Neue Stücke aus Israel

Präsentiert vom Residenztheater und der liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom
Ariel Wolf – «Mein Onkel»
Zur schönen Aussicht, 20.00 Uhr
Mo 18 Mai
Noa Lazar-Keinan – «Bertold und Agnes»
Zur schönen Aussicht, 11.00 Uhr
So 21 Juni
Vorverkauf: 30.04.2026
NEUE STÜCKE AUS ISRAEL
Präsentiert vom Residenztheater und der liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom

Inhalt

In der neuen dreiteiligen Reihe lesen Ensemblemitglieder des Residenztheaters neue Stücke aus Israel. Den Anfang macht «Shura (שׁוּרָה). Das Handwerk der Identifizierung von Leben» von Roee Joseph, aus dem Hebräischen von Heiko Mönnich. Das zweite Stück, das vorgestellt wird, ist «Mein Onkel» von Ariel Wolf. Im Rahmen des WELT/BÜHNE-Festivals präsentiert Noa Lazar-Keinan ihr Stück «Bertold und Agnes».

Über «Mein Onkel» von Ariel Wolf

am MO 18 MAI 2026

Im Februar 1919 wurde Kurt Eisner, der damalige Ministerpräsident von Bayern von Baron Anton von Arco, einem jungen Offizier, auf offener Straße ermordet. Viele Jahre später begegnen sich rein zufällig zwei Jugendliche in Israel – einer ist Ariel Wolf, ein Verwandter Kurt Eisners, der andere ist der Neffe des Mörders. Der israelische Autor Ariel Wolf entwickelt gerade ein Stück über diesen politischen Mord und seine Folgen und berichtet von seinen Recherchen.

SZENISCHE EINRICHTUNG  Antonia Schmidt
MITFelicia Chin-Malenski, Pia Händler, Florian Jahr, Vincent zur Linden

Mit freundlicher Unterstützung von

Über «Bertold und Agnes» von Noa Lazar-Keinan

am SO 21 JUN 2026

Das Talent von Noa Lazar-Keinan besteht darin, über normale Menschen, die das Leben vor besondere Herausforderungen stellt, in starken Dialogen zu schreiben. Ihre Figuren sind so lebendig, dass man sie zu kennen meint. Das hat sie bereits in ihrer Komödie »Kurzschluss« bewiesen, die 2023 als Gastspiel bei der WELT∕BÜHNE zu erleben war und den Weg auf zahlreiche deutsche Bühnen gefunden hat. In ihrem Stück »Bertold und Agnes« porträtiert sie ein glückliches Paar, das zusammen alt geworden ist. Doch als sie zu einem Familientreffen aufbrechen, offenbart sich, dass Agnes statt im Jetzt immer mehr in ihrer Erinnerung zuhause ist.

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