ThomLuz

Hausregisseur

Thom Luz, geboren in Zürich, studierte an der Zürcher Hochschule für Musik und Theater und inszeniert sowohl in der freien Szene als auch an Stadttheatern in der Schweiz, Deutschland und Frankreich. 2014 wurde er vom Fachmagazin «Theater heute» zum Nachwuchsregisseur des Jahres gewählt. Mit «Atlas der abgelegenen Inseln» (2015, Schauspiel Hannover), «Traurige Zauberer» (2017, Staatstheater Mainz) und «Girl from the Fog Machine Factory» (2019, Gessnerallee Zürich) war er zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Von 2015 bis 2020 war Thom Luz Hausregisseur am Theater Basel. Seine freien Produktionen touren durch Europa, Stationen sind u.a. die Stadsschouwburg Amsterdam, Vidy Lausanne, Nanterre-Amandiers Paris sowie Festivals in Hamburg, Wien, Marseille, Montpellier, Warschau, Moskau, Jerusalem und Reykjavík. 2019 erhielt er den Schweizer Theaterpreis. Im Mai 2022 ist die Premiere seiner Inszenierung «Werckmeister Harmonien» in der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. 

Seit der Spielzeit 2019/2020 ist er Hausregisseur am Residenztheater. Seine erste Inszenierung am Resi war «Olympiapark in the dark» nach einer Komposition von Charles Ives im Marstall. Seine Regiearbeit «Leonce und Lena» nach Georg Büchner ist weiterhin im Repertoire.

Thom Luz hat zudem gemeinsam mit dem Videokünstler Jonas Alsleben eine Videoinstallation mit den Schauspieler*innen des Ensembles im Foyer des Residenztheaters arrangiert, aus der auch Stills und Nahaufnahmen im Ensembleheft 2021/2022 zu sehen sind.

In der Spielzeit 2021/2022 inszeniert er «Die Wolken, die Vögel, der Reichtum» im Cuvilliéstheater.

Stücke

Im Phrontisterion, der Denkfabrik des Sokrates, wird an der Herstellung des Wahren und Guten gearbeitet – und heimlich am Sockel des Weltbilds gesägt. Für die Technik, das schwache Argument zum starken zu machen und umgekehrt, sind die Philosoph*innen berühmt und berüchtigt. Und genau deshalb steht auch eines Tages ein neuer Schüler auf der Flucht vor der Schuldenlast vor der Tür ... Thom Luz entwickelt aus drei Komödien des Aristophanes einen neuen musikalischen Theaterabend. Schwerpunkte: Gier, Geiz und Gesang.

Die Wolken, die Vögel, der Reichtum
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
So 12 Jun
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Mo 13 Jun

Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz nimmt es zum Anlass für einen musiktheatralischen Streifzug durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Leonce und Lena

Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz nimmt es zum Anlass für einen musiktheatralischen Streifzug durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Resi streamt: Leonce und Lena