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Spielplan

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Der Vorverkauf für November läuft! Der Vorverkauf für Dezember beginnt am SA 31. Oktober 2026.

1 Nov

Sonntag

So. 1 Nov

Residenztheater, 18.30 Uhr | Publikumsgespräch mit der Regisseurin im Anschluss

Einar Schleef ‒ Ich habe kein Deutschland gefunden - 1 Nov

Dokumentarfilm von Sandra Prechtel
Preise 15/10€

Anlässlich des Kinostarts geht der Dokumentarfilm auf Theater-Tour – mit der Regisseurin Sandra Prechtel, Zeitzeug*innen und Schauspieler*innen.

Zum Stück »Einar Schleef ‒ Ich habe kein Deutschland gefunden«

So. 1 Nov

Marstall, 19.00–20.40 Uhr

La Musica ‒ zwischen ihr und ihm - 1 Nov

nach den Theaterstücken »La Musica 2« und »Die englische Geliebte« von Marguerite Duras
Preise V
33 €

Die italienische Regisseurin Silvia Costa kombiniert in ihrer neuen Arbeit zwei Texte von Marguerite Duras, der Grande Dame der französischen Literatur. Während in »La Musica« ein Paar am Abend nach der Scheidung das gemeinsame Leben ganz realistisch Revue passieren lässt und sich ausmalt, was hätte passieren können, wenn es zusammengeblieben wäre, ist »Die englische Geliebte« die Albtraumversion des Endes einer Beziehung, in der sich die jahrelang schwelende Gewalt Bahn bricht.

Zum Stück »La Musica ‒ zwischen ihr und ihm«

2 Nov

Montag

Mo. 2 Nov

Residenztheater, 19.30–21.00 Uhr

Prima Facie - 2 Nov

von Suzie Miller
Preise E
13 bis 48 €

Tessa Ensler ist eine erfolgreiche Anwältin, deren Königsdisziplin die Verteidigung von Angeklagten in Fällen sexueller Übergriffe ist. Dann wird sie selbst vergewaltigt – und das von einem Kollegen. Sie zeigt ihn an und steht im Kreuzverhör nun auf der anderen Seite – als Opfer. Suzie Miller gibt mit »Prima Facie« Millionen von Frauen, die weltweit Gewalt erleiden, eine Stimme.

Zum Stück »Prima Facie«

3 Nov

Dienstag

Di. 3 Nov

Cuvilliéstheater, 19.30–21.20 Uhr | Publikumsgespräch im Anschluss

Bye Bye Lolita - 3 Nov

nach dem gleichnamigen Roman von Lea Ruckpaul für die Bühne bearbeitet von Lea Ruckpaul und Nora Schlocker
Uraufführung
Preise G
17 bis 57 €

Vladimir Nabokovs Roman »Lolita« aus dem Jahr 1955 wurde ein Bestseller, wenn auch ein umstrittener. Kontroversielle Diskussionen um Pornografieverdacht und Publikationsverbot auf der einen und Faszination für die literarische Finesse auf der anderen Seite begleiten ihn seit dem Erscheinen. Auf seine zum zweifelhaften Mythos gewordene Titelfigur blickte der Autor durch die Augen ihres Stiefvaters. Lea Ruckpaul lässt in ihrem erfolgreichen Debütroman Dolores Haze überleben und erzählt die Geschichte des jahrelangen Missbrauchs rückblickend mit der Analysefähigkeit der erwachsenen Frau, die nicht einseitig als Opfer verstanden werden möchte.

Zum Stück »Bye Bye Lolita«

4 Nov

Mittwoch

Mi. 4 Nov

Cuvilliéstheater, 19.30–20.50 Uhr

Bernarda Albas Haus - 4 Nov

von Federico García Lorca
Preise G
17 bis 57 €

Für ihre erste Inszenierung am Residenztheater hat die Regisseurin Rieke Süßkow, die mit ihren ästhetisch durchkomponierten Arbeiten bekannt wurde, das letzte Drama des großen spanischen Dichters Federico García Lorca gewählt. Seine Protagonistin Bernarda Alba ist eine Witwe, die nach dem Tod ihres Mannes acht Jahre Trauer ausruft, aus ihrem Haus eine Art Gefängnis für ihre fünf erwachsenen Töchter macht und damit das patriarchale System der spanischen Provinz unhinterfragt übernimmt.

Zum Stück »Bernarda Albas Haus«

Mi. 4 Nov

Marstall, 20.00–21.45 Uhr | Anlässlich des 35. Todestages von Freddie Mercury

Mercury - 4 Nov

Eine Spurensuche von Michał Borczuch und Ensemble
Uraufführung
Preise V
33 €

Freddie Mercury, der Frontmann der legendären britischen Rockband Queen, verbrachte von 1979 bis 1985 viel Zeit in München. Er bewohnte hier mehrere Wohnungen, schloss enge Freundschaften und nahm sein erstes Soloalbum auf. Was zog ihn an die Isar? Die Liebe, das wilde Nachtleben und die vielen Treffpunkte der Gay-Community? Die Musicland Studios von Giorgio Moroder und ihre bahnbrechenden Innovationen in elektronischer Musik? Oder wollte er sich einfach nur den rigiden britischen Steuergesetzen entziehen?

Zum Stück »Mercury«

5 Nov

Donnerstag

Do. 5 Nov

15.00 Uhr | zu »Faust I« | Anmeldung per Mail unter resi.alle@residenztheater.de | Treffpunkt Residenztheater Haupteingang

Fortbildung für Pädagog*innen - 5 Nov

Sie möchten Ihre Klasse auf den bevorstehenden Theaterbesuch einstimmen und suchen noch nach Impulsen zur praktischen Umsetzung? In der dreistündigen Fortbildung zeigen wir exemplarisch an einer Inszenierung, wie Sie die Aufführung mit einfachen Methoden spielerisch vermitteln können.

