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Spielplan

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Der Vorverkauf für April läuft! Der Vorverkauf für Mai beginnt am 1 APR 2026.

1 Apr

Mittwoch

Mi. 1 Apr

Residenztheater, 19.30–22.40 Uhr

Romeo und Julia - 1 Apr

von William Shakespeare
Abo 31
Preise I
25 bis 69 €

Romeo und Julia setzen die Sprache der Liebe gegen den Krieg ihrer Verwandten, die Sprache des Dolchs. Schaffen sie es, ein Beispiel zu setzen gegen die unversöhnliche Feindschaft, die in Verona herrscht? Die Hausregisseurin Elsa-Sophie Jach inszeniert die berühmteste Liebesgeschichte der Welt und den Tanz auf dem Vulkan, der ihre Hauptfiguren mitreißt, mit viel Musik und heißen Herzen neu.

Zum Stück «Romeo und Julia»

Mi. 1 Apr

Marstall, 20.00–21.50 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Das Gelobte Land - 1 Apr

von Asiimwe Deborah Kawe
Uraufführung
Preise U
28 €

Asiimwe Deborah Kawe erzählt in ihrem Schauspiel von der Lebensleistung einer nicht-dokumentierten Einwanderin. Wie so viele andere trägt die Krankenpflegerin Achen, Hauptfigur der Autorin, mit ihrer Arbeitskraft und als Steuerzahlerin zur Prosperität eines Landes bei, das sich über Nacht entschloßen hat, sie daraus zu vertreiben.

Zum Stück «Das Gelobte Land»

2 Apr

Donnerstag

Do. 2 Apr

Residenztheater, 19.30–22.10 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES | Nur noch wenige Male | Publikumsgespräch im Anschluss

Drei Schwestern - 2 Apr

von Simon Stone nach Anton Tschechow
Abo 41
Preise I
25 bis 69 €

Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst und subtilen Charakterstudien thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Social Media Kindheitserinnerungen wie Zukunftsvisionen nachhängen.

Zum Stück «Drei Schwestern»

Do. 2 Apr

Cuvilliéstheater, 20.00–22.00 Uhr

Der Untertan - 2 Apr

nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann für die Bühne bearbeitet von Alexander Eisenach
Geschenkabo 4
Preise H
21 bis 64 €

Heinrich Manns 1914 erschienener hellsichtiger Bildungsroman «Der Untertan» porträtiert mit bitterbösem Humor das Wilhelminische Kaiserreich und sein sich selbst feierndes und von nationalistischen Großmachtfantasien träumendes Bürgertum. Manns Protagonist Diederich Heßling ist ein Opportunist ohne Rückgrat und Zivilcourage. Nur am Stammtisch vergisst er seine Unsicherheit und schwingt sich zu nationalen Reden auf. Doch Mann zeichnet Heßling nicht als Witzfigur, sondern als eine komplexe, von blindem Autoritätsglauben geprägte und am Ende deformierte Persönlichkeit.

Zum Stück «Der Untertan»

4 Apr

Samstag

Sa. 4 Apr

Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr | Mit Sigi Zimmerschied

Gschichtn vom Brandner Kaspar - 4 Apr

Volksstück in 4 Akten von Franz Xaver Kroetz frei nach Motiven von Franz von Kobell
Uraufführung/Auftragswerk
Preise I
25 bis 69 €

Nach einem Vierteljahrhundert kehrt der Brandner Kaspar wieder ans Residenztheater zurück – und wie! In Anlehnung an Franz von Kobells Mundarterzählung erzählt Franz Xaver Kroetz die Geschichte von dem bayerischen Sturschädel, der sich nicht einmal dem leibhaftigen Tod, dem Boanlkramer, beugen will, sehr ehrlich und berührend, dabei ganz unsentimental und mit viel Humor. Der Münchner Film-, Schauspiel- und Opernregisseur Philipp Stölzl bringt die «Gschichtn vom Brandner Kaspar» als ein «großes Bilderbuch, denn das Stück ist natürlich ein Märchen» auf die Bühne.

Zum Stück «Gschichtn vom Brandner Kaspar»

Sa. 4 Apr

Marstall, 20.00–22.00 Uhr

Marat/Sade - 4 Apr

Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade
von Peter Weiss
Preise V
33 €
ggf. Restkarten an der Abendkasse

In Peter Weiss’ bahnbrechendem Stück treffen zwei von der Französischen Revolution Desillusionierte und Verfechter des Exzesses aufeinander: Marat vs. Sade. Ein Streitgespräch zwischen Marat, dem Befürworter des Terrors, und dem Marquis de Sade, dem Meister der Eskapaden, über die alles entscheidende Frage, ob eine Veränderung der Verhältnisse überhaupt möglich ist. Und falls ja, um welchen Preis? Und mit welchen Mitteln? «Marat/Sade» ist ein Spektakel des Übergangs, der Zeitenwende und des Zweifelns.

Zum Stück «Marat/Sade»

Sa. 4 Apr

Marstall Salon, 22.00 Uhr | Ensembleabend im Anschluss an die Vorstellung | Late Night Show zu «Marat/Sade»

Nachtsalon: «Marat/Sade» - 4 Apr

Late Night Show von und mit Felicia Chin-Malenski und Jan Remmers
Preise Eintritt frei

Noch nicht genug vom Theaterabend? Bleiben Sie doch! Der «Nachtsalon» mit Felicia Chin-Malenski und Jan Remmers lädt zum Austausch, Ausklang und Überraschungen ein.

Zum Stück «Nachtsalon»

5 Apr

Sonntag

So. 5 Apr

Residenztheater, 18.30–21.30 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Cabaret - 5 Apr

Musical von Joe Masteroff (Buch), John Kander (Musik) und Fred Ebb (Gesangstexte) nach dem Stück «Ich bin eine Kamera» von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Preise J
29 bis 74 €
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Das legendäre Musical «Cabaret» führt uns in die schillernde Welt des Kit-Kat-Clubs der 1930er- Jahre. Jeden Abend begeistert die enigmatische Künstlerin Sally Bowles mit ihrem berühmten Song «Life is a Cabaret» das Publikum, das Dekadenz und Diversität feiert. Der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Doch gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich immer stärker in den Alltag der lebenslustigen Lebenskünstler*innen einschleicht.

