Aleksandra Pavlović

In Belgrad geboren und aufgewachsen, sie studierte Bühnen- und Filmgestaltung an der Universität für Angewandte Kunst in Belgrad und Wien. Seit 2009 lebt sie in Deutschland, wo sie an der Kunsthochschule Berlin Weissensee ihr Diplom in Bühnen- und Kostümbild absolvierte. Seit 2017 verbindet sie als freie Bühnen- und Kostümbildnerin eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Regisseur*innen Elsa-Sophie Jach, Charlotte Sprenger, Pınar Karabulut, Jessica Glause und dem FUX Kollektiv an Häusern wie u.a. Thalia Theater, Deutsches Theater Berlin, Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus Wien, Volkstheater Wien und Schauspiel Köln. 

Sie erhielt den Eva-Bonacker Nachwuchs Preis 2021 am Thalia Theater Hamburg für besondere Leistungen in bühnenkünstlerischer Gestaltung .

Stücke

Die Regisseurin Elsa-Sophie Jach erweckt die unerhörte Liebeslyrik von Sappho - ≪Europas erster Dichterin≫- zu neuem Leben. Sie spürt die vergessenen Reste der sapphischen Dichtung auf, verdichtet sie chorisch und deckt auf dem Weg durch den literarischen Kanon – gemeinsam mit der Münchner Techno-Liveband SLATEC – die systematische Auslöschung der weiblichen Stimme, ihr Verstummen und die Notwendigkeit ihrer Selbstermächtigung auf.

Die Unerhörten
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 01 Okt

Die österreichische Autorin Magdalena Schrefel erfindet in ihrem Stück «Archiv der Tränen» einen Raum der Erinnerung, in dem das flüchtigste Zeichen menschlicher Empfindung aufbewahrt wird – die Träne. Wie aus der Zeit gefallen wirkt dieser rätselhafte Ort, der mit Tränenzentrifugen und anderen sonderbaren Apparaturen ausgestattet ist und von einer Archivarin und ihrem Gehilfen betrieben wird. Es ist ein Raum der Hoffnung, dass das Vergangene nicht gänzlich verloren ist. Und so verschlägt es immer wieder Besuchende ins Archiv, die den Tränen ihre Stimme und Körper leihen.

Archiv der Tränen
Premiere
Marstall
Fr 03 Feb

«Die Leiden des jungen Werther» geriet 1774 zur literarischen Sensation. Elsa-Sophie Jach adaptiert den erstaunlich modernen, flirrenden Briefroman Goethes über Werthers unerfüllte Liebe zu Lotte für die Bühne und erweitert ihn um die hochpoetische Dichtung seiner Zeitgenossin Karoline von Günderode.

Werther
Residenztheater, 19.30 Uhr
Do 06 Okt
Residenztheater, 20.00 Uhr
Fr 14 Okt
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 26 Okt