Zum Stück »Fortbildung für Pädagog*innen«

Do. 5 Nov

Marstall, 20.00–21.50 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Das Gelobte Land - 5 Nov

von Asiimwe Deborah Kawe
Uraufführung
Preise U
28 €

Asiimwe Deborah Kawe erzählt in ihrem Schauspiel von der Lebensleistung einer nicht-dokumentierten Einwanderin. Wie so viele andere trägt die Krankenpflegerin Achen, Hauptfigur der Autorin, mit ihrer Arbeitskraft und als Steuerzahlerin zur Prosperität eines Landes bei, das sich über Nacht entschloßen hat, sie daraus zu vertreiben.

Zum Stück »Das Gelobte Land«

6 Nov

Freitag

Fr. 6 Nov

Residenztheater, 19.00 Uhr | Münchner Premiere

Faust I - 6 Nov

Eine Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe
Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen
Preise J
29 bis 74 €

»Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust« – Goethes Faust beschreibt damit nicht nur ein persönliches Drama, sondern eine Erfahrung moderner Subjektivität: Das Ich erscheint als Gefüge widersprüchlicher Kräfte. Goethes Drama zeigt den modernen Menschen als Getriebenen einer Logik permanenter Steigerung – zwischen Selbstkontrolle, Konsum und Zerstörung. Ulrich Rasche zeigt dieses Geschehen als inneres Kammerspiel. Die Figuren verkörpern Kräfte eines zerrissenen Bewusstseins; Mephisto wird zu einem dunklen Schatten des Subjekts selbst.

Zum Stück »Faust I«

Fr. 6 Nov

Marstall, 20.00–21.25 Uhr

Die Gewehre der Frau Carrar / Würgendes Blei - 6 Nov

von Bertolt Brecht / eine Fortschreibung von Björn SC Deigner
Uraufführung / Auftragswerk
Preise V
33 €

Brechts kurzes Stück kreist um die erschreckend aktuelle Frage, ob es angesichts eines gewaltsamen Angriffs die Möglichkeit neutraler Enthaltung gibt. »Würgendes Blei«, der zweite Teil der Inszenierung, schreibt die Geschichte der Frau Carrar bis in die Gegenwart weiter, sucht nach einer Sprache für den Schrecken von Krieg und Zerstörung und erhebt Anklage gegen die Gewalt und ihre Werkzeuge.

Zum Stück »Die Gewehre der Frau Carrar / Würgendes Blei«

7 Nov

Samstag

Sa. 7 Nov

Residenztheater, 19.30–21.00 Uhr

Abschied - 7 Nov

nach dem gleichnamigen Roman von Sebastian Haffner für die Bühne bearbeitet von Matthias Rippert und Moritz Treuenfels
Uraufführung
Preise E
13 bis 48 €

Ein letzter Tag in Paris, die letzten Stunden einer großen Liebe und die Gewissheit, dass nichts so bleiben wird, wie es war. In »Abschied« erzählt Sebastian Haffner von der letzten Begegnung mit seiner Geliebten Teddy. Zwischen Cafés, Museumsbesuchen, flüchtigen Begegnungen und intensiven Gesprächen verdichtet sich das noch unbeschwerte Lebensgefühl der frühen 1930er-Jahre. Der Roman begleitet die beiden durch Stunden voller Nähe, Zweifel und Hoffnung bis zum Moment am Bahnsteig, der sie unwiderruflich trennt. Poetisch, atmosphärisch dicht und sehr persönlich schildert Sebastian Haffner nicht nur das Ende einer großen Liebe, sondern auch den Abschied von der eigenen Jugend und einer Epoche kurz vor ihrem Untergang. Nur wenige Wochen benötigte Haffner 1932 für die Niederschrift dieses bis vor kurzem noch unveröffentlichten Romans. Regisseur Matthias Rippert bringt den Stoff nun erstmals auf die Bühne und setzt damit nach dem Erfolg von »Blind« seine Arbeit am Residenztheater fort.

Zum Stück »Abschied«

Sa. 7 Nov

Marstall, 20.00–21.30 Uhr

Reigen. Variationen - 7 Nov

von Anja Hilling frei nach »Reigen« von Arthur Schnitzler
Uraufführung/Auftragswerk
Preise V
33 €

Vierundzwanzig Stunden im Englischen Garten. Irgendwo zwischen Monopteros und Haus der Kunst begegnen sich – in zehn Szenen und jeweils zu zweit – die DJane Ada, der Unternehmer Franzi, der Dichter Graf, die Reinigungskraft Maround die Sexarbeiterin Eleonore. Die vielfach ausgezeichnete Dramatikerin Anja Hilling denkt Arthur Schnitzlers »Reigen« neu für unsere Gegenwart.

Zum Stück »Reigen. Variationen«

8 Nov

Sonntag

So. 8 Nov

Residenztheater, 18.00 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Faust I - 8 Nov

Eine Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe
Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen
Abo 73
Preise I
25 bis 69 €

»Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust« – Goethes Faust beschreibt damit nicht nur ein persönliches Drama, sondern eine Erfahrung moderner Subjektivität: Das Ich erscheint als Gefüge widersprüchlicher Kräfte. Goethes Drama zeigt den modernen Menschen als Getriebenen einer Logik permanenter Steigerung – zwischen Selbstkontrolle, Konsum und Zerstörung. Ulrich Rasche zeigt dieses Geschehen als inneres Kammerspiel. Die Figuren verkörpern Kräfte eines zerrissenen Bewusstseins; Mephisto wird zu einem dunklen Schatten des Subjekts selbst.

Zum Stück »Faust I«

So. 8 Nov

Marstall, 19.00–20.45 Uhr

Nach Mitternacht - 8 Nov

nach dem gleichnamigen Roman von Irmgard Keun für die Bühne bearbeitet von Cosmea Spelleken
Preise V
33 €

»Nach Mitternacht« erzählt von zwei Tagen im Jahr 1936. Die neunzehnjährige Sanna flieht zu ihrem Bruder Algin, einem mit Schreibverbot belegten Autor. Zwischen Feiern, Cafés und Kneipen erkennt sie die wachsende ideologische Vereinnahmung ihres direkten Umfelds. Keuns Exilroman schildert den faschistischen Alltag eindringlich – ihr zweiter internationaler Erfolg nach »Das kunstseidene Mädchen«.