Zum Stück «Cabaret»

So. 5 Apr

Marstall, 19.00–20.25 Uhr

Die Gewehre der Frau Carrar / Würgendes Blei - 5 Apr

von Bertolt Brecht / eine Fortschreibung von Björn SC Deigner
Uraufführung / Auftragswerk
Preise V
33 €

Brechts kurzes Stück kreist um die erschreckend aktuelle Frage, ob es angesichts eines gewaltsamen Angriffs die Möglichkeit neutraler Enthaltung gibt. «Würgendes Blei», der zweite Teil der Inszenierung, schreibt die Geschichte der Frau Carrar bis in die Gegenwart weiter, sucht nach einer Sprache für den Schrecken von Krieg und Zerstörung und erhebt Anklage gegen die Gewalt und ihre Werkzeuge.

Zum Stück «Die Gewehre der Frau Carrar / Würgendes Blei»

6 Apr

Montag

Mo. 6 Apr

Residenztheater, 18.30–20.00 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Kasimir und Karoline - 6 Apr

von Ödön von Horváth
Preise H
21 bis 64 €

Das Oktoberfest ist auch zur Zeit der Weltwirtschaftskrise ein Ort des Amüsements und der willkommenen Ablenkung. Die Liebe von Kasimir, einem entlassenen Chauffeur, und Karoline, einer Büroangestellten, wird hier jedoch auf die Probe gestellt. Im Milieu der Kleinbürger*innen sucht man mit fortschreitender Stunde Trost im Alkoholexzess und blickt in zwischenmenschliche Abgründe. Horváths Figurenkaleidoskop, dessen Ungeheuerlichkeit im Banalen liegt, zeigt Menschen ihrer Zeit und ihrer ökonomischen Bedingtheiten.

Zum Stück «Kasimir und Karoline»

Mo. 6 Apr

Marstall, 19.00–20.45 Uhr

Nach Mitternacht - 6 Apr

nach dem gleichnamigen Roman von Irmgard Keun für die Bühne bearbeitet von Cosmea Spelleken
Preise V
33 €

«Nach Mitternacht» erzählt von zwei Tagen im Jahr 1936. Die neunzehnjährige Sanna flieht zu ihrem Bruder Algin, einem mit Schreibverbot belegten Autor. Zwischen Feiern, Cafés und Kneipen erkennt sie die wachsende ideologische Vereinnahmung ihres direkten Umfelds. Keuns Exilroman schildert den faschistischen Alltag eindringlich – ihr zweiter internationaler Erfolg nach «Das kunstseidene Mädchen».

Zum Stück «Nach Mitternacht»

7 Apr

Dienstag

Di. 7 Apr

Marstall Salon, 20.00 Uhr | Ensembleabend

kurz & gut - 7 Apr

Musikalischer Literatursalon von und mit Cathrin Störmer
Preise P
11/10 €

Zusammen mit wechselnden Gästen widmet sich Cathrin Störmer der literarischen Kurzform: Kurzgeschichten. Und weil ein Lied ja auch eine Kurzgeschichte ist, gibt's ein passendes oder unpassendes Lied dazu. Eine neue Reihe ist für alle, denen Oper zu lang, Pop zu poppig und das Leben zu linear ist.

Zum Stück «kurz & gut»

8 Apr

Mittwoch

Mi. 8 Apr

Cuvilliéstheater, 20.00–22.00 Uhr | 19.30 Uhr Einführung

Der Untertan - 8 Apr

nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann für die Bühne bearbeitet von Alexander Eisenach
Preise H
21 bis 64 €

Heinrich Manns 1914 erschienener hellsichtiger Bildungsroman «Der Untertan» porträtiert mit bitterbösem Humor das Wilhelminische Kaiserreich und sein sich selbst feierndes und von nationalistischen Großmachtfantasien träumendes Bürgertum. Manns Protagonist Diederich Heßling ist ein Opportunist ohne Rückgrat und Zivilcourage. Nur am Stammtisch vergisst er seine Unsicherheit und schwingt sich zu nationalen Reden auf. Doch Mann zeichnet Heßling nicht als Witzfigur, sondern als eine komplexe, von blindem Autoritätsglauben geprägte und am Ende deformierte Persönlichkeit.

Zum Stück «Der Untertan»

9 Apr

Donnerstag

Do. 9 Apr

Residenztheater, 19.30–21.30 Uhr

Die Ärztin - 9 Apr

von Robert Icke sehr frei nach «Professor Bernhardi» von Arthur Schnitzler
Abo 42
Preise G
17 bis 57 €

Robert Icke hat Arthur Schnitzlers Stück «Professor Bernhardi» kongenial in die Gegenwart übersetzt. Die Ärztin Ruth Wolff gerät bei ihm nicht nur in Konflikt mit ihrem Kollegium und den Maximen der katholischen Kirche, sondern auch in einen medialen Shitstorm. Die Londoner «Times»feierte«Die Ärztin» als eine «Operation am offenen Herzen unserer Gegenwart, die immer komplizierter wird, je tiefer man schneidet».

Zum Stück «Die Ärztin»

10 Apr

Freitag

Fr. 10 Apr

Residenztheater, 19.30–21.45 Uhr

Lapidarium - 10 Apr

von Rainald Goetz
Uraufführung
Abo 54
Preise G
17 bis 57 €

Rainald Goetz, der vielfach ausgezeichnete Ausnahmeautor, hat die Uraufführung seines neuesten Theatertexts Hausregisseurin Elsa-Sophie Jach anvertraut. Der Text ist eine wilde Mischung der Genres: Tagebuch und Requiem, verwoben mit Szenen aus einem wahnwitzigen Drehbuchvorhaben mit Helmut Dietl und Franz Xaver Kroetz, dem Goetz das Stück auch widmet. Und er erweist darin seiner bayerischen Heimat Reverenz, der Stadt München genauso wie dem Voralpenland. Verspielt, poetisch, abgründig, absolut undramatisch – und selbstredend genial.

