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DANN SPIELEN SIE WIEDER.

wir spielen wieder live auf unseren bühnen für Sie!

Liebes Publikum,

endlich ist es so weit: nach 191 Tagen Lockdown eröffnen wir am DO 13. Mai das Residenztheater mit der Premiere von «Hamlet» in der Inszenierung von Robert Borgmann.

Den Marstall eröffnen wir am SA 15. Mai mit der Uraufführung «Teile (hartes Brot)» in der Inszenierung von Hausregisseurin Julia Hölscher.

Weitere Vorstellungen sind in Planung und werden zeitnah veröffentlicht.

In unseren FAQs finden Sie alle Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Ihrem Theaterbesuch in Coronazeiten.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Residenztheater

Heute
16 Mai
Sonntag
So 16 Mai

Hamlet

von William Shakespeare
Residenztheater, 17.00–20.30 Uhr
Preise H

Ein goldenes Zeitalter scheint mit dem Ableben des dänischen Königs ein Ende zu finden. Sein Nachfolger versucht die aufkeimenden Konflikte mit Diplomatie zu beschwichtigen, doch Prinz Hamlet will den Onkel als Thronfolger und neuen Mann der Mutter nicht akzeptieren. Während das Volk willens scheint, sich von der Illegitimität des neuen Machthabers überzeugen zu lassen, will Hamlet dessen Platz aber auch nicht einnehmen – und sabotiert so, vielleicht unbewusst, die tradierte Vorstellung der politischen Ordnung an sich. Ist Hamlet der legendäre Zauderer, der nicht genug Mut zum Handeln hat, oder findet er sich vor den Trümmern eines hoffnungslos veralteten Regierungssystems wieder? Sind die Verschwörungen und Intrigen, die er aufdeckt, das eigentliche Wesen der Politik als Theaterbühne – oder sind sie vielmehr Halluzinationen eines trauernden Sohns und politikverdrossenen Studenten?

Robert Borgmann inszeniert Shakespeares Meisterwerk, «die Mona Lisa der Literatur» (T. S. Eliot), als bildgewaltige und hoch musikalische Meditation über die Sterblichkeit des Menschen.

Zum Stück «Hamlet»
So 16 Mai

Resi zoomt: 100 Mal Lenz - Ein Versuch

nach «Lenz» von Georg Büchner
20.00–20.45 Uhr | anschließend Publikumsgespräch
Preise R

Ihr Ziel, 50 Vorstellungen ihrer «Lenz»-Adaption in einer Zoom-Konferenz zu spielen, hat die Schauspielerin Lisa Stiegler im Februar erreicht – und macht trotzdem weiter! Sie erhöht sie auf 100 Vorstellungen – in der Hoffnung, einen Teil davon in den kommenden Monaten auch wieder analog spielen zu können.

Fünf Menschen sind live per Zoom-Konferenz zur Vorstellung in der Theatergarderobe eingeladen. Auch Sie sind dabei gebeten, ihre Kamera und ihr Mikrofon einzuschalten und so als wesentlicher Teil der Vorstellung präsent zu sein: als Publikum. Im anschließenden Gespräch haben Sie Gelegenheit, sich mit der Schauspielerin über das Erlebte auszutauschen.

Zum Stück «Resi zoomt: 100 Mal Lenz - Ein Versuch»
17 Mai
Montag
18 Mai
Dienstag
Di 18 Mai

Resi streamt: Sneak Preview zu «Dekalog»

nach dem gleichnamigen Drehbuch von Krzysztof Kieślowski und Krzysztof Piesiewicz
Stream, 19.00 Uhr
Preise 0-100 €

«Was, im Innersten, ist richtig und was ist falsch?», fragten sich der Filmregisseur Krzysztof Kieślowski und der Anwalt Krzysztof Piesiewicz, als sie 1983 den international gefeierten Filmzyklus «Dekalog» entwickelten, der in zehn Episoden jeweils ein biblisches Gebot in der säkularen Gegenwart beleuchtet. Der spanische Opern- und Schauspielregisseur Calixto Bieito kehrt mit seiner Version des «Dekalog» ans Residenztheater zurück. Er entwickelt aus dem Filmstoff eine neue Erzählweise, die das Verhältnis zwischen tradierten Werten und aktueller Realität, zwischen Kunst und Wirklichkeit neu untersucht und im Geiste Kieślowskis die moralische Unruhe der Jetztzeit befragt.