Zum Stück »Nach Mitternacht«

9 Nov

Montag

Mo. 9 Nov

Residenztheater, 19.30–21.50 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Ödipus - 9 Nov

von Robert Icke nach Sophokles
Deutschsprachige Erstaufführung
Abo 12
Preise H
21 bis 64 €

Ödipus, dem Spitzenkandidaten der neuen politischen Bewegung, ist der Wahlsieg so gut wie sicher. Doch warum werden die Umstände des tödlichen Verkehrsunfalls seines Vorgängers unter Verschluss gehalten? Und was hat es mit den Fake News um seine Herkunft auf sich? Ödipus beginnt zu ermitteln – allen Warnungen zum Trotz. Der britische Regisseur und Dramatiker Robert Icke übersetzt wie schon in seiner Schnitzler-Aktualisierung »Die Ärztin« einen Klassiker des Theaters radikal in die Gegenwart. Ickes »Ödipus« blickt hinter den Mythos und ist Familientragödie und Politthriller zugleich.

Zum Stück »Ödipus«

Mo. 9 Nov

Cuvilliéstheater, 19.30–21.30 Uhr

Der Untertan - 9 Nov

nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann für die Bühne bearbeitet von Alexander Eisenach
Preise H
21 bis 64 €

Heinrich Manns 1914 erschienener hellsichtiger Bildungsroman »Der Untertan« porträtiert mit bitterbösem Humor das Wilhelminische Kaiserreich und sein sich selbst feierndes und von nationalistischen Großmachtfantasien träumendes Bürgertum. Manns Protagonist Diederich Heßling ist ein Opportunist ohne Rückgrat und Zivilcourage. Nur am Stammtisch vergisst er seine Unsicherheit und schwingt sich zu nationalen Reden auf. Doch Mann zeichnet Heßling nicht als Witzfigur, sondern als eine komplexe, von blindem Autoritätsglauben geprägte und am Ende deformierte Persönlichkeit.

Zum Stück »Der Untertan«

10 Nov

Dienstag

Di. 10 Nov

Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr

Gschichtn vom Brandner Kaspar - 10 Nov

Volksstück in 4 Akten von Franz Xaver Kroetz frei nach Motiven von Franz von Kobell
Uraufführung/Auftragswerk
Abo 23
Preise I
25 bis 69 €

Nach einem Vierteljahrhundert kehrt der Brandner Kaspar wieder ans Residenztheater zurück – und wie! In Anlehnung an Franz von Kobells Mundarterzählung erzählt Franz Xaver Kroetz die Geschichte von dem bayerischen Sturschädel, der sich nicht einmal dem leibhaftigen Tod, dem Boanlkramer, beugen will, sehr ehrlich und berührend, dabei ganz unsentimental und mit viel Humor. Der Münchner Film-, Schauspiel- und Opernregisseur Philipp Stölzl bringt die »Gschichtn vom Brandner Kaspar« als ein »großes Bilderbuch, denn das Stück ist natürlich ein Märchen« auf die Bühne.

Zum Stück »Gschichtn vom Brandner Kaspar«

Di. 10 Nov

Cuvilliéstheater, 19.30–21.30 Uhr

Der Untertan - 10 Nov

nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann für die Bühne bearbeitet von Alexander Eisenach
Preise H
21 bis 64 €

Heinrich Manns 1914 erschienener hellsichtiger Bildungsroman »Der Untertan« porträtiert mit bitterbösem Humor das Wilhelminische Kaiserreich und sein sich selbst feierndes und von nationalistischen Großmachtfantasien träumendes Bürgertum. Manns Protagonist Diederich Heßling ist ein Opportunist ohne Rückgrat und Zivilcourage. Nur am Stammtisch vergisst er seine Unsicherheit und schwingt sich zu nationalen Reden auf. Doch Mann zeichnet Heßling nicht als Witzfigur, sondern als eine komplexe, von blindem Autoritätsglauben geprägte und am Ende deformierte Persönlichkeit.

Zum Stück »Der Untertan«

11 Nov

Mittwoch

12 Nov

Donnerstag

Do. 12 Nov

Residenztheater, 19.00–22.20 Uhr

Die Dreigroschenoper - 12 Nov

von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik)
Abo 42
Preise J
29 bis 74 €

Unter dem gleichgültigen Mond von Soho versucht Londons Unterwelt Mackie Messer dingfest zu machen; mit Songs und Texten, so geschliffen scharf wie Macs Messer. Brecht, Hauptmann und Weill erschufen mit »Die Dreigroschenoper« (uraufgeführt 1928) eine völlig neue Form des Musiktheaters. Ein Stück über eine Gesellschaft, in der alles auf seinen Geldwert reduziert wird und Räuber*innen Bürger*innen sind – und umgekehrt.

Zum Stück »Die Dreigroschenoper«

Do. 12 Nov

Marstall, 20.00–21.40 Uhr

La Musica ‒ zwischen ihr und ihm - 12 Nov

nach den Theaterstücken »La Musica 2« und »Die englische Geliebte« von Marguerite Duras
Preise V
33 €

Die italienische Regisseurin Silvia Costa kombiniert in ihrer neuen Arbeit zwei Texte von Marguerite Duras, der Grande Dame der französischen Literatur. Während in »La Musica« ein Paar am Abend nach der Scheidung das gemeinsame Leben ganz realistisch Revue passieren lässt und sich ausmalt, was hätte passieren können, wenn es zusammengeblieben wäre, ist »Die englische Geliebte« die Albtraumversion des Endes einer Beziehung, in der sich die jahrelang schwelende Gewalt Bahn bricht.

