Today: Residenztheater, 19.30 o'clock

Gier unter Ulmen (Desire under the elms)

by Eugene O'Neill
#resigier
Today: Marstall, 20.00 o'clock

Der Drang (The urge)

Folk play by Franz Xaver Kroetz
#residerdrang

Seit Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine bittet das Ensemble des Residenztheaters um Spenden für Hilfsaktionen zugunsten der Opfer des Krieges und hat inzwischen bereits unglaubliche € 100.000 gesammelt. Mit großer Unterstützung der technischen Abteilungen und mit Hilfe des Fuhrparks des Residenztheaters wurden Hilfsgüter an die polnisch-, ungarisch- und rumänisch-ukrainische Grenze gefahren und auf dem Rückweg Frauen und Kinder in Sicherheit gebracht. Es wurden Solarmodule und medizinisches Gerät bestellt sowie Medikamentenlieferungen direkt in ukrainische Krankenhäuser übernommen. Außerdem wurden notfallpädagogische sowie traumatherapeuthische Projekte finanziert. Die Münchner Regenbogen Stiftung („munichkyivqueer“) sowie die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz, die - zusätzlich zu ihrer Arbeit - schwer- und schwerstkranke ukrainische Kinder und ihre Angehörigen nach Bayern bringt, ebenso wie der Verein „Civil Relief Munich“, der bereits über 2000 Geflüchtete in Gastfamilien in Bayern untergebracht hat, konnten unterstützt werden. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit dem ukrainischen Kulturzentrum „Gorod“ sowie mit „Heimatstern e.V.“, die jeden Tag mehrere hundert ukrainische Geflüchtete mit Essen versorgen.

 

DANKE an Sie, unser Publikum, für die großartige Spendenbereitschaft, ohne die wir diese wichtige Unterstützung für ukrainische Kriegsopfer nicht leisten könnten.

 

Unterdessen geht der Krieg weiter, und das Leid reißt nicht ab. 

 

Wir sammeln weiter. Bitte unterstützen Sie uns!

Das Ensemble des Residenztheaters

Resi-Ensemble gründet Verein «Ensemble heißt Zusammen e.V.»

«Ensemble heißt Zusammen» ist  ein neu gegründeter Verein, der aus Schauspieler*innen des Ensembles des Residenztheaters besteht und sich für wohltätige Vereine und Initiativen stark macht,sich für Diversität einsetzt und soziale Projekte unterstützt.

Seit der sog. Europäischen Flüchtlingskrise 2015/2016 haben die Künstler*innen - damals noch als Ensemblemitglieder des Theaters Basel - überlegt, in welcher Form sie in dieser humanitären Katastrophe tätig werden können. Als Schauspieler*innen, die jeden Abend in der Öffentlichkeit stehen und Gedanken- und Gesellschaftsräume bespielen, Traumwelten anbieten, zum Einsturz bringen und wieder aufbauen, erschien es ihnen folgerichtig, auch in der Realität tätig zu werden. Seit 2016 gab es jährliche Spendenaktionen mit Hilfe des Publikums, anfangs noch mit Kleidersammlungs-Aktionen wie «Lassen Sie Ihren Mantel an der Garderobe hängen», später mit Spendensammelaktionen im Anschluss an die Vorstellungen. Die Akteure haben eng mit Basler Organisationen wie «be aware und share» und dem Kinderhilfswerk «Noah» zusammengearbeitet.

 

Diese ‚Tradition‘ wurde vom Ensemble am Münchner Residenztheater fortgeführt.Seit 2019 wurden u.a. das Frauenobdach KARLA 51, das Männerwohnheim in der Plinganserstraße und Bellevue di Monaco unterstützt. Auch zur Flutkatastrophe 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz konnte das Ensemble mit Hilfe des Publikums knapp über €30.000 an Spenden sammeln.

 

«Jede*r Einzelne kann helfen - zusammen ist mensch stärker. Das Theater ist ein besonderer Ort. Die Gesellschaft, die man sich auf der Bühne erträumt, scheint in der Realität oft eine Utopie. Wir sind stolz auf die Unterstützung durch das Publikum und möchten einen Beitrag leisten, bei humanitären Katastrophen dieser Art wenigstens ein bisschen zu helfen: zusammen.»
 

Linda Blümchen, Franziska Hackl, Barbara Horvath, Lisa Stiegler, Christian Erdt, Max Rothbart, Michael Wächter, Simon Zagermann
Vorstand «Ensemble heißt Zusammen e.V.»

«Die dunkle Seite der Zivilisation»

Im Juni 1816 sticht die französische Fregatte «Medusa» mit dem senegalesischen Ziel Saint-Louis in See. Zwei Tagesreisen von ihrem Ziel entfernt läuft das voll besetzte Schiff auf eine Sandbank und zerbirst. Schnell wird aus dem anfänglich gemeinsamen Willen sich zu retten, ein gnadenloser Kampf von jedem gegen jedem. Für Autor und Regisseur Alexander Eisenach stehen die darauffolgenden Ereignisse sinnbildlich für eine Gesellschaft, in der die Werte gemeinschaftlichen Zusammenlebens ihre Gültigkeit verloren haben.

 

Dramaturg Michael Billenkamp im Gespräch mit Alexander Eisenach über die menschlichen Abgründe und den Spaß am Spiel mit den Genres.

DER FALL HAMSUN – EIN GESPENST AUS DER ZUKUNFT

Hamsuns «Kareno-Trilogie» hält unserer Gegenwart einen Spiegel vor. Der Autor Hamsun selbst jedoch bleibt in seinem eigenen Irrtum bis zum Tod gefangen. Vielleicht wusste er mehr über seine Figur als über sich selbst. Umso dringender bleibt die Frage, die seine Trilogie stellt: jene nach Veränderung, Umkehr und der Möglichkeit, sich von extremistischem Denken loszusagen.

Das Gefühl des Krieges

Unter dem Titel «Das Gefühl des Krieges» haben sich deutsche und österreichische Theater zusammengeschlossen, um aktuelle ukrainische Texte zugänglich zu machen und Dramatiker*innen finanziell zu unterstützen – neben dem Residenztheater sind das Staatstheater Augsburg, das Staatstheater Darmstadt, das Staatstheater Nürnberg, und viele weitere dabei. Auf der Seite www.theatreofplaywrights.de sind alle Beiträge gesammelt zu finden.

NEWS FROM THE RESI-MEDIATHEK

Resi-Mediathek

Here you can find videos, audios, streams and more content about our productions and much more - have fun browsing and discovering new things! #wasistlosimresi

Shows with English Surtitles:

Poster campaign 2021/2022

Andreas Beck, State Director of the Residenztheater, and Prof. Dr. Bernhart Schwenk, Head of Collection Contemporary Art Bavarian State Painting Collections/Pinakothek der Moderne, approached artists living and/or working in Munich to visualize the production-posters and program booklet titles for the new productions of the 2021/2022 season for the Munich Residenztheater.

The motifs were created by Boban Andjelkovic, Gabi Blum, Jutta Burkhardt, Veronica Burnuthian, Miro Craemer, Nana Dix, Katharina Gaenssler, Philipp Gufler, Caro Jost, Eva Leitolf, Mehmet & Kazim, Olaf Metzel, Beate Passow, Valio Tchenkov, Gülbin Ünlü and Johannes Tassilo Walter.

 

A cooperation between Residenztheater and Pinakothek der Moderne

Newsroom

What's going on at the Resi? What are others posting under #residenztheater? Here we show a selection from Facebook, Instagram, Twitter & YouTube!