhr Einführung

Der zerbrochne Krug - 20 Okt

von Heinrich von Kleist
Abo 22
Preise H
21 bis 64 €

Richter Adam hat ein gravierendes Problem: Nicht nur hat er mit den Folgen seines nächtlichen Alkoholkonsums zu kämpfen, sondern auch mit dem plötzlichen Auftauchen seines Vorgesetzten Walter, der die Rechtsprechung in der Provinz unter die Lupe zu nehmen gedenkt. So ist Adam genötigt, einer Gerichtsverhandlung vorzusitzen, in der er gegen sich selbst ermitteln muss, was er mit allen Mitteln zu verschleiern versucht. Kleists abgründiges Lustspiel entpuppt sich als Enthüllungsdrama um einen veritablen Justizskandal.

Zum Stück «Der zerbrochne Krug»

21 Okt

Mittwoch

Mi. 21 Okt

Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr

Munich Machine - 21 Okt

Eine Utopie in memoriam Klaus Lemke von Albert Ostermaier
Uraufführung/Auftragswerk
Abo 34
Preise G
17 bis 57 €

Ein Ufo in Weißwurstform landet vor der Bayerischen Staatskanzlei: Film oder Realität? Der Filmemacher und Asphaltcowboy Klaus Lemke begibt sich gemeinsam mit einem Außerirdischen auf eine rasante Zeitreise durch die Geschichte Münchens und damit auf die Suche nach dem, was die Stadt einmal war und vielleicht künftig sein könnte.

Albert Ostermaiers neues Stück ist eine liebevolle Hommage an den 2022 verstorbenen Filmpoeten Klaus Lemke und zugleich Hymne auf und Abrechnung mit seiner Heimatstadt München.

Zum Stück «Munich Machine»

Mi. 21 Okt

Marstall, 20.00–21.40 Uhr

La Musica – zwischen ihr und ihm - 21 Okt

nach den Theaterstücken «La Musica 2» und «Die englische Geliebte» von Marguerite Duras
Preise V
33 €

Die italienische Regisseurin Silvia Costa kombiniert in ihrer neuen Arbeit zwei Texte von Marguerite Duras, der Grande Dame der französischen Literatur. Während in «La Musica» ein Paar am Abend nach der Scheidung das gemeinsame Leben ganz realistisch Revue passieren lässt und sich ausmalt, was hätte passieren können, wenn es zusammengeblieben wäre, ist «Die englische Geliebte» die Albtraumversion des Endes einer Beziehung, in der sich die jahrelang schwelende Gewalt Bahn bricht.

Zum Stück «La Musica – zwischen ihr und ihm»

22 Okt

Donnerstag

Do. 22 Okt

19.00–21.00 Uhr | Treffpunkt: Haupteingang Residenztheater

Resi-Werkstatt: «Die Dreigroschenoper» - 22 Okt

Preise 15/10€

Einmal im Monat öffnen wir die Türen zur «Resi-Werkstatt», unserem Workshopformat für alle, die Theater aktiv erleben möchten. In dem zweistündigen Workshop setzen Sie sich mit einer aktuellen Produktion des Spielplans auseinander. Durch Improvisationen, szenisches Arbeiten und gemeinsame Gespräche eröffnen sich neue Perspektiven auf die Themen, Figuren und Fragen der Inszenierung.

Zum Stück «Resi-Werkstatt»

Do. 22 Okt

Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr

Gschichtn vom Brandner Kaspar - 22 Okt

Volksstück in 4 Akten von Franz Xaver Kroetz frei nach Motiven von Franz von Kobell
Uraufführung/Auftragswerk
Abo 41
Preise I
25 bis 69 €

Nach einem Vierteljahrhundert kehrt der Brandner Kaspar wieder ans Residenztheater zurück – und wie! In Anlehnung an Franz von Kobells Mundarterzählung erzählt Franz Xaver Kroetz die Geschichte von dem bayerischen Sturschädel, der sich nicht einmal dem leibhaftigen Tod, dem Boanlkramer, beugen will, sehr ehrlich und berührend, dabei ganz unsentimental und mit viel Humor. Der Münchner Film-, Schauspiel- und Opernregisseur Philipp Stölzl bringt die «Gschichtn vom Brandner Kaspar» als ein «großes Bilderbuch, denn das Stück ist natürlich ein Märchen» auf die Bühne.