Zum Stück «Resi streamt: Sneak Preview zu «Dekalog»»
19 Mai
Mittwoch
Mi 19 Mai

Resi zoomt: Finsternis

von Davide Enia
Deutschsprachige Erstaufführung
19.30–20.30 Uhr | anschließend Publikumsgespräch
Preise R

Der italienische Schriftsteller Davide Enia wird von seinem deutschen Kollegen Albert Ostermaier zu einem Literaturfestival nach München eingeladen. Dieser schlägt ihm vor, einen Text über die Lage der Flüchtlinge in Süditalien mitzubringen – für den Sizilianer Enia Anlass, auf die Insel Lampedusa zu reisen, die er nur als Urlauber kennt. Spätestens im Oktober 2013 wurde diese durch ein Schiffsunglück mit Hunderten Toten zum erschreckenden Sinnbild des Unvermögens der Europäischen Union, das Sterben der Flüchtenden im Mittelmeer zu verhindern.

Enia verwebt die einschneidenden Erfahrungen auf Lampedusa und den drohenden Verlust des Onkels zu einer menschlichen und dichten Reflexion über die elementare Themen des Menschseins.

Zum Stück «Resi zoomt: Finsternis»
20 Mai
Donnerstag
Do 20 Mai

Resi zoomt: Niemand wartet auf dich

von Lot Vekemans
Deutsche Erstaufführung
19.30–20.30 Uhr | anschließend Publikumsgespräch
Preise R

Die vielgespielte holländische Dramatikerin und Autorin Lot Vekemans gibt mit ihrem Stück drei Frauenfiguren eine Bühne, die sich auf unterschiedliche Weise mit der Frage nach der Eigenverantwortung auseinandersetzen. Juliane Köhler schlüpft in diese verschiedenen Figuren, die die bewusste Reflektion ihres persönlichen Engagements in der Gesellschaft verbindet.

Zum Stück «Resi zoomt: Niemand wartet auf dich»
21 Mai
Freitag
Fr 21 Mai

Resi zoomt: Rex Osterwald

von Michel Decar
Uraufführung
19.30–20.30 Uhr | anschließend Publikumsgespräch
Preise R

Deutschland im Superwahljahr. Rex Osterwald möchte die Gegenkandidatin unbedingt ausschalten und Kanzler werden. Seine Kritiker*innen, Journalist*innen wie politische Gegner*innen, bezeichnen ihn als T-Rex, was er in der Tat ist, dennoch verletzt es ihn. Ein T-Rex kann also auch dünnhäutig sein. Aber diese Kränkungen sind nichts gegen seinen ausgeprägten Optimismus. Er ist der festen Überzeugung, dass er Deutschland wieder ganz nach vorne bringen könnte. «Wenn alle Deutschland lieben würden, hätten wir doch überhaupt keine Probleme.»

