Franziska Hackl

Geboren 1983 in Wien, absolvierte Franziska Hackl ihr Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar in Wien und wurde Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz. Neben weiteren Engagements, u.a. am Landestheater Niederösterreich und am Schauspiel Köln, war und ist sie in zahlreichen Film-u. Fernsehproduktionen zu sehen. Ab 2011 war Franziska Hackl Ensemblemitglied am Schauspielhaus Wien. Sie arbeitete dort u. a. mit Nora Schlocker, Sebastian Schug und Felicitas Brucker und wurde 2011 mit dem Nestroy-Preis in der Kategorie «Bester Nachwuchs» ausgezeichnet. Seit 2016 ist sie am Theater Basel zu sehen. Für ihre Darstellung der Mascha in Simon Stones «Drei Schwestern» wurde sie 2017 im Theatermagazin «Theater heute» mehrfach als «Beste Schauspielerin» nominiert.

Zu sehen in

Die für 18. Oktober 2019 geplante Premiere von Simon Stones «Wir sind hier aufgewacht» muss leider verschoben werden.
Ein seit über drei Jahre geplantes Filmprojekt von Simon Stone hat diesen Sommer wider allen Erwartens die erforderliche finanzielle Zusicherung erfahren. Wir bedauern zutiefst, dass die für das Cuvilliéstheater zum Auftakt der Spielzeit geplante Uraufführung daher leider verschoben werden muss, aber wir konnten Simon Stone, der dem neuen Ensemble und Andreas Beck seit fünf Jahren und durch viele ausgezeichnete Inszenierungen sehr verbunden ist, sein ihm so wichtiges Projekt nicht verwehren. Auch Simon Stone bedauert es von Herzen, aber der Startschuss zu diesem lange von ihm entwickelten Filmprojekt musste nun erfolgen. Da Simon Stone seine Theatertexte während der Proben gemeinsam mit dem Ensemble entwickelt, kann niemand anderer zum aktuellen Stand der Produktion an seiner statt die Regie übernehmen. Simon Stone bittet alle Beteiligten des Residenztheaters wie auch die Zuschauer*innen um Entschuldigung und Verständnis.

Wir sind hier aufgewacht

Der Autor und Regisseur Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst, subtilen Charakterstudien und der daraus sich zuverlässig ergebenden Ambivalenz der Figuren thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Twitter, Facebook und Instagram Kindheitserinnerungen und Zukunftsvisionen nachhängen.

Drei Schwestern
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 30 Okt
Residenztheater, 15.00 Uhr
So 03 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 11 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Do 14 Nov

Der Autor und Aktivist Kevin Rittberger entwirft in seinem Stück von 2016 ein Pflegeheim in einer vielleicht gar nicht allzu fernen Zukunft. Ein paar alte, weiße Männer schlurfen noch über den Gang. Wer oder was kümmert sich um sie, wenn die letzte Pflegerin den Dienst quittiert? Mit Galgenhumor beleuchtet Rittberger Ängste und Feindbilder einer aussterbenden Spezies.

Es liest das Ensemble des Residenztheaters. Im Anschluss Gespräch mit Kevin Rittberger.

 

PEAK WHITE – WIRR SINKT DAS VOLK
Marstall Café, 20.00 Uhr
Fr 15 Nov