Arnulf Schumacher

Geboren 1940, ist Arnulf Schumacher seit 1963 als Schauspieler tätig. Nach Engagements am Stadttheater Baden-Baden, an den Städtischen Bühnen Münster und am Stadttheater Bonn gehörte er von 1978 bis 2001 zum festen Ensemble der Münchner Kammerspiele. Eine intensive Arbeitsbeziehung verband ihn mit George Tabori. 2001 wechselte er mit dem Intendanten Dieter Dorn an das Residenztheater, wo er zuletzt in Inszenierungen von Regisseur*innen wie u. a. Andreas Kriegenburg, David Bösch, Tina Lanik und Mateja Koležnik zu erleben war.

Zu sehen in

Das Stück «Der Stiefel und sein Socken» des im Januar dieses Jahres verstorbenen Münchner Universalkünstlers Herbert Achternbusch ist vielleicht sein persönlichstes. Gleichzeitig ist es wunderbar komödiantisch und steckt voller Zärtlichkeit, Poesie und Absurdität. Im Zentrum stehen der Dichter Herbert und sein Lebensmensch Fanny, die in einer an Samuel Becketts «Endspiel» erinnernden Zweisamkeit zusammenleben.

Der Stiefel und sein Socken
Marstall, 20.00 Uhr
Mi 30 Nov
Marstall, 20.00 Uhr
Mi 07 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Fr 16 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Fr 30 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Mo 02 Jan
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 14 Jan
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 21 Jan

Ein goldenes Zeitalter scheint mit dem Ableben des dänischen Königs ein Ende zu finden. Sein Nachfolger versucht die aufkeimenden Konflikte mit Diplomatie zu beschwichtigen, doch Prinz Hamlet will den Onkel als Thronfolger und neuen Mann der Mutter nicht akzeptieren. Während das Volk willens scheint, sich von der Illegitimität des neuen Machthabers überzeugen zu lassen, will Hamlet dessen Platz aber auch nicht einnehmen – und sabotiert so, vielleicht unbewusst, die tradierte Vorstellung der politischen Ordnung an sich. Ist Hamlet der legendäre Zauderer, der nicht genug Mut zum Handeln hat, oder findet er sich vor den Trümmern eines hoffnungslos veralteten Regierungssystems wieder? Sind die Verschwörungen und Intrigen, die er aufdeckt, das eigentliche Wesen der Politik als Theaterbühne – oder sind sie vielmehr Halluzinationen eines trauernden Sohns und politikverdrossenen Studenten?

Hamlet

Astrid Lindgrens Klassiker über Freundschaft, Familienbande und Selbstständigkeit auf der Resi-Bühne mit viel Bühnenzauber und Musik.

Ronja Räubertochter
Residenztheater, 17.00 Uhr
Heute
Residenztheater, 10.00 Uhr
Mo 28 Nov
Residenztheater, 17.00 Uhr
So 25 Dez
Residenztheater, 17.00 Uhr
So 22 Jan
Residenztheater, 10.00 Uhr
Mo 23 Jan

Hamsuns Trilogie zeigt die Geschichte eines Menschen, der sich von den tonangebenden Eliten übersehen und um gesellschaftliche Anerkennung betrogen fühlt. Ivar Kareno muss sich entscheiden, ob er am radikalen Denken seiner Jugend festhält oder eine politisch gemäßigte Karriere einschlägt.

Spiel des Lebens
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 28 Dez

Die slowenische Regisseurin Mateja Koležnik kombiniert Sophokles’ antikes Drama «Antigone», in dem Staatsgewalt gegen religiöse Sitte und strikter rationaler Befehl gegen aufbegehrendes Gefühl stehen, mit einer Bearbeitung des Philosophen Slavoj Žižek und interpretiert den Mythos um die thebanische Königsfamilie neu für unsere Zeit, in der persönliches und gesellschaftliches Wohl aufs Neue hart gegeneinander abgewogen werden.

Antigone
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 28 Jan
Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 31 Jan

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