Johannes Nussbaum
Geboren 1995, in Wien und in Niederösterreich aufgewachsen, studierte Johannes Nussbaum von 2015 bis 2018 an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» in Berlin. Bereits währenddessen war er auf der Bühne des Deutschen Theater Berlin zu erleben und gastierte in der Regie von Ulrich Rasche am Staatsschauspiel Dresden sowie bei den Salzburger Festspielen. 2016 erhielt er die bedeutendste österreichische Film- und Fernsehauszeichnung Romy als «Bester Nachwuchsschauspieler» für seine Rolle in der ORF-Serie «Vorstadtweiber». Johannes Nussbaum wurde im Rahmen des Berliner Theatertreffens 2019 mit dem Alfred-Kerr-Darstellerpreis ausgezeichnet.
Im Jahr 2020 wurde er für die Darstellung des Kevin in «Die Verlorenen» von Theater Heute zum Nachwuschsschauspieler des Jahres gekürt und erhielt den Kurt-Meisel-Förderpreis, sowie den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Darstellende in 2023. Von 2019/2020 war er festes Ensemblemitglied am Residenztheater und ist seit der Spielzeit 2024/2025 Gast.
Aktuell ist er in der Netflix-Serie «Die Kaiserin» zu sehen, die als «Beste Drama-Serie» mit dem International Emmy Award ausgezeichnet wurde.
Wie spielst du das, Johannes Nussbaum?
Im Gespräch mit Intendant Andreas Beck über aktuelle Premieren und Rollen, aber auch über Werdegang, Eigenarten und persönliche Erfahrungen.
Performing in
«After Midnight» tells the story of two days in 1936. Nineteen-year-old Sanna takes refuge with her brother Algin, a blacklisted author. In between the parties, cafes and bars she begins to recognise that the world she lives in has been increasingly taken over by ideology. Keun’s novel from exile is a haunting depiction of daily life under fascism – her second international success after «The Artificial Silk Girl».
Nach Mitternacht (After Midnight)»Two souls dwell, oh! in my breast« – with these words Goethe’s Faust describes not only a personal drama, but an experience of modern subjectivity: the ego manifests itself as a texture of contradictory forces. Goethe’s drama presents modern man as driven by a principle of continuous escalation – caught between self-control, consumerism and destruction. Ulrich Rasche presents these events as an interiorised chamber play. Its characters embody the forces of a conflicted consciousness; Mephisto becomes a dark shadow of the protagonist himself.
Faust I