Zum Stück »La Musica ‒ zwischen ihr und ihm«

13 Nov

Freitag

Fr. 13 Nov

Marstall, 19.00–21.00 Uhr | 18.30 Uhr Einführung

Marat/Sade - 13 Nov

Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade
von Peter Weiss
Preise V
33 €

In Peter Weiss’ bahnbrechendem Stück treffen zwei von der Französischen Revolution Desillusionierte und Verfechter des Exzesses aufeinander: Marat vs. Sade. Ein Streitgespräch zwischen Marat, dem Befürworter des Terrors, und dem Marquis de Sade, dem Meister der Eskapaden, über die alles entscheidende Frage, ob eine Veränderung der Verhältnisse überhaupt möglich ist. Und falls ja, um welchen Preis? Und mit welchen Mitteln? »Marat/Sade« ist ein Spektakel des Übergangs, der Zeitenwende und des Zweifelns.

Zum Stück »Marat/Sade«

Fr. 13 Nov

Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr

Munich Machine - 13 Nov

Eine Utopie in memoriam Klaus Lemke von Albert Ostermaier
Uraufführung/Auftragswerk
Abo 51
Preise G
17 bis 57 €

Ein Ufo in Weißwurstform landet vor der Bayerischen Staatskanzlei: Film oder Realität? Der Filmemacher und Asphaltcowboy Klaus Lemke begibt sich gemeinsam mit einem Außerirdischen auf eine rasante Zeitreise durch die Geschichte Münchens und damit auf die Suche nach dem, was die Stadt einmal war und vielleicht künftig sein könnte.

Albert Ostermaiers neues Stück ist eine liebevolle Hommage an den 2022 verstorbenen Filmpoeten Klaus Lemke und zugleich Hymne auf und Abrechnung mit seiner Heimatstadt München.

Zum Stück »Munich Machine«

14 Nov

Samstag

Sa. 14 Nov

Residenztheater, 19.30–22.50 Uhr

Die Dreigroschenoper - 14 Nov

von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik)
Abo 64
Preise J
29 bis 74 €

Unter dem gleichgültigen Mond von Soho versucht Londons Unterwelt Mackie Messer dingfest zu machen; mit Songs und Texten, so geschliffen scharf wie Macs Messer. Brecht, Hauptmann und Weill erschufen mit »Die Dreigroschenoper« (uraufgeführt 1928) eine völlig neue Form des Musiktheaters. Ein Stück über eine Gesellschaft, in der alles auf seinen Geldwert reduziert wird und Räuber*innen Bürger*innen sind – und umgekehrt.

Zum Stück »Die Dreigroschenoper«

Sa. 14 Nov

Marstall, 20.00–21.30 Uhr

Reigen. Variationen - 14 Nov

von Anja Hilling frei nach »Reigen« von Arthur Schnitzler
Uraufführung/Auftragswerk
Preise V
33 €

Vierundzwanzig Stunden im Englischen Garten. Irgendwo zwischen Monopteros und Haus der Kunst begegnen sich – in zehn Szenen und jeweils zu zweit – die DJane Ada, der Unternehmer Franzi, der Dichter Graf, die Reinigungskraft Maround die Sexarbeiterin Eleonore. Die vielfach ausgezeichnete Dramatikerin Anja Hilling denkt Arthur Schnitzlers »Reigen« neu für unsere Gegenwart.

Zum Stück »Reigen. Variationen«

15 Nov

Sonntag

So. 15 Nov

Residenztheater, 16.00–17.20 Uhr

Pippi Langstrumpf - 15 Nov

von Astrid Lindgren für die Bühne bearbeitet von Christian Schönfelder
Preise D
11 bis 43 €

Als Pippi Langstrumpf in die verlassene Villa Kunterbunt einzieht, fegt ein Wirbelwind in das Leben von Annika und Tommy. Zusammen mit ihrem Affen Herrn Nilsson und dem Pferd Kleiner Onkel stellt sie den Alltag der braven Geschwister auf den Kopf. Ob Polizisten, Räuber oder die besorgte Nachbarschaft, die außergewöhnliche Seeräubertochter führt alle, die sie in ihre Schranken weisen wollen, mit Witz und Leichtigkeit an der Nase herum – schließlich ist sie das stärkste Mädchen der Welt!

Zum Stück »Pippi Langstrumpf«

So. 15 Nov

Marstall Salon, 19.00 Uhr | Ensembleabend

kurz & gut - 15 Nov

Musikalischer Literatursalon von und mit Cathrin Störmer
Preise P
11/10 €

Zusammen mit wechselnden Gästen widmet sich Cathrin Störmer der literarischen Kurzform: Kurzgeschichten. Und weil ein Lied ja auch eine Kurzgeschichte ist, gibt's ein passendes oder unpassendes Lied dazu. Eine neue Reihe ist für alle, denen Oper zu lang, Pop zu poppig und das Leben zu linear ist.

Zum Stück »kurz & gut«

So. 15 Nov

Cuvilliéstheater, 19.30–21.20 Uhr | Publikumsgespräch im Anschluss

Bye Bye Lolita - 15 Nov

nach dem gleichnamigen Roman von Lea Ruckpaul für die Bühne bearbeitet von Lea Ruckpaul und Nora Schlocker
Uraufführung
Preise G
17 bis 57 €

Vladimir Nabokovs Roman »Lolita« aus dem Jahr 1955 wurde ein Bestseller, wenn auch ein umstrittener. Kontroversielle Diskussionen um Pornografieverdacht und Publikationsverbot auf der einen und Faszination für die literarische Finesse auf der anderen Seite begleiten ihn seit dem Erscheinen. Auf seine zum zweifelhaften Mythos gewordene Titelfigur blickte der Autor durch die Augen ihres Stiefvaters. Lea Ruckpaul lässt in ihrem erfolgreichen Debütroman Dolores Haze überleben und erzählt die Geschichte des jahrelangen Missbrauchs rückblickend mit der Analysefähigkeit der erwachsenen Frau, die nicht einseitig als Opfer verstanden werden möchte.