Zum Stück «Lapidarium»

Fr. 10 Apr

Marstall, 20.00–21.30 Uhr | Publikumsgespräch im Anschluss

(Nicht)Mütter! - 10 Apr

Ein kollektives Rechercheprojekt
Preise U
28 €

22 Stimmen sprechen über ihre Mütter, das Mutter-Werden, das Mutter-Sein, das Niemals- oder Unbedingt-Mutter-Werden-Wollen und das Nicht-Mutter-Werden-Können. Sie verflechten sich zu einem Stück über Entscheidungen, Zweifel, (Fehl-)Geburten, Abbrüche, Transformationen und mutige Handlungen.

Zum Stück «(Nicht)Mütter!»

11 Apr

Samstag

Sa. 11 Apr

Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr

Munich Machine - 11 Apr

Eine Utopie in memoriam Klaus Lemke von Albert Ostermaier
Uraufführung/Auftragswerk
Abo 62
Preise G
17 bis 57 €

Ein Ufo in Weißwurstform landet vor der Bayerischen Staatskanzlei: Film oder Realität? Der Filmemacher und Asphaltcowboy Klaus Lemke begibt sich gemeinsam mit einem Außerirdischen auf eine rasante Zeitreise durch die Geschichte Münchens und damit auf die Suche nach dem, was die Stadt einmal war und vielleicht künftig sein könnte.

Albert Ostermaiers neues Stück ist eine liebevolle Hommage an den 2022 verstorbenen Filmpoeten Klaus Lemke und zugleich Hymne auf und Abrechnung mit seiner Heimatstadt München.

Zum Stück «Munich Machine»

Sa. 11 Apr

Marstall, 20.00–21.25 Uhr | Publikumsgespräch im Anschluss

Ein sanfter Tod - 11 Apr

von Simone de Beauvoir aus dem Französischen von Paul Mayer für die Bühne bearbeitet von Barbara Horvath und Lisa Stiegler
Uraufführung
Preise V
33 €
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Plötzlich klingelt das Telefon und das Leben ändert sich von einem Tag auf den anderen. So auch für Simone de Beauvoir und ihre Schwester, als sie erfahren, dass ihre Mutter im Krankenhaus liegt. Eindringlich und ehrlich schildert Simone de Beauvoir, was es heißt, Abschied zu nehmen von dem Menschen, der einem das Leben geschenkt hat. Nach dem Erfolg von «(Nicht)Mütter!» bringen die Schauspielerinnen Sibylle Canonica, Barbara Horvath und Lisa Stiegler dieses persönliche Stück Weltliteratur erstmals auf eine Theaterbühne.

Zum Stück «Ein sanfter Tod»

12 Apr

Sonntag

So. 12 Apr

Residenztheater, 16.00–17.40 Uhr | Mit Kinderbetreuung | Nur mit Anmeldung: tickets@residenztheater.de

Der zerbrochne Krug - 12 Apr

von Heinrich von Kleist
Abo 82
Preise H
21 bis 64 €

Richter Adam hat ein gravierendes Problem: Nicht nur hat er mit den Folgen seines nächtlichen Alkoholkonsums zu kämpfen, sondern auch mit dem plötzlichen Auftauchen seines Vorgesetzten Walter, der die Rechtsprechung in der Provinz unter die Lupe zu nehmen gedenkt. So ist Adam genötigt, einer Gerichtsverhandlung vorzusitzen, in der er gegen sich selbst ermitteln muss, was er mit allen Mitteln zu verschleiern versucht. Kleists abgründiges Lustspiel entpuppt sich als Enthüllungsdrama um einen veritablen Justizskandal.

Zum Stück «Der zerbrochne Krug»

So. 12 Apr

Marstall, 19.00–21.15 Uhr

Automatenbüfett - 12 Apr

Ein Spiel in drei Akten mit Vorspiel und Nachspiel von Anna Gmeyner
Preise V
33 €
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Die erst vor wenigen Jahren wiederentdeckte jüdische Autorin Anna Gmeyner – 1933 zwang sie der Nationalsozialismus ins Exil – erzählt in «Automatenbüfett» die große Welt im Kleinen. Während Frau Adam versucht, ihr Automatenrestaurant am Laufen zu halten, jagt Herr Adam der Umsetzung seiner vermeintlich revolutionären ökonomischen Vision hinterher, die dem Wohle aller dienen soll. Mit dem Auftauchen der unbekannten Eva gerät die immerwährende Ordnung der Kleinstadt jedoch ins Wanken. 

Zum Stück «Automatenbüfett»

13 Apr

Montag

Mo. 13 Apr

Residenztheater, 19.30–22.10 Uhr | 19 Uhr Einführung

Warten auf Godot - 13 Apr

(En attendant Godot) von Samuel Beckett
Abo 11
Preise G
17 bis 57 €

Wladimir und Estragon warten auf Godot, von dem sie weder wissen, wer er ist, noch, was sie eigentlich von ihm wollen. Der Literaturnobelpreisträger Samuel Beckett schuf mit seinem vieldeutigen und in alle Richtungen interpretierten Werk über das Warten und das Vergehen von Zeit einen der Klassiker der Moderne, den die Hausregisseurin Claudia Bauer neu interpretiert.

Zum Stück «Warten auf Godot»

14 Apr

Dienstag

Di. 14 Apr

Residenztheater, 19.30–22.40 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Romeo und Julia - 14 Apr

von William Shakespeare
Abo 21
Preise I
25 bis 69 €

Romeo und Julia setzen die Sprache der Liebe gegen den Krieg ihrer Verwandten, die Sprache des Dolchs. Schaffen sie es, ein Beispiel zu setzen gegen die unversöhnliche Feindschaft, die in Verona herrscht? Die Hausregisseurin Elsa-Sophie Jach inszeniert die berühmteste Liebesgeschichte der Welt und den Tanz auf dem Vulkan, der ihre Hauptfiguren mitreißt, mit viel Musik und heißen Herzen neu.

Zum Stück «Romeo und Julia»

15 Apr

Mittwoch

Mi. 15 Apr

19.00–21.00 Uhr | Workshop zu «Bernarda Albas Haus» | Ort wird noch bekannt gegeben

Resi-Werkstatt: «Bernarda Albas Haus» - 15 Apr

Preise 15/10€

Einmal im Monat öffnen wir die Türen zur «Resi-Werkstatt», unserem Workshopformat für alle, die Theater aktiv erleben möchten. In dem zweistündigen Workshop setzen Sie sich mit einer aktuellen Produktion des Spielplans auseinander. Durch Improvisationen, szenisches Arbeiten und gemeinsame Gespräche eröffnen sich neue Perspektiven auf die Themen, Figuren und Fragen der Inszenierung.

