Raphaela (Ela) Baumgartner
Raphaela Baumgartner 1994 in München geboren, absolvierte 2012 ein Intensivtraining in der Meisner-Technik am renommierten William Esper Studio in New York. Zusätzlich zu einem Studium der Philosophie und Physik (Abschluss 2020) widmete sie sich intensiv der darstellenden Kunst, wobei sie ihre Schauspielausbildung u. a. bei Caroline Hartmann, Gregor Schleuning, Tim Adam und Matthias Beier in Berlin sowie ihren Gesang (Sopran) bei Caroline Adler vertiefte.
Als freischaffende Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin arbeitete sie ab 2023 in verschiedenen Produktionen, darunter an der Neuen Bühne Bruck, in performativen Projekten der Tanztendenz München (Common Works, Timothy Nouzak) sowie in Musikvideos (u. a. für Schrotthagen). Im Jahre 2025 stand sie in der deutschen Uraufführung von »Düval & Chamille« (Regie: Leandra Frey) auf der Bühne und 2026 spielt sie die Elektra in einer Inszenierung »Der Orestie« von Simon Stone, an der Neuen Bühne Bruck (Regie: Thomas Koppelt).
Im Residenztheater war sie Teil des Chors in »Die Fliegen« (Regie Elsa-Sophie Jach) sowie in Inszenierung von »Munich Machine« (Regie Ersan Mondtag). Ab der Spielzeit 26/27 ist sie als Gast in »Die Dreigroschenoper« (Regie Philipp Stölzl) zu sehen.
Zu sehen in
Unter dem gleichgültigen Mond von Soho versucht Londons Unterwelt Mackie Messer dingfest zu machen; mit Songs und Texten, so geschliffen scharf wie Macs Messer. Brecht, Hauptmann und Weill erschufen mit »Die Dreigroschenoper« (uraufgeführt 1928) eine völlig neue Form des Musiktheaters. Ein Stück über eine Gesellschaft, in der alles auf seinen Geldwert reduziert wird und Räuber*innen Bürger*innen sind – und umgekehrt.
Die Dreigroschenoper