Zum Stück »Bye Bye Lolita«

16 Nov

Montag

Mo. 16 Nov

Residenztheater, 19.30–21.10 Uhr | 19 Uhr Einführung

Der zerbrochne Krug - 16 Nov

von Heinrich von Kleist
Abo 11
Preise H
21 bis 64 €

Richter Adam hat ein gravierendes Problem: Nicht nur hat er mit den Folgen seines nächtlichen Alkoholkonsums zu kämpfen, sondern auch mit dem plötzlichen Auftauchen seines Vorgesetzten Walter, der die Rechtsprechung in der Provinz unter die Lupe zu nehmen gedenkt. So ist Adam genötigt, einer Gerichtsverhandlung vorzusitzen, in der er gegen sich selbst ermitteln muss, was er mit allen Mitteln zu verschleiern versucht. Kleists abgründiges Lustspiel entpuppt sich als Enthüllungsdrama um einen veritablen Justizskandal.

Zum Stück »Der zerbrochne Krug«

Mo. 16 Nov

Marstall, 20.00–22.15 Uhr

Automatenbüfett - 16 Nov

Ein Spiel in drei Akten mit Vorspiel und Nachspiel von Anna Gmeyner
Preise V
33 €

Die erst vor wenigen Jahren wiederentdeckte jüdische Autorin Anna Gmeyner – 1933 zwang sie der Nationalsozialismus ins Exil – erzählt in »Automatenbüfett« die große Welt im Kleinen. Während Frau Adam versucht, ihr Automatenrestaurant am Laufen zu halten, jagt Herr Adam der Umsetzung seiner vermeintlich revolutionären ökonomischen Vision hinterher, die dem Wohle aller dienen soll. Mit dem Auftauchen der unbekannten Eva gerät die immerwährende Ordnung der Kleinstadt jedoch ins Wanken. 

Zum Stück »Automatenbüfett«

17 Nov

Dienstag

Di. 17 Nov

Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Cabaret - 17 Nov

Musical von Joe Masteroff (Buch), John Kander (Musik) und Fred Ebb (Gesangstexte) nach dem Stück »Ich bin eine Kamera« von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Preise J
29 bis 74 €

Das legendäre Musical »Cabaret« führt uns in die schillernde Welt des Kit-Kat-Clubs der 1930er- Jahre. Jeden Abend begeistert die enigmatische Künstlerin Sally Bowles mit ihrem berühmten Song »Life is a Cabaret« das Publikum, das Dekadenz und Diversität feiert. Der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Doch gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich immer stärker in den Alltag der lebenslustigen Lebenskünstler*innen einschleicht.

Zum Stück »Cabaret«

Di. 17 Nov

Marstall, 20.00–21.25 Uhr | Publikumsgespräch im Anschluss

Ein sanfter Tod - 17 Nov

von Simone de Beauvoir
Uraufführung
Preise V
33 €

Plötzlich klingelt das Telefon und das Leben ändert sich von einem Tag auf den anderen. So auch für Simone de Beauvoir und ihre Schwester, als sie erfahren, dass ihre Mutter im Krankenhaus liegt. Eindringlich und ehrlich schildert Simone de Beauvoir, was es heißt, Abschied zu nehmen von dem Menschen, der einem das Leben geschenkt hat. Nach dem Erfolg von »(Nicht)Mütter!« bringen die Schauspielerinnen Sibylle Canonica, Barbara Horvath und Lisa Stiegler dieses persönliche Stück Weltliteratur erstmals auf eine Theaterbühne.

Zum Stück »Ein sanfter Tod«

18 Nov

Mittwoch

Mi. 18 Nov

Residenztheater, 19.30–21.50 Uhr | 19 Uhr Einführung

Maria Stuart - 18 Nov

von Friedrich Schiller
Abo 32
Preise H
21 bis 64 €

Intrigen, Verschwörungen, politische Ränkespiele – Schillers Trauerspiel zeigt den Machtkampf zwischen der englischen Königin Elisabeth I. und der schottischen Königin Maria Stuart. Was aber, wenn nur der Zufall über Macht und Ohnmacht entscheidet? Dann könnten die Rollen auch »getauscht« werden. So wird bei jeder Vorstellung gelost, welche der beiden Schauspielerinnen die Siegerin oder die Besiegte verkörpert.

Zum Stück »Maria Stuart«

19 Nov

Donnerstag

Do. 19 Nov

19.00–21.00 Uhr | Treffpunkt: Haupteingang Residenztheater

Resi-Werkstatt: »Faust I« - 19 Nov

Preise 15/10€

Einmal im Monat öffnen wir die Türen zur »Resi-Werkstatt«, unserem Workshopformat für alle, die Theater aktiv erleben möchten. In dem zweistündigen Workshop setzen Sie sich mit einer aktuellen Produktion des Spielplans auseinander. Durch Improvisationen, szenisches Arbeiten und gemeinsame Gespräche eröffnen sich neue Perspektiven auf die Themen, Figuren und Fragen der Inszenierung.

Zum Stück »Resi-Werkstatt«

20 Nov

Freitag

Fr. 20 Nov

Residenztheater, 19.00 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Faust I - 20 Nov

Eine Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe
Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen
Abo 53
Preise I
25 bis 69 €

»Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust« – Goethes Faust beschreibt damit nicht nur ein persönliches Drama, sondern eine Erfahrung moderner Subjektivität: Das Ich erscheint als Gefüge widersprüchlicher Kräfte. Goethes Drama zeigt den modernen Menschen als Getriebenen einer Logik permanenter Steigerung – zwischen Selbstkontrolle, Konsum und Zerstörung. Ulrich Rasche zeigt dieses Geschehen als inneres Kammerspiel. Die Figuren verkörpern Kräfte eines zerrissenen Bewusstseins; Mephisto wird zu einem dunklen Schatten des Subjekts selbst.