Zum Stück «Resi-Werkstatt»

Mi. 15 Apr

Residenztheater, 19.30–21.10 Uhr | 19 Uhr Einführung

Der zerbrochne Krug - 15 Apr

von Heinrich von Kleist
Abo 32
Preise H
21 bis 64 €

Richter Adam hat ein gravierendes Problem: Nicht nur hat er mit den Folgen seines nächtlichen Alkoholkonsums zu kämpfen, sondern auch mit dem plötzlichen Auftauchen seines Vorgesetzten Walter, der die Rechtsprechung in der Provinz unter die Lupe zu nehmen gedenkt. So ist Adam genötigt, einer Gerichtsverhandlung vorzusitzen, in der er gegen sich selbst ermitteln muss, was er mit allen Mitteln zu verschleiern versucht. Kleists abgründiges Lustspiel entpuppt sich als Enthüllungsdrama um einen veritablen Justizskandal.

Zum Stück «Der zerbrochne Krug»

16 Apr

Donnerstag

Do. 16 Apr

Marstall, 19.00 Uhr | Nur für Mitglieder der Resifreunde*

Wie spielst Du das? - 16 Apr

Live-Podcast mit Andreas Beck

WIE SPIELST DU DAS? Diese titelgebende Frage stellt Intendant Andreas Beck in jeder Folge einer Schauspielerin oder einem Schauspieler des Residenztheater-Ensembles. In lockerer Atmosphäre sprechen sie über die aktuellen Premieren und Rollen der Schauspielenden, aber auch über Werdegang, Eigenarten und persönliche Erfahrungen.

Live findet der Podcast zum ersten Mal im Rahmen der Mitgliederversammlung der Resifreunde* statt.

Zum Stück «Wie spielst Du das?»

Do. 16 Apr

Residenztheater, 19.30–21.00 Uhr

Abschied - 16 Apr

nach dem gleichnamigen Roman von Sebastian Haffner für die Bühne bearbeitet von Matthias Rippert
Uraufführung
Preise E
13 bis 48 €

Ein letzter Tag in Paris, die letzten Stunden einer großen Liebe und die Gewissheit, dass nichts so bleiben wird, wie es war. In «Abschied» erzählt Sebastian Haffner von der letzten Begegnung mit seiner Geliebten Teddy. Zwischen Cafés, Museumsbesuchen, flüchtigen Begegnungen und intensiven Gesprächen verdichtet sich das noch unbeschwerte Lebensgefühl der frühen 1930er-Jahre. Der Roman begleitet die beiden durch Stunden voller Nähe, Zweifel und Hoffnung bis zum Moment am Bahnsteig, der sie unwiderruflich trennt. Poetisch, atmosphärisch dicht und sehr persönlich schildert Sebastian Haffner nicht nur das Ende einer großen Liebe, sondern auch den Abschied von der eigenen Jugend und einer Epoche kurz vor ihrem Untergang. Nur wenige Wochen benötigte Haffner 1932 für die Niederschrift dieses bis vor kurzem noch unveröffentlichten Romans. Regisseur Matthias Rippert bringt den Stoff nun erstmals auf die Bühne und setzt damit nach dem Erfolg von «Blind» seine Arbeit am Residenztheater fort.

Zum Stück «Abschied»

Do. 16 Apr

Cuvilliéstheater, 20.00–21.20 Uhr | 19.30 Uhr Einführung

Bernarda Albas Haus - 16 Apr

von Federico García Lorca
Preise G
17 bis 57 €

Für ihre erste Inszenierung am Residenztheater hat die Regisseurin Rieke Süßkow, die mit ihren ästhetisch durchkomponierten Arbeiten bekannt wurde, das letzte Drama des großen spanischen Dichters Federico García Lorca gewählt. Seine Protagonistin Bernarda Alba ist eine Witwe, die nach dem Tod ihres Mannes acht Jahre Trauer ausruft, aus ihrem Haus eine Art Gefängnis für ihre fünf erwachsenen Töchter macht und damit das patriarchale System der spanischen Provinz unhinterfragt übernimmt.

Zum Stück «Bernarda Albas Haus»

17 Apr

Freitag

Fr. 17 Apr

Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Cabaret - 17 Apr

Musical von Joe Masteroff (Buch), John Kander (Musik) und Fred Ebb (Gesangstexte) nach dem Stück «Ich bin eine Kamera» von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Abo 51
Preise J
29 bis 74 €
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Das legendäre Musical «Cabaret» führt uns in die schillernde Welt des Kit-Kat-Clubs der 1930er- Jahre. Jeden Abend begeistert die enigmatische Künstlerin Sally Bowles mit ihrem berühmten Song «Life is a Cabaret» das Publikum, das Dekadenz und Diversität feiert. Der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Doch gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich immer stärker in den Alltag der lebenslustigen Lebenskünstler*innen einschleicht.

Zum Stück «Cabaret»

Fr. 17 Apr

Marstall, 20.00–21.35 Uhr | Publikumsgespräch im Anschluss

Rezitativ - 17 Apr

nach der gleichnamigen Erzählung von Toni Morrison aus dem Englischen von Tanja Handels für die Bühne bearbeitet von Miriam Ibrahim
Deutschsprachige Erstaufführung
Preise V
33 €
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Der erst kürzlich wiederentdeckte Text «Rezitativ» ist eine literarische Sensation: Es ist die einzige Erzählung der Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison. Darin treffen zwei junge Frauen aufeinander: Roberta und Twyla, beide aus prekären Verhältnissen, lernen sich in einem Kinderheim kennen und freunden sich an. Immer wieder führt sie der Zufall zusammen, in Schlaglichtern erfahren wir von ihren Männern, ihrer Arbeit, ihren Kindern. Schließlich stehen sie sich bei einer Demonstration gegen Rassentrennung gegenüber. Doch wer von beiden weiß und wer Schwarz ist, lässt die Autorin offen.

