08. Dezember: Residenztheater, 19.30 Uhr

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft

von PeterLicht nach Molière
#residereingebildetekranke

IHR THEATERBESUCH

Aufgrund der verschärften Corona-Maßnahmen des Freistaats Bayern und des Kabinettsbeschlusses vom DI 23. November gelten für Veranstaltungen ab Mi 24. November 2021 neue Regelungen.


Die Vorstellungen in allen Spielstätten finden weiterhinstatt (Wiedereröffnung Marstall ab 11. Dezember 2021), solange eine 7-Tage-Inzidenz von 1.000 in München nicht überschritten wird.

 


Für alle Vorstellungen ab dem 16. Dezember erwarten wir eine Entscheidung der Landesregierung im Laufe dieser Woche. Daher ist eine Ticketbuchung für die Vorstellungen vom 16. Dezember bis 15. Januar im Moment nicht möglich. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, den Vorverkauf schnellst möglich wieder freizuschalten und bitten Sie noch um ein wenig Geduld!


 

2G+ mit Maske und Antigen-Schnelltest

Es gilt 2G+ (geimpft oder genesen plus Maske und Antigen-Schnelltest).
Einen Schnelltest können Sie zum Beispiel im Theater-Testzentrum am Marstallplatz mit vorheriger Anmeldung kostenlos durchführen lassen: www.theater-tests.de.
Bitte zeigen Sie Ihr Impf- oder Genesenenzertifikat zusammen mit Ihrem Personalausweis (oder einem anderen Lichtbilddokument) und dem negativen Schnelltest beim Einlass vor.

Der Vorstellungsbesuch ist nur in Verbindung mit einem gültigen Lichtbildausweis möglich.

Aufgrund des aktuell hohen Infektionsaufkommens ist das Tragen einer Maske während des gesamten Aufenthalts im Haus aktuell Pflicht. Dies gilt auch am Platz während der Vorstellung. Es muss sich um eine FFP2-Maske oder eine Maske mit gleichwertigem Schutzstandard handeln.

Um einen pünktlichen Vorstellungsbeginn garantieren zu können, bitten wir Sie, frühzeitig zu erscheinen.

 

Karten

Da die Spielstätten nur noch mit maximal 25% ausgelastet werden dürfen, müssen für alle Vorstellungen neue Saalpläne eingerichtet werden. Wir bitten Sie herzlich um Ihr Verständnis, dass bereits gekaufte Karten aus diesem Grund leider storniert werden müssen. Ihre Karten werden automatisch rückerstattet, sie müssen nichts weiter unternehmen. Der Betrag wird in den nächsten Tagen automatisch zurückgebucht. Wenn Sie die Vorstellung trotzdem besuchen möchten, buchen Sie Ihre Tickets bitte neu.

ENSEMBLEPORTRAIT

Videoinstallation und Kunstbuch von Jonas Alsleben und Thom Luz im Foyer des Residenztheaters

Für die Videoinstallation ENSEMBLEPORTRAIT haben der Videokünstler Jonas Alsleben und Hausregisseur Thom Luz mit allen Schauspieler*innen des Hauses über hundert Szenen, Momente und Atmosphären entwickelt, die im Foyer des Residenztheaters zu sehen sind. Der Film setzt nicht nur das Ensemble in Szene und porträtiert es aus nächster Nähe, sondern reiht in luftigen Erinnerungsfetzen
Spielsequenzen, Momente einer Rolle, geliebte Begegnungen aneinander und versucht, einen tollkühnen träumerischen Bogen zu spannen.

 

Aus Stills und Nahaufnahmen daraus ist das diesjährige Ensembleheft entstanden. 

 

Gestaltung: Perndl+Co
Foto: Eva Wlk

Unsere Zeit

Simon Stones neuestes Theaterstück, «Unsere Zeit», entstand frei nach Motiven Ödön von Horváths. Was darf man sich darunter vorstellen?

Horváths Dramen und dessen Prosawerk im Blick habend, griff der international gefeierte australische Autor und Regisseur einzelne Erzählstränge und Figurenperspektiven aus Horváths Gesamtwerk auf und katapultierte diese im Zuge seines Schreibprozesses in unsere Gegenwart.

«Ich glaube, meine Figuren sind Menschen, mit denen Horváth sich heute beschäftigen würde. Ich versuche – obwohl das natürlich unmöglich ist – sozusagen Horváths Brille aufzusetzen und die Welt durch sie zu sehen und darüber nachzudenken, welche Phänomene ihn interessieren würden, weil er ein soziologischer oder anthropologischer Autor war. Es gibt viele Parallelen, die Figuren sind verwandt.» (Simon Stone)

«Wir arbeiten mit dem, was da ist.»

So beschreibt der Souffleur Thomas Rathmann die Grundprämisse seiner Arbeit mit den Schauspieler*innen.

In Antonio Latellas Bearbeitung von «Cyrano de Bergerac» fehlt fast alles: Bühnenbild, Figuren und der gereimte Originaltext.

Ist es Zufall, dass die Theatermacher*innen sich gerade jetzt, wo wir Sie, das Publikum so lange vermisst haben, mit dem Wesen des Mangels beschäftigen?

Newsroom

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Erinnerung und Vermächtnis

Die Uraufführung von Alfred Neumanns Roman «Es waren ihrer sechs» führt die programmatische Linie weiter, die mit Judith Herzbergs Stücktrilogie «Die Träume der Abwesenden» zu Beginn der Spielzeit gesetzt wurde: Es geht um Erinnerung und Vermächtnis; darum was Erinnerungskultur bis heute leistet und wie sie künftig aussehen kann. Der bewusste Wille zum Vergessen, der Wunsch nach einem Schlussstrich wird zusehends lauter formuliert und die nur noch wenigen lebenden Zeitzeugen immer weniger gehört.

Plakatkampagne 2021/2022

Andreas Beck, Staatsintendant Residenztheater, und Prof. Dr. Bernhart Schwenk, Sammlungsleiter Gegenwartskunst Bayerische Staatsgemäldesammlungen/Pinakothek der Moderne, sind an in München lebende und/oder arbeitende Künstler*innen herangetreten, die Stückplakate und Programmhefttitel der neuen Inszenierungen der Spielzeit 2021/2022 für das Münchner Residenztheater zu visualisieren.

 

Andreas Beck: «Kunst ist mitunter auch ein Re-Agieren auf das Können der Anderen. Theaterplakate sind immer Versprechungen. Theater und Bildende Kunst gehen seit jeher Hand in Hand. In dieser Spielzeit, nach der langen Schließung, sind viele unserer Produktionen schon weiter gediehen als sonst üblich. Auf diesem Umstand basiert unsere Zusammenarbeit. Bildende Künstler*innen unserer Stadt wählten Motive für Plakate zu unseren Theaterarbeiten aus; eine Reaktion auf die Arbeit der darstellenden Kolleg*innen. Die bildende Kunst spiegelt unsere Theaterarbeiten, ganz direkt und gleich vor Ort. So entstehen neue Allianzen.»

Die Motive der ersten Stückplakate stammen von Boban Andjelkovic, Gabi Blum, Veronica Burnuthian, Miro Craemer, Katharina Gaenssler, Eva Leitolf, Mehmet & Kazim, Beate Passow, Gülbin Ünlü und Johannes Tassilo Walter. Motive von Jutta Burkhardt, Nana Dix, Philipp Gufler, Caro Jost, Olaf Metzel und Valio Tchenkov werden folgen.

 

Eine Kooperation von Residenztheater und Pinakothek der Moderne