Zum Stück »Faust I«

21 Nov

Samstag

Sa. 21 Nov

Residenztheater, 19.00 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Faust I - 21 Nov

Eine Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe
Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen
Abo 63
Preise I
25 bis 69 €

»Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust« – Goethes Faust beschreibt damit nicht nur ein persönliches Drama, sondern eine Erfahrung moderner Subjektivität: Das Ich erscheint als Gefüge widersprüchlicher Kräfte. Goethes Drama zeigt den modernen Menschen als Getriebenen einer Logik permanenter Steigerung – zwischen Selbstkontrolle, Konsum und Zerstörung. Ulrich Rasche zeigt dieses Geschehen als inneres Kammerspiel. Die Figuren verkörpern Kräfte eines zerrissenen Bewusstseins; Mephisto wird zu einem dunklen Schatten des Subjekts selbst.

Zum Stück »Faust I«

Sa. 21 Nov

Marstall, 20.00 Uhr
Premiere

Bambi - 21 Nov

Musical aus dem Wald und auf Leben und Tod, nach dem gleichnamigen Roman von Felix Salten
Preise V
33 €

Das Rehkitz Bambi ist keineswegs eine Schöpfung von Walt Disney, sondern die des Wiener Schriftstellers Felix Salten. Als passionierter Jäger schildert er in seiner »Lebensgeschichte aus dem Walde« von 1922 den rauen Kreislauf des Lebens von Bambis Geburt bis ins hohe Alter. Wie jeder neue Tag im Wald eine existenzielle Challenge für die Tierwelt bereithält, erzählt der Musiker und Regisseur Schorsch Kamerun mit seinem Ensemble in einer bunten und gefährlichen Revue.

Zum Stück »Bambi«

22 Nov

Sonntag

So. 22 Nov

Marstall Salon, 16.30 Uhr | Ensembleabend

Buch trifft Bühne: Leseclub zu »Bye Bye Lolita« - 22 Nov

von und mit Isabell Antonia Höckel und Lea Maria Unterseer
Preise Eintritt frei

Der neue Leseclub »Buch trifft Bühne« lädt alle ein, die Lust haben, tiefer in die Geschichten hinter den Stücken einzutauchen. Gemeinsam mit Ensemblemitglied Isabell Antonia Höckel und Dramaturgin und Dramaturgieassistentin Lea Unterseer entdecken wir die Literatur, die hinter dem Spielplan der Spielzeit 25/26 steckt  – inspirierend, spannend, vielseitig.

Zum Stück »Buch trifft Bühne«

So. 22 Nov

Residenztheater, 18.30–21.30 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES

Cabaret - 22 Nov

Musical von Joe Masteroff (Buch), John Kander (Musik) und Fred Ebb (Gesangstexte) nach dem Stück »Ich bin eine Kamera« von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Preise J
29 bis 74 €

Das legendäre Musical »Cabaret« führt uns in die schillernde Welt des Kit-Kat-Clubs der 1930er- Jahre. Jeden Abend begeistert die enigmatische Künstlerin Sally Bowles mit ihrem berühmten Song »Life is a Cabaret« das Publikum, das Dekadenz und Diversität feiert. Der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Doch gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich immer stärker in den Alltag der lebenslustigen Lebenskünstler*innen einschleicht.

Zum Stück »Cabaret«

23 Nov

Montag

Mo. 23 Nov

Residenztheater, 19.30–21.45 Uhr | Theatertag | 18/12 Euro auf allen Plätzen | 19 Uhr Einführung

Lapidarium - 23 Nov

von Rainald Goetz
Uraufführung
Preise Theatertag
18/12€

Rainald Goetz, der vielfach ausgezeichnete Ausnahmeautor, hat die Uraufführung seines neuesten Theatertexts Hausregisseurin Elsa-Sophie Jach anvertraut. Der Text ist eine wilde Mischung der Genres: Tagebuch und Requiem, verwoben mit Szenen aus einem wahnwitzigen Drehbuchvorhaben mit Helmut Dietl und Franz Xaver Kroetz, dem Goetz das Stück auch widmet. Und er erweist darin seiner bayerischen Heimat Reverenz, der Stadt München genauso wie dem Voralpenland. Verspielt, poetisch, abgründig, absolut undramatisch – und selbstredend genial.

Zum Stück »Lapidarium«

Mo. 23 Nov

Marstall, 20.00–21.40 Uhr | Anlässlich des 125. Geburtstags von Marieluise Fleißer

Eine Zierde für den Verein - 23 Nov

vom Rauchen, Sporteln, Lieben und Verkaufen; nach dem gleichnamigen Roman von Marieluise Fleißer für die Bühne bearbeitet von Elsa-Sophie Jach und Constanze Kargl
Preise V
33 €

Gustl Gillich, Tabakwarenhändler und lokaler Schwimmstar, verliebt sich in Frieda Geier, Vertreterin für Mehl. Als er jedoch in der Liebe ein Geschäftsmodell und in Frieda eine Billigarbeitskraft entdeckt, wird er von ihr verlassen und findet Trost in Frauenhass und Männerbündelei. Elfriede Jelinek bezeichnete Fleißer, deren einzigen Roman Elsa-Sophie Jach für die Bühne bearbeitet, als die »größte Dramatikerin des 20. Jahrhunderts«.

Zum Stück »Eine Zierde für den Verein«

24 Nov

Dienstag

Di. 24 Nov

Residenztheater, 11.00–12.20 Uhr | Schulvorstellung

Pippi Langstrumpf - 24 Nov

von Astrid Lindgren für die Bühne bearbeitet von Christian Schönfelder
Preise D
11 bis 43 €

Als Pippi Langstrumpf in die verlassene Villa Kunterbunt einzieht, fegt ein Wirbelwind in das Leben von Annika und Tommy. Zusammen mit ihrem Affen Herrn Nilsson und dem Pferd Kleiner Onkel stellt sie den Alltag der braven Geschwister auf den Kopf. Ob Polizisten, Räuber oder die besorgte Nachbarschaft, die außergewöhnliche Seeräubertochter führt alle, die sie in ihre Schranken weisen wollen, mit Witz und Leichtigkeit an der Nase herum – schließlich ist sie das stärkste Mädchen der Welt!

