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ICH SEH SIE IM RESI

Liebes Publikum,

wir spielen wieder live auf unseren Bühnen für Sie!

Alle Vorstellungen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

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Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Residenztheater
 

Die Veranstaltungen sind für Wirtschaftlichkeitshilfe im Rahmen des Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen registriert.

Heute
23 Jul
Freitag
Fr 23 Jul
Premiere

Gott

von Ferdinand von Schirach
Residenztheater, 19.30 Uhr
Preise G

Elisabeth Gärtner hat nur noch den Wunsch zu sterben. Sie verlangt nach einem Medikament, das sie tötet. Vor dem Ethikrat soll nun grundsätzlich ihr Fall und damit das kontroverse Thema Sterbehilfe diskutiert werden. Die Expert*innen streiten leidenschaftlich über die Fragen: Hat der Mensch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Dürfen Ärzt*innen beim Suizid helfen? Wem gehört unser Leben?

Zum Stück «Gott»
Fr 23 Jul

Teile (hartes Brot)

von Anja Hilling nach «Das harte Brot» von Paul Claudel
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 20.00–21.30 Uhr
Preise 28€/22€

Der Dramatiker Paul Claudel schuf mit «Das harte Brot» zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein historisches Monumentalwerk, dem als Ausgangspunkt der Umbruch der Gesellschaft durch die Französische Revolution und deren Auswirkungen auf den sozialen und politischen Wandel vieler Generationen zugrunde liegen. Die einstigen Aufklärer*innen wurden zu den restaurativen Ausbeuter* innen der Gegenwart. Anja Hilling schreibt ihre Figuren in unsere Zeit ein – in eine Welt in der die Verwaltung von Besitz und die Rendite des Kapitals die Existenz bestimmen. Turelure, Vertreter der alten Ordnung, seine Geliebte Sichel, sein Sohn Louis und dessen Verlobte Lumir planen strategisch die Durchsetzung ihrer Zukunftsvisionen und kämpfen erbittert um das alleinige Recht die Verhältnisse neu zu bestimmen.

Zum Stück «Teile (hartes Brot)»
24 Jul
Samstag
Sa 24 Jul

Hamlet

von William Shakespeare
Residenztheater, 19.00–22.30 Uhr
Preise H

Ein goldenes Zeitalter scheint mit dem Ableben des dänischen Königs ein Ende zu finden. Sein Nachfolger versucht die aufkeimenden Konflikte mit Diplomatie zu beschwichtigen, doch Prinz Hamlet will den Onkel als Thronfolger und neuen Mann der Mutter nicht akzeptieren. Während das Volk willens scheint, sich von der Illegitimität des neuen Machthabers überzeugen zu lassen, will Hamlet dessen Platz aber auch nicht einnehmen – und sabotiert so, vielleicht unbewusst, die tradierte Vorstellung der politischen Ordnung an sich. Ist Hamlet der legendäre Zauderer, der nicht genug Mut zum Handeln hat, oder findet er sich vor den Trümmern eines hoffnungslos veralteten Regierungssystems wieder? Sind die Verschwörungen und Intrigen, die er aufdeckt, das eigentliche Wesen der Politik als Theaterbühne – oder sind sie vielmehr Halluzinationen eines trauernden Sohns und politikverdrossenen Studenten?

Zum Stück «Hamlet»
Sa 24 Jul

Teile (hartes Brot)

von Anja Hilling nach «Das harte Brot» von Paul Claudel
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 20.00–21.30 Uhr
Preise 28€/22€

Der Dramatiker Paul Claudel schuf mit «Das harte Brot» zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein historisches Monumentalwerk, dem als Ausgangspunkt der Umbruch der Gesellschaft durch die Französische Revolution und deren Auswirkungen auf den sozialen und politischen Wandel vieler Generationen zugrunde liegen. Die einstigen Aufklärer*innen wurden zu den restaurativen Ausbeuter* innen der Gegenwart. Anja Hilling schreibt ihre Figuren in unsere Zeit ein – in eine Welt in der die Verwaltung von Besitz und die Rendite des Kapitals die Existenz bestimmen. Turelure, Vertreter der alten Ordnung, seine Geliebte Sichel, sein Sohn Louis und dessen Verlobte Lumir planen strategisch die Durchsetzung ihrer Zukunftsvisionen und kämpfen erbittert um das alleinige Recht die Verhältnisse neu zu bestimmen.

Zum Stück «Teile (hartes Brot)»
25 Jul
Sonntag
So 25 Jul

RESI SENDET - DIGITALPREISE 2021

Preisverleihung durch den Verein der Freunde des Residenztheaters
Residenztheater, 11.00–13.00 Uhr | Preisverleihung durch den Verein der Freunde des Residenztheaters
Preise 6€

Mit  den Digital-Preisen 2021 «RESI SENDET» würdigt der Verein der Freunde des Residenztheaters e.V.  das Engemanent der Ensemblemitglieder, Regie- und Schauspielteams und Mitarbeiter*innen Residenztheaters, die sich mit ungebremster Energie und Kreativität in Form von verschiedenen digitalen Formaten diesen besonderen Zeiten entgegengesetzt haben.