Zum Stück «Rezitativ»

18 Apr

Samstag

Sa. 18 Apr

Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr

Munich Machine - 18 Apr

Eine Utopie in memoriam Klaus Lemke von Albert Ostermaier
Uraufführung/Auftragswerk
Abo 61
Preise G
17 bis 57 €

Ein Ufo in Weißwurstform landet vor der Bayerischen Staatskanzlei: Film oder Realität? Der Filmemacher und Asphaltcowboy Klaus Lemke begibt sich gemeinsam mit einem Außerirdischen auf eine rasante Zeitreise durch die Geschichte Münchens und damit auf die Suche nach dem, was die Stadt einmal war und vielleicht künftig sein könnte.

Albert Ostermaiers neues Stück ist eine liebevolle Hommage an den 2022 verstorbenen Filmpoeten Klaus Lemke und zugleich Hymne auf und Abrechnung mit seiner Heimatstadt München.

Zum Stück «Munich Machine»

Sa. 18 Apr

Marstall, 20.00–22.15 Uhr

Automatenbüfett - 18 Apr

Ein Spiel in drei Akten mit Vorspiel und Nachspiel von Anna Gmeyner
Preise V
33 €
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Die erst vor wenigen Jahren wiederentdeckte jüdische Autorin Anna Gmeyner – 1933 zwang sie der Nationalsozialismus ins Exil – erzählt in «Automatenbüfett» die große Welt im Kleinen. Während Frau Adam versucht, ihr Automatenrestaurant am Laufen zu halten, jagt Herr Adam der Umsetzung seiner vermeintlich revolutionären ökonomischen Vision hinterher, die dem Wohle aller dienen soll. Mit dem Auftauchen der unbekannten Eva gerät die immerwährende Ordnung der Kleinstadt jedoch ins Wanken. 

Zum Stück «Automatenbüfett»

Sa. 18 Apr

Cuvilliéstheater, 20.00–21.20 Uhr

Bernarda Albas Haus - 18 Apr

von Federico García Lorca
Preise G
17 bis 57 €

Für ihre erste Inszenierung am Residenztheater hat die Regisseurin Rieke Süßkow, die mit ihren ästhetisch durchkomponierten Arbeiten bekannt wurde, das letzte Drama des großen spanischen Dichters Federico García Lorca gewählt. Seine Protagonistin Bernarda Alba ist eine Witwe, die nach dem Tod ihres Mannes acht Jahre Trauer ausruft, aus ihrem Haus eine Art Gefängnis für ihre fünf erwachsenen Töchter macht und damit das patriarchale System der spanischen Provinz unhinterfragt übernimmt.

Zum Stück «Bernarda Albas Haus»

19 Apr

Sonntag

So. 19 Apr

Residenztheater, 18.30 Uhr | Gespräch mit Ricarda Lang, Wilhelm Heitmeyer und Ingrid Brodnig; Moderation: Cathrin Kahlweit

Zwischenruf: Die Verrohung von Gesellschaften - 19 Apr

Preise 25/20 €

Die wachsende Zahl der Krisen und Dramen, die diese Welt in Atem halten, braucht ruhige Einordnung, kluge Erklärung, treffende Analyse - und ein Quäntchen Zuversicht. In der Talk-Reihe «Zwischenruf – Politik und Kultur am Theater» diskutieren Schriftsteller, Wissenschaftler und Insider über brandaktuelle Themen der Zeit: über Sicherheit und Propaganda, soziale Verwerfungen und die Verrohung von Gesellschaften, über Feindbilder und Macho-Politik. Kuratiert und moderiert wird die neue Reihe am Residenztheater von der langjährigen SZ-Korrespondentin und Osteuropa-Expertin Cathrin Kahlweit.

Zum Stück «Zwischenruf - Politik und Kultur mit Cathrin Kahlweit»

So. 19 Apr

Marstall Salon, 19.00–20.10 Uhr

Heartship - 19 Apr

von Caren Jeß
Deutsche Erstaufführung
Preise 20€/10€
20/10 €

Als Ann sie zum ersten Mal sieht, steht Sara – wie an jedem letzten Donnerstag im Monat – auf der Bühne der Bar «Heartship» und sagt mit ihrem furiosen Stand-up-Auftritt dem Patriarchat den Kampf an. Von diesem Moment an ist die rationale Augenärztin und alleinerziehende Mutter fasziniert von Saras unerschrockener Art. Es entwickelt sich zwischen den beiden eine Verbindung, die sich jenseits der Konventionen romantischer Beziehungen oder platonischer Freundschaften bewegt – eine Heartship eben.

Zum Stück «Heartship»

20 Apr

Montag

Mo. 20 Apr

| Geschlossene Schulvorstellung | Informationen unter resi.alle@residenztheater.de

Wolf - 20 Apr

nach dem gleichnamigen Roman von Saša Stanišić, in einer Fassung des Residenztheaters
Resi Mobil

In seinem Roman «Wolf» erzählt Saša Stanišić eine Geschichte über Freundschaft, Zugehörigkeit und Courage und stellt die Frage, was es bedeutet, anders zu sein. Kemi wird von seiner Mutter in ein Ferienlager im Wald verbannt. Seinen Schlafplatz muss er sich mit Jörg teilen, einem Außenseiter, der noch weniger dazuzugehören scheint und noch dazu von seinen Mitschüler*innen «andersiger» gemacht wird. Geplagt von Mücken, übermotivierten Betreuer*innen und fiesen Spielereien der anderen Jugendlichen versuchen die beiden, die Zeit zu überstehen. Doch dann taucht nachts auch noch der Wolf auf und Kemi wird auf die Probe gestellt: Zieht er sich weiter zurück oder findet er den Mut, sich zu wehren?

Zum Stück «Wolf»

Mo. 20 Apr

Residenztheater, 19.30–21.00 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Blind - 20 Apr

von Lot Vekemans
Deutschsprachige Erstaufführung
Abo 12
Preise F
15 bis 52 €

Erfolgsdramatikerin Lot Vekemans trifft mit ihrem neuen Stück den Nerv der Zeit. Mit großer Sensibilität erzählt sie von Vater und Tochter, gespielt von Manfred Zapatka und Juliane Köhler, die unvereinbar scheinende Haltungen zu gesellschaftlichen und politischen Themen haben, und fragt, wie diese Konflikte überwunden werden können.