Zum Stück «Gschichtn vom Brandner Kaspar»

Do. 22 Okt

Marstall, 20.00–21.25 Uhr | Publikumsgespräch im Anschluss

Ein sanfter Tod - 22 Okt

von Simone de Beauvoir
Uraufführung
Preise V
33 €

Plötzlich klingelt das Telefon und das Leben ändert sich von einem Tag auf den anderen. So auch für Simone de Beauvoir und ihre Schwester, als sie erfahren, dass ihre Mutter im Krankenhaus liegt. Eindringlich und ehrlich schildert Simone de Beauvoir, was es heißt, Abschied zu nehmen von dem Menschen, der einem das Leben geschenkt hat. Nach dem Erfolg von «(Nicht)Mütter!» bringen die Schauspielerinnen Sibylle Canonica, Barbara Horvath und Lisa Stiegler dieses persönliche Stück Weltliteratur erstmals auf eine Theaterbühne.

Zum Stück «Ein sanfter Tod»

23 Okt

Freitag

Fr. 23 Okt

Residenztheater, 19.30–20.45 Uhr

Die Rückseite des Lebens - 23 Okt

(Récits de certains faits) von Yasmina Reza
Deutschsprachige Erstaufführung
Abo 52
Preise E
13 bis 48 €

Die Dramatikerin Yasmina Reza («James Brown trug Lockenwickler») ist fasziniert von Gerichtsprozessen, in ihrem Erzählband sind ihre Beobachtungen der vergangenen Jahre zusammengefasst. Lakonisch und pointiert beobachtet sie die Momente, in denen unbegreifliche Taten bewertet, widerstreitende Aussagen für wahr oder fasch befunden werden müssen, oft ganze Leben auf dem Kipppunkt stehen – und fängt wie nebenbei ein Panorama der menschlichen Existenz ein. Die Hausregisseurin Nora Schlocker richtet die Texte für die Bühne ein.

Zum Stück «Die Rückseite des Lebens»

Fr. 23 Okt

Marstall, 20.00–21.45 Uhr | Zum letzten Mal

Spitzenreiterinnen - 23 Okt

nach dem gleichnamigen Roman von Jovana Reisinger für die Bühne bearbeitet von Jovana Reisinger und Yana Eva Thönnes
Preise V
33 €

Neun Frauen im Münchner Einzugsgebiet porträtiert Jovana Reisinger in ihrem für den Bayerischen Buchpreis nominierten Roman. In der Bühnenadaption wird dieser Lebensraum zur programmierten Idylle, in der die Figuren komisch und tragisch zugleich ihre Selbstermächtigung proben und nach Lücken und Freiräumen in der gesellschaftlich verordneten Optimierung ihres Rollenbilds suchen.

Zum Stück «Spitzenreiterinnen»

24 Okt

Samstag

Sa. 24 Okt

Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr

Die Präsidentinnen - 24 Okt

von Werner Schwab
Abo 64
Preise G
17 bis 57 €

Der österreichische Dramatiker Werner Schwab gilt als radikaler Erneuerer des Volksstücks und Sprachvirtuose. Für seine Komödie «Die Präsidentinnen» schuf er mit Erna, Grete und Mariedl drei unverwechselbare Frauenfiguren, die mit böser Bauernschläue und rasanter Sprachakrobatik ihren bescheidenen Platz im Leben zu verteidigen suchen und dabei über ihren Größenwahn stolpern.

Zum Stück «Die Präsidentinnen»

Sa. 24 Okt

Marstall, 20.00–22.00 Uhr

Marat/Sade - 24 Okt

Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade
von Peter Weiss
Preise V
33 €

In Peter Weiss’ bahnbrechendem Stück treffen zwei von der Französischen Revolution Desillusionierte und Verfechter des Exzesses aufeinander: Marat vs. Sade. Ein Streitgespräch zwischen Marat, dem Befürworter des Terrors, und dem Marquis de Sade, dem Meister der Eskapaden, über die alles entscheidende Frage, ob eine Veränderung der Verhältnisse überhaupt möglich ist. Und falls ja, um welchen Preis? Und mit welchen Mitteln? «Marat/Sade» ist ein Spektakel des Übergangs, der Zeitenwende und des Zweifelns.