Zum Stück «Resi zoomt: Rex Osterwald»
Fr 21 Mai
Premiere

Erinnerung eines Mädchens

von Annie Ernaux
Uraufführung
Marstall, 20.00 Uhr
Preise 28€/22€

In ihrer 2016 erschienenen autobiografischen Erzählung «Erinnerung eines Mädchens» unternimmt die französische Autorin Annie Ernaux den Versuch, einem zutiefst prägenden Ereignis in ihrem Leben auf die Spur zu kommen. Was ist ihr, der damals achtzehnjährigen jungen Frau, im Sommer 1958 widerfahren? Zwischen Erinnerungsbruchstücken, Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und jahrzehntealten Fotografien unternimmt die Autorin eine nahezu forensische Analyse des Geschehenen, seiner Auswirkungen und der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und sexuellen Doppelmoral, die Männern und Frauen gänzlich unterschiedliche Formen der «Freiheit» zuzusprechen respektive zu verwehren pflegt. «Erinnerung eines Mädchens» zeigt die schmerzhafte Auseinandersetzung der fast Achtzigjährigen mit sexueller Scham, Ohnmacht und Selbstermächtigung und ist – kurz vor dem Beginn der #MeToo-Bewegung erschienen – ein berührendes und zutiefst politisches Dokument vom Ende des Schweigens.

Zum Stück «Erinnerung eines Mädchens»
22 Mai
Samstag
Sa 22 Mai

Resi zoomt: Finsternis

von Davide Enia
Deutschsprachige Erstaufführung
19.30–20.30 Uhr | anschließend Publikumsgespräch
Preise R

Der italienische Schriftsteller Davide Enia wird von seinem deutschen Kollegen Albert Ostermaier zu einem Literaturfestival nach München eingeladen. Dieser schlägt ihm vor, einen Text über die Lage der Flüchtlinge in Süditalien mitzubringen – für den Sizilianer Enia Anlass, auf die Insel Lampedusa zu reisen, die er nur als Urlauber kennt. Spätestens im Oktober 2013 wurde diese durch ein Schiffsunglück mit Hunderten Toten zum erschreckenden Sinnbild des Unvermögens der Europäischen Union, das Sterben der Flüchtenden im Mittelmeer zu verhindern.

Enia verwebt die einschneidenden Erfahrungen auf Lampedusa und den drohenden Verlust des Onkels zu einer menschlichen und dichten Reflexion über die elementare Themen des Menschseins.

Zum Stück «Resi zoomt: Finsternis»
Sa 22 Mai

Einer gegen alle

frei nach dem gleichnamigen Roman von Oskar Maria Graf in einer Bearbeitung von Alexander Eisenach
Uraufführung
Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr
Preise G

Georg Löffler, Bauernsohn aus dem Inntal, desertiert nicht nur aus dem Ersten Weltkrieg, sondern verabschiedet sich gänzlich von seiner früheren Identität. Seine Flucht wird zur ziellosen Odyssee durch die junge Weimarer Republik. Alexander Eisenach nimmt Grafs Roman als Ausgangspunkt einer Recherche über Kriegstraumata, einer Expedition durch Grafs Werk und betrachtet aus heutiger Perspektive eine Zeit, in der sich im Ringen um eine neue Normalität politische Extremismen Bahn brechen.

Zum Stück «Einer gegen alle»
Sa 22 Mai

Teile (hartes Brot)

von Anja Hilling nach «Das harte Brot» von Paul Claudel
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 20.00 Uhr
Preise 28€/22€

Der Dramatiker Paul Claudel schuf mit «Das harte Brot» zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein historisches Monumentalwerk, dem als Ausgangspunkt der Umbruch der Gesellschaft durch die Französische Revolution und deren Auswirkungen auf den sozialen und politischen Wandel vieler Generationen zugrunde liegen. Die einstigen Aufklärer*innen wurden zu den restaurativen Ausbeuter* innen der Gegenwart. Anja Hilling schreibt ihre Figuren in unsere Zeit ein – in eine Welt in der die Verwaltung von Besitz und die Rendite des Kapitals die Existenz bestimmen. Turelure, Vertreter der alten Ordnung, seine Geliebte Sichel, sein Sohn Louis und dessen Verlobte Lumir planen strategisch die Durchsetzung ihrer Zukunftsvisionen und kämpfen erbittert um das alleinige Recht die Verhältnisse neu zu bestimmen.

