Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?
Teil der Kooperation »Performing Science« von LMU und ResidenztheaterTeil der Kooperation »Performing Science« von LMU und Residenztheater
Inhalt
Ist der Mensch sich selbst die größte Bedrohung? Sind wir dazu verdammt, unser eigenes Grab zu schaufeln? Gibt es Hoffnung auf Umkehr und Heilung? Vier Mischwesen aus Tierleibern, Mikrochips und Nährflüssigkeiten erinnern sich daran, wie es war, als sie noch Menschen waren. Doch ein Zurück gibt es nicht, nur ein ungewisses Vorwärts.
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»Ich würde mich so gerne wieder als ein Verbundenes erleben. Aber es gelingt mir nicht.«
Mit der Frage »Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?« starten das Residenztheater und die Ludwig-Maximilians-Universität München in die zweite Spielzeit ihrer Kooperation. Wissenschaft und Theater als ein Kontinuum der Weltzugänge zu begreifen, das bedeutet, auf der Bühne zu forschen und das Geschichtenerzählen in den Wissenschaften zu entdecken.
In einer krisenhaften Gegenwart, die unsere kollektiven Überlebensbedingungen existenziell bedroht, stellt sich die Frage nach dem Wesen des Menschen neu. Ist unsere Spezies überhaupt fähig, das Vernünftige zu tun? Oder sind wir dazu verdammt, sehenden Auges in die Katastrophe zu gehen? Unter der künstlerischen Leitung von Hausregisseur Alexander Eisenach und Maximilian Grünewald entwickeln das Ensemble des Residenztheaters und Forschende der LMU eine Veranstaltungsreihe, die fragt, was Menschsein bedeutet, wenn die Möglichkeit der Selbstvernichtung allgegenwärtig ist. Ihre Suche beginnt bei den mythischen Anfängen der Menschheit und endet bei den galaktischen Utopien der Science-Fiction.
Die Inszenierung »Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?« ist Teil der Kooperation PERFORMING SCIENCE. Der Theatertext entstand in enger Zusammenarbeit mit Anthropolog*innen, Philosoph*innen und Theolog*innen des Forschungsprojekts »Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?« Gemeinsam suchen Wissenschaftler*innen und Schauspieler*innen nach Antworten auf die ewigen Fragen des Menschseins.