Zum Stück «Marat/Sade»

25 Okt

Sonntag

So. 25 Okt

Residenztheater, 18.30 Uhr

Die Dreigroschenoper - 25 Okt

von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik)
Abo 72
Preise J
29 bis 74 €

Unter dem gleichgültigen Mond von Soho versucht Londons Unterwelt Mackie Messer dingfest zu machen; mit Songs und Texten, so geschliffen scharf wie Macs Messer. Brecht, Hauptmann und Weill erschufen mit »Die Dreigroschenoper« (uraufgeführt 1928) eine völlig neue Form des Musiktheaters. Ein Stück über eine Gesellschaft, in der alles auf seinen Geldwert reduziert wird und Räuber*innen Bürger*innen sind – und umgekehrt.

Zum Stück «Die Dreigroschenoper»

So. 25 Okt

Marstall, 19.00–20.30 Uhr | Publikumsgespräch im Anschluss

(Nicht)Mütter! - 25 Okt

Ein kollektives Rechercheprojekt
Preise U
28 €

22 Stimmen sprechen über ihre Mütter, das Mutter-Werden, das Mutter-Sein, das Niemals- oder Unbedingt-Mutter-Werden-Wollen und das Nicht-Mutter-Werden-Können. Sie verflechten sich zu einem Stück über Entscheidungen, Zweifel, (Fehl-)Geburten, Abbrüche, Transformationen und mutige Handlungen.

Zum Stück «(Nicht)Mütter!»

26 Okt

Montag

Mo. 26 Okt

Marstall, 20.00–21.40 Uhr | 19.30 Uhr Einführung

La Musica – zwischen ihr und ihm - 26 Okt

nach den Theaterstücken «La Musica 2» und «Die englische Geliebte» von Marguerite Duras
Preise V
33 €

Die italienische Regisseurin Silvia Costa kombiniert in ihrer neuen Arbeit zwei Texte von Marguerite Duras, der Grande Dame der französischen Literatur. Während in «La Musica» ein Paar am Abend nach der Scheidung das gemeinsame Leben ganz realistisch Revue passieren lässt und sich ausmalt, was hätte passieren können, wenn es zusammengeblieben wäre, ist «Die englische Geliebte» die Albtraumversion des Endes einer Beziehung, in der sich die jahrelang schwelende Gewalt Bahn bricht.

Zum Stück «La Musica – zwischen ihr und ihm»

28 Okt

Mittwoch

Mi. 28 Okt

Residenztheater, 19.30–21.00 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES | Theatertag

Blind - 28 Okt

von Lot Vekemans
Deutschsprachige Erstaufführung
Preise Theatertag
18/12€

Erfolgsdramatikerin Lot Vekemans trifft mit ihrem neuen Stück den Nerv der Zeit. Mit großer Sensibilität erzählt sie von Vater und Tochter, gespielt von Manfred Zapatka und Juliane Köhler, die unvereinbar scheinende Haltungen zu gesellschaftlichen und politischen Themen haben, und fragt, wie diese Konflikte überwunden werden können.

Zum Stück «Blind»

Mi. 28 Okt

Marstall, 20.00–21.45 Uhr

Nach Mitternacht - 28 Okt

nach dem gleichnamigen Roman von Irmgard Keun für die Bühne bearbeitet von Cosmea Spelleken
Preise V
33 €

«Nach Mitternacht» erzählt von zwei Tagen im Jahr 1936. Die neunzehnjährige Sanna flieht zu ihrem Bruder Algin, einem mit Schreibverbot belegten Autor. Zwischen Feiern, Cafés und Kneipen erkennt sie die wachsende ideologische Vereinnahmung ihres direkten Umfelds. Keuns Exilroman schildert den faschistischen Alltag eindringlich – ihr zweiter internationaler Erfolg nach «Das kunstseidene Mädchen».

