Kyungsung Lee

Kyung-Sung Lee wurde 1983 in Basel geboren und lebt in Südkorea. Er studierte Regie an der Chung-Ang Universität in Seoul sowie Performance Practice and Research an der Central School of Speech and Drama in London. 2007 gründete er das Kollektiv Creative VaQi und ist seither künstlerischer Leiter und Regisseur der Gruppe. Sein Arbeitsschwerpunkt ist, Theater in Räumen des Alltagslebens zu inszenieren. Er arbeitet interdisziplinär mit Tänzer*innen, Autor*innen und Künstler*innen. Er schrieb und inszenierte unter anderem «The Moving Exhibition» (2009) am LIG Art Hall, «Let us move your sofa» am Gwanghwamun Platz (2010) und gewann damit als jüngste*r Preisträger*in den angesehenen koreanischen Preis «New Conception Theatre Award». Weitere Arbeiten waren «The Dream of Sancho» beim Edinburgh Festival (2010) «The History of Gangnam» (2011) und der dokumentarische Beitrag «Theatre Practice» am Namsan Art Center in Seoul (2013-2014). 2014 gewann er den Doosan Artist Award für «Namsan Documenta». 2015 wurde Kyung-Sung Lee als Künstlerischer Leiter des Seoul Marginal Theaterfestivals benannt. 2016 wurde er mit «The Conversations» zum Festival Theaterformen nach Braunschweig eingeladen.

Stücke

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Borderline
Premiere
Marstall
Sa 03 Okt