Zum Stück »Pippi Langstrumpf«

Di. 24 Nov

18.30 Uhr | Anlässlich des 35. Todestages von Freddie Mercury | Treffpunkt: Sendlinger Tor

Finding Freddie - 24 Nov

Ein Spaziergang auf den Spuren von Mercurys München
Preise 15/10€
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Vor der Vorstellung von Mercury begibt sich Kulturwissenschaftler und Gay Guide Anian Halder mit dem Publikum auf Spurensuche durch das München Freddie Mercurys. Die Stadtführung verbindet historische Orte, queere Geschichte und die Themen der Inszenierung zu einer gemeinsamen Annäherung an eine vielschichtige Figur und ihre Zeit.

Zum Stück »Finding Freddie«

Di. 24 Nov

Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr

Die Präsidentinnen - 24 Nov

von Werner Schwab
Abo 21
Preise G
17 bis 57 €

Der österreichische Dramatiker Werner Schwab gilt als radikaler Erneuerer des Volksstücks und Sprachvirtuose. Für seine Komödie »Die Präsidentinnen« schuf er mit Erna, Grete und Mariedl drei unverwechselbare Frauenfiguren, die mit böser Bauernschläue und rasanter Sprachakrobatik ihren bescheidenen Platz im Leben zu verteidigen suchen und dabei über ihren Größenwahn stolpern.

Zum Stück »Die Präsidentinnen«

Di. 24 Nov

Marstall, 20.00–21.45 Uhr

Mercury - 24 Nov

Eine Spurensuche von Michał Borczuch und Ensemble
Uraufführung
Preise V
33 €

Freddie Mercury, der Frontmann der legendären britischen Rockband Queen, verbrachte von 1979 bis 1985 viel Zeit in München. Er bewohnte hier mehrere Wohnungen, schloss enge Freundschaften und nahm sein erstes Soloalbum auf. Was zog ihn an die Isar? Die Liebe, das wilde Nachtleben und die vielen Treffpunkte der Gay-Community? Die Musicland Studios von Giorgio Moroder und ihre bahnbrechenden Innovationen in elektronischer Musik? Oder wollte er sich einfach nur den rigiden britischen Steuergesetzen entziehen?

Zum Stück »Mercury«

25 Nov

Mittwoch

Mi. 25 Nov

Residenztheater, 10.00–11.20 Uhr | Schulvorstellung mit Gebärdensprache mit Deaf-Performance

Pippi Langstrumpf - 25 Nov

von Astrid Lindgren für die Bühne bearbeitet von Christian Schönfelder
Preise D
11 bis 43 €

Als Pippi Langstrumpf in die verlassene Villa Kunterbunt einzieht, fegt ein Wirbelwind in das Leben von Annika und Tommy. Zusammen mit ihrem Affen Herrn Nilsson und dem Pferd Kleiner Onkel stellt sie den Alltag der braven Geschwister auf den Kopf. Ob Polizisten, Räuber oder die besorgte Nachbarschaft, die außergewöhnliche Seeräubertochter führt alle, die sie in ihre Schranken weisen wollen, mit Witz und Leichtigkeit an der Nase herum – schließlich ist sie das stärkste Mädchen der Welt!

Zum Stück »Pippi Langstrumpf«

Mi. 25 Nov

Residenztheater, 19.30–21.00 Uhr | Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen | Publikumsgespräch mit der Juristin Narin Nosrati im Anschluss

Prima Facie - 25 Nov

von Suzie Miller
Abo 33
Preise E
13 bis 48 €

Tessa Ensler ist eine erfolgreiche Anwältin, deren Königsdisziplin die Verteidigung von Angeklagten in Fällen sexueller Übergriffe ist. Dann wird sie selbst vergewaltigt – und das von einem Kollegen. Sie zeigt ihn an und steht im Kreuzverhör nun auf der anderen Seite – als Opfer. Suzie Miller gibt mit »Prima Facie« Millionen von Frauen, die weltweit Gewalt erleiden, eine Stimme.

Zum Stück »Prima Facie«

26 Nov

Donnerstag

Do. 26 Nov

Residenztheater, 19.30 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES | 19 Uhr Einführung

König Lear - 26 Nov

von William Shakespeare
Abo 43
Preise I
25 bis 69 €

Der Münchner Publikumsliebling und Ausnahmeschauspieler Manfred Zapatka in einer der ganz großen Titelfiguren William Shakespeares: König Lear. Es ist die Charakterstudie eines alternden, unberechenbaren Patriarchen und Tyrannen.

Zum Stück »König Lear«

27 Nov

Freitag

Fr. 27 Nov

10.00 Uhr | Geschlossene Schulvorstellung | Informationen unter resi.alle@residenztheater.de

Wolf - 27 Nov

nach dem gleichnamigen Roman von Saša Stanišić, in einer Fassung des Residenztheaters
Resi Mobil

In seinem Roman »Wolf« erzählt Saša Stanišić eine Geschichte über Freundschaft, Zugehörigkeit und Courage und stellt die Frage, was es bedeutet, anders zu sein. Kemi wird von seiner Mutter in ein Ferienlager im Wald verbannt. Seinen Schlafplatz muss er sich mit Jörg teilen, einem Außenseiter, der noch weniger dazuzugehören scheint und noch dazu von seinen Mitschüler*innen »andersiger« gemacht wird. Geplagt von Mücken, übermotivierten Betreuer*innen und fiesen Spielereien der anderen Jugendlichen versuchen die beiden, die Zeit zu überstehen. Doch dann taucht nachts auch noch der Wolf auf und Kemi wird auf die Probe gestellt: Zieht er sich weiter zurück oder findet er den Mut, sich zu wehren?

Zum Stück »Wolf«

Fr. 27 Nov

Residenztheater, 19.30–22.50 Uhr

Die Dreigroschenoper - 27 Nov

von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik)
Abo 54
Preise J
29 bis 74 €

Unter dem gleichgültigen Mond von Soho versucht Londons Unterwelt Mackie Messer dingfest zu machen; mit Songs und Texten, so geschliffen scharf wie Macs Messer. Brecht, Hauptmann und Weill erschufen mit »Die Dreigroschenoper« (uraufgeführt 1928) eine völlig neue Form des Musiktheaters. Ein Stück über eine Gesellschaft, in der alles auf seinen Geldwert reduziert wird und Räuber*innen Bürger*innen sind – und umgekehrt.

