Maximilian Grünewald

Maximilian Grünewald ist Künstler/Schauspieler und Initiator transdisziplinärer Forschung. In seiner Praxis konzentriert er sich auf die Kraft des Storytellings um verschränkte menschliche und nicht-menschliche Situationen zu erzählen. Seine Ausbildung als Schauspieler kombiniert er mit seinem Interesse an Philosophie und Wissenschaftstheorie und hinterfragt so gängige Berufsbilder in Kunst und Wissenschaft. Seine künstlerische Forschung widmet sich einem Theater, das auf die Klimakrise reagiert und dabei erkenntnistheoretischen Fragen adressiert.

Von 2010 bis 2014 studierte er an der Hochschule für Musik und Theater «Felix Mendelssohn Bartholdy» (HMT) in Leipzig und Berlin. 2015 bis 2019 war er am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Staatstheater Hannover engagiert. Seit 2020 koordiniert er Workshops und andere transdisziplinäre Projekte an verschiedenen Hochschulen wie der ETH Zürich, der ZHdK, der Humboldt-Universität, dem GFZ Potsdam und anderen. 2023 war er Projektkoordinator des Festivals «River Stories». Maximilian ist Autor der Texte «Jenseits der Wälder» (2024) und «die Unbeteiligten» (2025). 

In der Spielzeit 2024/2025 ist Maximilian Grünewald Teil des transdisziplinären Projekts «Im Dickicht der Stadt», das das Residenztheater gemeinsam mit dem Hausregisseur Alexander Eisenach in Kooperation mit der Climate School der LMU München durchführt. 

Zu sehen in

Mit der Frage »Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?« starten das Residenztheater und die Ludwig-Maximilians-Universität München in die zweite Spielzeit ihrer Kooperation. Wissenschaft und Theater als ein Kontinuum der Weltzugänge zu begreifen, das bedeutet, auf der Bühne zu forschen und das Geschichtenerzählen in den Wissenschaften zu entdecken.

Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?