Alexander Eisenach

Alexander Eisenach, geboren 1984 in Berlin, studierte Theaterwissenschaft und Germanistik in Leipzig und Paris. Anschließend arbeitete er als Regieassistent am Centraltheater Leipzig. 2013/2014 war er Mitglied des Regiestudios am Schauspiel Frankfurt, wo 2014 auch sein erstes Theaterstück «Das Leben des Joyless Pleasure» uraufgeführt wurde. 2015/2016 war er am Schauspiel Frankfurt Stipendiat des Autorenstudios. Seit 2014 arbeitet er als freier Regisseur, u.a. am Schauspiel Hannover, am Schauspiel Graz, am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Berliner Ensemble. Für seine Inszenierung «Der kalte Hauch des Geldes» wurde er 2016 mit dem Kurt-Hübner-Regiepreis ausgezeichnet. Zwischen 2016 und 2019 war Eisenach unter der Intendanz von Lars-Ole Warburg Hausregisseur am Schauspiel Hannover. 2019 inszenierte er am Schauspielhaus Graz «Vernon Subutext» nach Virginie Despentes, «Räuber-Ratten-Schlacht» am Schauspiel Hannover, «Don Karlos» am Düsseldorfer Schauspielhaus sowie die beiden Arbeiten «Felix Krull» und «Stunde der Hochstapler. Das Krull-Prinzip» am Berliner Ensemble.

Stücke

Georg Löffler, Bauernsohn aus dem Inntal, desertiert nicht nur von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs, sondern steigt auch aus seinem früheren Leben aus. Sein Neuanfang gerät zur Odyssee durch die junge Weimarer Republik, in der er keinen Platz finden kann: Als obdachloser Streuner in Oberbayern, als anonymer Flaneur in München, als Juwelendieb und Bankräuber im Vogtland versucht er, seine Identität und Herkunft hinter sich zu lassen – und mordet brutal alle, die sich ihm auf seiner Flucht in den Weg stellen.

Einer gegen alle
Premiere
Residenztheater, 19.00 Uhr
Fr 09 Okt
Residenztheater, 16.00 Uhr
So 11 Okt
Residenztheater, 20.00 Uhr
So 11 Okt
Residenztheater, 20.00 Uhr
Mo 12 Okt
Residenztheater, 20.00 Uhr
Fr 16 Okt