Kyungsung Lee

Wurde 1983 in Basel geboren und studierte Regie an der Chung-Ang-Universität in Seoul, bevor er ein Postgraduiertenstudium an der Central School of Speech and Drama in London absolvierte. Er ist Professor an der Theaterakademie
der Sungkyunkwan-Universität in Seoul. 2007 gründete er die Theatergruppe Creative VaQi und ist seither deren künstlerischer Leiter. Zu seinen bisherigen Arbeiten gehören «Mobile Ausstellung» (2009), «Der Traum von Sancho» (2010), eingeladen zum Edinburgh Festival, «Die Geschichte von Gangnam» (2011) und die Reihe «Theaterpraxis» (2013-2014), «Vorher / Nachher» (2015), «Talk About Her» (2016), «Walls-Iphigenia in Exile» (2016), eine koreanisch-deutsche Koproduktion, «Walking Holiday» (2017), «Unbekannte Nachbarn» (2017), eine koreanisch-australische Zusammenarbeit, sowie «Love Story» (2018). Sein inhaltliches Interesse gilt den Bruchlinien der modernen Gesellschaft, die er kritisch untersucht. Ästhetisch gelten seine Arbeiten als multimedial, performativ, installativ und experimentell. Für seine innovativen Arbeiten wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. im Jahr 2018 mit dem Orden für kulturelle Verdienste des Ministeriums für Kultur, Sport und Tourismus und mit diversen hochkarätigen Theaterpreisen in Korea.

Stücke

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Borderline