Franziska Hackl

Geboren in Wien, absolvierte Franziska Hackl ihr Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar. Danach war sie u.a. am Schauspielhaus Wien und dem Theater Basel engagiert, hat am Schauspiel Köln und dem Burgtheater gespielt. 
Seit 2019 ist Franziska Hackl am Residenztheater engagiert. Sie arbeitete u.a. mit Simon Stone, Ulrich Rasche, Nora Schlocker, Felicitas Brucker und Sebastian Schug.
2011 wurde ihr der Nestroypreis in der Kategorie «Bester Nachwuchs»  verliehen. Für ihre Darstellung der Mascha in Simon Stones «Drei Schwestern» wurde sie 2017 im Theatermagazin «Theater heute» mehrfach als «Beste Schauspielerin» nominiert. In den Jahren 2017, 2018 und 2019 war sie zum Berliner Theatertreffen eingeladen.
Parallel zu ihrer Theaterarbeit steht sie für zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera.
 

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Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst und subtilen Charakterstudien thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Social Media Kindheitserinnerungen wie Zukunftsvisionen nachhängen.

Drei Schwestern

Der australische Autor und Regisseur Simon Stone, dessen aufsehenerregende zeitgenössische Interpretationen klassischer Dramen international für Furore sorgen, greift Erzählstränge und Motive aus Horváths Œuvre auf und katapultiert diese in unsere Gegenwart. Dabei gelingt ihm in einer Poesie der Alltagssprache eine hochaktuelle Hommage an den Horváth'schen Kosmos der Glücksuchenden und Gestrandeten, der Auf- und Aussteiger*innen, der Tag- und Albträumer*innen – und eine theatrale Analyse unserer Gegenwart.

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