Zum Stück «Blind»

21 Apr

Dienstag

Di. 21 Apr

10.00 Uhr | Geschlossene Schulvorstellung | Informationen unter resi.alle@residenztheater.de

Wolf - 21 Apr

nach dem gleichnamigen Roman von Saša Stanišić, in einer Fassung des Residenztheaters
Resi Mobil

In seinem Roman «Wolf» erzählt Saša Stanišić eine Geschichte über Freundschaft, Zugehörigkeit und Courage und stellt die Frage, was es bedeutet, anders zu sein. Kemi wird von seiner Mutter in ein Ferienlager im Wald verbannt. Seinen Schlafplatz muss er sich mit Jörg teilen, einem Außenseiter, der noch weniger dazuzugehören scheint und noch dazu von seinen Mitschüler*innen «andersiger» gemacht wird. Geplagt von Mücken, übermotivierten Betreuer*innen und fiesen Spielereien der anderen Jugendlichen versuchen die beiden, die Zeit zu überstehen. Doch dann taucht nachts auch noch der Wolf auf und Kemi wird auf die Probe gestellt: Zieht er sich weiter zurück oder findet er den Mut, sich zu wehren?

Zum Stück «Wolf»

Di. 21 Apr

Residenztheater, 19.30–20.45 Uhr

Die Rückseite des Lebens - 21 Apr

(Récits de certains faits) von Yasmina Reza
Deutschsprachige Erstaufführung
Preise E
13 bis 48 €

Die Dramatikerin Yasmina Reza («James Brown trug Lockenwickler») ist fasziniert von Gerichtsprozessen, in ihrem Erzählband sind ihre Beobachtungen der vergangenen Jahre zusammengefasst. Lakonisch und pointiert beobachtet sie die Momente, in denen unbegreifliche Taten bewertet, widerstreitende Aussagen für wahr oder fasch befunden werden müssen, oft ganze Leben auf dem Kipppunkt stehen – und fängt wie nebenbei ein Panorama der menschlichen Existenz ein. Die Hausregisseurin Nora Schlocker richtet die Texte für die Bühne ein.

Zum Stück «Die Rückseite des Lebens»

22 Apr

Mittwoch

Mi. 22 Apr

| Geschlossene Schulvorstellung | Informationen unter resi.alle@residenztheater.de

Wolf - 22 Apr

nach dem gleichnamigen Roman von Saša Stanišić, in einer Fassung des Residenztheaters
Resi Mobil

In seinem Roman «Wolf» erzählt Saša Stanišić eine Geschichte über Freundschaft, Zugehörigkeit und Courage und stellt die Frage, was es bedeutet, anders zu sein. Kemi wird von seiner Mutter in ein Ferienlager im Wald verbannt. Seinen Schlafplatz muss er sich mit Jörg teilen, einem Außenseiter, der noch weniger dazuzugehören scheint und noch dazu von seinen Mitschüler*innen «andersiger» gemacht wird. Geplagt von Mücken, übermotivierten Betreuer*innen und fiesen Spielereien der anderen Jugendlichen versuchen die beiden, die Zeit zu überstehen. Doch dann taucht nachts auch noch der Wolf auf und Kemi wird auf die Probe gestellt: Zieht er sich weiter zurück oder findet er den Mut, sich zu wehren?

Zum Stück «Wolf»

23 Apr

Donnerstag

Do. 23 Apr

15.00 Uhr | FORTBILDUNG zu «Ödipus» | Anmeldung per Mail unter resi.alle@residenztheater.de

Fortbildung für Pädagog*innen - 23 Apr

Zweimal im Jahr bieten wir einen Fortbildungstag für Lehrer*innen an. Sie möchten Ihre Schüler*innen auf den bevorstehenden Theaterbesuch einstimmen und suchen noch nach Impulsen zur praktischen Umsetzung? In der dreistündigen Fortbildung zeigen wir Ihnen exemplarisch, wie unsere Theaterstücke einfach und spielerisch vermittelt werden können.

Zum Stück «Fortbildung für Pädagog*innen»

Do. 23 Apr

Marstall, 20.00–21.40 Uhr

Eine Zierde für den Verein - 23 Apr

vom Rauchen, Sporteln, Lieben und Verkaufen; nach dem gleichnamigen Roman von Marieluise Fleißer für die Bühne bearbeitet von Elsa-Sophie Jach und Constanze Kargl
Preise V
33 €

Gustl Gillich, Tabakwarenhändler und lokaler Schwimmstar, verliebt sich in Frieda Geier, Vertreterin für Mehl. Als er jedoch in der Liebe ein Geschäftsmodell und in Frieda eine Billigarbeitskraft entdeckt, wird er von ihr verlassen und findet Trost in Frauenhass und Männerbündelei. Elfriede Jelinek bezeichnete Fleißer, deren einzigen Roman Elsa-Sophie Jach für die Bühne bearbeitet, als die «größte Dramatikerin des 20. Jahrhunderts».

Zum Stück «Eine Zierde für den Verein»

Do. 23 Apr

Cuvilliéstheater, 20.00–22.10 Uhr

Götz von Berlichingen - 23 Apr

nach Johann Wolfgang Goethe von Alexander Eisenach
Preise G
17 bis 57 €

Goethes Frühwerk ist ein maßloses szenisches Epos. Mit seinen über fünfzig Schauplätzen, mehreren Parallelhandlungen und der riesigen Personage sprengte der 22-jährige Dichter alle gängigen Theaterkonventionen seiner Zeit. Für die einen ist Götz ein Freiheitskämpfer, der sich den von feudaler und klerikaler Willkür geprägten Verhältnissen mit ≪eiserner Faust≫ entgegenstellt. Für die anderen aber ist er ein rückwärtsgewandter Reaktionär, der sich an eine überkommene Gesellschaftsform klammert und jede Veränderung kategorisch ablehnt.

Zum Stück «Götz von Berlichingen»

24 Apr

Freitag

Fr. 24 Apr

Residenztheater, 19.30 Uhr
Premiere

Ödipus - 24 Apr

von Robert Icke nach Sophokles aus dem Englischen von Christina Schlögl
Deutschsprachige Erstaufführung
Premiere
Preise I
25 bis 69 €

Ödipus, dem Spitzenkandidaten der neuen politischen Bewegung, ist der Wahlsieg so gut wie sicher. Doch warum werden die Umstände des tödlichen Verkehrsunfalls seines Vorgängers unter Verschluss gehalten? Und was hat es mit den Fake News um seine Herkunft auf sich? Ödipus beginnt zu ermitteln – allen Warnungen zum Trotz. Der britische Regisseur und Dramatiker Robert Icke übersetzt wie schon in seiner Schnitzler-Aktualisierung «Die Ärztin» einen Klassiker des Theaters radikal in die Gegenwart. Ickes «Ödipus» blickt hinter den Mythos und ist Familientragödie und Politthriller zugleich.