Zum Stück «Nach Mitternacht»

29 Okt

Donnerstag

Do. 29 Okt

Residenztheater, 20.00 Uhr | TRUMP, PUTIN UND DIE RÜCKKEHR DER GEWALT | Mit Sabine Fischer, Claudia Major und Claus Kleber

Zwischenruf: Macho-Politik - 29 Okt

Preise 25/20 €

Die wachsende Zahl der Krisen und Dramen, die diese Welt in Atem halten, braucht ruhige Einordnung, kluge Erklärung, treffende Analyse – und ein Quäntchen Zuversicht. In der Talkreihe »Zwischenruf« diskutieren Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Journalisten*innen und Politiker*innen über brandaktuelle Themen der Zeit: über soziale Verwerfungen und die Vertrauenskrise der Gesellschaft, über Extremismus und Machopolitik, Zukunftsangst und Resilienz. Kuratiert und moderiert wird die Reihe von der langjährigen SZ-Korrespondentin und Osteuropaexpertin Cathrin Kahlweit.

Zum Stück «Zwischenruf – Politik und Kultur mit Cathrin Kahlweit»

Do. 29 Okt

Marstall, 20.00–21.25 Uhr

Die Gewehre der Frau Carrar / Würgendes Blei - 29 Okt

von Bertolt Brecht / eine Fortschreibung von Björn SC Deigner
Uraufführung / Auftragswerk
Preise V
33 €

Brechts kurzes Stück kreist um die erschreckend aktuelle Frage, ob es angesichts eines gewaltsamen Angriffs die Möglichkeit neutraler Enthaltung gibt. «Würgendes Blei», der zweite Teil der Inszenierung, schreibt die Geschichte der Frau Carrar bis in die Gegenwart weiter, sucht nach einer Sprache für den Schrecken von Krieg und Zerstörung und erhebt Anklage gegen die Gewalt und ihre Werkzeuge.

Zum Stück «Die Gewehre der Frau Carrar / Würgendes Blei»

30 Okt

Freitag

Fr. 30 Okt

Residenztheater, 19.30–21.00 Uhr

Prima Facie - 30 Okt

von Suzie Miller
Preise E
13 bis 48 €

Tessa Ensler ist eine erfolgreiche Anwältin, deren Königsdisziplin die Verteidigung von Angeklagten in Fällen sexueller Übergriffe ist. Dann wird sie selbst vergewaltigt – und das von einem Kollegen. Sie zeigt ihn an und steht im Kreuzverhör nun auf der anderen Seite – als Opfer. Suzie Miller gibt mit «Prima Facie» Millionen von Frauen, die weltweit Gewalt erleiden, eine Stimme.

Zum Stück «Prima Facie»

31 Okt

Samstag

Sa. 31 Okt

Residenztheater, 19.30–20.45 Uhr

Die Rückseite des Lebens - 31 Okt

(Récits de certains faits) von Yasmina Reza
Deutschsprachige Erstaufführung
Abo 62
Preise E
13 bis 48 €

Die Dramatikerin Yasmina Reza («James Brown trug Lockenwickler») ist fasziniert von Gerichtsprozessen, in ihrem Erzählband sind ihre Beobachtungen der vergangenen Jahre zusammengefasst. Lakonisch und pointiert beobachtet sie die Momente, in denen unbegreifliche Taten bewertet, widerstreitende Aussagen für wahr oder fasch befunden werden müssen, oft ganze Leben auf dem Kipppunkt stehen – und fängt wie nebenbei ein Panorama der menschlichen Existenz ein. Die Hausregisseurin Nora Schlocker richtet die Texte für die Bühne ein.

Zum Stück «Die Rückseite des Lebens»

Sa. 31 Okt

Marstall, 20.00 Uhr

Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst? - 31 Okt

Teil der Kooperation »Performing Science« von LMU und Residenztheater
Preise S
21 €

Mit der Frage »Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?« starten das Residenztheater und die Ludwig-Maximilians-Universität München in die zweite Spielzeit ihrer Kooperation. Wissenschaft und Theater als ein Kontinuum der Weltzugänge zu begreifen, das bedeutet, auf der Bühne zu forschen und das Geschichtenerzählen in den Wissenschaften zu entdecken.

Zum Stück «Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?»