Zum Stück «RESI SENDET - DIGITALPREISE 2021»
So 25 Jul

Hamlet

von William Shakespeare
Residenztheater, 18.00–21.30 Uhr
Preise H

Ein goldenes Zeitalter scheint mit dem Ableben des dänischen Königs ein Ende zu finden. Sein Nachfolger versucht die aufkeimenden Konflikte mit Diplomatie zu beschwichtigen, doch Prinz Hamlet will den Onkel als Thronfolger und neuen Mann der Mutter nicht akzeptieren. Während das Volk willens scheint, sich von der Illegitimität des neuen Machthabers überzeugen zu lassen, will Hamlet dessen Platz aber auch nicht einnehmen – und sabotiert so, vielleicht unbewusst, die tradierte Vorstellung der politischen Ordnung an sich. Ist Hamlet der legendäre Zauderer, der nicht genug Mut zum Handeln hat, oder findet er sich vor den Trümmern eines hoffnungslos veralteten Regierungssystems wieder? Sind die Verschwörungen und Intrigen, die er aufdeckt, das eigentliche Wesen der Politik als Theaterbühne – oder sind sie vielmehr Halluzinationen eines trauernden Sohns und politikverdrossenen Studenten?

Zum Stück «Hamlet»
So 25 Jul

Herz aus Glas

nach dem gleichnamigen Drehbuch von Herbert Achternbusch
Uraufführung
Marstall, 19.00 Uhr
Preise 28€/22€

Das Steigen der Meere, das Sterben der Wälder und sogar die beiden Weltkriege soll der Waldprophet Mühlhiasl, der als bayerischer Nostradamus in die Sagenwelt des Bayerischen Waldes eingegangen ist, vorhergesagt haben. Herbert Achternbusch bedient sich dieser Legende, um von einer Gesellschaft zu erzählen, der zur Wahrung ihres Wohlstands jedes Mittel recht ist: Denn vom Ruhm des teuren Rubinglases der ortsansässigen Manufaktur lebt das ganze Dorf – nur, dass der soeben verstorbene Glasmeister Mühlbeck die geheime Rezeptur mit ins Grab genommen hat. Der eilends zur Abhilfe einbestellte Kuhhirte Hias bestätigt die ihm zugeschriebenen hellseherischen Fähigkeiten, indem er zur Stelle ist, bevor überhaupt nach ihm gerufen wurde. Angetrieben von seinen düsteren Prophezeiungen einerseits und vom tyrannischen Glashüttenherrn Goldfinger andererseits, gerät das ganze Dorf in Aufruhr und ist bald bereit, dem Reichtum den Seelenfrieden zu opfern.

Zum Stück «Herz aus Glas»
26 Jul
Montag
Mo 26 Jul

Dekalog

nach dem gleichnamigen Drehbuch von Krzysztof Kieślowski und Krzysztof Piesiewicz
Residenztheater, 19.30–21.45 Uhr
Preise H

«Was, im Innersten, ist richtig und was ist falsch?», fragten sich der Filmregisseur Krzysztof Kieślowski und der Anwalt Krzysztof Piesiewicz, als sie 1983 den international gefeierten Filmzyklus «Dekalog» entwickelten, der in zehn Episoden jeweils ein biblisches Gebot in der säkularen Gegenwart beleuchtet. Der spanische Opern- und Schauspielregisseur Calixto Bieito kehrt mit seiner Version des «Dekalog» ans Residenztheater zurück. Er entwickelt aus dem Filmstoff eine neue Erzählweise, die das Verhältnis zwischen tradierten Werten und aktueller Realität, zwischen Kunst und Wirklichkeit neu untersucht und im Geiste Kieślowskis die moralische Unruhe der Jetztzeit befragt.

Zum Stück «Dekalog»
Mo 26 Jul

Erinnerung eines Mädchens

von Annie Ernaux
Uraufführung
Marstall, 20.00–21.20 Uhr
Preise 28€/22€

In ihrer 2016 erschienenen autobiografischen Erzählung «Erinnerung eines Mädchens» unternimmt die französische Autorin Annie Ernaux den Versuch, einem zutiefst prägenden Ereignis in ihrem Leben auf die Spur zu kommen. Was ist ihr, der damals achtzehnjährigen jungen Frau, im Sommer 1958 widerfahren? Zwischen Erinnerungsbruchstücken, Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und jahrzehntealten Fotografien unternimmt die Autorin eine nahezu forensische Analyse des Geschehenen, seiner Auswirkungen und der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und sexuellen Doppelmoral, die Männern und Frauen gänzlich unterschiedliche Formen der «Freiheit» zuzusprechen respektive zu verwehren pflegt. «Erinnerung eines Mädchens» zeigt die schmerzhafte Auseinandersetzung der fast Achtzigjährigen mit sexueller Scham, Ohnmacht und Selbstermächtigung und ist – kurz vor dem Beginn der #MeToo-Bewegung erschienen – ein berührendes und zutiefst politisches Dokument vom Ende des Schweigens.