Zum Stück »Die Dreigroschenoper«

Fr. 27 Nov

Marstall, 20.00 Uhr

Bambi - 27 Nov

Musical aus dem Wald und auf Leben und Tod, nach dem gleichnamigen Roman von Felix Salten
Preise U
28 €

Das Rehkitz Bambi ist keineswegs eine Schöpfung von Walt Disney, sondern die des Wiener Schriftstellers Felix Salten. Als passionierter Jäger schildert er in seiner »Lebensgeschichte aus dem Walde« von 1922 den rauen Kreislauf des Lebens von Bambis Geburt bis ins hohe Alter. Wie jeder neue Tag im Wald eine existenzielle Challenge für die Tierwelt bereithält, erzählt der Musiker und Regisseur Schorsch Kamerun mit seinem Ensemble in einer bunten und gefährlichen Revue.

Zum Stück »Bambi«

28 Nov

Samstag

Sa. 28 Nov

15.00 Uhr | Nur mit Anmeldung: resi.alle@residenztheater.de | Ort wird noch bekannt gegeben

KICK-OFF Jugendklubs - 28 Nov

Einmal wöchentlich bieten wir Spielklubs für verschiedene Altersgruppen und mit unterschiedlichen Themen an, die von Ensemblemitgliedern, Regieassistent*innen und einer Theaterpädagogin angeleitet werden. So haben Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ohne Vorkenntnisse und Casting, eine ganze Spielzeit lang miteinander eine eigene Produktion bis zur Premiere zu entwickeln.
Beim Kick-off-Treffen stellen wir unsere Teams und ihre Ideen vor.

Zum Stück »KICK-OFF Jugendklubs«

Sa. 28 Nov

Residenztheater, 19.30–21.10 Uhr

Der zerbrochne Krug - 28 Nov

von Heinrich von Kleist
Preise H
21 bis 64 €

Richter Adam hat ein gravierendes Problem: Nicht nur hat er mit den Folgen seines nächtlichen Alkoholkonsums zu kämpfen, sondern auch mit dem plötzlichen Auftauchen seines Vorgesetzten Walter, der die Rechtsprechung in der Provinz unter die Lupe zu nehmen gedenkt. So ist Adam genötigt, einer Gerichtsverhandlung vorzusitzen, in der er gegen sich selbst ermitteln muss, was er mit allen Mitteln zu verschleiern versucht. Kleists abgründiges Lustspiel entpuppt sich als Enthüllungsdrama um einen veritablen Justizskandal.

Zum Stück »Der zerbrochne Krug«

Sa. 28 Nov

Marstall, 20.00 Uhr

Michael Wolffsohn: Genie und Gewissen - Der Fall Karajan - 28 Nov

Preise 20€

In seinem im Frühjahr veröffentlichten Werk »Genie und Gewissen« untersucht der Historiker Michael Wolffsohn die vieldiskutierte Position des Dirigenten Herbert von Karajan im Nationalsozialismus neu. Für das Residenztheater und die Bayerische Staatsoper hat er aus dem Material einen diskursiven Text für drei Lesestimmen erarbeitet, ergänzt durch Musikausschnitte und Videomaterial.

Zum Stück »Michael Wolffsohn: Genie und Gewissen - Der Fall Karajan«

29 Nov

Sonntag

So. 29 Nov

Residenztheater, 16.00–18.20 Uhr | WITH ENGLISH SURTITLES | Mit Kinderbetreuung, nur mit Anmeldung: tickets@residenztheater.de

Ödipus - 29 Nov

von Robert Icke nach Sophokles
Deutschsprachige Erstaufführung
Abo 82
Preise H
21 bis 64 €

Ödipus, dem Spitzenkandidaten der neuen politischen Bewegung, ist der Wahlsieg so gut wie sicher. Doch warum werden die Umstände des tödlichen Verkehrsunfalls seines Vorgängers unter Verschluss gehalten? Und was hat es mit den Fake News um seine Herkunft auf sich? Ödipus beginnt zu ermitteln – allen Warnungen zum Trotz. Der britische Regisseur und Dramatiker Robert Icke übersetzt wie schon in seiner Schnitzler-Aktualisierung »Die Ärztin« einen Klassiker des Theaters radikal in die Gegenwart. Ickes »Ödipus« blickt hinter den Mythos und ist Familientragödie und Politthriller zugleich.

Zum Stück »Ödipus«

30 Nov

Montag

Mo. 30 Nov

Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr

Die Präsidentinnen - 30 Nov

von Werner Schwab
Preise G
17 bis 57 €

Der österreichische Dramatiker Werner Schwab gilt als radikaler Erneuerer des Volksstücks und Sprachvirtuose. Für seine Komödie »Die Präsidentinnen« schuf er mit Erna, Grete und Mariedl drei unverwechselbare Frauenfiguren, die mit böser Bauernschläue und rasanter Sprachakrobatik ihren bescheidenen Platz im Leben zu verteidigen suchen und dabei über ihren Größenwahn stolpern.

Zum Stück »Die Präsidentinnen«

Mo. 30 Nov

Marstall, 20.00–22.00 Uhr

Marat/Sade - 30 Nov

Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade
von Peter Weiss
Preise V
33 €

In Peter Weiss’ bahnbrechendem Stück treffen zwei von der Französischen Revolution Desillusionierte und Verfechter des Exzesses aufeinander: Marat vs. Sade. Ein Streitgespräch zwischen Marat, dem Befürworter des Terrors, und dem Marquis de Sade, dem Meister der Eskapaden, über die alles entscheidende Frage, ob eine Veränderung der Verhältnisse überhaupt möglich ist. Und falls ja, um welchen Preis? Und mit welchen Mitteln? »Marat/Sade« ist ein Spektakel des Übergangs, der Zeitenwende und des Zweifelns.

Zum Stück »Marat/Sade«