Das Residenztheater trauert um Alfred Kleinheinz

Der Schauspieler Alfred Kleinheinz ist am Abend des 20. Juli 2018 im Alter von 68 Jahren verstorben.

Alfred Kleinheinz wurde 1950 in Innsbruck geboren. Mit 24 Jahren zog es ihn ans Laientheater, wo er 15 Jahre lang neben seinem Beruf als Stuckateur auf den Brettern stand. Als er 1988 mit einer Kollegin nach Wien fuhr, um dieser bei einem Vorsprechen als Partner beizustehen, entschied man sich für ihn. Kurze Zeit später begann er am Niedersächsischen Staatstheater in Hannover. Dort debütierte er 1989 in Tschechows „Die Möwe“ in der Rolle des Lehrers Medwedenko (Regie Thomas Reichert). Nach vier Jahren in Hannover nahm ihn Intendant Eberhart Witt mit ans Residenztheater, wo er 25 Jahre lang zu erleben war. Seine erste Rolle in München war Dr. Relling in Ibsens „Die Wildente“ (Regie Thomas Reichert).

Im Sommer spielte er regelmäßig auch bei den Tiroler Volksschauspielen in Telfs. 2017 gab er dort die Rolle des Brandner in „Der Brandner Kaspar und das ewig´ Leben“.

In seiner letzten Premiere am Residenztheater spielte er in „Playing :: Karlstadt“ (Regie Bernhard Mikeska) die Figur Karl Valentin – eine Persönlichkeit, die ihn stets begleitet und inspiriert hat.

  Foto: Adrienne Meister.