Zum Stück «Teile (hartes Brot)»
23 Mai
Sonntag
So 23 Mai

Hamlet

von William Shakespeare
Residenztheater, 18.00–21.30 Uhr
Preise H

Ein goldenes Zeitalter scheint mit dem Ableben des dänischen Königs ein Ende zu finden. Sein Nachfolger versucht die aufkeimenden Konflikte mit Diplomatie zu beschwichtigen, doch Prinz Hamlet will den Onkel als Thronfolger und neuen Mann der Mutter nicht akzeptieren. Während das Volk willens scheint, sich von der Illegitimität des neuen Machthabers überzeugen zu lassen, will Hamlet dessen Platz aber auch nicht einnehmen – und sabotiert so, vielleicht unbewusst, die tradierte Vorstellung der politischen Ordnung an sich. Ist Hamlet der legendäre Zauderer, der nicht genug Mut zum Handeln hat, oder findet er sich vor den Trümmern eines hoffnungslos veralteten Regierungssystems wieder? Sind die Verschwörungen und Intrigen, die er aufdeckt, das eigentliche Wesen der Politik als Theaterbühne – oder sind sie vielmehr Halluzinationen eines trauernden Sohns und politikverdrossenen Studenten?

Robert Borgmann inszeniert Shakespeares Meisterwerk, «die Mona Lisa der Literatur» (T. S. Eliot), als bildgewaltige und hoch musikalische Meditation über die Sterblichkeit des Menschen.

Zum Stück «Hamlet»
So 23 Mai

Resi streamt: Sneak Preview zu «Dekalog»

nach dem gleichnamigen Drehbuch von Krzysztof Kieślowski und Krzysztof Piesiewicz
Stream, 19.00 Uhr
Preise 0-100 €

«Was, im Innersten, ist richtig und was ist falsch?», fragten sich der Filmregisseur Krzysztof Kieślowski und der Anwalt Krzysztof Piesiewicz, als sie 1983 den international gefeierten Filmzyklus «Dekalog» entwickelten, der in zehn Episoden jeweils ein biblisches Gebot in der säkularen Gegenwart beleuchtet. Der spanische Opern- und Schauspielregisseur Calixto Bieito kehrt mit seiner Version des «Dekalog» ans Residenztheater zurück. Er entwickelt aus dem Filmstoff eine neue Erzählweise, die das Verhältnis zwischen tradierten Werten und aktueller Realität, zwischen Kunst und Wirklichkeit neu untersucht und im Geiste Kieślowskis die moralische Unruhe der Jetztzeit befragt.

Zum Stück «Resi streamt: Sneak Preview zu «Dekalog»»
24 Mai
Montag
Mo 24 Mai

Hamlet

von William Shakespeare
Residenztheater, 16.00–19.30 Uhr
Preise H

Ein goldenes Zeitalter scheint mit dem Ableben des dänischen Königs ein Ende zu finden. Sein Nachfolger versucht die aufkeimenden Konflikte mit Diplomatie zu beschwichtigen, doch Prinz Hamlet will den Onkel als Thronfolger und neuen Mann der Mutter nicht akzeptieren. Während das Volk willens scheint, sich von der Illegitimität des neuen Machthabers überzeugen zu lassen, will Hamlet dessen Platz aber auch nicht einnehmen – und sabotiert so, vielleicht unbewusst, die tradierte Vorstellung der politischen Ordnung an sich. Ist Hamlet der legendäre Zauderer, der nicht genug Mut zum Handeln hat, oder findet er sich vor den Trümmern eines hoffnungslos veralteten Regierungssystems wieder? Sind die Verschwörungen und Intrigen, die er aufdeckt, das eigentliche Wesen der Politik als Theaterbühne – oder sind sie vielmehr Halluzinationen eines trauernden Sohns und politikverdrossenen Studenten?

Robert Borgmann inszeniert Shakespeares Meisterwerk, «die Mona Lisa der Literatur» (T. S. Eliot), als bildgewaltige und hoch musikalische Meditation über die Sterblichkeit des Menschen.