Zum Stück «Ödipus»

Fr. 24 Apr

Marstall, 20.00–22.00 Uhr

Marat/Sade - 24 Apr

Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade
von Peter Weiss
Preise V
33 €
ggf. Restkarten an der Abendkasse

In Peter Weiss’ bahnbrechendem Stück treffen zwei von der Französischen Revolution Desillusionierte und Verfechter des Exzesses aufeinander: Marat vs. Sade. Ein Streitgespräch zwischen Marat, dem Befürworter des Terrors, und dem Marquis de Sade, dem Meister der Eskapaden, über die alles entscheidende Frage, ob eine Veränderung der Verhältnisse überhaupt möglich ist. Und falls ja, um welchen Preis? Und mit welchen Mitteln? «Marat/Sade» ist ein Spektakel des Übergangs, der Zeitenwende und des Zweifelns.

Zum Stück «Marat/Sade»

Fr. 24 Apr

Cuvilliéstheater, 20.00–21.20 Uhr

Bernarda Albas Haus - 24 Apr

von Federico García Lorca
Preise G
17 bis 57 €

Für ihre erste Inszenierung am Residenztheater hat die Regisseurin Rieke Süßkow, die mit ihren ästhetisch durchkomponierten Arbeiten bekannt wurde, das letzte Drama des großen spanischen Dichters Federico García Lorca gewählt. Seine Protagonistin Bernarda Alba ist eine Witwe, die nach dem Tod ihres Mannes acht Jahre Trauer ausruft, aus ihrem Haus eine Art Gefängnis für ihre fünf erwachsenen Töchter macht und damit das patriarchale System der spanischen Provinz unhinterfragt übernimmt.

Zum Stück «Bernarda Albas Haus»

25 Apr

Samstag

Sa. 25 Apr

Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr

Cabaret - 25 Apr

Musical von Joe Masteroff (Buch), John Kander (Musik) und Fred Ebb (Gesangstexte) nach dem Stück «Ich bin eine Kamera» von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Geschenkabo 2
Preise J
29 bis 74 €
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Das legendäre Musical «Cabaret» führt uns in die schillernde Welt des Kit-Kat-Clubs der 1930er- Jahre. Jeden Abend begeistert die enigmatische Künstlerin Sally Bowles mit ihrem berühmten Song «Life is a Cabaret» das Publikum, das Dekadenz und Diversität feiert. Der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Doch gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich immer stärker in den Alltag der lebenslustigen Lebenskünstler*innen einschleicht.

Zum Stück «Cabaret»

Sa. 25 Apr

Marstall, 20.00–21.50 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES | 19.30 Uhr Einführung

Das Gelobte Land - 25 Apr

von Asiimwe Deborah Kawe
Uraufführung
Preise U
28 €

Asiimwe Deborah Kawe erzählt in ihrem Schauspiel von der Lebensleistung einer nicht-dokumentierten Einwanderin. Wie so viele andere trägt die Krankenpflegerin Achen, Hauptfigur der Autorin, mit ihrer Arbeitskraft und als Steuerzahlerin zur Prosperität eines Landes bei, das sich über Nacht entschloßen hat, sie daraus zu vertreiben.

Zum Stück «Das Gelobte Land»

26 Apr

Sonntag

So. 26 Apr

Residenztheater, 11.00–12.15 Uhr

Pippi Langstrumpf - 26 Apr

von Astrid Lindgren für die Bühne bearbeitet von Christian Schönfelder
Preise D
11 bis 43 €

Als Pippi Langstrumpf in die verlassene Villa Kunterbunt einzieht, fegt ein Wirbelwind in das Leben von Annika und Tommy. Zusammen mit ihrem Affen Herrn Nilsson und dem Pferd Kleiner Onkel stellt sie den Alltag der braven Geschwister auf den Kopf. Ob Polizisten, Räuber oder die besorgte Nachbarschaft, die außergewöhnliche Seeräubertochter führt alle, die sie in ihre Schranken weisen wollen, mit Witz und Leichtigkeit an der Nase herum – schließlich ist sie das stärkste Mädchen der Welt!

Zum Stück «Pippi Langstrumpf»

So. 26 Apr

Marstall, 19.00 Uhr

Joana Osman: Wenn wir vom Fliegen träumen - 26 Apr

Buchpräsentation
Preise 20€/10€
20/10 €

Friedensaktivistin Joana Osman aus ihrem neuen Roman und spricht mit Literaturjournalist Günter Keil über Freundschaft, freien Willen und das vergessene Gefühl von Glück. Ein poetischer Roman über zwei Freundinnen, die sich in der scheinbaren Idylle der Vorstadt gegenseitig Halt geben – bis eines Tages plötzlich Gott vor der Tür steht.

Zum Stück «Joana Osman: Wenn wir vom Fliegen träumen»

So. 26 Apr

Residenztheater, 19.30 Uhr

Ödipus - 26 Apr

von Robert Icke nach Sophokles aus dem Englischen von Christina Schlögl
Deutschsprachige Erstaufführung
Neuproduktionsabo
Preise H
21 bis 64 €

Ödipus, dem Spitzenkandidaten der neuen politischen Bewegung, ist der Wahlsieg so gut wie sicher. Doch warum werden die Umstände des tödlichen Verkehrsunfalls seines Vorgängers unter Verschluss gehalten? Und was hat es mit den Fake News um seine Herkunft auf sich? Ödipus beginnt zu ermitteln – allen Warnungen zum Trotz. Der britische Regisseur und Dramatiker Robert Icke übersetzt wie schon in seiner Schnitzler-Aktualisierung «Die Ärztin» einen Klassiker des Theaters radikal in die Gegenwart. Ickes «Ödipus» blickt hinter den Mythos und ist Familientragödie und Politthriller zugleich.

