Diskussionsreihe "Alltag und Rassismus"

Im Rahmen der Thementage "Der NSU-Prozess und die offenen Fragen"

Während der Thementage zum NSU-Prozess findet im Anschluss an die Vorstellungen von "Urteile" und "Wir sind jung. Wir sind stark." in Kooperation mit der städtischen Fachstelle gegen Rechtsextremismus (FgR) und Bayern 2 die Diskussionsreihe "Alltag und Rassismus" mit den zwei Themenschwerpunkten "Keine Schuld?" und "Worte und Taten" statt. Sie richtet sich sowohl an das Publikum von "Urteile" und "Wir sind jung. Wir sind stark." als auch an alle Interessierten. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei!

Das gesamte Programm finden Sie auch hier zum Download (PDF).

 

25. Oktober 2016, 21 Uhr, Marstall

ALLTAG UND RASSISMUS: KEINE SCHULD?

Das Gericht des NSU-Prozesses lehnte einen Beweisantrag von Vertretern der Nebenklage ab, weil eine eventuelle Mitschuld der Sicherheitsbehörden bei der Mord- und Anschlagsserie des NSU für den Prozessverlauf irrelevant sei. Beate Zschäpe behauptet, nichts mit dem Verbrechen des NSU zu tun zu haben. Wer hat Schuld und was kann man wem beweisen? Im Anschluss an die Vorstellung „Urteile“ sprechen Experten und Betroffene über aktuelle Entwicklungen im „NSU“- Prozess.

Zu Gast:
DR. ANTONIA VON DER BEHRENS
SEBASTIAN SCHARMERS, Vertreter der Nebenklage
ROBERT ANDREASCH, NSU-Watch/ Aida

Moderation: THIES MARSEN, Bayern 2

 

27. Oktober 2016, 21 Uhr, Marstall

ALLTAG UND RASSISMUS: WORTE UND TATEN

Die Inszenierung „Wir sind jung. Wir sind stark.“ fragt nach den gesellschaftlichen und individuellen Parametern, die die extrem gewalttätigen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen ermöglichten: wie aus Worten Taten wurden. Im Anschluss an die Vorstellung werden aktuelle Bezüge und Ereignisse diskutiert.

Zu Gast:
FELIX BENNECKENSTEIN, Aussteigerhilfe Bayern
DR. MIRIAM HEIGL, Fachstelle für Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit

Moderation: JUTTA PREDIGER, Bayern 2

  

Alltag und Rassismus: Nachbarschaft

Alltag und Rassismus: Nachbarschaft

STILLE NACHBARN

"Offener Prozess": Die NSU-Protokolle

Lesung mit den Ensembles der Münchner Kammerspiele, des Münchner Volkstheaters und des Residenztheaters

Seit dem 6. Mai 2013 läuft im Münchner Oberlandesgericht der Prozess um die zehnjährige Mordserie des sogenannten "Nationalsozialistischen Untergrunds". Je länger das Verfahren dauert, desto deutlicher wird nicht nur das Versagen der staatlichen Institutionen bei der Aufklärung der Terrorakte. Bereits am 4. Dezember 2014 taten sich die Ensembles des Residenztheaters und der Münchner Kammerspiele zusammen, um aus den Gerichtsprotokollen zu lesen. In der Zwischenzeit ist so viel geschehen, dass der Abend nun eine Fortsetzung erfährt. Diesmal wirken auch Schauspieler aus dem Ensemble des Volkstheaters mit.

"Offener Prozess": Die NSU-Protokolle
Alltag und Rassismus: Verfassungsschutz

Alltag und Rassismus: Verfassungsschutz

Bild
Alltag und Rassismus: Prozess

Alltag und Rassismus: Prozess

Alltag und Rassismus: Staat

Alltag und Rassismus: Staat

Alltag und Rassismus: Kultur

Alltag und Rassismus: Kultur

Alltag und Rassismus: Medien

Alltag und Rassismus: Medien

Urteile

Urteile

von Christine Umpfenbach und Azar Mortazavi

Urteile