Arnulf Schumacher

Geboren 1940, ist Arnulf Schumacher seit 1963 als Schauspieler tätig. Nach Engagements am Stadttheater Baden-Baden, an den Städtischen Bühnen Münster und am Stadttheater Bonn gehörte er von 1978 bis 2001 zum festen Ensemble der Münchner Kammerspiele. Eine intensive Arbeitsbeziehung verband ihn mit George Tabori. 2001 wechselte er mit dem Intendanten Dieter Dorn an das Residenztheater, wo er zuletzt in Inszenierungen von Regisseur*innen wie u. a. Andreas Kriegenburg, David Bösch, Tina Lanik und Mateja Koležnik zu erleben war.

Zu sehen in

Mit den Worten «hallo? / hört uns jemand?» eröffnet Ewald Palmetshofer sein Theaterstück, eine hochmusikalische Sprachpartitur. Im Zentrum steht Clara, die nach dem Scheitern ihrer Ehe an einem Wendepunkt angelangt ist und sich ins verlassene Haus ihrer Großmutter zurückzieht. Doch auch dort wird sie von ihrem Leben und der Beziehung zu ihrem 13-jährigen Sohn eingeholt.

Die Verlorenen

Ein goldenes Zeitalter scheint mit dem Ableben des dänischen Königs ein Ende zu finden. Sein Nachfolger versucht die aufkeimenden Konflikte mit Diplomatie zu beschwichtigen, doch Prinz Hamlet will den Onkel als Thronfolger und neuen Mann der Mutter nicht akzeptieren. Während das Volk willens scheint, sich von der Illegitimität des neuen Machthabers überzeugen zu lassen, will Hamlet dessen Platz aber auch nicht einnehmen – und sabotiert so, vielleicht unbewusst, die tradierte Vorstellung der politischen Ordnung an sich. Ist Hamlet der legendäre Zauderer, der nicht genug Mut zum Handeln hat, oder findet er sich vor den Trümmern eines hoffnungslos veralteten Regierungssystems wieder? Sind die Verschwörungen und Intrigen, die er aufdeckt, das eigentliche Wesen der Politik als Theaterbühne – oder sind sie vielmehr Halluzinationen eines trauernden Sohns und politikverdrossenen Studenten?

Hamlet
Residenztheater, 19.00 Uhr
Sa 24 Jul
Residenztheater, 18.00 Uhr
So 25 Jul

Hamsuns Trilogie zeigt die Geschichte eines Menschen, der sich von den tonangebenden Eliten übersehen und um gesellschaftliche Anerkennung betrogen fühlt. Ivar Kareno muss sich entscheiden, ob er am radikalen Denken seiner Jugend festhält oder eine politisch gemäßigte Karriere einschlägt.

Spiel des Lebens
Premiere
Residenztheater
Fr 08 Apr