Spielplan

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keine veranstaltungen im november

Bund und Länder haben sich bei ihrem Corona-Krisengespräch gestern Nachmittag auf ein Verbot von Veranstaltungen vom 2. bis 30. November geeinigt. Zuvor wurde unser Antrag auf eine Ausnahmeregelung für Theater leider abgelehnt. Wir können daher unter anderem die Premieren im November nicht spielen und dies wirkt sich nachhaltig auf den Spielplan Dezember aus.

 

VORVERKAUFSSTART DEZEMBER VERSCHOBEN

Der Vorverkaufsstart für Dezember muss daher leider verschoben werden. Sobald wir wissen, wie und in welcher Form wir den Spielbetrieb wiederaufnehmen dürfen, werden wir Sie rechtzeitig informieren. 

 

KARTENRÜCKERSTATTUNG DER NOVEMBER-VORSTELLUNGEN

Sollten Sie für den Zeitraum vom 2. bis 30. November Karten gekauft haben, wird Ihr Kartenkauf automatisch storniert. Die Rückzahlung des Eintrittspreises wird auf Ihr aktuell hinterlegtes Girokonto gebucht. Sollten uns keine aktuellen Bankdaten von Ihnen vorliegen, wird der Kartenwert als Gutschein auf Ihrem Kundenkonto gespeichert. Die Kolleg*innen des Zentralen Kartenverkaufs der Bayerischen Staatstheater setzen sich dann direkt mit Ihnen in Verbindung.

 

26 Nov
Donnerstag
Do 26 Nov

50 Mal Lenz - Ein Versuch

nach «Lenz» von Georg Büchner. Eine Aufführung auf Zoom.
19.30–20.15 Uhr
Preise R

Fünf Menschen sind live per Zoom-Konferenz zur Vorstellung in der Theatergarderobe eingeladen. Auch Sie sind dabei gebeten, ihre Kamera und ihr Mikrofon einzuschalten und so als wesentlicher Teil der Vorstellung präsent zu sein: als Publikum. Im anschließenden Gespräch haben Sie Gelegenheit, sich mit der Schauspielerin über das Erlebte auszutauschen.

Zum Stück «50 Mal Lenz - Ein Versuch»
Do 26 Nov

Leonce und Lena

nach Georg Büchner
Residenztheater, 19.30–21.00 Uhr | ICH SEH' SIE IM RESI
Preise F

Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz nimmt es zum Anlass für einen musiktheatralischen Streifzug durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Zum Stück «Leonce und Lena»
Do 26 Nov

Traum eines lächerlichen Menschen

nach einer Erzählung von Fjodor M. Dostojewski
Marstall Café, 20.00–21.00 Uhr
Preise 20€/8€

In einer fantastischen Erzählung befragt Dostojewski das utopische Denken in Zeiten seiner Bedrohung: Ein namenloser Endzwanziger leidet an seiner absoluten Gleichgültigkeit gegenüber der Welt, empfindet sich selbst und die Menschheit als lächerlich und beschließt, sich umzubringen. Doch vorher schläft er ein und findet sich in einer paradiesischen Parallelwelt wieder.

Zum Stück «Traum eines lächerlichen Menschen»
27 Nov
Freitag
Fr 27 Nov

Der Preis des Menschen

von Thiemo Strutzenberger
Uraufführung
Marstall, 20.00–21.15 Uhr
Preise 28€/22€

Der Dramatiker Thiemo Strutzenberger zeichnet ein Panorama von ökonomischen und erotischen Begegnungen zwischen verarmtem Adel und der Dienerschaft zur Zeit der napoleonischen Kriege. Seine Figuren scheitern im Versuch der Kontaktaufnahme, letztlich aber an einem System, in dem der Mensch zur Ware und die Liebe zum Pfand wird. Die Spuren der Wertelogik, die Menschenleben in Zahlen rechnet, verfolgt Strutzenberger bis in unsere Gegenwart.

Zum Stück «Der Preis des Menschen»
28 Nov
Samstag
Sa 28 Nov

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft

von PeterLicht nach Molière
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 19.30–21.45 Uhr
Preise F

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es auch: Er leidet an Hypochondrie. Er kann und will sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer*innen – das der Sterblichkeit.

Zum Stück «Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft»
Sa 28 Nov

Mehr schwarz als lila

nach dem gleichnamigen Roman von Lena Gorelik für die Bühne bearbeitet von Lena Gorelik
Uraufführung
Marstall, 20.00 Uhr | RESI FÜR ALLE
Preise R

Ratte, Paul und Alex sind ein untrennbares Dreigestirn. Die 17-Jährigen lieben es, sich ständig emotional und intellektuell herauszufordern. Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt als der junge und charismatische Lehrer Herr Spitzing ihre Klasse vertretungsweise übernimmt und sich ihrer Gruppe anschließt. Auf einer Klassenfahrt nach Auschwitz kommt es zu einem Vorfall, der das Ende ihrer besonderen Beziehung bedeuten wird.

Zum Stück «Mehr schwarz als lila»
29 Nov
Sonntag
So 29 Nov

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Residenztheater, 16.00–17.45 Uhr
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen.

Zum Stück «Lulu»
So 29 Nov

M (3) – Eine Stadt sucht einen Mörder (Hässliche Furcht oder schönste Gegenwehr?)

Eine Konzertinstallation von Schorsch Kamerun nach Fritz Lang und Thea von Harbou
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 19.00–20.10 Uhr
Preise 28€/22€

Theatermacher Schorsch Kamerun überträgt gemeinsam mit einem großen Ensemble von Schauspieler*innen, Musiker*innen und Aktivist*innen Motive des berühmten Films aus dem Jahr 1931, in dem die Suche nach einem Serienmörder eine ganze Stadt in Atem hält, in die Form einer Konzertinstallation und erzählt von heutigen Schrecken und Chancen der Gegenwart mit ihren realen und empfundenen Ängsten.

Zum Stück «M (3) – Eine Stadt sucht einen Mörder (Hässliche Furcht oder schönste Gegenwehr?)»
So 29 Nov

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Residenztheater, 20.00–21.45 Uhr
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen.

Zum Stück «Lulu»