Resi digital: «Neue Sinnlichkeit»

RESI DIGITAL: «Neue Sinnlichkeit» verbindet neue Medien, (Gegenwarts-)Dramatik und Schauspielkunst mit dem Ziel, zukunftsweisende sinnliche Erlebnisse im Bereich der darstellenden Kunst zu entwickeln.
Um dem Publikum das Erfahren neuer ästhetischer Theatererlebnisse zu ermöglichen, wird die Fusion von technologischen Innovationen mit vielfältigen sinnlichen Erfahrungsebenen des Theaters angestrebt. Diese fortlaufende künstlerische Entwicklung manifestiert sich in unterschiedlichen theatralen Formaten.

Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Expansion der Bühne durch die Einblendung virtueller räumlicher Projektionsebenen (Augmented Reality – AR) sowie interaktiver Erlebnisse mit Künstlicher Intelligenz (KI).

Seit April 2024 lädt außerdem die Installation «ANA» im Marstall Foyer dazu ein, gemeinsam mit einem Automaten eine neue Art des Geschichtenerzählens zu entdecken. Durch einen dialogischen Prozess mit «ANA», einer KI, ist es möglich, neue unberechenbare Erzählungen zwischen Besucher*in und Automat zu generieren. Die Installation regt dazu an, über die Beziehung von Mensch und KI sowie über die Natur von Kunst und Kreativität nachzudenken. Diese theatrale Installation ist vor und nach den Vorstellungen im Marstall Foyer erlebbar und lädt dazu ein, den Blick auf Narration durch KI zu erweitern.

Die szenische AR-Lesung des Romans «Gesichter» von Tove Ditlevsen im Mai 2024 war ein wichtiger Schritt von RESI DIGITAL, indem der Marstall erstmals durch die Einbindung virtueller Ebenen mittels einer Magic Leap AR-Brille für das Publikum erweitert wurde. Die deutschsprachige Erstaufführung des Stücks «Daddy» von Marion Siéfert und Matthieu Bareyre in der Regie von Daniela Kranz verfolgt diesen künstlerischen Prozess weiter.