Arnulf Schumacher

Gast

Geboren 1940, ist Arnulf Schumacher seit 1963 als Schauspieler tätig. Nach Engagements am Stadttheater Baden-Baden, an den Städtischen Bühnen Münster und am Stadttheater Bonn gehörte er von 1978 bis 2001 zum festen Ensemble der Münchner Kammerspiele. Eine intensive Arbeitsbeziehung verband ihn mit George Tabori. 2001 wechselte er mit dem Intendanten Dieter Dorn an das Residenztheater, wo er zuletzt in Inszenierungen von Regisseur*innen wie u. a. Andreas Kriegenburg, David Bösch, Tina Lanik und Mateja Koležnik zu erleben war.

Zu sehen in

Im Haus des frisch verwitweten Bitterwolf in der bayerischen Provinz versammelt sich die Verwandtschaft, der ganze Stamm: eine Sippe, die im Kampf um Aufstieg und Glück selbst zum Kapital wird. Jeder Versuch, im Leben Fuß zu fassen, scheint zum Scheitern verurteilt.

Der starke Stamm
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 22 Apr
Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 28 Apr

Mit den Worten «hallo? / hört uns jemand?» eröffnet Ewald Palmetshofer sein Theaterstück, eine hochmusikalische Sprachpartitur. Im Zentrum steht Clara, die nach dem Scheitern ihrer Ehe an einem Wendepunkt angelangt ist und sich ins verlassene Haus ihrer Großmutter zurückzieht. Doch auch dort wird sie von ihrem Leben und der Beziehung zu ihrem 13-jährigen Sohn eingeholt.

Die Verlorenen
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 27 Apr

1846 taucht in München eine sich als spanische Gräfin ausgebende Irin mit unglaublichen Tanzkünsten auf und betört den bayrischen König Ludwig I. Lola Montez bringt erotisches Feuer ins biedermeierliche München, tanzt dem Hof auf der Nase herum und macht das Volk eifersüchtig. Georg Ringsgwandl macht sich an die Ehrenrettung der aufregendsten Frau, die Bayern im 19. Jahrhundert erlebte und davonjagte und erzählt ihre Geschichte als zeitgenössisches Musiktheater.

Lola M.
Premiere
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Sa 25 Apr
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Do 30 Apr

Hamsuns Trilogie zeigt die Geschichte eines Menschen, der sich von den tonangebenden Eliten übersehen und um gesellschaftliche Anerkennung betrogen fühlt. Ivar Kareno muss sich entscheiden, ob er am radikalen Denken seiner Jugend festhält oder eine politisch gemäßigte Karriere einschlägt.

Spiel des Lebens