Benito Bause

Geboren 1991, aufgewachsen in Lüdenscheid und Hannover, studierte Benito Bause von 2013 bis 2017 an der Hochschule für Musik und Theater «Felix Mendelssohn Bartholdy» Leipzig Schauspiel und war bereits währenddessen am Neuen Theater Halle auf der Bühne zu erleben. Benito Bause ist Preisträger des Marina-Busse Solopreises des Schauspielschultreffens deutschsprachiger Schauspielstudierender 2016 für seine Darstellung des Moritz Stiefel in «Frühlings Erwachen». 2017 erhielt er den Theaterpreis des Freundeskreises des Neuen Theater Halle als Bester Schauspieler der Spielzeit 2016/2017 für seine Verkörperung des Salem in Rainer Werner Fassbinders «Angst essen Seele auf». Sein erstes Festengagement führte ihn 2017 an das Schauspielhaus Zürich, wo er mit Barbara Frey, Bastian Kraft, Nikolaus Habjan, Jan Bosse und Christoph Marthaler arbeitete. 

Zu sehen in

«Dantons Tod» basiert auf historischen Quellen der Französischen Revolution, deren Maxime der «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» unser Verständnis moderner europäischer Demokratien geformt hat. Büchner erzählt aber nicht vom triumphalen Anfang, als der Kampf dem Volk galt, sondern fokussiert auf das Ende der sogenannten Schreckensherrschaft der Jakobiner 1794, als die Revolution nur noch Terror der Guillotine bedeutet.

Dantons Tod

Hamsuns Trilogie zeigt die Geschichte eines Menschen, der sich von den tonangebenden Eliten übersehen und um gesellschaftliche Anerkennung betrogen fühlt. Ivar Kareno muss sich entscheiden, ob er am radikalen Denken seiner Jugend festhält oder eine politisch gemäßigte Karriere einschlägt.

Spiel des Lebens
Premiere
Residenztheater
Fr 08 Apr

Der australische Autor und Regisseur Simon Stone, dessen aufsehenerregende zeitgenössische Interpretationen klassischer Dramen international für Furore sorgen, greift Erzählstränge und Motive aus Horváths Œuvre auf und katapultiert diese in unsere Gegenwart. Dabei gelingt ihm in einer Poesie der Alltagssprache eine hochaktuelle Hommage an den Horváth'schen Kosmos der Glücksuchenden und Gestrandeten, der Auf- und Aussteiger*innen, der Tag- und Albträumer*innen – und eine theatrale Analyse unserer Gegenwart.

Unsere Zeit
Premiere
Residenztheater
So 19 Sep