Thom Luz

Thom Luz, geboren in Zürich, studierte an der Zürcher Hochschule für Musik und Theater und inszeniert sowohl in der freien Szene als auch an Stadttheatern in der Schweiz, Deutschland und Frankreich. 2014 wurde er vom Fachmagazin «Theater heute» zum Nachwuchsregisseur des Jahres gewählt. Seit 2015 ist Thom Luz Hausregisseur am Theater Basel und erhielt mit seinen Inszenierungen Einladungen zum Heidelberger Stückemarkt, den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin und zum Kontakt International Theatre Festival Toruń, an das Maillon Straßburg und an das Théâtre Nanterre-Amandiers Paris. Mit «Atlas der abgelegenen Inseln» (2015, Schauspiel Hannover), «Traurige Zauberer» (2017, Staatstheater Mainz) und «Girl from the Fog Machine Factory» (2019, Gessnerallee Zürich) war er zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Seine Produktionen «When I Die», «Unusual Weather Phenomena Project» und «Girl From The Fog Machine Factory» touren durch Europa, Stationen waren u. a. die Stadtsschowburg Amsterdam, Vidy Lausanne, Nanterre-Amandiers Paris sowie Festivals in Hamburg, Marseille, Montpellier, Warschau, Moskau, Jerusalem und Reykjavík. 2019 erhält er den Schweizer Theaterpreis.

Ab der Spielzeit 2019/2020 ist er Hausregisseur am Residenztheater.

Stücke

Georg Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als seltsames Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz macht «Leonce und Lena» zum Ausgangspunkt eines musiktheatralischen Streifzugs durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Leonce und Lena
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 14 Dez
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 10 Jan
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 13 Jan

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Olympiapark in the Dark
Marstall, 19.00 Uhr
So 29 Dez
Marstall, 19.00 Uhr
So 05 Jan
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 11 Jan
Marstall, 19.00 Uhr
So 19 Jan
Marstall, 20.00 Uhr
Mi 29 Jan