Zum Stück «Erinnerung eines Mädchens»
27 Jul
Dienstag
Di 27 Jul

Gott

von Ferdinand von Schirach
Residenztheater, 19.30 Uhr
Preise G

Elisabeth Gärtner hat nur noch den Wunsch zu sterben. Sie verlangt nach einem Medikament, das sie tötet. Vor dem Ethikrat soll nun grundsätzlich ihr Fall und damit das kontroverse Thema Sterbehilfe diskutiert werden. Die Expert*innen streiten leidenschaftlich über die Fragen: Hat der Mensch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Dürfen Ärzt*innen beim Suizid helfen? Wem gehört unser Leben?

Zum Stück «Gott»
Di 27 Jul

Mehr Schwarz als Lila

nach dem gleichnamigen Roman von Lena Gorelik für die Bühne bearbeitet von Lena Gorelik
Uraufführung
Marstall, 20.00–21.20 Uhr
Preise S

Ratte, Paul und Alex sind ein untrennbares Dreigestirn. Die 17-Jährigen lieben es, sich ständig emotional und intellektuell herauszufordern. Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt als der junge und charismatische Lehrer Herr Spitzing ihre Klasse vertretungsweise übernimmt und sich ihrer Gruppe anschließt. Auf einer Klassenfahrt nach Auschwitz kommt es zu einem Vorfall, der das Ende ihrer besonderen Beziehung bedeuten wird.

Zum Stück «Mehr Schwarz als Lila»
28 Jul
Mittwoch
Mi 28 Jul

Was der Butler sah

von Joe Orton
Marstall, 20.00–21.30 Uhr
Preise 28€/22€

In der Nervenklinik des Psychiaters Dr. Prentice geht es zu wie im Irrenhaus. Alles beginnt mit einem Bewerbungsgespräch, während dessen Dr. Prentice der Sekretärin Geraldine mehr als #MeToo-verdächtige Annäherungsversuche macht. In flagranti ertappt werden sie von seiner Frau, die allerdings eine eigene Affäre zu vertuschen sucht. Es entspinnt sich eine atemberaubende Jagd von sechs Figuren nach passenden Kleidungsstücken, passenden Ausreden und dem passenden Geschlecht, bei der beinahe ein Polizist ermordet wird und alles mit Winston Churchills Penis endet.

Zum Stück «Was der Butler sah»
29 Jul
Donnerstag
Do 29 Jul

Einer gegen alle

frei nach dem gleichnamigen Roman von Oskar Maria Graf in einer Bearbeitung von Alexander Eisenach
Uraufführung
Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr
Preise G

Georg Löffler, Bauernsohn aus dem Inntal, desertiert nicht nur aus dem Ersten Weltkrieg, sondern verabschiedet sich gänzlich von seiner früheren Identität. Seine Flucht wird zur ziellosen Odyssee durch die junge Weimarer Republik. Alexander Eisenach nimmt Grafs Roman als Ausgangspunkt einer Recherche über Kriegstraumata, einer Expedition durch Grafs Werk und betrachtet aus heutiger Perspektive eine Zeit, in der sich im Ringen um eine neue Normalität politische Extremismen Bahn brechen.

Zum Stück «Einer gegen alle»
Do 29 Jul

Herz aus Glas

nach dem gleichnamigen Drehbuch von Herbert Achternbusch
Uraufführung
Marstall, 20.00 Uhr
Preise 28€/22€

Das Steigen der Meere, das Sterben der Wälder und sogar die beiden Weltkriege soll der Waldprophet Mühlhiasl, der als bayerischer Nostradamus in die Sagenwelt des Bayerischen Waldes eingegangen ist, vorhergesagt haben. Herbert Achternbusch bedient sich dieser Legende, um von einer Gesellschaft zu erzählen, der zur Wahrung ihres Wohlstands jedes Mittel recht ist: Denn vom Ruhm des teuren Rubinglases der ortsansässigen Manufaktur lebt das ganze Dorf – nur, dass der soeben verstorbene Glasmeister Mühlbeck die geheime Rezeptur mit ins Grab genommen hat. Der eilends zur Abhilfe einbestellte Kuhhirte Hias bestätigt die ihm zugeschriebenen hellseherischen Fähigkeiten, indem er zur Stelle ist, bevor überhaupt nach ihm gerufen wurde. Angetrieben von seinen düsteren Prophezeiungen einerseits und vom tyrannischen Glashüttenherrn Goldfinger andererseits, gerät das ganze Dorf in Aufruhr und ist bald bereit, dem Reichtum den Seelenfrieden zu opfern.

Zum Stück «Herz aus Glas»