Samuel Wootton

Samuel Wootton (*1988) ist Jazzpercussionist und klassischer Schlagzeuger. Als Musiker ist er bedingungslos unbefangen und bewegt sich mühelos zwischen verschiedensten Musikstilen als Solist, Sideman oder Studiomusiker. Er arbeitete in diesem Sinne mit der NDR Bigband, der HR Bigband, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Münchner Gärtnerplatztheater und Künstlern wie Trilok Gurtu, Nils Landgren, Nicola Conte, Peter Sadlo oder Fünf Sterne Deluxe, um nur einige zu nennen. Samuel Wootton ist in seiner Band TOYTOY einer der vier kreativen Köpfe und Hauptakteure, sowie Percussionist bei der Band SLATEC und beim Musical «Lion King». Konzerttourneen führten ihn in zahlreiche Länder wie Kenia, Nepal, den USA, Russland, China, Malta, Ägypten und Oman. Samuel Wootton ist Preisträger des «Kulturkreis Gasteig Musikpreis», des «Krach und Getöse Musikpreis» und war langjähriger Stipendiat der «Andechser Orff-Akademie des Münchener Rundfunkorchesters» und der «Oscar und Vera Ritter Stiftung».

Zu sehen in

Die Regisseurin Elsa-Sophie Jach erweckt die unerhörte Liebeslyrik von Sappho - ≪Europas erster Dichterin≫- zu neuem Leben. Sie spürt die vergessenen Reste der sapphischen Dichtung auf, verdichtet sie chorisch und deckt auf dem Weg durch den literarischen Kanon – gemeinsam mit der Münchner Techno-Liveband SLATEC – die systematische Auslöschung der weiblichen Stimme, ihr Verstummen und die Notwendigkeit ihrer Selbstermächtigung auf.

Die Unerhörten
Premiere
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 20 Nov
Marstall, 19.00 Uhr
So 21 Nov
Marstall, 20.00 Uhr
Di 30 Nov

Das Steigen der Meere, das Sterben der Wälder und sogar die beiden Weltkriege soll der Waldprophet Mühlhiasl, der als bayerischer Nostradamus in die Sagenwelt des Bayerischen Waldes eingegangen ist, vorhergesagt haben. Herbert Achternbusch bedient sich dieser Legende, um von einer Gesellschaft zu erzählen, der zur Wahrung ihres Wohlstands jedes Mittel recht ist: Denn vom Ruhm des teuren Rubinglases der ortsansässigen Manufaktur lebt das ganze Dorf – nur, dass der soeben verstorbene Glasmeister Mühlbeck die geheime Rezeptur mit ins Grab genommen hat. Der eilends zur Abhilfe einbestellte Kuhhirte Hias bestätigt die ihm zugeschriebenen hellseherischen Fähigkeiten, indem er zur Stelle ist, bevor überhaupt nach ihm gerufen wurde. Angetrieben von seinen düsteren Prophezeiungen einerseits und vom tyrannischen Glashüttenherrn Goldfinger andererseits, gerät das ganze Dorf in Aufruhr und ist bald bereit, dem Reichtum den Seelenfrieden zu opfern.

Herz aus Glas
Marstall, 19.00 Uhr
So 07 Nov