Franziska Hackl

Geboren 1983 in Wien, absolvierte Franziska Hackl ihr Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar in Wien und wurde Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz. Neben weiteren Engagements, u.a. am Landestheater Niederösterreich und am Schauspiel Köln, war und ist sie in zahlreichen Film-u. Fernsehproduktionen zu sehen. Ab 2011 war Franziska Hackl Ensemblemitglied am Schauspielhaus Wien. Sie arbeitete dort u. a. mit Nora Schlocker, Sebastian Schug und Felicitas Brucker und wurde 2011 mit dem Nestroy-Preis in der Kategorie «Bester Nachwuchs» ausgezeichnet. Seit 2016 ist sie am Theater Basel zu sehen. Für ihre Darstellung der Mascha in Simon Stones «Drei Schwestern» wurde sie 2017 im Theatermagazin «Theater heute» mehrfach als «Beste Schauspielerin» nominiert.

Zu sehen in

Georg Büchner erzählt von einer geschundenen Kreatur, finanziell an den untersten Rand der Gesellschaft gedrängt, von seinen Vorgesetzten gedemütigt, von der Wissenschaft zum Studienobjekt gemacht und dem radikalen Mangel an Empathie seiner Umwelt ausgeliefert. Ulrich Rasche untersucht am «Subjekt Woyzeck» die Frage unserer Abhängigkeit von gesellschaftlichen Bedingungen, die «außer uns liegen», nach individueller Freiheit und schicksalhafter Determination.

Woyzeck
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 31 Jan
Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 25 Feb
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 26 Feb

Die für 21. Februar 2020 angekündigte Produktion «Anna Karenina» nach dem gleichnamigen Roman von Lew Tolstoi in der Inszenierung von Karin Henkel wird in die Spielzeit 2020/2021 verlegt. Stattdessen inszeniert Karin Henkel «Medea», die Premiere findet am 21. Februar 2020 im Residenztheater statt.

Medea
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 21 Feb
Residenztheater, 18.30 Uhr
So 23 Feb

Der Autor und Regisseur Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst, subtilen Charakterstudien und der daraus sich zuverlässig ergebenden Ambivalenz der Figuren thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Twitter, Facebook und Instagram Kindheitserinnerungen und Zukunftsvisionen nachhängen.

Drei Schwestern
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 28 Feb