Zum Stück «Ödipus»

So. 26 Apr

Cuvilliéstheater, 20.00–22.10 Uhr | Theatertag | 18/12 Euro auf allen Plätzen

Götz von Berlichingen - 26 Apr

nach Johann Wolfgang Goethe von Alexander Eisenach
Preise Theatertag
18/12€

Goethes Frühwerk ist ein maßloses szenisches Epos. Mit seinen über fünfzig Schauplätzen, mehreren Parallelhandlungen und der riesigen Personage sprengte der 22-jährige Dichter alle gängigen Theaterkonventionen seiner Zeit. Für die einen ist Götz ein Freiheitskämpfer, der sich den von feudaler und klerikaler Willkür geprägten Verhältnissen mit ≪eiserner Faust≫ entgegenstellt. Für die anderen aber ist er ein rückwärtsgewandter Reaktionär, der sich an eine überkommene Gesellschaftsform klammert und jede Veränderung kategorisch ablehnt.

Zum Stück «Götz von Berlichingen»

27 Apr

Montag

Mo. 27 Apr

Residenztheater, 19.30–21.10 Uhr | 19 Uhr Einführung

Der zerbrochne Krug - 27 Apr

von Heinrich von Kleist
Preise H
21 bis 64 €

Richter Adam hat ein gravierendes Problem: Nicht nur hat er mit den Folgen seines nächtlichen Alkoholkonsums zu kämpfen, sondern auch mit dem plötzlichen Auftauchen seines Vorgesetzten Walter, der die Rechtsprechung in der Provinz unter die Lupe zu nehmen gedenkt. So ist Adam genötigt, einer Gerichtsverhandlung vorzusitzen, in der er gegen sich selbst ermitteln muss, was er mit allen Mitteln zu verschleiern versucht. Kleists abgründiges Lustspiel entpuppt sich als Enthüllungsdrama um einen veritablen Justizskandal.

Zum Stück «Der zerbrochne Krug»

28 Apr

Dienstag

Di. 28 Apr

Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr | Mit Sigi Zimmerschied

Gschichtn vom Brandner Kaspar - 28 Apr

Volksstück in 4 Akten von Franz Xaver Kroetz frei nach Motiven von Franz von Kobell
Uraufführung/Auftragswerk
Preise I
25 bis 69 €

Nach einem Vierteljahrhundert kehrt der Brandner Kaspar wieder ans Residenztheater zurück – und wie! In Anlehnung an Franz von Kobells Mundarterzählung erzählt Franz Xaver Kroetz die Geschichte von dem bayerischen Sturschädel, der sich nicht einmal dem leibhaftigen Tod, dem Boanlkramer, beugen will, sehr ehrlich und berührend, dabei ganz unsentimental und mit viel Humor. Der Münchner Film-, Schauspiel- und Opernregisseur Philipp Stölzl bringt die «Gschichtn vom Brandner Kaspar» als ein «großes Bilderbuch, denn das Stück ist natürlich ein Märchen» auf die Bühne.

Zum Stück «Gschichtn vom Brandner Kaspar»

29 Apr

Mittwoch

Mi. 29 Apr

Residenztheater, 19.30 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Ödipus - 29 Apr

von Robert Icke nach Sophokles aus dem Englischen von Christina Schlögl
Deutschsprachige Erstaufführung
Abo 34
Preise H
21 bis 64 €

Ödipus, dem Spitzenkandidaten der neuen politischen Bewegung, ist der Wahlsieg so gut wie sicher. Doch warum werden die Umstände des tödlichen Verkehrsunfalls seines Vorgängers unter Verschluss gehalten? Und was hat es mit den Fake News um seine Herkunft auf sich? Ödipus beginnt zu ermitteln – allen Warnungen zum Trotz. Der britische Regisseur und Dramatiker Robert Icke übersetzt wie schon in seiner Schnitzler-Aktualisierung «Die Ärztin» einen Klassiker des Theaters radikal in die Gegenwart. Ickes «Ödipus» blickt hinter den Mythos und ist Familientragödie und Politthriller zugleich.

Zum Stück «Ödipus»

Mi. 29 Apr

Cuvilliéstheater, 20.00–22.00 Uhr

Der Untertan - 29 Apr

nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann für die Bühne bearbeitet von Alexander Eisenach
Preise H
21 bis 64 €

Heinrich Manns 1914 erschienener hellsichtiger Bildungsroman «Der Untertan» porträtiert mit bitterbösem Humor das Wilhelminische Kaiserreich und sein sich selbst feierndes und von nationalistischen Großmachtfantasien träumendes Bürgertum. Manns Protagonist Diederich Heßling ist ein Opportunist ohne Rückgrat und Zivilcourage. Nur am Stammtisch vergisst er seine Unsicherheit und schwingt sich zu nationalen Reden auf. Doch Mann zeichnet Heßling nicht als Witzfigur, sondern als eine komplexe, von blindem Autoritätsglauben geprägte und am Ende deformierte Persönlichkeit.

Zum Stück «Der Untertan»

30 Apr

Donnerstag

Do. 30 Apr

Residenztheater, 19.30–22.10 Uhr | Zum letzten Mal
Zum letzten Mal

Drei Schwestern - 30 Apr

von Simon Stone nach Anton Tschechow
Preise I
25 bis 69 €

Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst und subtilen Charakterstudien thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Social Media Kindheitserinnerungen wie Zukunftsvisionen nachhängen.

Zum Stück «Drei Schwestern»

Do. 30 Apr

Marstall, 20.00 Uhr
Premiere

Mercury - 30 Apr

Eine Spurensuche von Michał Borczuch und Ensemble
Uraufführung
Preise W
37€
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Freddie Mercury, der Frontmann der legendären britischen Rockband Queen, verbrachte von 1979 bis 1985 viel Zeit in München. Er bewohnte hier mehrere Wohnungen, schloss enge Freundschaften und nahm sein erstes Soloalbum auf. Was zog ihn an die Isar? Die Liebe, das wilde Nachtleben und die vielen Treffpunkte der Gay-Community? Die Musicland Studios von Giorgio Moroder und ihre bahnbrechenden Innovationen in elektronischer Musik? Oder wollte er sich einfach nur den rigiden britischen Steuergesetzen entziehen?

Zum Stück «Mercury»