Zum Stück «Hamlet»
Mo 24 Mai

Resi streamt: Dantons Tod

von Georg Büchner
Stream, 19.00–21.30 Uhr
Preise 0-100 €

«Dantons Tod» basiert auf historischen Quellen der Französischen Revolution, deren Maxime der «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» unser Verständnis moderner europäischer Demokratien geformt hat. Büchner erzählt aber nicht vom triumphalen Anfang, als der Kampf dem Volk galt, sondern fokussiert auf das Ende der sogenannten Schreckensherrschaft der Jakobiner 1794, als die Revolution nur noch Terror der Guillotine bedeutet.

Zum Stück «Resi streamt: Dantons Tod»
25 Mai
Dienstag
Di 25 Mai

Resi zoomt: 100 Mal Lenz - Ein Versuch

nach «Lenz» von Georg Büchner
22.00–22.45 Uhr | Digitales Gastspiel beim KONTAKT FESTIVAL in Toruń (Polen)
Preise R

Ihr Ziel, 50 Vorstellungen ihrer «Lenz»-Adaption in einer Zoom-Konferenz zu spielen, hat die Schauspielerin Lisa Stiegler im Februar erreicht – und macht trotzdem weiter! Sie erhöht sie auf 100 Vorstellungen – in der Hoffnung, einen Teil davon in den kommenden Monaten auch wieder analog spielen zu können.

Fünf Menschen sind live per Zoom-Konferenz zur Vorstellung in der Theatergarderobe eingeladen. Auch Sie sind dabei gebeten, ihre Kamera und ihr Mikrofon einzuschalten und so als wesentlicher Teil der Vorstellung präsent zu sein: als Publikum. Im anschließenden Gespräch haben Sie Gelegenheit, sich mit der Schauspielerin über das Erlebte auszutauschen.

Zum Stück «Resi zoomt: 100 Mal Lenz - Ein Versuch»
26 Mai
Mittwoch
Mi 26 Mai

Resi zoomt: 100 Mal Lenz - Ein Versuch

nach «Lenz» von Georg Büchner
21.00–21.45 Uhr | Digitales Gastspiel beim KONTAKT FESTIVAL in Toruń (Polen)
Preise R

Ihr Ziel, 50 Vorstellungen ihrer «Lenz»-Adaption in einer Zoom-Konferenz zu spielen, hat die Schauspielerin Lisa Stiegler im Februar erreicht – und macht trotzdem weiter! Sie erhöht sie auf 100 Vorstellungen – in der Hoffnung, einen Teil davon in den kommenden Monaten auch wieder analog spielen zu können.

Fünf Menschen sind live per Zoom-Konferenz zur Vorstellung in der Theatergarderobe eingeladen. Auch Sie sind dabei gebeten, ihre Kamera und ihr Mikrofon einzuschalten und so als wesentlicher Teil der Vorstellung präsent zu sein: als Publikum. Im anschließenden Gespräch haben Sie Gelegenheit, sich mit der Schauspielerin über das Erlebte auszutauschen.

Zum Stück «Resi zoomt: 100 Mal Lenz - Ein Versuch»
27 Mai
Donnerstag
Do 27 Mai

Resi zoomt: Niemand wartet auf dich

von Lot Vekemans
Deutsche Erstaufführung
19.30–20.30 Uhr | anschließend Publikumsgespräch
Preise R

Die vielgespielte holländische Dramatikerin und Autorin Lot Vekemans gibt mit ihrem Stück drei Frauenfiguren eine Bühne, die sich auf unterschiedliche Weise mit der Frage nach der Eigenverantwortung auseinandersetzen. Juliane Köhler schlüpft in diese verschiedenen Figuren, die die bewusste Reflektion ihres persönlichen Engagements in der Gesellschaft verbindet.

Zum Stück «Resi zoomt: Niemand wartet auf dich»
28 Mai
Freitag
Fr 28 Mai

Resi zoomt: 100 Mal Lenz - Ein Versuch

nach «Lenz» von Georg Büchner
21.00–21.45 Uhr | Digitales Gastspiel beim KONTAKT FESTIVAL in Toruń (Polen)
Preise R

Ihr Ziel, 50 Vorstellungen ihrer «Lenz»-Adaption in einer Zoom-Konferenz zu spielen, hat die Schauspielerin Lisa Stiegler im Februar erreicht – und macht trotzdem weiter! Sie erhöht sie auf 100 Vorstellungen – in der Hoffnung, einen Teil davon in den kommenden Monaten auch wieder analog spielen zu können.

Fünf Menschen sind live per Zoom-Konferenz zur Vorstellung in der Theatergarderobe eingeladen. Auch Sie sind dabei gebeten, ihre Kamera und ihr Mikrofon einzuschalten und so als wesentlicher Teil der Vorstellung präsent zu sein: als Publikum. Im anschließenden Gespräch haben Sie Gelegenheit, sich mit der Schauspielerin über das Erlebte auszutauschen.

Zum Stück «Resi zoomt: 100 Mal Lenz - Ein Versuch»
29 Mai
Samstag
Sa 29 Mai

Resi zoomt: Rex Osterwald

von Michel Decar
Uraufführung
19.30–20.30 Uhr | anschließend Publikumsgespräch
Preise R

Deutschland im Superwahljahr. Rex Osterwald möchte die Gegenkandidatin unbedingt ausschalten und Kanzler werden. Seine Kritiker*innen, Journalist*innen wie politische Gegner*innen, bezeichnen ihn als T-Rex, was er in der Tat ist, dennoch verletzt es ihn. Ein T-Rex kann also auch dünnhäutig sein. Aber diese Kränkungen sind nichts gegen seinen ausgeprägten Optimismus. Er ist der festen Überzeugung, dass er Deutschland wieder ganz nach vorne bringen könnte. «Wenn alle Deutschland lieben würden, hätten wir doch überhaupt keine Probleme.»

Zum Stück «Resi zoomt: Rex Osterwald»
30 Mai
Sonntag
So 30 Mai

Resi streamt: Leonce und Lena

nach Georg Büchner
Stream, 19.00–20.30 Uhr
Preise 0-100 €

Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz nimmt es zum Anlass für einen musiktheatralischen Streifzug durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Zum Stück «Resi streamt: Leonce und Lena»
31 Mai
Montag
Mo 31 Mai

Resi streamt: Es waren ihrer sechs

Ein filmischer Inszenierungseinblick frei nach dem gleichnamigen Roman von Alfred Neumann in einer Bearbeitung von Tomasz Śpiewak
Stream, 19.00–20.35 Uhr
Preise 0-100 €

Der polnische Regisseur Michał Borczuch und der Dramaturg und Autor Tomasz Śpiewak nehmen in ihrer Bearbeitung des Romans diese «ewige Idee» vom jugendlichen Widerstand gegen totalitäre Herrschaftssysteme zum Ausgangspunkt. Es ist der Versuch, sowohl die Gedankenwelt von Neumanns Protagonisten als auch das reale Wirken der Weißen Rose zu rekonstruieren. Borczuchs Inszenierung ist eine Versuchsanordnung an der Schnittstelle zwischen Theater und Film, die sich über die Stationen Jugend, Verfassen der ersten Flugblätter, Verhaftung, Gefängnis und Hinrichtung diesen Figuren annähert. Darüber hinaus sucht Borczuch in jeder der Stationen eine Brücke in unsere Gegenwart und zu heutigen, jugendlichen Protestformen zu schlagen.

Die Onlineversion von «Es waren ihrer sechs» ist kein klassischer Inszenierungsmitschnitt, sondern arbeitet mit dem über den gesamten Probenzeitraum gedrehten Filmmaterial.

Zum Stück «Resi streamt: Es waren ihrer sechs»